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Inserate.

Ausschreibung.

lieber den Druk einer neuen Auflage des Kataloges der eidg. Militärbibliothek, welche in 5000 Exemplaren erstellt werden soll, wird hiemit Konkurrenz eröffnet.

Das Manuskript liegt auf dem Stabsbüreau zur Einsicht bereit, woselbst auch die nähern Bedingungen entgegengenommen werden können.

Lieferungsangebote sind franko bis zum 25. Dezember nächsthin eleni unterzeichneten Departemente einzureichen.

B e r n , den 19. Dezember 1879.

Schweiz. M i l i t ä r d e p a r t e m e n t : Hertenstein.

Ausschreibung.

Es werden hiemit die Lieferungen von Brod und O c h s e n f l e i s c h für die im Laufe des Jahres 1880 auf den Waffenpläzen B e r n , T h u n , L u z e r n r A a r a u , Brugg, Liestal, Z ü r i c h , F r a u e n f e l d , St. G a l l e n , Herisau und C hu r abzuhaltenden eidgenössischen Militärkurse zur freien Konkurrenz ausgeschrieben.

Bewerber hiefür haben ihre Angebote schriftlich, sowohl für das erste Semester, d. h. bis 31. Juli, als für das ganze Jahr 1880 berechnet, versiegelt, und mit der Ueberschrift ,, A n g e b o t für B r ö d o d e r F l e i s c h l i e f e r u n g" versehen, bis S a m s t a g den 10. J a n u a r n ä c h s t h i n dem eidgenössischen Oberkriegskommissariat in B e r n franko einzusenden. In den Angeboten sind gleichzeitig die Bürgen anzugeben, und denselben eine gemeinderäthliche Habhaftigkeitsbescheinigung sowohl für die Leztern als die

122» Bewerber selbst beizulegen. Angebote, welchen diese Requisite fehlen, können nicht berüksichtigt werden.

Die Lieferungsbedingungen können auf den Bureaux der betreffenden.

Kantons-Kriegskommissariate und auf demjenigen der unterfertigten Amtsstelle eingesehen werden.

B e r n , den 16. Dezember 1879. [at] Das eidg. Oberkriegskommissariat..

Bau -Ausschreibung.

Die Arbeiten betreffend Erstellung eines Reitbahngebäudes bei der Kaserne in Frauenfeld werden hiemit zur Konkurrenz ausgeschrieben.

Pläne, Voranschlag und Bedingnißheft sind in den Bureaus der Zeughausverwaltung in Frauenfeld und des eidg. Ober-Bauinspektorates in Bern zur Einsicht aufgelegt, wo zugleich weitere gewünschte Auskunft ertheilt wird.

Uebernahmsofferten für dieses Gebäude oder für einzelne Arbeiten desselben sind bis und mit dem 28. Dezember nächsthin in verschlossenen Eingaben, mit der Aufschrift ,,Eingabe für das Reitbahngebäude in Frauenfeld % franko dem unterzeichneten Departement einzureichen, B e r n , den 16. Dezember 1879.

Schweiz. D e p a r t e m e n t des Innern: Abtheilung Bauwesen.

Konkurrenz-Ausschreibung.

Die Lieferung von 50 e i s e r n e n , k l e i n e n B r i e f e i n w ü r f e n , von 50 B r i e f t r ä g e r t a s c h e n Nr. I und von 50 B r i e f t r ä g e r t a s c h e n Nr. III wird hiemit zu freier Konkurrenz ausgeschrieben.

Auf frankirtes Begehren werden sowohl die Vertragsvorschriften als auch Muster zur Einsicht mitgetheilt.

1230 Die schriftlich, frankirt und verschlossen mit der Aufschrift ,, A n g e b o t für L i e f e r u n g von P o s t m a t e r i al" einzureichenden Offerten müssen bis spätestens den 10. J a n u a r 1880 in den Händen der unterzeichneten Oberpostdirektion sein.

B e r n , den 20. Dezember 1879.

Die Schweiz. O b e r p o s t d i r e k t i o n : Ed. Huhn.

Schweizerische Nordostbahn.

An Stelle der mit 1. Januar 1880 außer Kraft tretenden Gütertarife zwischen Basel (Centralbahnhof und Badischer Bahnhof), ferner Waldshut einerseits und den Stationen der Ostschweiz anderseits, kommen auf genannten Zeitpunkt neue Tarife zur Einführung: dieselben können bei unsern sämmtlichen Güterexpeditionen bezogen werden.

Z ü r i c h , den 12. Dezember 1879.

Die Taxen ab R o m a n s h o r n t r a n s i t nach und von der Nordostbahn und den weiter westlich gelegenen schweizerischen Bahnen in den nachstehend benannten Tarifen werden auf den 1. April 1880 gekündet : 1) im Gütertarif für den internen Verkehr der schweizerischen Nordoatbahn vom 1. October 1877 (Nachträge I und II); 2) im Tarif für den Güterverkehr der Stationen der Linie Effretikon-Hinweil unter sich und mit den Stationen der Nordostbahn vom 1. October 1877; 3) im Gütertarif für den internen und directen Verkehr der Bötzbergbahn vom 1. Januar 1879; 4) im Gütertarif der Aargauischen Südbahn nnd der Station Bremgarten im Verkehr mit der Nordostbahn etc. vom 1. October 1878; 5) im Tarif für den directen Güterverkehr zwischen den Stationen der Nordostbahn und der Vereinigten Schweizerbahnen einerseits und den Stationen der Schweizerischen Centralhahn, der Emmenthalbahn, der Brünigbahn, der Westschweizerischen Bahnen, der Linie Bulle-Romont und der Simplonbahn anderseits vom 1. Januar 1878, einschließlich dessen III. Nachtrag nnd den Spezialtarif Nr. 13 für den Verkehr mit der Simplonbahn; 6) im provisorischen Tarif für den Güterverkehr der Nordostbahn mit den Stationen der Jura-Bern-Luzern-Bahn vom 15. Januar 1878.

Diese Kündigung erstreckt sich auch auf die Frachtsätze in dem unter Ziffer 2 genannten Tarif nach und von den Bodenseestationen Friedrichsh a f e n , L i n d a u und Bregenz.

Z ü r i c h , den 14. Dezember 1879.

1231 Die mit unsern Publikationen vom 5. August und 8. Dezember dieses Jahres als auf Ende 1879 außer Kraft tretend bezeichneten Getreidetarife aus Oesterreich-Ungarn und Galizien-Rumänien nach E l s a ß L o t h r i n g e n via Lindau-Basel (Spezialtarif Nr. III von ungarischen Donaustationen vom 1. October 1877, Ausnahmetarif von österreichisch-ungarischen Bahnstationen vom 1. September 1877, galizisch-rumänisch elsaß-lothringischer Getreidetarif vom 1. Dezember 1877) bleiben noch bis 20. Januar 1880 in Kraft.

Auf diesen Zeitpunkt tritt zufolge Mittheilung der elsäßisch-lothringischen Generaldirektion auch der Spezialtarif für Getreide etc. von Stationen der österreichischen Südbahn und deren Anschlußbahnen nach Elsaß-Lothringen gültig seit 20. Dezember 1877 außer Wirksamkeit.

Z ü r i c h , den 15. Dezember 1879.

Die Direction der Schweiz. Nordostbahn.

Schweizerische Centralbahn.

Für den Transport von ,,Cement" in Ladungen von 10,000 Kilogramm pro Wagen wird unter der Bedingung der Aflieferung eines Minimalquan tums von 300 Tonnen von heute bis zur Beendigung der Brückenbaute in Basel auf dem Wege der Rückvergütung eine ermäßigte Taxe von Fr. 38. 80 pro Wagen von Luterbach nach Basel Centralbahnhof gewährt.

B a s e l , den 11. Dezember 1879.

Directorium der Schweiz. Centralbahn.

Jura-Bern-Luzern-Bahn.

In Folge neuer Vermessung unseres Bahngebietes, sowie in Berücksichtigung von Taxerhöhungen, welche die Schweiz. Centralbahn am 1. Januar 1880 theilweise für den in vertragliche Theilung mit uns fallenden Verkehr eintreten lassen wird und die auch unsere neutralen Taxverhältnisse in hohem Maße alteriren, sehen wir uns veranlaßt, den Tarif für die Beförderung von Gütern in unserm internen Verkehr vom 24. Mai 1877, nebst dessen 3 Nachträgen auf 31. März 1880 zu künden.

1232 Mit gleichem Zeitpunkt werden auch verschiedene Taxen des Tarifs für die Beförderung von Personen und Gepäck in unserm internen Verkehr vom 15. Februar 1879 aufgehoben und durch neue, theils reduzirte, theils erhöhte Taxen ersetzt werden, zu welchem Zweck auf 1. April 1880 ein I. Nachtrag zu genanntem Tarif erscheinen soll, der vom 1. März 1880 an hei den betheiligten Stationen eingesehen werden kann.

B e r n , den 16. Dezember 1879.

Die Direction der Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Vereinigte Schweizerbahnen.

Die am 15. September abbin außer Wirksamkeit getretenen Spezialf r a c h t s ä t z e für Kohlen, Roheisen, Getreide und Baumaterial ien etc. zwischen W i n t e r t hur und W a l d via Illnau treten von heute an wieder in Kraft und köunen die bezüglichen Tarife bei der Station Wald gratis bezogen werden.

St. G a l l e n , den 12. Dezember 1879.

Die Generaldirektion.

Eisenbahnaktensammlung.

Abonnement pro

1880.

Abonnements auf den Jahrgang 1880 der Eisenbahnaktensammlund (à Fr. 2) sind zu richten ans

Sekretariat des Eisenbahndepartements.

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Bekanntmachung betreffend

das Abonniren auf das schweizerische Bundesblatt und den Bezug der eidg. Gesezsammlung.

  1. Bundesblatt Inhalt des Bundesblattes.

ßundesräthliche Botschaften, Berichte, Beschlüsse, ßeschluss- und Gesezentwürfe ; Verhandlungen des Bundesrathes und der Bundesversammlung, Kommissionalberichte aus dem Nationalrathe und dem Ständerathe; Uebersichten des Zollwesens (Ein-, Aus- und Durchfuhr in der Schweiz, und Zolleinnahmen), das Viehseuchenbülletin ; Ausschreibungen von Stellen, von Lieferungen, Eisenbannanzeigen betreffend Tarife, Verpfändungen, Uebersicht der Eisenbahnzüge und Verspätungen u. s. w.

Gratis-Beilagen zum Bundesblatt.

Diese sind gegenwärtig folgende : Die laufende Gesezsammlung mit den Staatsverträgen; die eidgenössische Staatsrechnung, die in den drei Landessprachen erscheinende jährliche Uebersicht der Ein-, Aus- und Durchfuhr in der Schweiz; die Jahresberichts der schweizerischen Konsulate, einen starken Band bildend; die Uebersicht der Bundesbeiträge an schweizerische Gesellschaften im Auslande, das Tableau über die Auswanderung von Schweizern nach überseeischeu Ländern etc.

Preis und Bezugsmodus des Bundesblattes.

Der Abonnementspreis für das Schweiz. Bundesblatt beträgt für ein Jahr vier Franken, mit Inbegriff der portofreien Zusendung im ganzen Umfange der Schweiz.

1234

Es kann jederzeit auf das Bundesblatt abonnirt werden, jedoch nur auf einen ganxen Jahrgang (gerechnet vom Januar bis Dezember), und zwar bei der Post oder bei der Expedition des Bundesblattes in Bern. Die alten Abonnemente müssen aber am Scliluss eines Jahres oder gleich im Anfang des neuen Jahres erneuert werden, da das Bundesblatt nur auf bestimmte Bestellung hin versandt wird. Ausgenommen sind Abonnemente, die ausdriiklich nicht bloss auf ein Jahr, sondern fest genommen werden.

Ganze Jahrgänge des Bundesblattes, sowie einzelne Nummern desselben, können von der Expedition desselben bezogen werden; hingegen hat man sich für geschlossene Gesezbände an das Sekretariat für Druksachen der ßundeskanzlei zu wenden.

Reklamationen in Betreff des Bundesblattes und der Gesezsammlung sind in erster Linie bei den betreffenden Postbureaux, in zweiter Linie bei der Expedition des Bundesblattes in Bern, und nur ausnahmsweise beim Sekretariat für Druksachen der Bundeskanzlei anzubringen, und zwar haben die Reklamationen am besten sofort, spätestens aber inner drei Monaten, vom Erscheinen der betreffenden Bundesblattnummer oder des betreffenden Gesezbogens an gerechnet, zu geschehen. Nach Verfluss von drei Monaten wird per Bogen 20 Rappen verlangt, soweit der Vorrath reicht.

B. Gesezsammlung.

Die eidg. Gesezsammlung bildet, wie gesagt, eine Gratisbeilage des Bundesblattes.

Wer auf das Bundesblatt abonnirt, erhält ohne weiters auch die einzeln erscheinenden, dem ßundesblatte beigegebenen Gesezbogen.

1235

Nach dem Schlüsse eines Gesezbandes kann derselbe (broschirt) auf besondere Bestellung beim Sekretariat für Druksachen der Bundeskanzlei gegen Nachnahme von Fr. 3 bezogen werden.

Sobald ein Band der Gesezsammlung geschlossen ist, wird dies im Bundesblatt bekannt gemacht.

B e r n , im Dezember 1879.

Die Schweiz. Bundeskanzlei.

Schweizerisches Bundesgericht.

Ausschreibung.

Bei dem schweizerischen Bundesgerichte ist in Folge Beförderung des bisherigen Inhabers die Stelle eines (jerichtsschreibers für den ßest der mit Ende Dezember 1880 ablaufenden sechsjährigen Amtsdauer neu zu besetzen.

Nach Art. 8 des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege soll der neu zu wählende Gerichtsschreiber der deutschen Schweiz angehören, jedoch der französischen und wo möglich auch der italienischen Sprache mächtig sein. Die Besoldung beträgt 6--8000 Pranken per Jahr.

Bewerber um diese Stelle haben ihre Anmeldungen nebst allfälligen Ausweisen über ihre Befähigung bis spätestens den 27. Dezember d. J. dem Unterzeichneten einzureichen.

L a u s a n n e , den 11. Dezember 1879. [2]i Der Präsident des Schweiz. Bundesgerichtes: Dr. J. Morel.

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Ausschreibung.

Es wird anmit die Stelle eines eidgenössischen Münzdirektors mit Anmeldungstermin auf Ende dieses Jahres ausgeschrieben. Jahresgehalt Fr. 5000.

Der Bundesrath behält sich vor, dem neu gewählten Direktor einen Theil der Fabrikation der eidg. Werthzeichen zu übertragen und in diesem Fallo eine Erhöhung des Gehaltes zu bewilligen.

Die Bewerber wollen ihre Anmeldungen dem eidg. Finanzdepartement einreichen.

B e r n , den 8. Dezember 1879.

Eidg. F i n a n z d e p a r t e m e n t : Bavier.

Bekanntmachung Im Hinblik auf die in lezter Zeit stets häufiger eingelangten Begehren um Ueberlassung von Imprimaten, wie namentlich Uebersichtstabellen über den Waarenverkehr, ferner Separatabzüge von Botschaften , Gesezen etc., sieht sich die Oberzolldirektion veranlaßt, in Erinnerung zu bringen , daß sämmtliche, die Zollverwaltung betreffenden Bekanntmachungen dieser Art im B u n d e s b l a t t e erscheinen.

Bei der großen Nachfrage kann bezüglichen Begehren nur in beschränktem Maße entsprochen werden, weßhalb hiemit diesfalls auf das Bundesblatt verwiesen wird.

B e r n , den 11. Dezember 1879.

Die schweiz. Oberzolldirektion.

Stelle-Ausschreibung.

Auf Ostern o f f e n e G y m n a s i a l l e h r e r s t e l l e an der L e r b e r-

« c h u l e in B e r n . [22]

[H 1312-Y}

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Bau-Ausschreibung.

Die Arbeiten betreffend Erstellung eines S t a l l g e b ä u d e s auf der e i d g . A l l m e n d in Thun werden hiemit zur Konkurrenz ausgeschrieben.

Pläne, Voranschlag und Bedingnissheft sind bei der eidg. Bauaufsicht in Thun nnd im Bureau des eidg.Oberbauinspektoratess in Bern zur Einsicht aufgelegt, wo zugleich weitere gewünschte Auskunft ertheilt wird.

Uebernahmsofferten für dieses Gebäude oder für einzelne Arbeiten desselben sind bis und mit dem 2. Januar nächsthin in verschlossenen Eingaben, mit der Aufschrift: ,,Eingabe für das Stallgebäude in Thun" versehen, dem unterzeichneten Departement franco einzureichen.

B e r n , 19. Dezember 1879.

Schweiz. Departement des Innern, A b t h e i l u n g Bauwesen.

Ausschreibung von Straßenarbeiten.

Es werden hiemit die Arbeiten für Erstellung einer V e r b i n d u n g s straße zwischen der Kaserne und den neuen Stallungen auf der e i d g . A l l m e n d in T h u n zur Konkurrenz ausgeschrieben. Länge der Straße 795 Meter, Fahrbahnbreite 4,5 Meter.

Pläne, Toranschlag und Bedingnißheft sind bei der eidg. Bauaufsicht in Thun und im Bureau des eidg. Oberbauinspektorates in Bern zur Einsicht aufgelegt, wo zugleich jede gewünschte Auskunft ertheilt wird.

Uebernahmsofferten für diese Arbeiten sind bis und mit dem 4. Januar nächsthin in verschlossenen Eingaben, mit der Aufschrift : ,, Eingabe für Straßenarbeiten in Thun" versehen, dem unterzeichneten Departement franko einzureichen.

B e r n , 20. Dezember 1879.

Schweiz. Departement des Innern, Abtheilung Bauwesen.

Bundesblatt. 31. Jahrg. Bd. III.

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Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Für den Transport von Bruchsteinen ob Reuchenette nacb Bern wird eine Rückvergütung von Fr. 2 per 10,000 Kilogramm aus dem Frachtsatze des Spezialtarifs E bewilligt, sofern der Versender innert Jahresfrist mindestens 5000 Tonnen in Ladungen von 10,000 Kilogramm per Wagen zur Versendung bringt.

B e r n , den 8. Dezember 1879. [2]2

Die Direction der Jura-Bern-Luzern-Bahn.

Westschweizerische Bahnen.

Die "Westschweizerischen Bahnen bewilligen ab 1. Januar 1880 Herrn F. Monnerat in Vevey eine Taxe von Fr. 3. 65 pro 1000 Kilogramm (Aufund Abladegebühren nicht Inbegriffen) für den Trausport von Kalk und Gyps in Säcken oder Fässern ab Villeneuve nach Genf.

Diese Taxe kommt auf dem Wege der Rückerstattung zur Anwendung, und zwar unter Aufweisung von 1000 Tounen jährlich oder dafür zahlend.

Jeder zu diesen Transporten verwendete Wagen ist mit 10,000 Kilogr.

zu beladen, oder es wird für dieses Gewicht bezahlt.

L a u s a n n e , den 8. Dezember 1879. [2]2 Die Direction der Westschweizerischen Bahnen.

Westschweizerische Bahnen.

Vom 1. Januar 1880 an tritt ein sog. Tarif commun d'exportation (P. V.)

Nr. 449 für den Transport metallurgischer Produkte ab Fourchambault, Moulins, Imphy, Ancy-le-Franc, le Creusot, Châlon a/Saône, Fraisans, Gannat, Alais, Firminy, S'-Etienne und Goncelin nach Kußland in Kraft.

1239 Derselbe ersetzt und hebt den entsprechenden Tarif [vom 1. Januar 1876 auf, welcher mit Nr. 7 überschrieben ist.

L a u s a n n e , den 3. Dezember 1879. [2]2

Die Direction der Westschweizerischen Bahnen.

Bekanntmachung.

Das schweizerische Konsulat in M a r s e i l l e hat sich in Folge bedentender Zunahme der Einwanderung von arbeitsuchenden Leuten aus der Schweiz nach dem südlichen Frankreich neuerdings veranlaßt gesehen, über den schlechten Geschäftsgang und die daraus entspringende Schwierigkeit, in Marseille und Umgebung Beschäftigung zu finden, Mittheilung anher zu machen. Die genannte Amtsstelle warnt deßhalb eindringlich jeden, weß' Berufes er sei, in der Absicht sich nach Marseille zu begeben, da Arbeit zu suchen, wofern nicht vor der Abreise ein definitives Engagement stattgefunden.

Die schweizerische Wohlthatigkeitsgesellschaft in Marseille, so gerne sie bereit ist, im Verhältniß ihrer Mittel HU helfen, sei außer Stande, den an sie gerichteten Gesuchen um Unterstüzung, die sich in lezter Zeit in außerordentlicher Weise vermehrt hätten, zu entsprechen. Die Zahl der Hilfsbedürftigen, die sich an die Gesellschaft wenden, betrage oft 15 und mehr täglich und übersteige bereits die des vorigen Jahres um 300, und von diesen habe ein sehr großer Theil, in den gehegten Erwartungen getäuscht, die Rü kreise nach dem Vaterlande wieder antreten müssen.

B e r n , den 28. November 1879.

Schweiz. Handels- * Landwirthschaftsdepartement.

Ausschreibung von erledigten Stellen.

Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und portof r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren N a m e n , und außer dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t , sowie das G e b u r t s j a h r deutlich angeben.

1240 "Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtsstelle.

  1. Posthalter in Schmitten (Freiburg).
  2. Ablagehalter und Briefträger in Anmeldung bis zum 2. Januar Bösingen (Freiburg).

1880 bei der Kreispostdirektion in Lausanne.

3) Briefträger in Villaz-St.-Pierre (Freiburg) 4) Briefträger in Locle. Anmeldung bis zum 2. Januar 1880 bei der Kreispostdirektion in Neuenburg.

5) Büreauchef beim Hauptpostbüreau Zürich.

Anmeldung bis zum 2. Januar 1880 bei der Kreispostdirektion in 6) Postkommis in Zürich.

Zürich.

7) Büreaudiener in Zürich.

8) Telegraphist in Engelberg (Unterwaiden). Jahresbesoldung Fr. 200, nebst Depeschenprovision. Anmeldung bis zum 7. Januar 1880 bei der Telegrapheninspektion in Ölten.

  1. Büreaudiener in Genf. Anmeldung bis zum 26. Dezember 1879 bei der Kreispostdirektion in Genf.
  2. Posthalter in Lützelflüh (Bern).
  3. Postkommis in Bern.

l , Anmeldung bis zum 26. Dezem> ber 1879 bei der Kreispostdirektion l in Bern.

4) Postablagehalter und Briefträger in Bümplitz (Bern). Anmeldung bis zum 19. Dezember 1879 bei der Kreispostdirektion in Bern.

5) Postkommis in Pruntrut. Anmeldung bis zum 26. Dezember 1879 bei der Kreispostdirektion in Neuenburg.

6) Postkommis in Basel. Anmeldung bis zum 26. Dezember 1879 bei der Kreispostdirektion in Basel.

7) Briefträger und Bote in Escholzmatt (Luzern). Anmeldung bis zum, 26. Dezember 1879 bei der Kreispostdirektion in Luzern.

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1879

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56

Cahier Numero Geschäftsnummer

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Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

20.12.1879

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1228-1240

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