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Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

Vernehmlassungsverfahren

Eidgenössisches Departement des Innern Verordnung über die Nationale Alarmzentrale Vernehmlassungsfrist: 31. Dezember 1989 Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement Reform der amtlichen Vermessung (RAV) Vernehmlassungsfrist: 31. Dezember 1989

3 I.Oktober 1989

Bundeskanzlei

1245

Anpassung der laufenden BVG-Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung auf den 1. Januar 1990

Nach den Artikeln l Absatz 2 sowie 2 Absatz 2 der Verordnung vom 16. September 1987 über die Anpassung der laufenden Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung (SR 831.426.3) gibt das Bundesamt für Sozialversicherung den Anpassungssatz für die erstmalige und für die nachfolgenden Anpassungen bekannt.

Erstmalige Anpassung Der Anpassungssatz für die erstmalige Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten beträgt 7,2 Prozent. Anzupassen sind auf den I.Januar 1990 alle Renten, die im Verlaufe des Jahres 1986 zum ersten Mal ausgerichtet wurden.

Nachfolgende Anpassungen Die Renten, die im Jahre 1985 entstanden sind und auf den 1. Januar 1989 erstmals angepasst wurden, sind auf den 1. Januar 1990 erneut anzupassen. Der Anpassungssatz für diese nachfolgende Anpassung beträgt 3,4 Prozent.

25. Oktober 1989

1246

Bundesamt für Sozialversicherung

Einnahmen der Zollverwaltung (Stand September 1989)

(in tausend Franken) Monat

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September

Zölle

291 095

286 774 364 682 335 040 371 637

358 874 357 040 358 635 353 546

Übrige Einnahmen

94363 134499 135233 131 084 115503 98755 148 851

102414 104467

Total 1989

1989

Total 1988

Mehreinnahmen

Mindereinnahmen

16084 790 18023

--

385458 421 273 499915 466 124 487 140 457 629 505 891 461 048 458 013

369 374 420 483 481 893 474 094 442033 431 781 491 790 436 503 442496

45 108 25848 14100 24545 15516

--

152044

--

3 990 448

--

--

1989 JanuarSeptember

3 077 323

1 065 169 4 142 492

1988 JanuarSeptember

2966931

1 023 517

--

--

7970 -- -- --

NB. Das Runden erfolgt aufgrund der genauen Einzelbeträge ; kleine Differenzen bei den letzten Stellen sind deshalb möglich.

1247

Gesuche um Erteilung von Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit (Art. 10 ArG) - A. Thüring AG, 8181 Hori verschiedene Betriebsteile 10 M, l F 8. Januar 1990 bis 9. Januar 1993 (Erneuerung) - Kunststoffwerk AG, 8610 Uster Hochfrequenzschweissen Forravac (Tiefziehen) 5M, 10 F 18. Dezember 1989 bis 19. Dezember 1992 (Erneuerung) - Bucher-Guyer AG Maschinenfabrik, 8166 Niederweningen Eilfertigungszelle 4M 30. Oktober 1989 bis 3. November 1990 Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - SRO, Kugellagerwerke J. Schmid-Roost AG, 8057 Zürich verschiedene Betriebsteile 110 M, 6 F 1. Januar 1990 bis auf weiteres (Erneuerung) - Internationale Verbandstoff-Fabrik Schaffhausen, 8212 Neuhausen am Rheinfall verschiedene Betriebsteile 8 M, 53 F 4. Dezember 1989 bis 5. Dezember 1992 (Erneuerung) - Gerber,Chr. Söhne AG, 3506 Grosshöchstetten Anschafferei und Kocherei bis 10 M 5. Juni 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) - Sandoz AG, 4002 Basel verschiedene Betriebsteile im Werk Muttenz BL bis 410 M oder F 6. November 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - Sandoz AG, 4002 Basel verschiedene Betriebsteile im Werk Muttenz BL bis 8 M 5. November 1989 bis 7. November 1992 (Erneuerung) Zweischichtige Tagesarbeit (Art. 23 ArG) - ASS Industrietechnik, 8952 Schlieren verschiedene Betriebsteile 30 M 18. Dezember 1989 bis auf weiteres (Erneuerung)

1248

Internationale Verbandstoff-Fabrik Schaffhausen, 8212 Neuhausen am Rheinfall Bleicherei, Karderie, Mediset und Sana 16 M. 20 F 4. Dezember 1989 bis 5. Dezember 1992 (Erneuerung) Alex Neher AG, Metallwaren- und Werkzeugfabrik, 9642 Ebnat - Rappel verschiedene Betriebsteile 4 M 16. Oktober 1989 bis 20. Oktober 1990 (Erneuerung) Chocolat Bernrain AG, 8280 Kreuzungen 4 Bernrain ganzer Produktionsbetrieb 24 M, 30 F 1. Januar 1990 bis 2. Januar 1993 (Erneuerung) Spühl AG, Maschinenfabrik, 9009 St. Gallen NC - Fertigung 32 M 25. Dezember 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Wangner AG, 8259 Kaltenbach Nahterei bis 40 F, bis 6 J 25. Dezember 1989 bis 26. Dezember 1992 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG Henri Hauser AG, 2500 Biel verschiedene Betriebsteile 24 M 8. Januar 1990 bis auf weiteres (Erneuerung) Hallwag AG, 3001 Bern verschiedene Betriebsteile am Nordring 4 und am Zentweg 11 bis 70 M, bis 20 F 9. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Hera AG, 3250 Lyss Kunststoffpresserei und -spritzerei 20 M, 50 F 16. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Frismat AG, 5600 Lenzburg Abpackerei Hundeflocken 2 M, 4 F 23. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Weberei Wängi AG, 9545 Wängi verschiedene Betriebsteile 70 M, 78 F, 5 J 30. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) Grüneta Textil AG, 8554 Grüneck verschiedene Betriebsteile 20 M, 40 F, 4 J 30. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung)

1249

(Erneuerung)

1250

1251

Rechtsmittel Wer durch die Erteilung einer Arbeitszeitbewilligung in seinen Rechten oder Pflichten berührt ist und wer berechtigt ist, dagegen Beschwerde zu führen, kann innert zehn Tagen seit Publikation des Gesuches beim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 61 29 45/28 58) Einsicht in die Gesuchsunterlagen nehmen.

Erteilte Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 10 Abs. 2 ArG) - Zellweger Uster AG, 8634 Hombrechtikon verschiedene Betriebsteile 8 M, 15 F 8. Januar 1990 bis 9. Januar 1993 (Erneuerung) - Zwicky & Co. AG, 8304 Wallisellen Seidenfärberei 1 M 4. Dezember 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) - Armin Chr. Stooss AG, 8908 Hedingen Vergüterei 2 M 18. Dezember 1989 bis 19. Dezember 1992 (Erneuerung) Zweischichtige Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 23 Abs. l ArG) - K. Rütschi AG, 5200 Brugg Dreherei und Bohrerei 8 M 9. Oktober 1989 bis auf weiteres (Erneuerung) - Brauerei Feldschlösschen, 4310 Rheinfeldèn Fassfüllerei 12 M 11. September 1989 bis 11. August 1990 (Aenderung) - Truns Tuch- und Kleiderfabrik, 7166 Trun .Weberei 4 M 23. Oktober 1989 bis auf weiteres (Aenderung)

1252

.- Forma-Vitrum AG, 9001 St. Gallen Fabrikation von Glaswaren 190 M, 190 F 16. Oktober 1989 'bis 17. Oktober 1992 (Äenderung)

:

·

'

.

(Erneuerung)

. ,

9.Oktober bis 20. Januar 1990 Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - Ferag AG, 8340 Hinwil mechanische Fabrikation Maschinenbau 8M 23. Oktober 1989 bis 18. November 1989 Nachtarbeit oder dreischichtige Arbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 17 Abs. 2 und Art. 24 Abs. 2 ArG) - Schindler Waggon Altenrhein AG, 9423 Altenrhein Mechanische Abteilung 01 und Heizeinrichtungen 21 M 1. September 1989 bis 11. September 1992 (Äenderung) - Arbonia AG, 9320 Arbon-Frasnacht verschiedene Betriebsteile 60 M . · 4. September 1989 bis 7. Juli 1990 (Äenderung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

1253

1254

Rechtsmittel Gegen diese Verfügungen kann nach Massgabe von Artikel 55 Absatz 2 ArG und Artikel 44 ff. VwVG innert 30 Tagen seit der Publikation beim Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 61 29 45/28 58) Einsicht in die Bewilligungen und deren Begründung nehmen.

31. Oktober 1989

Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht

1255

Vollzug des Bundesgesetzes über die Berufsbildung Die Vereinigung der Kessel- und Radiatoren-Werke, der Schweizerische Kaminfegermeisterverband, der Schweizerische Spenglermeister- und InstallateurVerband, die Schweizerische Vereinigung für Gesundheits- und Umwelttechnik, der Verband Schweizerischer Heizungs- und Lüftungsfirmen und der Verband Schweizerischer Öl- und Gasbrennerfabrikanten haben, gestützt auf Artikel 51 des Bundesgesetzes vom 19. April 1978 über die Berufsbildung (SR 412.10) und Artikel 45 Absatz 2 der zugehörigen Verordnung vom 7. November 1979 (SR 412.101), den Entwurf zu einem Reglement über die Berufsprüfung für Feuerungskontrolleure eingereicht.

Interessenten können diesen Entwurf bei der folgenden Amtsstelle beziehen: Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Berufsbildung, Bundesgasse 8, 3003 Bern.

Einsprachen sind innert 30 Tagen dieser Amtsstelle zu unterbreiten.

31. Oktober 1989

1256

Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Abteilung Berufsbildung

34002

Typograf Typographe Tipografo

Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Typograf en vom 19. Juni 1989

Lehrplan für den beruflichen Unterricht der Typografen vom 19. Juni 1989

Inkrafttreten 1. August 1989 Der Text dieses Reglements und Lehrplans wird nicht im Bundesblatt veröffentlicht. Separatdrucke können bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern, bezogen werden.

31. Oktober 1989

zu 1989-425

Bundeskanzlei

1257

43302

Metalldrücker Rcpousseur-emboutisseur Tornitore in lastra

Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Metalldrücker vom 27. Juli 1989

Inkrafttreten 1. Juli 1990 Der Text dieses Reglements und Lehrplanes wird nicht im Bundesblatt veröffentlicht. Separatdrucke können bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, 3000 Bern, bezogen werden.

31. Oktober 1989

1258

Bundeskanzlei

zu 1989-504

Zusicherung von Bundesbeiträgen an Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten Verfügungen des Eidgenössischen Meliorationsamtes - Gemeinde Ernetschwil SG, Hofsanierung, Tannhuser Gebertingen, Projekt-Nr. SG4393 - Gemeinde Alt St. Johann SG, Alpegebäude Engi, Sellamatt, Projekt-Nr. SG4389 - Gemeinde Gaiserwald SG, Düngeranlage Au, Engelburg, Projekt-Nr. SG4394 - Gemeinde Mogeisberg SG, Düngeranlage Tüftobel, Projekt-Nr. SG4395 - Gemeinde Mosnang SG, Düngeranlage Diezenberg, Dietfurt, Projekt-Nr. SG4396 - Gemeinde Kaltbrunn SG, Gebäuderationalisierung Stollenberg, Projekt-Nr. SG4050 - Gemeinde Ebnat-Kappel SG, Gebäuderationalisierung Guggenloch, Projekt-Nr. SG4068 - Gemeinde Rothenfluh BL, Stallsanierung Rutsche, Projekt-Nr. BL684 - Gemeinde Flums SG, Güterstrassenerschliessung 2. Etappe, Projekt-Nr. SG2784/2

Zünaberg,

1259

Rechtsmittel Gegen diese Verfügungen kann nach Massgabe von Artikel 68 der Bodenverbesserungs-Verordnung (SR 913.1), 44ff. des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (SR 172.021).

12 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (SR 451 ) und 14 des Bundesgesetzes über FUSS- und Wanderwege (SR 704) innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt beim Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Eidgenössischen Meliorationsamt, Mattenhof strasse 5, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 61 26 55) Einsicht in die Verfügungen und die Projektunterlagen nehmen.

31. Oktober 1989

Eidgenössisches

Meliorationsamt

1260

Bewilligung für Flugbewegungen des gewerbsmässigen Nichtlinienverkehrs zwischen 22.00 und 24.00 Uhr in der Zeit vom 1. November 1989 bis 31. März 1990

vom 16. Oktober 1989

Gestützt auf Artikel 95 Absätze l, 2 Buchstabe b und 3 der Verordnung vom 14. November 1973 über die Luftfahrt (LFV; SR 748.01) hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt schweizerischen Unternehmen des Nichtlinienverkehrs für die Winterperiode 1989/90 Bewilligungen für Flugbewegungen zwischen 22.00 und 24.00 Uhr auf den Flughäfen Zürich und Genf-Cointrin erteilt'X Der vorliegende Entscheid bezieht sich ausschliesslich auf die Kontingente der Baiair, CTA, Crossair und Swissair.

Rechtsmittel Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an1 das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der Eröffnung einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung gestützt auf Artikel 55 Absatz 2 VwVG entzogen.

Begründung Gestützt auf einen Entscheid des Bundesgerichtes vom 7. März 1988 und einen Beschwerdeentscheid des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements vom 24. Juni 1988 werden Nachtflugbewegungen zwischen 22.00 Uhr und dem Beginn der örtlichen Sperrzeit nur noch bewilligt, wenn die Flüge mit lärmgünstigen Flugzeugen gemäss ICAO Anhang 16, Kapitels, durchgeführt werden und die Gesuche von den Luftverkehrsunternehmen eingehend begründet werden können. Das zugeteilte Nachtflugkontingent steht für Einzelund ad-hoc-Flüge nicht zur Verfügung.

Eine Verminderung der Reservekontingente, die für Verspätungen aus Flugsicherungs- (ATC) oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland dienen, ist angesichts der gegenwärtigen Lage auf dem Flugsicherungssektor nicht angebracht. Es ist deshalb unumgänglich, diese Umstände schon bei der Zuteilung zu berücksichtigen. Die Unternehmen sind damit in der Lage, den zu !> Die Verzeichnisse über die bewilligten Nachtflugbewegungen sind beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, 3003 Bern, oder bei den Direktionen der Flughäfen Zürich, 8058 Zürich, und Genf-Cointrin, 1215 Genf, erhältlich.

1989-660

1261

Flugbewegungen des gewerbsmässigen Nichtlinienverkehrs

erwartenden Schwierigkeiten in beschränktem Ausmass entgegenzutreten, können aber die Reservekontingente nicht frei verwenden; jede Verspätung ist gegenüber dem BAZL zu begründen.

In Zürich hat sich die Gesamtzahl der Bewegungen für geplante Flüge (14) gegenüber dem Vorjahr (16) vermindert. Aus den oben erwähnten Gründen hat das Reservekontingent um sechs Einheiten zugenommen und erreicht damit 25 Bewegungen (Vorjahr 19).

Die Zuteilung von Kontingenten an Baiair und CTA entspricht einerseits den Bestimmungen der Regelung vom 17. September 1984 zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland für An- und Abflüge zum/vom Flughafen Zürich über deutsches Hoheitsgebiet (AS 1984 1346) und anderseits den Erwägungen des Bundesgerichtsurteils vom 7. März 1988.

In Genf ist die Gesamtzahl der Bewegungen (12) - es sind nur Reservebewegungen vorgesehen - gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens Der «Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ)» bestreitet einerseits die Erhöhung der Zuteilung von Bewegungen an die Baiair und anderseits das Prinzip der Zuteilung eines Kontingentes an die Baiair und die CTA, die nach Ansicht des SBFZ ihre «home base» nicht in Zürich hätten.

Die Direktion des Flughafens Genf ist mit der vorgesehenen Zuteilung des BAZL einverstanden, mit Ausnahme von 2 der CTA zusätzlich genehmigten Reservebewegungen.

16. Oktober 1989

Bundesamt für Zivilluftfahrt Der Direktor: Neuenschwander

3482

1262

Genehmigung der Flugpläne der Linienverkehrsunternehmen mit Flugbewegungen zur Nachtzeit auf den Flughäfen Zürich oder Genf-Cointrin ^ vom 27. Oktober 1989

Gestützt auf den Artikel 30 des Bundesgesetzes vom 21. Dezember 19482' über die Luftfahrt sowie die Artikel 95 Absatz l und 107 Absatz l der Verordnung vom 14. November 19733) über die Luftfahrt hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Winterflugpläne (29. Oktober 1989 bis 24. März 1990) genehmigt, welche Flugbewegungen zur Nachtzeit (22.01 bis 05.59 Uhr) auf den Flughäfen Zürich oder Genf-Cointrin enthalten.

Rechtsmittel Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19684) über das Verwaltungsverfahren zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung gestützt auf Artikel 55 Absatz 2 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren entzogen.

27. Oktober 1989

Bundesamt für Zivilluftfahrt Der Direktor: Neuenschwander

3487

!)

Die Verzeichnisse der Linienflugbewegungen von 22.01 bis 05.59 Uhr sind beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, 3003 Bern, oder bei den Direktionen der Flughäfen Zürich, 8058 Zürich, und Genf-Cointrin, 1215 Genf, erhältlich.

2 > SR 748.0 3 > SR 748.01 4 > SR 172.021 1989-663

1263

Sachplan Kurzwellensender Schweizer Radio International/PTT Mitwirkung zum Entwurf des Sachplans (nach Art. 4 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [SR 700]) Durch den Bundesbeschluss über das Schweizerische Kurzwellenradio vom 21. Juni 1985 (BEI 1985 II 301) sind die PTT beauftragt, die technischen Einrichtungen für das Kurzwellenradio zu erstellen und zu betreiben. Da die notwendige Sanierung der technisch überalterten, leistungsschwachen Sendeanlagen in Schwarzenburg BE nicht möglich ist, stehen die PTT vor der Aufgabe, neue Sendeanlagen in der Schweiz zu erstellen.

Im Sachplanentwurf legen die PTT dar, nach welchen Kriterien sie bei der Suche nach neuen Standorten für die Sendeanlagen vorgehen werden, mit dem Ziel, die Beeinträchtigung der natürlichen Lebensgrundlagen, der Bevölkerung und der Wirtschaft insgesamt möglichst gering zu halten.

Für die technisch erforderlichen, vier neuen Drehstandantennen (je zwei 6-MHz- und 9-MHz-Antennen) kommen Standorte in den folgenden Gebieten in Frage: In erster Priorität: - Plateau du JoratVD (mögliche Standortgemeinden: Boulens, St. Cierges, Correvon, Fey, Neyruz-sur-Moudon, Orzens, Pailly, Penthéréaz, Thierrens, Vuarrens).

In zweiter Priorität: - Westliches Gros-de-Vaud VD, - Neuenburgersee/Broyeebene VD/FR, - Ajoie JU.

In dritter Priorität könnten allenfalls für 9-MHz-Antennen auch Standorte in den folgenden Gebieten gemäss aufgeführter Reihenfolge in die Ermittlung einbezogen werden: Zentrales Mittelland LU/AG; Tafeljura AG; Östschweiz TG/ SG; Seeland BE; Umgebung Freiburg FR, Kettenjura BE/NE/VD.

Nach Artikel 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung ist der Bevölkerung Gelegenheit zu geben, bei Planungen in geeigneter Weise mitzuwirken. Der Sachplanentwurf kann vom 1. November bis zum 30. November 1989 bei folgenden Stellen eingesehen werden: für die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden im Kanton Waadt (gemäss Anzeige im kantonalen Amtsblatt) : auf der Gemeindekanzlei ; für die übrige Bevölkerung des Kantons Waadt: Service de l'aménagement du territoire, Place de la Riponne 10, 1014 Lausanne (3. Stock); für die übrige Bevölkerung: Generaldirektion PTT, Projektleitung Kurzwellensender, Sektion RT3, Speichergasse 6, 3030 Bern (Bibliothek, Zimmer 78; Herr Gacond).

Personen, die zum Sachplanentwurf Stellung nehmen wollen, sind eingeladen, ihre schriftlichen Bemerkungen bis zum 30. November an das Raumplànungs1264

amt des Kantons Waadt (für die Bevölkerung des Kantons Waadt; an die obenstehende Adresse) bzw. an die Generaldirektion PTT (für die übrige Bevölkerung; an die obenstehende Adresse) einzureichen.

31. Oktober 1989

Generaldirektion PTT

1265

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

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Jahr

1989

Année Anno Band

3

Volume Volume Heft

43

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

31.10.1989

Date Data Seite

1245-1265

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