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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

(Vom 6. August 1929.)

Als Vertreter des Bundesrates an dem vom 20. bis 24. August 1930 in Lüttich stattfindenden internationalen Kongress für Bisenbau wird bezeichnet: Herr Ingenieur Bühler, Sektionschef für Brückenbau bei der Generaldirektion der schweizerischen Bundesbahnen, in Bern.

Als Vertreter des Bundesrates an dem vom 1. bis 5. August 1930 in Lüttich stattfindenden internationalen Kongress für technisches Bildungswesen wird bezeichnet: Herr Professor Revilliod, eidgenössischer Experte für das gewerbliche und industrielle Bildungswesen, in Montreux.

Als wissenschaftlicher Assistent der eidgenössischen meteorologischen Zentralanstalt in Zürich wird gewählt : Herr Dr. Ernst Wanner, von Küsnacht (Zürich), zurzeit Assistent für den Erdbebendienst daselbst.

An Stelle der verstorbenen Mitglieder der interkantonalen technischen Kommission für eine IT. Juragewässerkorrektion, Oberingenieur Lehmann (Freiburg) und Oberingenieur Cosandey (Waadt), werden ernannt die Herren : A. Kossier, Kantonsingenieur, als Vertreter des Kantons Freiburg, und Gh. Pelet, Ingenieur, Vorsteher der Abteilung für Wasserwirtschaft des Departementes für öffentliche Arbeiten des Kantons Waadt, als Vertreter dieses Kantons.

Dem Kanton Waadt wird an die auf Fr. 180,000 veranschlagten Kosten der Restaurierung der Kirche St. François in Lausanne ein Beitrag von 20%, im Maximum Fr. 36,000 bewilligt.

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(Vom 9. August 1929.)

Den Nordostschweizerischen Kraftwerken A.-6. in Zürich/Baden wurde die vorübergehende Bewilligung V 29 erteilt, an die Kraftübertragungswerke Rheinfelden vom 1. Oktober 1929 bis 15. Januar 1930 2500 Kilowatt vom 15. Januar 1930 bis 15. Januar 1931 600 ,, elektrische Energie auszuführen. Die vorübergehende Bewilligung V 29 ersetzt die am 30. September 1929 ablaufende Bewilligung Nr. 91.

Die Ausfuhr kann jederzeit bis auf ca. 20 °/o zugunsten des Inlandes eingeschränkt werden.

Den Bernischen Kraftwerken A.-G. in Bern (BKW) wurde die Bewilligung (Nr. 104) erteilt, 8000 Kilowatt elektrischer Energie wahrend 24 Stunden des Tages aus ihren Anlagen an die Société Electrique du Jura in Besancon auszuführen. Die Leistung der Ausfuhr darf vorübergehend max. 11,000 kW nicht überschreiten.

Die Ausfuhr kann bei ungünstigen Wasserverhältnissen in den Wintermonaten im Interesse der Inlandversorgung bis auf ca. 11 % der täglich zur Ausfuhr bewilligten Energiemenge eingeschränkt werden.

Die Bewilligung Nr. 104 ist 20 Jahre gültig.

Als Vertreter des Bundesrates an der vom 21. bis 27. August 1929 in Warschau stattfindenden Tagung des internationalen statistischen Instituts werden bezeichnet die Herren Dr. J. Lorenz, statistischer Experte, und Dr. H. Gordon, Vorsteher der Abteilung für Sozialstatistik beim eidgenössischen Arbeitsamt, beide in Bern.

Dem Kanton Wallis wird an die auf Fr. 135,000 veranschlagten Kosten der Ausführung des Waldweges Agettes-Mayens de Sion, Gemeinde Agettes, ein Beitrag von 30 °/o, im Maximum Fr. 40,500, bewilligt.

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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

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1929

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14.08.1929

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