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ST

Konkurrenz- & Stellen-Ausschreibungen, sowie

Inserate & litterarischeAnzeigen.I Inserate a litterarischAnzeigen.l.

Ausschreibung von Brennloosen.

Die Herstellung von 6345 Hektoliter absoluten Alkohols während der Brennperiode 1888/89 nach Maßgabe von Art. 2 des Bundesgeseztes betreffend gehrannte Wasser und nach Anleitung des Pflichtenheftes vom 9. September 1887, sowie der daran vom Bundesrathe erlassenen und noch zu erlassenden Abänderungen, wird hiemit öffentlich ausgeschrieben.

Schriftliche Anmeldungen werden vom 14. bis zum 31. Mai entgegengenommen und sind an die eidg. A l k o h o l v e r w a l t u n g in B e r n zu richten.

Anmeldebogen nnd Pflichtenhefte werden vom 10. Mai an anf Verlangen von der Alkoholverwaltung geliefert.

B e r n , den 27. April 1888.

Schweiz. Finanzdepartement.

Ausschreibung.

Die unterzeichnete Verwaltung eröffnet hiemit Konkurrenz über die Lieferung von 2500 Meter roher Cretonne, 150 cm. breit, für Leintücher; 2500 Meter roiler Leinwand, jutefrei, 105 cm. breit, für Strohsäcke; 150 Meter roher Leinwand, gemustert, 50 cm. breit, für Handtücher.

Muster liegen zur Einsicht anf bei der Verwaltung und werden auf Verlangen versandt, sind jedoch nur maßgebend in Bezug anf Qualität.

849 Die Preise sind franko Packung und Transport auf die dem Lieferanten nächstgelegene schweizerische Eisenbahnstation zu stellen.

Frankirte Offerten, mit Angabe des Liefertermines und mit Musterabschnitten begleitet sind bis am 14. Mai der Verwaltung einzusenden.

B e r n , den 25. V pril 1888.

Eidg. Kriegsmaterialverwaltung, Technische Abiheilung.

Ausschreibung von erledigten Stellen.

Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und portof r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren Namen, und außer dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t , sowie das G e b u r t s j a h r deutlich angeben.

Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der ' Ernennung festgesetzt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtsstelle.

  1. Einnehmer bei der Hauptzollstätte Splügen (Graubünden). Anmeldung bis zum 24. Mai 1888 bei der Zollgebietsdirektion in Chur.
  2. Büreaachef beim Hauptpostbüreau | Anmeldung bis zum 18. Mai Genf.

\ 1888 bei der Kreispostdirektion 3) Postbote in Chêne-Bourg (Genf). J in Genf4) Büreaudiener, Packer und Briefkastenleerer in Aaran. Anmeldung bis zum 18. Mai 1888 bei der Kreispostdirektion in Aarau.

5) Postpacker in Zürich. Anmeldung bis zum 18. Mai 1888 bei der Kreispostdirektion in Zürich.

6) Postablagehalter, Brieffträger und Bote in Schwarzenbach (St. Gallen).

Anmeldung bis zum 18. Mai 7) Postablagehalter in Lachen-Vonwil 1888 bei der Kreispostdirektion (St. Gallen).

in St. Gallen).

8) Briefträger in Lachen-Vonwil.

9) Postkommis in Chur. Anmeldung bis znm 18. Mai 1888 bei der Kreispostdirektion in Chur.

10) Ausläufer des Teleeraphenbüreau Bern. Gehalt Fr. 480, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis znm 23. Mai 1888 beim Chef des Telegraphenbüreau in Bern.

850 1) Büreauchef beim Hauptpostbüreau l Anmeldung bis znm H. Mai Genf.

V 1888 bei der Kreispostdirektion 2) Postpacker und Büreandiener in Genf.j in Genf3) Zwei Postkommis in Bern.

4) Postpacker in Bern.

] ,, Anmeldung bis zum 11. Mai > 1888 bei der Kreispostdirektion l ^ Bern.

5) Postablagehalter, Briefträger und Bote in Dierikon (Luzern). Anmeldung bis zum 11. Mai 1888 bei der Kreispostdirektion in Luzern.

61 Postpacker, Briefträger und Büreaudiener in Davos-Platz. Anmeldung bis zum 11. Mai 1888 bei der Kreispostdirektion in Chur.

7) Postpacker in Zürich. Anmeldung bis zum 11. Mai 1888 bei der Rreispostdir'ektion in Zürich.

8) Telegraphist in Niederscherli (Bern). Gehalt Fr. 200, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis znm 19. Mai 1888 hei der TelegraphenInspektion in Bern.

9) Telegraphist in Bex. Gehalt Fr. 240, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 9. Mai 1888 bei der Telegrapheninspektion in Lausanne.

10) Telegraphist in Uetendorf (Bern). Gehalt Pr. 200, neust Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 9. Mai 1888 bei der Telegrapheninspektion in Bern.

11) Telegraphist in Bevers (Graubünden). Gehalt Fr. 200, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 9. Mai 1888 bei der TelegraphenInspektion in Chur.

12) Telegraphist in Unterwetzikon (Zürich). Gehalt Fr. 200, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 9. Mai 1888 bei der TelegraphenInspektion in Zürich.

Bekanntmachung.

Um den Uebergang zum nenen Zolltarife thunlichst zu erleichtern und mit Rücksicht auf den Umstand, daß die Deklarationen für die Verzollung nach Nummer und Waarengattung auf Grundlage des statistischen Waareiiverzeichnisses abzufassen sind, hat die Schweiz Oberzolldirektion eine Zusammenstellung sämmtlicher, auf l, Mai 1888 sich ergehenden

Aenderungen des Schweiz. Zolltarifes und des statistischen Warenverzeichnisses angeordnet.

Dieses Verzeichnis, enthaltend die bisherige und die neue statistische Nummer, den veränderten "Wortlaut der statistischen Positionen, sowie die Angabe des bisherigen und des neuen Zollansatzes für jede einzelne Position, ist im Bundesblatte Nr. 17 vom 25. April 1888 erschienen.

Separatabzüge dieses Imprimâtes sind zum Preise von 20 Cts. per Exemplar (der Betrag ist in Briefmarken einzusenden) bei den Zolldirektioneo

851 in Basel, Schaffhausen, Chnr, Lugano, Lausanne und Genf, sowie bei der unterzeichneten Stelle, erhältlich.

B e r n , den 25. April 1888.

Schweiz. Oberzolldirektion.

Verkauf alter schweizerischer Frankomarken.

Die schweizerische Postverwaltung hat sich entschlossen, ihren Vorrath an a u ß e r K u r s g e s e t z t e n F r a n k o m a r k e n der E m i s s i o n e n 1863/82 zu liquidiren.

Außer einer kleinen Partie, welche die Verwaltung für ihre eigenen amtlichen Bedürfnisse zurückbehält, wird daher der g a n z e V o r r a t h hiemit zum Verkaufe ausgeschrieben.

Es werden Offerten entgegengenommen sowohl für den ganzen, hienach angegebenen Stock (die Gesammtvorräthe aller Markensorten zusammen), als für Partien, wie sie nachstehend verzeichnet sind.

MarkenZum Verkauf bestimmter Davon werden eventuell abgegeben sorten.

Totalvorrath.

Partien von wenigstens 2 Cts.

2,010,509 Stück.

250,000 Stück.

3 ,, 68,216 ,, 10,000 ,, 5 ,, 4,013,428 ,, 500,000 10 ,, 2,446,287 ,, 300,000 15 ,, 604,594 ,, 50,000 20 ,, 1,597,669 ,, 200,000 25 ,, 2,685,573 ,, 300,000 40 ,, 1,496,853 ,, 200,000 50 ,, 434,177 .

50,000 ,, l Fr.

460,944 ,, 50,000 ,, Die Postverwaltung behält sich, je nach dem Ergebnisse der Kaufsofferten, Gesammt- oder partienweisen Verkauf vor. Ferner reservirt sie sich das Eecht, bei partienweisem Verkauf einen Durchschnittspreis'festzusetzen.

Allfällig nicht verkaufte Marken würden nach erfolgtem Zuschlag von der Verwaltung vernichtet. -- Die schriftlichen, verschlossenen und mit der Aufschrift: ,,Offerte für alte Frankomarken" versehenen Offerten müssen bis längtens den 15. Juni 1888, Abends, in den Händen der unterzeichneten Oberpostdirektion sein. Die Eröffnung der Offerten findet erst nach Ablauf des Eingabetermins statt.

Von h e u t e ab wird seitens der Postverwaltung der Detailv e r k a u f von alten Frankomarken eingestellt.

Bern, den 20. April 1888.

Die Schweiz. O b e r p o s t d i r e k t i o n : Ed. Höhn.

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Bekanntmachung.

Die Karte der sclrweizerisclieii üollstiitteii ist nunmehr in zweiter Annage erschienen. Dieselbe ist durch Einzeichnung des Terrains (mit Benutzung der offiziellen Eisenbahnkarte des schweizer.

Post- und Eisenbahndepartements), sowie der Grenzpässe vervollständigt worden. Bestellungen auf diese Karten nimmt entgegen:

das Bureau tm Himdelsstntistik, alter Inselspital in Bern.

Diese im Maßstabe von '/sooooo erstellten, mit Spezialkärtchen von Baselstadt, Genf und dem Tessin (in VMOOOO) versehenen Zollkarten enthalten die Namen sämmtlicher Haupt- una Nehenzpllstätten, Niederlagshäuser und Zollhezngspoaten im Farbedruck. Der Preis ist wie folgt festgestellt: a. Karte der schweizerischen Zollstätten, in vier Farben, ohne Terrain und Grenzpässe (so lange Vorrath) Fr. 0,40 per Stück.

b. Die gleiche Karte in' fünf Farhen, mit eingezeichnetem Terrain (branner Ton) und Grenzpässen, Fr. 0,80 per Stück.

B e r n , den 24. März 1888.

Eidg. Oberzolldirektion.

Peremtorische Vorladung.

Da ist, so wird derselbe oder seine rechtmäßigen Nachkommen aufgefordert, binnen 6 Monaten a dato vor hiesigem Eegierungsrathe zn erscheinen oder dieser Behörde auf andere Weise von seinem Leben nnd Aufenthaltsorte Kenntniß zu geben, gegenfalls nach Ablauf obiger Frist gedachter Mathias Wtirseh als todt erklärt nnd dessen Verlassenschaft unter die herwärtigen Erben vertheilt werden wird.

S t a n s , den 21. April 1888.

Im Auftrage des Regierungsrathes von Nidwaiden,, Der Landschreiber : 2 /i Robert Wagner.

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Jahr

1888

Année Anno Band

2

Volume Volume Heft

19

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

05.05.1888

Date Data Seite

848-852

Page Pagina Ref. No

10 013 944

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