726

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Inserate.

Verpfändung einer Eisenbahn.

Die schweizerische Nordostbahngesellschaft wünscht die Bewilligung zur Bestellung eines Pfandrechts auf ihr derzeitiges Bahnnez nach Maßgabe folgender näheren Bestimmungen: I. Das P f a n d r e c h t hat zur S i c h e r u n g f o l g e n d e r F o r d e r u n g e n an die N o r d o s t b a h n zu dienen: 1) Anleihen vom 1. Februar 1859 im Betrag von 3 Millionen Franken, verzinslich zu 4½ °/° und rükzahlbar am 31. Januar 1879; 2) Anleihen vom 1. Oktober 1860 im Betrag von 7,100,000 Franken, verzinslich zu 4% und rükzahlbar am 30. Juni 1890; 3) Anleihen vom 1. Juni 1862 im Botrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 4% und rükzahlbar am 28. Februar 1892; 4) Anleihen vom 3. November 1863 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 4½% und rükzahlbar am 28. Februar 1892; 5) Anleihen vom 26. September 1865 im Betrag von 3 Millionen Franken, verzinslich zu 41/» % und rükzahlbar am 30. November 1895; 6) Anleihen vom 28. Oktober 1867 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 4*/2 °/° und rükzahlbar am 15. August 1879 ; 7) Anleihen vom 1. Juli 1868 im Betrag von 10 Millionen Franken, verzinslich zu 4 % und rükzahlbar am 30. September 1882; 8) Anleihen vom 7. Juni 1869 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 4½% und rükzahlbar am 30. Juni 1884; 9) Anleihen vom 8. April 1871 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 4½ % und rükzahlbar am 15. April 1886; 10) Anleihen vom 30. November 1871 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 472 °/° und rükzahlbar am 31. Januar 1877; 11) Anleihen vom 16. April 1873 im Betrag von 6 Millionen Franken, verzinslich zu 4½ °/o und rükzahlbar am 15. April 1888 ; 12) Anleihen vom 1. April 1874 im Betrag von 50 Millionen Franken, gemeinschaftlich mit der Centralbahn, hievon hälftiger Antheil der Nordostbahn 25 Millionen Franken, verzinslich zu 4 Va % und rükzahlhar am 1. April 1892;

727 13) Anleihen vom 1. November 1876 im Botrag von 50 Millionen Pranken, verzinslich zu 5% und rükzahlbar am 1. November 1877/1936; 14) Anleihen für den Bau der Zürich-Zug-Luzernerbahn, Eest im Betrag von 2,374,000 Franken, mit schwankendem Zinsfuß und noch nicht bestimmtem Rükzahlungstermin: 15) Subventionsanleihen für den Bau der Bötzbergbahn vom 25. Oktober 1870 im Betrag von l Million Franken, verzinslich zu 3¼% und rükzahlbar am 25. Oktober 1880; 16) Subventionsanleihen für den Bau der linksufrigen Zürichseebahn vom 15 Januar 1874 im Betrag von 5 Millionen Franken, verzinslich zu 3 bis 3½% und rükzahlbar am 15. Januar 1884; 17) Subventionsanleihen vom 31. März 1874 für den Bau der aarg. Südbahn im Betrag von 750,000 Franken, verzinslich zu 3 °/°un d rükzahlbar am 31. März 1884; 18) Subventionsanleihen für den Bau der Linie Glarus-Linththal im Betrag von 2,200,000 Franken, verzinslich zu 2Va % und rükzahlbar 20 Jahre nach der Einzahlung (vorläufig als ein vorübergehendes Anleihen aufgenommen, aber vertraglich zur Konversion in ein Subventionsanleihen nach den hier angegebeneu Konditionen bestimmt); 19) Subventionsanleihen für die rechtsufrige Zürichseebahn vom 11. Nov.

1874 im Betrag von 3,740,000 Franken, verzinslich zu 2 bis 3 % und rükzahlbar in den Jahren 1878 und 1879; 20) Zu emittirendes Anleihen von 65 Millionen Franken, eingetheilt in: a. 91,000 Obligationen zu 500 Franken, verzinslich zu 4½ °/° un d rükzahlbar binnen 60 Jahren gemäß einer aufzustellenden Amortisationstabelle, und b. 39,000 Obligationen zu 500 Pranken, verzinslich zu 5% und rükzahlbar binnen 70 Jahren gemäß einer aufzustellenden, die ganze Hypothek II. Hanges umfassenden Amortisationstabelle.

Etwaige vor der Emission dieses Anleihens noch zu treffende Aenderungen im hievor erwähnten Zinsfuße bleiben vorbehalten. Successive mit Ausgabe dieses Anleihens von 65 Millionen Franken sind folgende Schulden abzuzahlen : Fr. 50,000,000 Anleihen vom 1. November 1876 (oben Nr. 13), ,,' 5,000,000 vom ,, ,, 1. April 1874 (oben Nr. 12), ,, 3,000,000 ,, ,, 1. Februar 1859 (oben Nr. 1), ,, 5,000,000 ,, ,, 28. Oktober 1867 (oben Nr. 6), ,, 1,000,000 Subventionsanleihen für die Bötzbergbahn vom 25. Oktober 1870 (oben Nr. 15).

Im Weitern sind von diesem Anleihen zu verwenden: 12,010,000 Franken zu folgenden Zweken: a. zur Rükzahlung des Subventionsanleihens für die rechtsufrige Zürichseebahn im Betrag von 3,740,000 Franken nebst Zinsnachvergütung ; b. zur Erfüllung der Verpflichtungen der Nordostbahn zu Grünsten der Gotth ardbahn; c. zur Vollendung der Bauarbeiten, insbesondere an den Linien GlarusLinththal, aargauische Südbahn und im Bahnhof Winterthur.

Die Placirung der Titel dieses Anleihens darf nur in der Weise stattfinden, daß stets mindestens eine verhältnismäßige Zahl der als 5%ig be-

728 zeichneten Titel entweder gleichzeitig mit den als 41/* °/°ig bezeichneten oder aber zum Voraus abgegeben werden muß.

21) Antheil der Schweiz. Centralbahn am gemeinschaftlichen Anleihen von 50 Millionen Franken vom 1. April 1874 (oben Nr. 12) im Betrag von 25 Millionen Franken auf Grund der Mithaftbarkeit der Schweiz. Nordostbahngesellschaft für den ganzen Betrag des Anleihens.

II. Das-P f a n d r echt z e r f ä l l t in ein solches I. und ein solches II. Ranges.

Das Pfandrecht l. Ranges kommt zu: a. Sieben Zehntheilen des Nominalbetrags der vorbenannten Posten l bis 19 und 21, in der Meinung, daß jeder einzelne Titel für 7/io seines Nominalbetrags an diesem ersten Pfandrecht verhältnismäßigen Antheil hat; b. den 91,000 4'/2 "/«igen Obligationen des vorgenannten Postens 20 für ihren ganzen Nom malbetrag.

Das Pfandrecht II. Ranges kommt zu: a. Drei Zehutheilen des Nominalbetrags der vorgenannten Posten l bis 19 und 21, in der Meinung, daß jeder einzelne Titel für 3/10 seines Nominalbetrags an diesem zweiten Pfandrecht verhältnißmäßigen Antheil hat; b. den 39,000 5 °/oigen Obligationen des vorgenannten Postens 20 für ihren ganzen Nominalbetrag.

III. Das P f a n d r e c h t e r s t r e k t sich auf f o l g e n d e L i n i e n : 1) Ausschließliches Eigenthum der Nordostbahn: a. Im Betriebe stehend: Rorschach-Romanshorn-Konstanz .

.

.

.

. 33,6 Kilometer Romanshorn -W interthur 56,0 30,2 Schaffhausen -W interthur Koblenz-Bülach-Winterthur .

48,4 26,2 Winterthur-Oerlikon-Zürich .

Bülach-Niederglatt-Oberglatt-OerJikon .

35,5 Dielstorf-Oberglatt .

.

.

.

4,4 Zürich-Thal weil-Ziegelbrüke-Näfels 61,5 Zürich-Altstetten-Wettingen-Turgi-Aarau 49,6 Altstetten-Zug-Luzern .

.

.

.

60,5 Niederglatt-Wettingen .

.

.

.

18,9 Turgi-Mitte Rhein bei Waldshut.

15,3 420,1 Kilometer b. im Bau begriffen : Glarus-Linththal 15,8 ,, 435,9 Kilometer 2) Miteigenthum der Schweiz. Nordostbahn und Centralbahn: a. im Betriebe stehend: Brngg-Stein-Pratteln (hälftiger Antheil) .

.

.

. 24,5 Kilometer Rupperschweil-Muri 11,5 ,, 3G,0 Kilometer

729

Uebertrag 36,0 Kilometer b. späte; in Bau zu nehmen: Muri-Rothkreuz (hälftiger Antheil) Kothkreuz-Immensee (hälftiger Antheil) Brugg-Hendschikon

.

.

.

.

8,7 3,6 5,5

53,8 Kilometer Totallänge des zu verpfändenden Bahnnezes also 489,7 Kilometer, wovon 75,8 Kilometer doppelspurigen Ober- und Unterbau, 39,8 Kilometer doppelspurigen Unterbau haben.

Die leztgenannten 3 Linien (2, b) werden jeweilen nach ihrer Erstellung in das Pfandbuch einbezogen.

Das Pfandrecht umfaßt: 1) Den Bahnkörper, einschließlich der Schienen,- Schwellen und übrigen Oberbaueinrichtungen, die Bahnhöfe, Stationsgebäude, Güterschuppen, Lagerhäuser, Werkstätten, Remisen, Wärterhäuser und alle andern auf dem Bahnkörper, in den Bahnhöfen und auf den Stationen befindlichen Hochbauten; 2) Das gesammte für den Betrieb und den Unterhalt der verpfändeten Linien zugehörige Material.

Von der Verpfändung sind ausdrüklich ausgenommen: 1) alle, zwar mit den Bahnanlagen zusammenhängenden, aber nicht für Bahnzweke bestimmten Immobilien (.Heimwesen, Landabschnitte, Miethgebäude, ßauterrains u. s. w.); ebenso die Imprägniranstalt in Außersihl nebst ihr zudienendem Ausgelände; endlich die für die Zürichseedampfboote beabsichtigten Einrichtungen bei der Station Wollishofen; 2) alle nicht mit den Bahnanlagen zusammenhängenden Immobilien; 3) die Dampfboote und Schleppschiffe auf dem Bodensee und dem Zürichsee.

Da wo an einzelnen Bahnhöfen, Stationen und kleineren Bahiistreken anderen Unternehmungen Miteigenthum zusteht, erstrekt sich die Verpfändung nur auf den Miteigenthumsantheil der Schweiz. Nordostbahn.

Mit Bezug auf die Gemeinschaftsbahnen erstrekt sich die Verpfändung auf das Betriebsmaterial nur so weit, als die Nordostbahn solches jeweilen beistellt.

IV. Der N o r d o s t b a h n g e s e l l s c h a f t b l e i b t das R e c h t g e w a h r t , ur D e k u n g späterer Bedürfnisse in der Folge die Hypothek auf das gleiche Pfandobjekt bis auf 160,000,000 Franken, beziehungsweise (zuzüglich des Antheils der Centralbahn am Gemeinschaftsanleihen vom1 1. April 1874) auf 185,000,000 Pranken auszunüzen und zwar gleichfalls zu /io im L und zn 3/10 im II. Rang.

Zu Gunsten der Eisenbahnunternehmung Sulgen-Gossau wird dieser Vorbehalt dahin restringirt, beziehungsweise erläutert, daß von der verfügbar bleibenden Hypothek ein Betrag von 1,500,000 Franken zu 7/io mit I.

3 10 und zu / mit II. Rang zur Rükzahlung des Anleihens derselben, von gleichem Betrage, reservirt werden muß. (Zu vergleichen den Vertrag zwischen der Nordostbahngesellschaft und der Eisenbanngesellschaft SnlgenGossau vom 11. April 1874.)

Der Nordostbahngesellschaft bleibt ferner das Recht gewahrt, an Stelle von abbezahlten Titeln wieder neue in gleichem Betrage, vorbehaltlich jedoch einer Aenderung des Zinsfußes, und mit gleichem Rang im Pfand-

730 recht auszugeben. Dieser Vorbehalt findet keine Anwendung mit Bezug auf diejenigen Titel II. Hypothek, welche im Weg der Amortisation gemäß der aufzustellenden Amortisationstabelle eingelöst worden sind und zwar für so lange, bis das ganze Anleihen II. Banges abbezahlt ist. Ebenso bezieht sich dieser Vorbehalt nicht auf die Anleihen, welche aus der unter Ziffer I, 20, oben genannten Emission von 65 Millionen Franken abzubezahlen sind.

V. Sollte in der Folge das Pfand zur ganzen oder theilweisen Befriedigung des h ä l f t i g e n A n t h e i l s der S c h w e i z . C e n t r a l b a h n an dem A n l e i h e n vom 1. April 1874 (Ziff. I, 21) in Anspruch genommen werden, so steht, soweit dadurch die übrigen Hypothekargläubiger in Schaden kommen, das daherige Regreßrecht auf die Central bahn ausschließlich diesen zu.

Gemäß Art. 2 des Bundesgesezes vom 24. Juni 1874 über die Verpfändung und die Zwangsliquidation der Schweiz. Eisenbahnen wird das Pfandbestellungsgesuch der Nordostbahn hiemit bekannt gemacht und eine mit dem 30. Mai 1878 zu Ende gehende Frist angesezt, innert welcher allfällige Einsprachen gegen dieses Gesuch beim Bundesrath geltend gemacht werden können.

B e r n , den 3. Mai 1878.

Im Namen des Schweiz. Bundesrathes : Die Bundeskanzler

Bau-Ausschreibung.

lieber die verschiedenen Arbeiten betreffend die Verlegung, resp. den Umbau des Feuerwerkersaal-Gebäudes und des Mnnitionsmagazins im Poligon auf der eidg. Allmend in Thun wird hiemit Konkurrenz eröffnet.

Pläne, Voranschlag und Bedingnißheft sind im Bureau der eidg. Banaufsicht in Thun und auf dem eidg. Ober-Bauinspektorat in Bern zur Einsicht aufgelegt.

Uebernahmsofferten sind dem unterzeichneten Departement bis und mit dem 11. Mai nächsthin franko und mit der Aufschrift ,,Angebot für den Umbau der Feuerwerkersaal-Gebäude in Thun" versehen einzureichen.

B e r n , den 26. April 1878.

Schweiz. Departement des Innern ; Bauwesen.

731

Schweizerische Nordostbahn.

l

Die laut Publikation vom 11. März dieses Jahres auf 30. April gekündigten Tarife für den italienisch-schweizerisch-südbadischen Güterverkehr via Brenner bleiben laut Mittheilung der Verwaltung der Bayerischen Steatsbahnen noch bis einschließlich 15. Mai in Kraft.

Z ü r i c h , den l, Mai 1878.

Die Direction der Schweiz. Nordostbahn.

Schweizerische Nordostbahn.

>

Der laut Kundmachung vom 5. März dieses Jahres auf 15. April gekündete Spezialtarif für den Transport von Spiritus in Fässern in Wagenladungen von 10,000 Kilogramm ab Halle a. S. und Leipzig via LinoauRomanshorn nach Basel bleibt noch bis 31. dieses Monats in Kraft, Z ü r i c h , den 2. Mai 1878.

Die Direction der Schweiz. Nordostbabn.

Stelle-Ausschreibung.

Infolge Todesfall die Stelle eines R e v i s o r e n des eidg. Finanzdepartementes, für welche ein Gehalt von Fr. 3500 bis auf Fr. 4000 festgesezt ist.

Bewerber wollen ihre Anmeldungen bis zum 15. Mai nächsthin dem Finanzdepartement (Abtheilung Kontrole-Büreau) einsenden.

B e r n , den 26. April 1878.

Eidg. Finanzdepartement.

732

Bekanntmachung.

Abgerufene Silber-Scheidemünzen, welche von der eidg. Staatskasse nur mehr zu 80 % ihres Nennwerthes angenommen werden.

  1. Schweizerische 2-, l- und Va-Frankenstüke von 1850--1852.

2.

,, 2- und l,, ,, 1860-1863.

3. Franzosische 2- und l,, mit einer Jahreszahl von früher als 1866.

1 ,, ,, /2-Frankenstüke und 20-Centimenstüke mit einer Jahreszahl von früher als 1864.

4. Italienische 2-, l- und V2-Franken- und 20-Centimenstüke mit einer Jahreszahl von früher als 1863.

5. Sämmtliche belgischen Silberscheidemünzen mit dem Bildniß Leopolds I.

6. Sämmtliche päbstlichen Silberscheidemünzen.

Bemerkung.

Die Sub Nr. 2 erwähnten Münzen werden seit 1. März und die Sub Nr. l, 3, 4, 5 und 6 erwähnten vom 15. Mai 1878 an zu 80 °/o des Nennwerthes angenommen.

B e r n , den 2. Mai 1878.

Eidg. Staatskasse.

733 Westschweizerische Eisenbahnen.

Tarife zwischen der Schweiz und Italien via Mont-Cenis.

Den 15. Mai laufenden Jahres tritt der direkte Personen- und Gütertarif für Eil- und gewöhnliches Frachtgut zwischen der Schweiz und Italien, via Mont-Cenis, in Kraft.

Personenverkehr.

Es werden zufolge dieses Tarifes direkte ßillete von Bern, Freiburg, Lausanne, Neuchâtel, Vevey, Vernex-Montreux, Chaux-de-fonds, Biel, Luzern und Basel nach den italienischen Stationen Bologna, Florenz, Genua, Mailand, Turin, Venedig, Verona, Livorno, Neapel und Korn ausgegeben.

Güterverkehr.

Die Hauptstationen der Westschweizerischen Bahnen, der Jura-Bern« Luzern-Bahn und der Schweizer. Centralbahn einerseits, und der überitalienischen und römischen Bahnen anderseits, sind in dem Eilguttarif für Konsumtibilien, Seide u. s. w., sowie in dem Tarif für gewöhnliche Fracht aufgeführt.

Man kann die betreffenden Tarife und spezielle Frachtbriefe bei den Hauptstationen oder den Verwaltungen der genannten schweizerischen Eisenbahnen beziehen.

L a u s a n n e , den 29. April 1878 ["] ..

Die Direktion der Westschweizerischen Bahnen,

Ausschreibung von erledigten Stellen.

(Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und p o r t o f r e i zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein; ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren N a m e n , und außer dem Wohnorte auch den H e i m a t o r t , sowie das G e b u r t s j a h r deutlich angeben.)

Wo der Betrag der Besoldung nicht angegeben ist, wird derselbe bei der Ernennung festgesezt. Nähere Auskunft ertheilt die für die Empfangnahme der Anmeldungen bezeichnete Amtsstelle.

  1. Briefkastenleerer in Genf.

j Anmeldung bis ' zum 17. Mai 2) Büreauchef beim Hauptpostbüreau [ 1878 bei der Kreispostdirektion Genf.

in Genf.

734 3) Posthalter und Briefträger in MünAnmeldung bis zum 17. Mai ster (Wallis).

1878 bei der Kreispostdirektion 4) Postabla'gehalter und Briefträger in in Lausanne.

Onnens (Waadt).

5) Büreauchef beim Hauptpostbüreau Neuenburg. Anmeldung bis zum 17. Mai 1878 bei der Kreispostdirektion in Neuenburg.

6) Postablagehalter, Briefträger und Bote in Zwingen (Bern). Anmeldung bis zum 17. Mai 1878 bei der Kreispostdirektion in Basel.

7) Postheiter und Briefträger in Dotti- ' Anmeldung bis zum 17. Mai kon (Aargau).

1878 bei der Kreispostdirektion in 8) Posthalter und Briefträger in Hägg- Aarau.

lingen (Aargau).

9) Drei Postkommis in Luzern.

Anmeldung bis zum 17. Mai 10) Posthalter und Briefträger in Viz- 1878 bei der Kreispostdirektion nau (Luzern).

in Luzern.

11) Posthalter in Escholzmatt (Luzern).

12) Briefträger für die Reyath-GemeinAnmeldung bis zum 17. Mai den (Schaffhausen).

Ì Anmeidullg bis zum IQ. Mai 21) Postkommis in Zürich.

l 1878 bei der Kreispostdirektion in Zürich.

22) Briefträger in "Wiedikon (Zürich.)

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Nachweisang der im Monat März 1878 auf den schweizerischen Eisenbahnen beforderten Züge und deren Verspätungen.

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Kilometer.

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Davon entfallen auf die fahrpl%nmäßigen Schnell-, Personen- und gemischten Züge.

2

Schweizerische Kordostbahn ) .

.

.

Schweizerische Nationalbahn .

3

Schweizerische Centralbahn ) Basler Verbindungsbahn .

Emmenthalbahn Jura-Bern-Lnzern-Bahn

.

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.Trifft im Durchschnitt auf einen dieser Zuge.

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961

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1,736

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1 --

-- 14

111,504 2,465,769 111, 564 2,465,769

49

242,254 6,499,721 217,806

5,468,878

41

--

10,850

139,350

10,850

139,350

35

43,882

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43,044

613,448

32

134,055 3,820,984 115,903 2,950,004

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18.

19.

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An den Endpunkten der Fahrt trafen ein:

mit Verap itang von: 10--20 Minuten. über 20 Minuten.

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36.

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Anschlösse wurden versäumt:

Ursache der Verspätungen.

Gemischte Züge

Schnell- und Personenzüge

.

.

.

Lausanne-Echallens .

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310

124 258


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12

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16

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36

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3,484

4

15

460

3,870 - 2

12

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30

3

17

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34

53

1

17

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1054 11,271

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1

36

-

-

--

1

-- 1 -- 1

1,860

41,810

5

112

8,654

5,418

61,486

5,394

61,288

17

198

2,562

28

113,114 2,537,478 106,180 2,246,896

47

992

7,441

53

14

8

24

27

8

17

3

37.

41

72

17

130

220,636 5,735,583 189,875 3,745,407

58

1151

8,690

33

15

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27

17

21

7

48

120

61

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Anzahl

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Prozent.

37.

38.

Folgende Anzahl 1

3 O

39.

40.

Durchschnittlich legten per Stunde Gesammtfahrzeit incl. Aufenthalt zurük: Tt

Kilometer kommen auf eine Verspätung auf eigener Bahn.

13,888

187J494

32

432

2,798

3,595

39T228

3,595

39,228

14

152

2,615

2

4,822

186

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2

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4,712

20,810

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2,8,

3,956 78,029 26,8

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25

1

18

--

--

.18

5

5

--·

--

--

--

--

--

--

-- 21,3

15,9 17,,

15,8 --

--

--

26

22,6 17

90

7

49,458

10

100

3,389

20,366

17

109

1,224

_ --

--.

--

1

15

--

--

15

1

--

--

1

--

1

--

--

0,20

Totale und Durchschnittszahlen

2561

254

2,893 7,081

2,004

23

243

912,101 22,252,379 830,437 18,046,046

42

903

8,689

112

14

26

29

58

35

19

13

43

120

186

45

2

5

134

--

141

12

3

0,71

Im Monat März 1877

2389

220

2,759 6,450 2,582

32

471

934,739 24,277,572 803,173 17,641,082

42

918 10,162

132

14

38

40

85

50

20

16

61

159

236

51

4

10

171

--

185

18

32

0,,,6

*) incl. Wald-Rttti und Toggenbuigerbahn.

*) ,, Bötzbergbahn, Sulgen-Goßau und Eflretikon-Hüweil.

*1 ,, Aarg. Sudbahn und Wohlen-Bremgarten.

*) ,, Jougne-Eclepens, Simplem, Bulle-Romont und Broyethalbahn.

19,8

55

17

--

23,225 22,,

14,348 204,483 28,2

30,8


Wädensweil-Einsiedeln

1,808

0M

187,494

9

--

--

-- 1 -- 1

7

13,888

--

496

8,032

43,270

·i 3O9

Appenzellerbahn

1081

1,930

-- 2

-1 QA9

Gotthardbahn

14.

r'

Vereinigte Schweizerbahnen ')

.

13.

·ö

·

Tössthalbahn

12.

itsas dw wf «n Schnell-, P< · im TsrMlto

11.

ungen un nmenstöße

SD 1

Im Ganzen zurükgelegte

Extra-

fahrplanmäßigen ·a §§ _i. a ·g |

10.

Spülungen.

S a

il 1

Total der beförderten

9.

îhschnittl.

apätung.

Bezeichnung der Eisenbahnen.

8.

Jhsohnittl.

·spätung.

.

7.

6.

Kilometer I aholänge kommen rfikgelegtei Achs-Kilometern.

l-\

.0 a

oppelspurig

i

5.

4.

mischten

3.

2.

1.

des Vorjahres ehe Prozenteaz.

Zusammengestellt vom schweizerischen Eisenbahn- und Handelsdepartement.

--

--

0,16

4,712

14,5

49,458

17 0,96

5,890 127,986

26

4,341 95,357 26,i --

17,, 17,6

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Foglio federale

Jahr

1878

Année Anno Band

2

Volume Volume Heft

22

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

08.05.1878

Date Data Seite

726-734

Page Pagina Ref. No

10 009 952

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