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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

(Vom 25. Januar 1932.)

Der Bundesrat hat Herrn Jean Chuard, Honorarkonsul von Venezuela, in Lausanne, mit Amtsbefugnis über die Kantone Waadt und Wallis; Herrn Lucien Levaillant, Honorarkonsul von Venezuela, in Basel, mit Amtsbefugnis über die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Schaff hausen und Aargau; Herrn "Walter Bloch, Honorarvizekonsul von Venezuela, in Bern, mit Amtsbefugnis über die Kantone Bern, Freiburg und Neuenburg; Herrn Jean Gründling, Honorarvizekonsul von Venezuela, in Zürich, mit Amtsbefugnis über die Kantone Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell I.- und A.-Rh., Glarus, Graubünden, Schwyz, Zug, Uri, Tessin, Luzern, Obwalden und Nidwaiden, das Exequatur erteilt.

(Vom 26. Januar 1932.)

Es werden folgendeBundesbeiträge bewilligt: 1. Dem Kanton Bern an die zu Fr. 78,000 veranschlagten Kosten der Erstellung einer Waldstrasse Brûlé-Golaye, Gemeinden Neuenstadt und Nods, 25 %, im Maximum Fr. 19,500.

2. Dem Kanton Tessin an die zu Fr. 120,000 veranschlagten Kosten ·der Erstellung einer Weganlage ,,sulla Collina di Agno", Gemeinde Agno, 40 %, im Maximum Fr. 48,000.

Als Ingenieur I. Klasse beim Oberbauinspektorat wird gewählt : Herr Walter Schmid, von Glarus, bisher provisorischer Angestellter dieser Abteilung.

Herr Major Alexander Schirmer, Dr. med., in St. Gallen, wird, entsprechend seinem Ansuchen und unter Verdankung der geleisteten Dienste, als Ersatzmitglied der eidgenössischen Pensionskommission entlassen.

Herr Major Fritz L, Dumont, Dr. med., Privatdozent für Chirurgie «und Chefarzt am Inselspital in Bern, wird für den Rest der laufenden Amtsperiode (bis 31. Dezember 1932) als Ersatzmitglied der eidgenössischen Pensionskommission gewählt.

Als Instruktionsoffiziere der Fliegertruppe werden gewählt : Oberleutnant Bachofner, Hermann, von Zürich und Fehraltorf, und Oberleutnant Nievergelt, Emil, von Zürich, beide Instruktionsaspiranten in Dübendorf.

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(Vom 28. Januar 1932.)

Laut einer Mitteilung der schweizerischen Gesandtschaft in Rom ist ·dem am 28. August 1931 zum schweizerischen Konsul in Florenz ernannten Herrn Carlo Steinhäuslin, von Brugg, das Exequatur erteilt worden.

(Vom 29. Januar 1932.)

Es werden folgende Bundesbeiträge bewilligt: 1. Dem Kanton Bern: a. an die zu Fr. 120,000 veranschlagten Kosten der Verbauung am Röthenbach von der Waldmatt bis zur Emme, Gemeinden Röthenbach und Eggiwil, 40 °/o, im Maximum Fr. 48,000 ; b. an die zu Fr. 60,000 veranschlagten Kosten der Verbauung des Habbaches, in der Gemeinde Habkern, 50 °/o, im Maximum Fr. 30,000.

2. Dem Kanton Graubünden an die zu Fr. 90,000 veranschlagten Kosten der Verbauung der Uelrüfe, auf Gebiet der Gemeinden Malans und Jenins, 40 °/o5 im Maximum Fr. 36,000.

3. Dem Kanton Thurgau an die zu Fr. 105,000 veranschlagten Kosten der Korrektion des Roggwilerbaches, in den Gemeinden Roggwil und Frasnacbt, 30 °/o, im Maximum Fr. 31,500.

Als Offiziere im Instruktionskorps der Infanterie werden gewählt: Oblt. Trabinger, Werner, von und in Zürich ; Oblt. Zimmermann, Benoit, von Boudry, in Lausanne; Oblt. Dubois, René, von Buttes, in Colombier; Oblt. Wieland, August, von und in Basel ; Oblt. Respini, Luciano, von Cevio, in Bellinzona; Oblt. de Brémont, Louis, von Grattavache, in Freiburg; Oblt. Fontana, Carlo, von Tesserete, in Bellinzona; Oblt. Richard, Hans, von Affoltern i. E., in Bern, bisher Instruktionsaspiranten.

(Vom 1. Februar 1932.)

Es werden folgende Bundesbeiträge bewilligt: 1. Dem Kanton Zürich an die zu Fr. 100,000 veranschlagten Kosten der Fortsetzung der Reppiscbkorrektion bei Birmensdorf, 30 %, im Maximum Fr. 30,000.

2. Dem Kanton Graubünden : a. an die zu Fr. 95,000 veranschlagten Kosten der Bewuhrung des Schanielabaches in der Talschaft St. Antoni en, 40 %, im Maximum Fr. 38,000 ; b. an die zu Fr. 460,000 veranschlagten Kosten der Korrektion der Landquart zwischen Schiers und Saas, 35 °/0, im Maximum Fr. 161,000.

3. Dem Kanton St. Gallen an die zu Fr. 285,000 veranschlagten Kosten der Ergänzungsbauten an der Verbauung des Trübbaches, Gemeinde Wartau, 50 °/o, im Maximum Fr. 142,500.

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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

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