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Eidgenössisches Polytechnikum.

Es werden anmit zwei Lehrstellen zu freier Bewerbung ausgeschrieben : die eine für Mathematik vorzugsweise am Vorkurse mit einem Gehalte von 2800--.3500 Franken und der Verpachtung zu einem Maxiwuw vou 16 Stunden in der Woche, die andere für technisches Zeichnen, mit einem Gedaite von .1500-2800 Franken, je nachdem bloß oer Zetchnuugsunterricht am Vorkurse, oder aii..t) derjenige e.n der mechanisch-technischen Abtheilung übernommen werden könnte. Der Unterricht in der Mathematik muß in deutscher Sprache vorgetragen werden. Aspiranten aus eiue dieser Lehrstellen haben ihre Anmeldungen unter Beilegung von Zeugnissen über Studien und Lehrtätigkeit, allsälligeu Diplomen und eines einläßlichen cIn.rlcuIum vitae bis zum 20. Mai d. J. an Herrn C. K a p p e l e r , Präsidenten des schweiz. Schulrathes in Zürich, einzusenden, der aus Verlaugen nähere Auskunft über die Verhältnisse der Anstalt und der ausgeschrtebeneu Lehrstelleu ertheilt. Reglemente und Programme der polr)techuischen Schule, so wie Regulative für den neu errichteten Vorkurs sind bei der Kanzlei des schweiz. Schulrathes zu beziehen.

Zii r ich, den 18. Aprtl 1859.

Jm Austrage des schweiz. Schulrathes,

Der Sekretär: Prof. Stocker.

d i k t.

Vom Karezager (in Ungarn Groß Rumanieu) ..... K. Bezirks Kapitaneat als Gerichte, wird dem Karezager Einwohner Demeter R à e z durch dieses Edikt bekannt gewacht: es habe die Karezager Kirchen -Gemeinde am 22. Febr. l. J. gegen ihn, wegen Zahlung der Forderung petto öster.

Währ 1316 st. eine Klage überreicht, und dem zu Folge zur Tagsatzung

den 22. Mai l. J., srüh 9 nhr, festgesetzt, da der Kläger angiebt, daß

der Aufenthaltsort des Geklagten iu der Schweiz - wovon das h. öster.

Gericht auch iu Kenutuiß gesetzt ist - jedoch ohne Benennung des .Kantons und der Stadt sei. Zur Vertretung des Geklagten aus seine Gefahr und Kosten ist der Advokat Ludvik Stilai.. gestellt worden, mit welchem diese Rechtssache nach Vorschrift der Zivilprozeßordnung auszutragen wird.

Dem Geklagten wird die Warnung ertheilt, daß er weder dem ausgestellten Vertreter über die zweckmäßige Verhandlung dieser seiner Rechtssache gehörig anzuweisen, oder dew Gerichte einen andern Sachwalter nahml.aft zu wachen habe, widrigenfalls er die Folge der Verabsäumung alles dessen sich selbst beizumesseu haben würde.

K a r e z a g, aw 22. Februar 1859.

Das ....... ....... Bezirks-Kapi taneat.

^ Ausschreibung t... o n erledigten Stehen.

(Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche schriftlich und p o r t o f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle fein.. ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren.Taufnamen, nnd außer dem Wohnorte auch den H e i m a t h s o r t deutlich angeben)

  1. P o s t h a l t e r und B r i e f t r ä g e r in A.arberg. Jahresbesolduug Fr. ^00. Anmeldung bis zum 5. Mai 185.^ bei der Kreispostdirektiou Bern.
  2. Direktor des Postkreises Genf. Jahresbesolduug Fr. ^000. An^ Inelduiig bis zum 28. April 18.^ beim eidg. Post. und Baudepartement iu Bern.
  3. P o s t f o m m i s in R h e i u e k , Kts. St. Gallen. Jahresbesoldung Fr. .720. Anmeldung bis zum 28. April 18.^ bei der Kreispostdirek^

tion St. Gallen.

^ P o s i f o m m i s iu W a t t w ^ l , Kts. St. Galleu. Jahresbesolduna.

Fr. 800. Anmeldung wie oben .

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1859

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18

Cahier Numero Geschäftsnummer

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Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

27.04.1859

Date Data Seite

433-434

Page Pagina Ref. No

10 002 742

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