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ST

Inserate.

Bekanntmachung.

Die heimathörigkeit nachstehender Person, für welche der Lodschein eingesandt wurde, ist zu ermitteln, nämlich ^ Für Fritz F e l d e r , gewesener Steinhauer, gebürtig von Pratz? in der Schweiz, Witwer der .Elisabeth Maubré , gestorben in Paris . rue du faulbourg ....i.. honoré. N° 208, am ..... Juni 1870 im Alter von 7.... fahren.

Es wird daher zur Erreichung des ....ben angegebenen Zwekes die gefällige Mittwirkung der Staatskanzleien der Kantone, so wie der Polizei- und Gemeindsbehorden hiemit horchst angesprochen.

Bern, den 12. April 1872.

.Die schweig Bundeskanzlei

Ausschreibung.

In Ausführung der ..Verordnung des schweizerischen Bundesrathes vom 23.

Aprll 1869 werden von der schweiz. Postverwaltung 30 Postlehrlingsstellen, mit Dienstantritt auf 1. Juni 1872, zur freien Bewerbung ausgeschrieben.

Im Falle zahlreicher Anmeldungen tüchtiger Bewerber wird das Postdepartement die hlevor aus 30 angesezte Stel.lenzahI erhohen , sowie stch dasselbe vorbe-

^20 hält, diese Zahl herabzusehen. wenn es an geeigneten Bewerbern in genügender Anzahl fehlen sollte.

Diese Stellen sind zunächst für die Post.^reise Bern. ^euenburg, Basel, ^ürich nnd St. fallen bestimmt.. sollten sich jedoch auch aus andern Postkreisen i^ seder Beziehung empfehlenswerte Bewerber einfinden, so wird das Postdepa.^tement deren Ausnahme insoweit gestatten , als dieselben in den Postbureau- geeignete Verwendung finden kennen.

Zn den fraglichen Stellen haben Personen männlichen und weiblichen .^e..

schlecht^ gleichmäßig zutritt. Die Bewerber müssen mindestens 1.^ und dürfen höchstens 25 Jahre alt sein.

Die Lehrzeit dauert 1 Jahr. Das Postdepartement wird diejenigen Büreau^ bezeichnen, auf welchen die Lehrzeit durchzumachen ist. .Während der ersten sechs Monate erhält der Lehrling keinerlei Vergütung, für die zweiten sechs Monate da^.

gegen, sofern seine Leistungen und sein Verhalten befriedigend erfunden worden

sind, ein TaggeId von Fr. .... .^0.

^lm ^nde der Lehrzeit findet eine Prüfung statt. Diejenigen Lehrlinge, welche diese Prüfung zur .Zufriedenheit bestanden, haben sodann Zutritt zu allen vakanten Poststellen und werden während des nächsten Jahres, sosern sie noch keine feste ^n..

stellung erhalten, als Gehilfen mit einem .....aggelde von Fr. 2. 50 bis Fr. .^ ver^ wendet.

Jn der .^egel wird bei Besezung erledigter Stellen den patentirten Postaspi^.

ranten gegenüber den Bewerbern, welche die reglementarische Lehrzeit nicht bestan^ den haben, der Borzug gegeben.

Bewerber für die b.^eichneten Lehrlingsstellen haben nun bis zum 27... .^lpril 1872 ihre .Anmeldungen schriftlich und portofrei an eine der ellf ^reis.^stdirek^ tionen einzusenden und dabei ihr ^llter und ihren bisherigen Bildungsgang näher zu bezeichnen , wobei ihnen die Beifügung von Zeugnissen freigestellt bleibt. ..Ill^ fällige weitere .Auskunft, namentlich über den von den Bewerbern geforderten Bil^ dungsgrad, wird von der ^reispostdirektion erthell^. Die betreffenden Bewerber werden alsdann zu einer Borprüfung eingeladen werden, so weit die Unmoglichkeit ihrer Zulassung wegen körperlicher Beschaffenheit oder ganz ungenügenden Bildung^ grades nich^ von vornherein erhellt. Die besagte Prüfung wird varausfichtl.ch im Laufe des Monats Mai stattfinden, und zwar für die Bewerber aus der .^..ntral^ und .Westschweiz in Bern und für diejenigen aus der Ostschweiz in Zürich..

Bern, den 5. ...Ipril 1872.

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^onknrr^^schreibnng

für ein Handbuch für Kanonier -Unterofstziere und Kanoniere der schweizerischen Artillerie.

Das eidgenössische Militärdepartement beabsichtigt , behufs Erstellung eine....

Handbuches für Unteroffiziere und Kanoniere, den ^eg de... ^fsentlichen ^onkurren.^

.Ausschreibung zu wählen.

Dieses ^andbuch soll in möglichst gedrängter ^orm und Sprache einen ^uszug aus den derzeit bestehenden .^eglementen. ^orschrlften und Ordonnanzen bieten, und in folgende CapiteI zerfallen .

  1. .^rund^üge der Organisation der sch^eizerlschen ^.Irmee, speziell der Artillerie Bestand der taktischen Einheiten an Offizieren, Mannschaft und Pferden ^wek und Organisation der ..^arks.

.... Innerer Dienst.

Richten der verschiedenen Grade.

.^riegsartikel.

.^. Nachtdienst.

4. SoIdatenschule.

5. CompagnleschuIe.

^. ^enntniß der Feuerwaffen und blanken Raffen. ^erlegen und zusammensetzen derselben und deren Unterhaltung. Besorgung des ^ederzeugs.

7. .....enntniß der Geschützrohre, ^affeten und übrlgen ^riegssuhrwerke , de.^ ^uIvers , der Geschoß und übrigen ^nnitionsgegenstände.

8. Ausrüstung der Laffeten und ^riegsfuhrwerke.

^rt.

Packung der Mnnition aller

9. Schießtheorie.

Behandlung der Geschütze vor, während und nach dem feuern. Schußtafeln und .Andeutungen über deren Gebrauch. Daten übe^ Wirkung der Geschütze und Gesäße. ^otiz über das Schätzen der Di..

stanzen.

10. Bedienung der verschiedenen Geschütze, inelusive ...astenbewegunaen nnd .^e.e.

steIlungsarbeiten. Parkdienst.

1t. ^ugsschule un.^ Batterleschule.

.^22 12. .^elddienst der Artillerie. Perha^en bei der Mobilmachung, a.^.f dem Marsehe , i^ Quartier und im Bivouak. ^erhalten bel .^isenbahntrans^.

porten. ^urze ^oiiz über Geschützplaeirung und .das Verhalten der Artil^ lerie im Gesecht. namentlich hinsichtlich des Benehmens der Geschützchefs.

13. .kurzer Abriß des Batteriebaues . der Ausstellung und Bedienung der Ge^.

schütze in Verschalungen.

.14.

Maße und Gewichte.

Metrisches System.

Maßes und Gewichtes in metrisches.

.^eduetion des schweizerischen

Die Arbeiten slnd nicht mi.^ der ...ln.erschrif.. des Verfassers .^u versehen , s...^ dern mit einem Mott....

Gleichzeitig wird der ^ame des Autors , welcher dem Mvtto entspricht . in einem versiegelten Briefe angegeben , der erst eröffnet wird , wenn die Artillerie^ .^^mmlssion die Arbeiten geprüft und sich geeinigt hat, welche derselben ^rämirt werden s.^Il.

Die Arbeiten sollen in möglichst leserlicher Schrist geschrieben sein und Alles vermieden werden, woran der Verfasser erkannt werden konnte.

Zeichnungen in kleinem Maßstabe konnen zur .Verdeutlichung des Testes bei^ gefügt werden.

^ür die von ^der Artillerie.^ommisston als preiswürdig erkannt Arbeit wird eine Prämie von Franken eintausend und zweihundert ausgesetzt, oder nach Gu^ finden der Artillerie^ommisston diese Summe eventuell auf dle zwei besten der eingelieferten Arbeiten angemessen verlheilt.

Das Eintreffen der Arbeiten , welche an die Kanzlei des eidg. Mllitardepar^ tements zn richten sind, wird in der Artillerlezeil.ung bekannt gemacht, ebenso seiner Zeit die Entscheidung der Arli.lerie kommission in Betreff der Prämirung der ^ verschiedenen Arbeiten.

Als letzter ^lngabetermin ^ür diese Arbeiten gilt der .^0. November 1872.

Bern, den ^2. Januar 1872.

Das eidg. Militärdepartement.

^....es.^e.

^23

^u^schrei^ung l^on erledigten Stellen.

^..ie Bewerber müssen lhren Anmeldungen, welche schriftlich und p o r t o ^ f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen lm FaIle sein,^ ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren ^ a m e n , und außer dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t deutlich angeben.) ^ Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Cr..

nennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheil. die für di^ .^mpfangnahme der An.

meldungen bezeichnete Amtsstelle.

  1. .^.onlroleur der .^auptzollstätte T ä g e r w e i l e n (Thurgau,^.

^ahresbesol^

dung bis auf Fr. 2000. Aumeldung bis zum .^0. April 1.^.72 bei der Zoll..

dlrekllon in Schaffhausen.

2) P o s t h a I t e r und B r i e f t r ä g e r in ^ n n e r ^ k i r c h e n ^Bern).

bis zum .^. ..^ai 187... bei der ^relspostdireklion Bern.

Anmeldung

.^) Briefträger in Steckborn (Thurgau). Anmeldung bis zum .^. Mai 1872 bel der .^relspostdire^ion Zürich.

.t) .^wel Postkommis in Luzern. Anmeldung bi... zum .... Mai 1872 bei der .^rel^postdirektion ^uzern.

5) . ^ o s t p a k e r in Zürich.

postdirektion Zürich.

Anmeldung bis zum .^. Mai 1872 bei der ^reis..

^) P o s t a b l a g e h a . I l e r und B r i e f t r ä g e r in ^ o r d e m w a l d ^Aargau,^ und

B.^re nach Zofingen. Anmeldung bi.^ zum 3. Mai 1872 bei der .^reis..

postdirektion Aarau.

.7) TeIegraphist in .^reien^ bach ^Schw.^z).

8) TeIegraphist in ^ e n g g a r t

l^Zürlch^

9) Telegraphist in .WoIIi^ h o s e n (Zürich). .

.^ahresbesoldung Fr. 120, nebst ......epeschen^.

provision. Anmeldung bis zum. .^. Mai 1872 bei der Telegraphen.^nspekl.ion in

Zürich.

10) TeIegraphist in W.^Ileran

(Schw.^z).

  1. ^ o s I a b l a g e h a l . e r , B r i e f t r ä g e r und B o t e in O b e r . ..^inter^

thur. Anmeldung bi... zum 2.^. ApriI 1872 bei der ^reispostdirektlon Zürich.

^24 2) Postkommi... in .^enenburg.

Anmeldung bis zum 2^. April 1872

bei der ^reispostdirektion ^euenburg.

...) Posthalter in Ober..r..zw.^l ^St. Gallen). .^ Anmeldung bis zum ^ ,, ,, ^ieder^Uzw^I ,, ,, ^^postdir^n ^) Briestrager , ,, ., ^ .

.^ St. Gallen.

.^ ......eIegraphist in .^iederheIfens..hwell(St. Gal.len). Jahr^besoldung ^

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.^r. 120, nebst ^..epeschenproviston. Anmeldung bis zum .^0. April 1872 bei der Telegraphen^nspekii.^n in St. Gallen.

7) T e l e g r a f i s t in Brusio (Graubünden^. JahresbesoIdung Fr. 12^, nebst Depes.henproviston. Anmeldung bis zum .^0. April 1872 bei der Telegraphen..

^n.pektion in Bel.le^z.

8) TeIegraphist in ......vgelsberg (St. Gallen). ^ahresbesoldung .^r. 120, nebst Depeschenproviston. Anmeldung bis zum ^0. ApriI 1872 bei der Tele..

graphen^nspektion in St Gallen.

.)) .^elegraphistinSt. G e o r g e ^ ^ahr^besoldnng ^r. 1.^0. ..ebst Dep^ (..^..adt).

l s.henpro.^iston. Anmeldung bis ^um 10) Telegraphist in Bullet l ^. ^ 1^ ^ ^r ^ele^^^ (.^aadt).

.^

...^^^^ ^ Lausanne.

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1872

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Cahier Numero Geschäftsnummer

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Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

20.04.1872

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819-824

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10 007 240

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