les Bundesblatt ST

n

s

e

r

a

te.

N«. 53.

Samstag, den 21. Ehristmonat

1850.

Amtliche anzeigen.

[·] A u s s c h r e i b u n g e i n e r Zollbeamtenstelle.

Die Zolleiunehmerstefle in Riehen, mit einer Jahresbesoldung von Fr. 560, wird hiernit zu freier Bewerbung ausgeschrieben. Die Bewerber haben ihre Anmeldungen in frankirten Briefen .M.? und mit Ende dicß an den Direktor des ersten schweizerischen Zollgebiet.?, Herrn H o f f m a n n - M e r i a n , in Basel, einzugeben.

B e r n , den 18. Dezember 1850.

Die fchweizerifche B u n d e a k a n z l e i .

[2] A u « s ch r e i b u n g.

Zu freier Bewerbung wird hiernit ausgeschrieben : Dit- PoUhaiterfielle in Äirchberg, mit einem Jahresgehalte von Fr. 400.

Bewerber haben ihre Anmeldungen bis zum 1. Jenner nächstfunftig der Kreispostdirektion Bern einzureichen.

B e r n , den 19. Dezember 1850.

Die schweizerische Bundesîanzlei.

[8] Peremtorische Vorladung.

Da Anton B r u n , von Entlebuch, geboren den 26. August 1781, Sohn des Joseph Bnm und der Katharina Karpf sei., vor mehr als 40 Jahren ala Portträtmaler sich aus hiestgem Kanton fortbegeben, und seit dem 5. Oktober 1820, wo ex von Woiitiere in Savoijen den letzten Brief in feine Heimath geschrieben, ohne daß seither irgend eine Kunde mehr von seinem Leben und Aufenthalt eingelangt, landesabwesend und verschollen ist, so wird derselbe, cder feine rechtmäßigen Abïommlihge aufgefordert, binnen sechs Monaten von heute an vor dem Departement,, dei? Jnnern des Kantons Luzeru zu er» Bitadesblatt II.

53

850 scheinen, ober dieser Behörde auf andere -ffieise von ihrau Leben und Aufenthaltsorte Kenntniß zu geben, widrigenfalls nach Ablauf dieser anberaumten Frist Anton Brun todt erklärt und dessen Verlassenschaft unter feine hiexseitigeu Erben vertheilt werden wird.

L u z e r n , den 4. Dezember 1850.

Aus Auftrag des Departements des Jnuern; Der Oberschreiber: B. 3Bt!l.

[4] Peremtoxifche Vorladung.

Da Jofeph Melchior F r e i , von Langnau, Sohn des Melchior Frei und der Katharina Bisang, geb. den 10. @ep» ternfcer 1785, welcher im Jahre 1804 fich von Haufe ent-* fernte und sich dem Vernehmen nach in franzcstsche Kriegsdienste hat anwerben lassen, ohne daß seither von feinem Leben und Aufenthalt irgend eine Kunde in seine Heimath gefommen, landesabwefend und verschonen ist, so wird derselbe oder seine rechtmäßigen Abkömmlinge aufgefordert, binnen sechs Monaten von heute an vor dem Departement des Jnnern des Kantons Luzeru zu erfcheinen, oder dieser Behörde auf andere 3Beise von ihrem Leben und Aufenthaltsorte Kenntniß zu geben, widri» genfaïïs nach Ablauf diefer anberaumten Frist Joseph Melchior Frei todt erflärt und dessen Verlassenschast unter feine h.ersci« iigeu Erben verthetl. werden wird.

L u z e x n , den 14. Dezember 1850.

Aus Auftrag des Departements des Snnern; Der OSerfchreiber :

B. mm.

[5] Peremtorifche Vorladung.

Da Johann Georg H u 6 e r , von Zell, Sohn des Georg Huljex und der Katharina Lampart, geboren den 30. Jannex 1763; dessen Ehefrau Anna Maria Schumacher, Tochter des SMthafar Schumacher und der Maria Anna Jost, ge=boren den 15. März 1768; sowie derer Sohne, Johann Anton Georg, geboren den 19. gl. 1798; Joseph Anton, geboren 12. Juli 1810; und Balthasar Kaspar Melchior, geboren 16. Hornuug 1813 ; -- welche gesammte Familie im Jahï 1816 nach Brasilien nusgewandert und von deren Leben und Ausa

enthalt fathè'' feine Kunbe.tn i{;re Humatt} gefominen, iaiib«!-aEwefend-und verschollen find,.fo .v.trbfn >icf?Ben, oder, ihre, rechtmäßigen Ql&ffmmlinge aufgefoïbrn .jiniien sechs Monaten «on (wüte an vor dem ...De'r.jartement des Jnnern bes Äantone fiiijern -j« · erscheinen, ober- dieser .-Be&ikBe. aus andfre SBejfe »Du Ihrem Sevm und Olnfenthaltüorte Kennt...!, zu geben, wibti*.

gcnsatlS nach Ablauf biefer aueeraumten Frist Johann Georg Huber und seine Ehefrau, und ©Btin.1 tobt erklärt und deren Verlaffenschast unter feine hierscitigen (FrBen öertheilt werfesn wird.

L u z e r n , ben 14. Deze.iii.ies 1850.

1u§ Auftrag del Departement! brö Jnnefn: Der Oberschreiber :

B. aBiki.

[<·>]

Z « m -B e ï f a u f.

3n bei: ·Sal.peterrafftneri« bei Bern ist »gn «u« un ga haben : sehr schon geläutertes Salpetersalz zu Batzen 2'/2 $*· Pfund, so wie auch weniger geläuterte Salpetersalze zu nieder.rn Preisen. Bei Uebernahm« von 50 Pfund uni.' mehr findet fin Sconto statt.

·8 i n « e r. eidg. .-ßulveröfrwatter.

l1] S3d Gtänfeuna unseïeg 3ournal8

,,& e r B tt u d11 zählten wir auf große Theilnahme sowohl im dgenm fchwd-« zerische« Vaterlande al8 auch außerhalb besselfcen. aBiï ho6e« u n s n i c h t g e t ä u s c h t ! -- Die gemäßicjte, grundsätzliche, liberale ..fcndenz, die getreuen -Berichterstattungen au8 der Bun besstadt, bie schneürn uiù «.tündllchw Minheilungen ber au?

852

länbisöj...« '.MnacïegeHijeii.'n, bs? ..»MseitigeH lli.to'fî..tzung..-!., «nb« îich ber §um großen Formate außerordentlich billige AbonneincntSprcie haben. unserm Sfatte eine «He (Srnjartungen fifier.-pcigeube Leserzahï verschafft. --- Wa§ ble Refeaftion mit Talent und Flfif migestwEt, ist «reicht: Der "B uni)'' n i ni m t e i n e n fett ehrnivollst«. P!a|e In .m fchwdjerischni PîtHizisdf dn.

Der »..Bund« ft'irb für 1851 in gldcheï Weise p {ïfcheînen forifa|mi ; Preil fiiï baê nächste ijal&e Jahr, %& nsiar feie Ej.be Juiii (181 Solio-Niunmerii), niit. 51 Batzen, franko in ber ganzen ©chweij und bis -BesteHgeSühr in&egrifeji.

Q l f l « ü p e p ä m t e r nehmen SesteKunges. an, foivie «ich Die VerIag.?ha..Mung : 3«nt m'e R d u e v t in »Bern.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Inserate.

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1850

Année Anno Band

3

Volume Volume Heft

59

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

21.12.1850

Date Data Seite

849-852

Page Pagina Ref. No

10 000 513

Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv digitalisiert.

Le document a été digitalisé par les. Archives Fédérales Suisses.

Il documento è stato digitalizzato dell'Archivio federale svizzero.