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Bundesblatt

Bern, den 4. Marz 1974

126. Jahrgang Band I

Nr.9 Erscheint wochentlich. Preis: Inland Fr. 68.- im Jahr, Fr. 38.-im Halbjahr, Ausland Fr. 82.im Jahr, zuzuglich Nachnahme-und Postzustellungsgebuhr. Inseratenverwaltung: Permedia, Publicitas-Zentraldienst fur Periodika, Hirschmattstrasse 36, 6002 Luzern, Tel. 041/23 66 66

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Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung iiber militarische Bauten und Landerwerbe (Vom6.Februarl974)

Sehr geehrter Herr President, sehr geehrte Damen und Herren.

Wir unterbreiten Ihnen nut dieser Botschaft den Entwurf eines Bundesbeschlusses uber militarische Bauten und Landerwerbe. Unsere Antrage schliessen an die entsprechenden Baubotschaften der letzten Jahre an. Sie basieren ferner auf den Bundesbeschlussen vom 28. September 1965 betreffend Beschaffung von Panzerabwehrlenkwaffen (BB1 7965 II 1467) und vom 25.Juni 1968 iiber die Beschaffung von Panzerhaubitzen M 109 und Schweizer Panzern 68 sowie von weiterem Material fur die mechanisierten Verbande (Rustungsprogramm 1968; BB11968 II38).

1 Ubersicht Die Botschaft gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil umfasst Kreditbegehren fur militarische Bauten und Einrichtungen, der zweite Teil Kreditbegehren fur Landerwerbe und der dntte Teil schhesslich Zusatzkreditbegehren zu friiher beschlossenen Objektkrediten.

Die Bauprojekte sind nach Drmglichkeit und Stand der technischen Vorbereitungen ausgewahlt. Die Verwirklichung und somit auch die Zahlungen werden sich iiber eine Zeitspanne von mehreren Jahren erstrecken. Genauere Angaben konnen vorlaufig mcht gemacht werden, da die Bauvorhaben gemass Bundesbeschluss vom 20.Dezember 1972 iiber Massnahmen zur Stabilisierung des Baumarktes grundsa'tzlich der Ausfuhrungsperre unterliegen.

Wo nichts anderes erwahnt ist, stiitzen sich die Baukosten auf den Ziircher Baukostenindex vom 1. April 1973 mit 160,9 Punkten (1966 = 100 Punkte). Die Kostenvoranschlage fur die Hochbauten sind nach dem System der Zentralstelle fur Baurationalisierung in Zurich (Baukostenplan CRB) gegliedert.

1974-53 Bundesblatt 126 Jdhrg Bd I

21

468

2 21

Militärische Bauten

Bauten für die Rüstungsbetriebe

211 Neue Oberflächenbehandlungswerkstätte für die Eidgenössische Waffenfabrik Bern

(6 100 000 Fr.)

Die bestehende Oberflächenbehandlungsanlage für Einzelteile zu Waffen, Apparaten und Aggregaten vermag sowohl in betrieblicher als auch in baulicher und abwassertechnischer Hinsicht den Anforderungen nicht mehr zu genügen und sollte demzufolge durch eine Neuanlage ersetzt werden.

Das vorliegende Projekt stützt sich in bezug auf Standort und Grosse auf die Studie des Betriebswissenschaftlichen Institutes der ETHZ vom Oktober 1970 über die bauliche Entwicklung der Eidgenössischen Waffenfabrik Bern.

Die Abwasser aus diesem Betriebsteil werden nach der Entgiftung und Behandlung in den Ionenaustauschern wieder dem Betrieb zugeführt; der Arbeitsablauf wird vereinfacht, und es können Betriebskosten eingespart werden. Damit wird sowohl den Forderungen der SUVA wie auch des Eidgenössischen Arbeitsinspektorates entsprochen.

Die Kosten betragen : Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Zentrale Versorgung Unvorhergesehenes

,...

Objektkredit

248 000 3 220 000 2 031 000 126 000 126 000 101 000 248 000 6 100 000

212 Sanierung der Heizungsanlagen im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emnien

(l 320 000 Fr.)

Die Heizungsanlage im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen wurde in den Kriegsjahren 1940-1944 erstellt. Wegen verschiedener Neubauten erfolgte 1963 die Erweiterung dieser Anlage, wobei ein neuer Heizkessel aufgestellt und der notwendige Raum für einen weiteren Kessel geschaffen wurde. Ein Teil der jetzigen Anlage ist sehr störungsanfällig.

Das Projekt sieht für das Hauptareal die Aufstellung des zweiten Röhrenheizkessels als Ersatz für vier kleinere Taschenkessel vor. Gleichzeitig sollen automatische Heizgruppenregulierungen eingebaut werden.

469

Auch in der Forschungsanlage Schiltwald sind die zwei veraheten Heizkessel, deren Leistung nicht mehr geniigt. durch einen Rohrenkessel zu ersetzen und automatische Heizgruppenregulierungen einzubauen.

Die Kosten betragen: ' Fr Vorbereitungsarbeiten Gebaude Umgebung Unvorhergesehenes

'.

Objektkredit

8 000 1 232 000 14 000 66 000 1 320 000

213 Erstellen einer Personenunterfuhnmg beim Eidgenossischen Flugzeugwerk Emmen

(550 000 Fr.)

Die Erstellung einer Personenunterfiihrung ist aus verschiedenen Griinden notwendig geworden, Einmal, damit im Zuge der Abwassersanierung sowohl die Abwasserleitungen als auch das Abwasserpumpwerk im Bereiche der Seetalbahn und -strasse kostengunstig erstellt werden konnen.

Sodann drangt sich wegen des Gewasserschutzes die Verlegung der Verbindungsleitung fur Heizol zwischen Tankanlage und Pumpstation bzw. Bahnumschlagstelle in diese Unterfiihrung auf, damit die Leitungskontrolle erleichtert wird.

Hinzu kommt, dass das Werkpersonal bei Arbeitsbeginn und Arbeitsschluss diese Unterfiihrung benutzen kann und nicht mehr die verkehrsreiche, gefahrliche Seetalstrasse iiberqueren muss.

Die Kosten betragen: Fr

Grundstuck Vorbereitungsarbeiten Umgebungsarbeiten Baunebenkosten Unvorhergesehenes

2 000 195 000 316 000 14 000 23 000

Objektkredit

550 000 214

Erneuerung des Kommandopostens beim Fliegerschiessplatz Forel

(820 000 Fr.)

Der Fliegerschiessplatz Forel, auf der Siidseite des Neuenburger Sees, wurde im Jahre 1935 erstellt. Die Bauten und Anlagen des Kommandopostens vermogen

470

den heutigen vermessungstechnischen Anforderungen nicht mehr zu genügen.

Zudem fehlen Aufenthalts- und Materialräume, aber auch sanitäre Einrichtungen. Die elektrischen Zuleitungen sind ungenügend, so dass heute für die Energieversorgung mobile Geräte eingesetzt werden müssen.

Das vorliegende Projekt vermag auf Jahre hinaus alle militärischen Bedürfnisse zu befriedigen.

Die Kosten betragen : Fr

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Umgebungsarbeiten Baunebenkosten Ausstattung Unvorhergesehenes

68 000 401 000 283 000 11 000 20 000 37 000

Objektkredit

820 000

22 221

Waffen- und Schiessplätze

Bau von Ausbildung*- und Einstellhallen für die Mechanisierten und Leichten Truppen auf dem Waffenplatz Thun, 2. Etappe

(16 900 000 Fr.)

In der Botschaft vom 10. Februar 1971 über militärische Bauten, Waffenund Schiessplätze (BB1 1971 I 341) wurde die Notwendigkeit des Ausbaus des Waffenplatzes Thun für die Mechanisierten und Leichten Truppen begründet und darauf hingewiesen, dass dieser Ausbau in Etappen erfolgen werde. Mit Bundesbeschluss vom 20. September 1971 haben Sie einen Objektkredit von 19 300 000 Franken für die Anlagen der Panzertruppenschulen 22/222 bewilligt. Diese erste Etappe umfasst fünf Hallen für den technischen Unterricht an Raupenfahrzeugen, zwei Kleinkaliberanlagen für die Grundausbildung der Richter und eine Reparaturwerkstatt zwischen der Dufourkaserne und dem Polygon. Die Detailprojektierung ist abgeschlossen. Mit der Montage der vorfabrizierten Hallen kann dieses Frühjahr begonnen werden.

Die jetzt beantragte zweite Ausbauetappe umfasst den Bau weiterer vier Hallen für die technische Ausbildung der Panzer- und Panzergrenadierrekruten der Panzerschulen 71/271, dazu die Erweiterung des Richter- und Theoriegebäudes. Die Hallen sollen entlang der Rütlistrasse zu stehen kommen und sind nicht unterkellert. Auch die Bauten dieser zweiten Etappe können an die neue zentrale Wärmeversorgungsanlage angeschlossen werden. Dies bedingt jedoch den Einbau eines dritten Heizkessels in dieser Heizzentrale, wofür die Kosten im vorliegenden Projekt enthalten sind.

471 Für die gesamte Anlage (1. und I.Etappe) wird konstruktiv ein einziger Hallentyp gewählt, der allen Anforderungen entspricht und auch bei der allfälligen Beschaffung neuer Panzerfahrzeugtypen mit anderen Abmessungen und anderer Ausrüstung dienen kann. Der Bau der Vorplätze und Verkehrswege entspricht den Abmessungen der ersten Etappe und gewährleistet einen flüssigen Verkehr sowohl für Fussgänger als auch für Motorfahrzeuge. Die Aufstellung der Bauten ist bereits auf eine geplante direkte Verbindung zwischen der Allmendstrasse (eidgenossische Betriebe) und der Rütlistrasse (Wohnquartier) abgestimmt. Es ist beabsichtigt, mit den Bauarbeiten unmittelbar an die erste Etappe anzuschliessen, damit weitere Kostenvorteile ausgenützt werden können. Aus diesem Grunde und mit Rücksicht auf die finanzielle Lage wurde diese zweite Ausbauetappe hauptsächlich auf den Hallenbau beschränkt und auf alle noch brauchbaren Altbauten Rücksicht genommen.

Für die Instandhaltung dieser neuen Anlage wird die Waffenplatzverwaltung Thun einen zusätzlichen Kasernenarbeiter benötigen.

Die Kosten betragen : Fr

Grundstück Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Zentrale Versorgung Unvorhergesehenes Ausstattungen

164 500 723 500 9 923 600 826 800 2 606 500 85 700 2 317 200 215 500 36 700

Objektkredit

16 900 000

222 Verlegung des Flabschiessplatzes Zuoz-Scanfs

(49 630 000 Fr.)

Der Flabschiessplatz Zuoz-Scanfs ist neben Gluringen-Reckingen der einzige Schiessplatz, auf dem Flabschiessen mit Mittelkaliber-Fliegerabwehrwaffen 35 mm durchgeführt werden können. Er steht der Truppe seit 1938 zur Verfügung. In den Jahren 1939/1940 wurde in Scanfs ein Truppenlager aus Holzbarakken errichtet, und 1943 wurden am Dorfausgang von Zuoz dem Schiessbetrieb dienende Zeughaus- und Werkstattbauten erstellt.

Die Zeughausbauten und die Schiessplatzanlagen wurden mehrmals durch Lawinenniedergänge zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogen. Es ist glucklichen Umständen zuzuschreiben, dass kerne Personenschäden eintraten. Ein eingeholtes Gutachten stellte fest, dass auch künftig mit Lawinenniedergängen im Gebiet des Schiessplatzes und der Zeughausanlagen gerechnet werden müsse. Entsprechende

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Verbauungen wären kostenmässig nicht vertretbar und könnten einen vollständigen Schutz im Extremfall nicht mit Sicherheit gewährleisten. Auch das Truppenlager am westlichen Dorfeingang von Scanfs ist gefährdet.

Deshalb und eingedenk der Lawinenkatastrophe vom 24. Februar 1970 auf dem Flabschiessplatz Gluringen-Reckingen ist die Verlegung des Schiessplatzes und der zugehörigen Bauten zwingend. Ein weiterer Grund für die Verlegung sind die durch die Einführung der Mittelkaliber-Flab stärker werdenden Lärmimmissionen in den Gemeinden Scanfs und Zuoz, insbesondere auch beim Lyceum Alpinum, einer bedeutenden Mittelschule.

Die betroffenen Gemeinden bekundeten ihre Bereitschaft, zum Weiterbestand des Flabschiessplatzes an einem neuen Standort ausserhalb der Lawmenzonen und abseits der Wohngebiete Hand zu bieten. Eine zweckmässige Lösung bot sich durch eine Verlegung in das Gebiet San Güerg nordöstlich von Scanfs. Der notwendige Landerwerb wurde mit Bundesbeschluss vom 20. September 1971 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze bereits bewilligt und bildete einen ersten Schritt zur Verwirklichung des Vorhabens. Abgesehen vom Wegfall der Gefahrdung durch Lawinen gestattet die Zusammenfassung aller dem Schiessbetrieb dienenden Anlagen an einem Ort, im Vergleich zur heutigen Dezentralisation, sowohl für die Verwaltung als auch für die Truppe eine wesentliche Rationalisierung des Betriebes.

Bei der Projektierung der Überbauung am neuen Standort wurde auch auf die umweltfreundliche Eingliederung der Bauten in die Landschaft optimal Rücksicht genommen. Die für den Gewässerschutz notwendigen Massnahmen werden mit den zivilen Bedürfnissen abgestimmt.

Die Gesamtüberbauung teilt sich mit den dazu notwendigen allgemeinen Anlagen zur Erschliessung des Geländes in folgende Sektoren auf:

222.1

Truppenlager

Das im Jahre 1939/40 aus gebrauchten Holzbaracken erstellte Truppenlager war seit Jahren in schlechtem Zustand und ersatzbedürftig. Die weitere Benützung konnte nur durch behelfsmässige Abstützung der Baracken sichergestellt werden. Aus diesem Grunde wurde bereits mit der Botschaft vom 22. Mai 1968 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11968 I 1501) der Neubau eines Truppenlagers in Scanfs beantragt, wofür riiit Bundesbeschluss vom 10. Dezember 1968 (BB1 1968 II 1276) ein Kredit von 12 800 000 Franken bewilligt wurde. Als sich in der Zwischenzeit immer mehr die Notwendigkeit einer Verlegung des Flabschiessplatzes abzeichnete, wurde die Bauausführung zurückgestellt. Mit der Verwirklichung des heutigen Gesamtprojektes kann der vorstehend genannte Kredit unbenutzt abgerechnet werden.

Das Projekt sieht Unterkunft für 700 Mann vor und umfasst : - ein Kommandogebäude mit den für den Schul- und Kursbetrieb notwendigen Büro- und Arbeitsräumlichkeiten,

473

Die im Verpflegungs- und Sanitätsgebäude vorgesehenen sanitätsdienstlichen Räumlichkeiten dienen in Kriegs- und Katastrophenzeiten mit den festen Einrichtungen als chirurgisch verstärkter Verbandsplatz für den Raum Engadin.

Die Unterkunftsgebäude finden in diesem Falle als Bettenstation und für die Unterkunft von Pflegepersonal Verwendung. Die sich daraus ergebenden baulichen Bedürfnisse, wie grössere Türbreiten und zusätzliche sanitäre Installationen, sind im Projekt berücksichtigt, ebenso die notwendigen Schutzräume.

In Friedenszeiten und ausserhalb der Truppenbelegungen kann die Unterkunft auch als Ferienlager benützt und vermietet werden. '

222.2 Schiessplätze Wie auf dem heute bestehenden Schiessplatzgelände ist auch am neuen Standort die Erstellung von Schiessplätzen für 20-mm- und 35-mm-Flabgeschütze notwendig. Von diesen aus kann mit Hauptrichtung Nord und Süd geschossen werden. Dazu kommen die für die Schiessausbildung notwendigen Gebäude für die Überwachung und Auswertung des Flabschiessens sowie für die Einlagerung der Flabmunition.

222.J Zeughaiisbaulen Der bestehende Zeughausbetrieb in Zuoz stammt aus dem Jahre 1943 und ist in baufälligen, von Lawinenniedergängen stark in Mitleidenschaft gezogenen Bauten und Baracken untergebracht. Die in diesem Betrieb herrschenden Arbeitsund Platzverhältnisse genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Die Flabschiesskurse werden in der Hauptsache in den Winter- und Frühjahrsperioden durchgeführt. Für die Vorbereitung und die Durchführung der Flabschiessen muss das aus dem Unterland zusätzlich abkommandierte und für den Unterhalt des waffentechnisch anspruchvollen Materials verantwortliche Personal seine Aufgaben unter denkbar ungünstigen Arbeitsbedingungen erfüllen. Namentlich fehlen für das Zeughauspersonal, wie auch für die Truppenhandwerker, genügend grosse, helle und temperierte Werkstatträume. Mit der Einführung der Mittelkaliber-Flab sowie den immer umfangreicher werdenden übrigen Aufgaben sind auch grössere und zweckmässigere Werkstätten und Lagerräume notwendig geworden.

Dieser Anlageteil umfasst : - ein Werkstattgebäude für die gemeinsame Benützung durch Ze.ughaus und Truppe, - ein Betriebsgebäude mit Magazinen und einem zentralen Verwaltungsteil für Truppenbedürfnisse und Zeughaus,

474

Im Projekt wurde auch die Möglichkeit zur späteren Erstellung eines eigenen Bahnanschlusses in das Areal des Schiessplatzes berücksichtigt.

Die Kosten für die Gesamtverlegung des Flabschiessplatzes mit zugehörigen Bauten betragen : Allgemeine Anlagen Fr

Grundstücke/Erschliessung Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtung . . . .

Umgebung Baunebenkosten Zentrale Versorgung . . .

Höhen- und Transportzuschlag Unvorhergesehenes . . . .

Ausstattung

Truppenlager

Schiesspldtze

Zeughausbauten

Fr

Fr

Fr

659 000 196 000 6 262 000

91000 12664000 279 000 904000 160 000 357 000

58000 1618000 523 000 3 564 000 64000 140 000

75000 7771000 388 000 1 090 000 106 000 256 000

495 000 601 000 16000

614000 768 000 1 241 000

236 000 297 000 66000

405 000 510000 659 000

14726000

17078000

6 566 000

11260000

4 982 000 401000 1 114000

49 630 000

Objektkredit

223 Schiessplatz Les Rochats, Bau einer Piste für Zielpanzer

(6 880 000 Fr.)

Mit Bundesbeschluss vom 28. September 1965 betreffend die Beschaffung von Panzerabwehrlenkwaffen haben Sie einen Kredit von 54134500 Franken bewilligt. Die Ausbildung an dieser neuen Waffe erfolgt seit 1967 in den Panzerabwehrschulen in Yverdon. Dank der aufgeschlossenen Haltung der Behörden konnte Anfang 1968 in Les Rochats, Gemeinde Provence VD, also in unmittelbarer Nähe des Waffenplatzes Yverdon, auch das geeignete Gelände für die praktische Schiessausbildung an dieser Waffe erworben werden. Dieser Platz liegt auf 1150 bis 1350 m über Meer, hat eine Länge von rund 2500 m und eine Breite von rund 1000 m.

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Die Panzerabwehrlenkwaffen werden ab Boden und ab Haflingerfahrzeug geschossen. Da sie sehr teuer sind, muss jeder Lenkwaffenschütze vor dem praktischen Schiessen jeweils ein Training am Simulator absolvieren.

Bis Ende 1972 dienten vier Panzer 61 als Zielfahrzeuge. Diese Panzer 61 mussten dann, weil unbrauchbar geworden, durch neue Zielfahrzeuge (Panzer 68) ersetzt werden.

Auf dem Schiessplatz Les Rochats werden nicht nur die Panzerabwehrlenkwaffenschützen der Rekrutenschule von Yverdon ausgebildet. Alle Panzerabwehrlenkwaffen-Kompamen der Armee müssen in den Wiederholungskursen ihre Schiessen regelmässig dort durchführen. Dadurch wird das Zielgelände ausserordentlich stark in Anspruch genommen. Die Fahrgeschwindigkeiten der Zielpanzer sinken zufolge der grossen Furchen und des bei schlechtem Wetter aufgeweichten Bodens oft bis auf 10 km'h, was sich für eine wirklichkeitsnahe Ausbildung sehr nachteilig auswirkt. Damit die kostspielige Waffe sinnvoll eingesetzt werden kann, müssen die Zielpanzer unbedingt Geschwindigkeiten zwischen 4050 km/h erreichen, was ohne den Bau von Pisten mit einem Hartbelag nicht möglich ist. Besonders wichtig ist. dass von den auszubildenden Schützen auf Ziele verschiedener Fahrrichtungen (flankierend, halbflankierend und frontal) und bei verschiedenen Geschwindigkeiten geschossen werden kann. Die Panzerabwehrlenkwaffen-Kompanien müssen in den Wiederholungskursen auch auf Panzerverbände in Gruppen- und Zugsstärke schiessen können. Seit Frühjahr 1973 sind deshalb sechs neue Zielpanzer 68 dauernd in Les Rochats stationiert.

Der Bau eines zweckentsprechenden Pistennetzes hat zum Ziel : - Vermeidung dauernder Schäden im Gelände und an den Zielpanzern, - Ermöglichung der Schneeräumung im Winter und damit ganzjährige Ausnützung des Schiessplatzes, - Erhöhung der Geschwindigkeiten und Manövrierfähigkeit der Zielpanzer.

Der Steuerdraht der ferngelenkten Raketen darf nicht auf elektrische Freileitungen fallen, ansonst der Schütze gefährdet ist. Aus Sicherheitsgründen müssen deshalb in den Schiessplatz führende elektrische Leitungen verkabelt werden.

In einer späteren Phase ist in Les Rochats der Ersatz der bestehenden provisorischen Unterkunft durch ein Truppenlager für eine Kompanie geplant.

Die Kosten betragen : Tiefbauarbeiten Betriebseinrichtungen Energieversorgung Unvorhergesehenes

5 561 280 97 000 366 000 855 720

Objektkredit

6 880 000

476 23 231

Bauten für die Flieger- und Fliegerabwehrtruppen Ausbau eines Trainingsflugplatzes zum Kriegsflugplatz

(31 600 000 Fr.)

Die bisher als erste Phase des Ausbauprogrammes zum Schütze von Flugzeugen und Personal mit den Bundesbeschlüssen vom 10. Dezember 1968, 7. Oktober 1969 (BEI 1969 II 1083) und 23. September 1970 (BB1 7970 II 1007) über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze bewilligten Bauten sind fertiggestellt. Damit sind aber die Unterkunftsbedürfnisse, wie in den vorangehenden Anträgen dargelegt, noch nicht ganz gedeckt. Insbesondere ist für einen Teil der Kriegsflugzeuge auf einem Flugplatz ohne Kavernen der Bau von Unterständen, die genügend Schutz bieten, ferner die Bereitstellung der zugehörigen Anlagen für den Betrieb und Einsatz der Flugzeuge notwendig. Mit dem Ausbau eines Trainingsflugplatzes zum Kriegsstützpunkt wird gleichzeitig die erforderliche Dezentralisation der Flugwaffe erreicht.

Mit den Botschaften vom 2. Februar 1972 und 31. Januar 1973 (BB1 1973 I 385) über militärische Bauten und Landerwerbe wurde dieser Ausbau in mehreren Etappen beantragt. Die erste Etappe umfasste die Erstellung der Flugzeugunterstände im Rohbau und die zugehörigen Rollstrassen. Als zweite Etappe wurde die Erstellung einer Anzahl Munitionskammern beantragt.

Mit Bundesbeschluss vom 5. Oktober 1972 (BEI 7972 II 1062) haben Sie der Ausführung der ersten Etappe im Betrage von 22 500 000 Franken und mit Bundesbeschluss vom 3. Oktober 1973 (BB11973 II 584) der Ausführung der zweiten Etappe im Betrag von 4 050 000 Franken zugestimmt.

Mit der vorliegenden Botschaft werden die Mittel für den abschliessenden Ausbau angefordert. Diese letzte Etappe umfasst den Innenausbau der Flugzeugunterstände sowie die Erstellung einer Kommandopostenanlage.

Von den gesamten Kosten für den Ausbau des Trainingsflugplatzes zum Kriegsflugplatz von 58 150 000 Franken entfallen auf diese letzte Etappe 31 600 000 Franken.

Nach den Berechnungen des Baufachorganes setzt sich dieser Betrag aus folgenden Positionen zusammen : Fr

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Zentrale Versorgung Unvorhergesehenes Ausstattung

364 000 19 382 900 4 865 000 2 857 300 945 000 l 644 800 l 541 000

Objektkredit

31 600 000

477

232

Bau von Flugzeug-Einstellzellen

(5 300 000 Fr.)

Wegen zu grosser Belastung eines unserer Trainingsflugplätze muss ein anderer Ausbildungsflugplatz vermehrt mit Flugdienst belegt werden, so dass hier auch die Stationierung weiterer Flugzeuge erforderlich wird. Die bestehenden Hallen auf diesem Flugplatz sind voll belegt. Die Schaffung zusätzlichen Flugzeugeinstellraumes ist daher notwendig. Dabei soll neben der betrieblichen Rationalisierung insbesondere der Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals und der Sicherheit der Flugzeuge Rechnung getragen werden.

Die Flugzeuge werden für den Flugbetrieb aus Gründen der Feuerübertragung bei Brandausbruch und der freien Zugänglichkeit der Flugzeuge mit Betankungszisternen, Hilfsgeräten und Löschfahrzeugen nicht in den Hallen, sondern im Freien auf besonderen, betonierten Plätzen bereitgestellt. Das täglich zweimalige Verschieben der Flugzeuge im Flugbetrieb zwischen Einstellhalle und dem bis 200 m entfernten Bereitstellungsplatz ist zeitraubend und unrationell. Noch mehr ins Gewicht fällt, dass sowohl die Flugzeuge als auch insbesondere das Bereitstellungspersonal und die Besatzungen den Witterungseinflüssen von Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte ungeschützt ausgesetzt sind, was bei dem zunehmenden Allwetterflugbetrieb auf die Dauer nicht mehr tragbar ist.i Die neu zu erstellende Flugzeugunterkunft wird als System aneinandergereihter Einstellzellen gebaut, die beidseitig mit Kipptor abgeschlossen werden können. Die Zellen dienen sowohl als witterungsgeschützter Bereitstellungsstandort wie auch zur Einstellung der Flugzeuge ausserhalb der Flugdienstzeiten. Mit dieser Lösung wird auch das Risiko, im Brandfall mehrere Flugzeuge zu verlieren, vermieden. Die Flugzeuge sind durch feuerfeste Zwischenwände getrennt.

Auch eine erhebliche Einsparung von Arbeitsstunden wird erreicht, da sowohl die erwähnten Flugzeugverschiebungen zwischen Halle und Parkplatz als auch das Nachführen von Bereitstellungsfahrzeugen und Geräten wegfallen.

Die Baukosten liegen unter denjenigen für den Neubau von Einstellhallen mit besonderen Bereitstellungsplätzen für die gleiche Anzahl Flugzeuge.

Für die Erstellung der Flugzeug-Einstellzellen mit den erforderlichen Anschlussrollstrassen wurden folgende Kosten ermittelt : Fr

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Umgebung Baunebenkosten Unvorhergesehenes

22 000 2 137 800 2 862 000 11 000 267 200

Objektkredit

5 300 000

478

233

Bau eines Lehrgebäudes für das Überwachungsgeschwader

(3 060 000 Fr.)

Aus Gründen der flugbetrieblichen Belastung wurde der Ausbildung»- und Trainingsflugbetrieb des Überwachungsgeschwaders bereits früher auf zwei Trainingsflugplätze aufgeteilt. Die weitere Zunahme der Beanspruchung des einen Flugplatzes durch das individuelle Training der Militärpiloten und den Flugdienst der Schulen und Kurse verlangt nun eine Verlegung weiterer Teile des Überwachungsgeschwaders auf den ändern Trainingsflugplatz.

Die hier seinerzeit als Provisorium erstellte, heute schon knapp bemessene und naturgemäss betrieblich ungünstige Barackenunterkunft der Diensträume kann nicht erweitert werden. Deshalb drängt sich die Notwendigkeit einer umfassenden Lösung auf, die im Bau eines Lehrgebäudes besteht. Dieses soll die räumlichen Bedürfnisse der Flugzeugbesatzungen für Ausbildung und Training und des örtlichen Stabes des Überwachungsgeschwaders decken. Da auf grosse Distanz keine privaten Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind, soll der Bau auch eine Kantine enthalten, die sowohl den Piloten die Einnahme der fliegerärztlich vorgeschriebenen Zwischenverpflegung als auch dem zivilen Personal der Abteilung der Militärflugplätze und des Überwachungsgeschwaders die Einnahme der Mittagsmahlzeit in der Nähe des Arbeitsortes ermöglicht.

Das Baufachorgan hat die nachstehenden Kosten ermittelt : Fr

Grundstück Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Unvorhergesehenes Ausstattungen

5 500 8 800 2 038 540 176 660 539 000 11 000 137 500 143 000

Objektkredit

3 060 000

24

Geländeverstärkungen (38 750 000 Fr.)

Wie schon in mehreren seit 1958 unterbreiteten Botschaften hervorgehoben wurde, müssen in den wichtigsten Abwehrräumen die der modernen Kriegführung und Kriegstechnik entsprechenden Anpassungen und Verstärkungen vorgenommen werden. Durch zusätzliche Geländeverstärkungen, insbesondere Waffenstellungen und Bauten zum Schütze der Kommandostäbe und der Truppe vor der Wirkung konventioneller und Massenvernichtungswaffen, sollen unsere Verteidigungsdispositive eine grössere Tiefengliederung und Wirkung erhalten. Auch müssen wichtige unterirdische Anlagen sowie Panzerhindernisse und Zerstörungs-

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einrichtungen, die während des letzten Aktivdienstes oder vorher erstellt wurden und den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen, durch geeignete bauliche Massnahmen der Wirkung neuzeitlicher Waffen angepasst werden.

Die Ausführung dieser Geländeverstärkungen erfolgt etappenweise und nach Dringlichkeit gestaffelt. Für die Weiterführung der Arbeiten ist ein neuer Objektkredit von 38 750 000 Franken notwendig.

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Ausbau von Übermittlungsanlagen 251 Ausbau des Kabelnetzes

(l 610 000 Fr.)

Mit gezielten, langfristig geplanten Massnahmen wird die Sicherung der Einsatzbereitschaft des permanenten Drahtnetzes des Landes geschaffen. Mit der vorliegenden Botschaft werden die Mittel für eine Umgehungskabelanlage, die kostengünstig und zum Teil zusammen mit einem Vorhaben der PTT ausgeführt werden kann, in der Höhe von l 610 000 Franken angefordert.

252

Bau von Übermittlungsanlagen

(4 980 000 Fr.)

Hier handelt es sich um die programmgemässe Fortsetzung des Baus von bestimmten Übermittlungsanlagen. Zwei Drittel des Bedarfs sind bereits ausgeführt. Für den Bau von zwei weiteren gleichartigen Anlagen werden 4 980 000 Franken angefordert.

253

Ausbau des Koaxialnetzes

(3 800 000 Fr.)

Der landesweite Aufbau des PTT-Koaxialnetzes macht für dessen militärische Verwendung besondere technische und bauliche Vorkehren nötig, die gleichzeitig mit dem Bau der PTT-Anlagen getroffen werden müssen. Hiefür werden 3 800 000 Franken benötigt.

26

Bauten für Einlagerung und Reparatur von Kriegsmaterial 261

Lagerhallen in Zeughäusern

(l 3 800 000 Fr.)

Bereits in früheren Botschaften wurde darauf hingewiesen, dass im Zusammenhang mit der Neubeschaffung von Korpsmaterial, insbesondere aber mit der Anpassung der Lagerorte an das Mobilmachungsdispositiv der Truppenordnung 61, die Erstellung weiterer Zeughäuser für die Unterbringung des Korpsmaterials

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notwendig wird. Es wurde auch dargelegt, dass der Bau von Zeughausern in den Grenzraumen besonders dringlich sei. Ftir eine zeitgerechte Mobilmachung ist es von allergrosster Bedeutung, dass insbesondere das Korpsmaterial der Grenztruppen in der Nahe der Einsatzraume gelagert wird.

Um weitere noch bestehende Lucken schliessen zu konnen, werden mit dieser Botschaft die finanziellen Mittel fur die Erstellung von drei Lagerhallen in den Zeughauskreisen Uster und Glarus sowie in einem Grenzabschnitt beantragt.

Die Projekte umfassen eine dreigeschossige und zwei zweigeschossige D + BNormhallen mit einer gesamten Nutzflache von rund 9300 m2.

Fur die Ausfuhrung der Lagerhallen sind vorfabrizierte Elemente vorgesehen. Es handelt sich dabei um Hallen mit einer Tiefe von 19 m, einem Vordach von 4 m und einer beliebigen Anzahl Bindern im Abstand von 6 m. Die lichte Hohe des Erdgeschosses betragt 3,7 m. Die Unterziige sind so bemessen, dass an bestimmten Orten Flaschenziige und dergleichen angebracht werden konnen. Das Obergeschoss mit 2,4 m lichter Hohe ist vollkommen stiitzenfrei. Beim dreistockigen Typ kommt das Gebaude auf ein Untergeschoss zu stehen.

Die Kosten betragen:

Grundstiick Vorbereitungsarbeiten Gebaude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Unvorhergesehenes Ausstattung

Uster Fr

Glarus Fr

276 000 91000 2884000 108 000 1 936 000 104 000 271000 230 000

822 000 270000 1766000 101000 1 320 000 104 000 207000 190 000

616 000 24000 1428000 69 000 570 000 92 000 141000 180 000

5 900 000

4 780 000

3 120 000

Objektkredit

Anl.lgelH Fi

13 800000

262

Lagergebaude in Andermatt

(3 560 000 Fr.)

In der Botschaft vom 10. Februar 1971 iiber militarische Bauten, Waffenund Schiessplatze wurde darauf hingewiesen, dass verschiedene der Lagerung von Armeematerial im Raume Andermatt dienende Bauten der Nationalstrasse weichen und deshalb ersetzt werden miissen. Gleichzeitig wurde ein Objektkredit von 2860000 Franken fur den Bau eines fur die Lagerung von Material des Zeughausbetriebes bestimmten Lagergebaudes angefordert.

481

Der mit vorliegender Botschaft angeforderte Objektkredit betrifft die Erstellung einer weiteren Lagerhalle für die Aufnahme des technischen Festungsmaterials sowie des Betriebs- und Resen ematenals des Festungswachtkorps Vorgesehen ist der Bau einer D + B-isormhalle, die demjenigen Tvp entspricht, der bereits für die Bedurfnisse des Zeughausbetriebes gebaut wurde Das projektierte Gebäude umfasst drei Stockwerke zu je 12 Feldern mit einem gesamten Bauvolumen von 19230 m Der Standort befindet sich gegenubei dem Bahnhof Andermatt und wird im Norden durch einen Vorplatz mit Zufahrt von der Umfahrungsstrasse Andermatt her, im Süden über ein Gleis der Furka-Oberalp-Bahn erschlossen Dieser Neubau wird ferner eine am gewählten Standort stehende veraltete Baracke ersetzen und nicht nur zu einer allgemeinen Sanierung der bishengen unzulänglichen Verhaltnisse beitragen, sondern auch eine zweckmassige Matenallagerung und einen rationelleren Umschlag ermöglichen Gemass Vereinbarung geht von den Gesamtkosten von 5070000 Franken ein Anteil von l 510 000 Franken zulasten der Nationalstrassenrechnung, so dass noch ein Objektkredit von 3 560 000 Franken erforderlich ist Die Kosten betragen Fi

Grundstuck Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betnebsemrichtungen Umgebung Baunebenkosten Unvorhergesehenes Ausstattung

25 000 217 000 3 643 000 36 000 490 000 40 000 219 000 400 000 5 070 000

Abzuglich Anteil Nationaistrasse

l 510000

Objektkredit

3 560 000

263 Depots für Druckgasflaschen

(l 590 000 Fr )

Die Hochdruckflaschen für die in der Armee benotigten Gase (Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff Azetylen, Argon, Butan) sind noch heute vorwiegend zusammen mit anderem Armeematenal in den gleichen Räumen gelagert Für eine absolute Dichtigkeit dieser Flaschen kann aus technischen Gründen nicht Gewahr geboten werden Eine ausreichende Durchlüftung ist nui in den wenigsten Fallen möglich Das sich in diesen Räumen aufhaltende Personal ist bei einer allfalhgen Vermischung von austretendem Gas mit der Raumluft ernsthaft gefährdet Zudem wird bei einem Brandfall eine Loschaktion wegen Explosionsgefahr mitunter unmöglich Da nun die Druckgasflaschen in den nächsten Jahren

482

eine weitere Vermehrung erfahren werden, lasst sich die Einlagerung nach bisheriger Methode nicht langer verantworten.

Zur Verminderung der Unfallgefahr und des Schadenrisikos ist fur die Lagerung von Druckgasflaschen die Erstellung von freistehenden, gut durchliifteten Depots in leichter Metallkonstruktion, mit Isolierplatten verkleidet, vorgesehen.

Die Aufbauten werden mit vorfabrizierten Bauelementen ausgefuhrt. Um eine moglichst gute Anpassung an den jeweiligen Standort sowie die vorgesehene Einlagerungsmenge zu erzielen, wurden vier Typen mit Grundflachen von 100 oder 200 m2, ein- oder zweigeschossig, mit oder ohne Rampe, entwickelt.

Die Verwirklichung der insgesamt 26 Druckflaschendepots ist in Etappen vorgesehen. Mit der vorliegenden Botschaft werden die Mittel fur die Erstellung einer ersten Serie von elf Depots angefordert.

Die Kosten betragen: Depot

i 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Vorbereltungsarbelten

Gebaude

Umgebung

Unvorhergesehenes

Total

Fr

Fr

Fr

Fr

Fr

1500 500 500 500 500 500 500 3700 500 500 3500

118200 111 100 78620 78450 83420 139 300 192 200 79200 190 800 112300 136850

8300 3250 9000 15200 6650 24650 41800 4600 39500 13300 6800

7000 6150 4880 3850 4430 7550 12500 7500 12200 6900 10850

135000 121 000 93000 98000 95000 172000 247 000 95000 243 000 133000 158000 1 590 000

Objektkredit

264

Sanierung von Textilwerkstatten

(2 660 000 Fr.)

Zahlreiche der heute in den Zeughausern vorhandenen Textilwerkstatten vermogen, weil zu klein und veraltet, den gestellten Anforderungen nicht mehr zu geniigen. Sie sind sowohl in technischer und baulicher als auch in kapazitatsmassiger Hinsicht sanierungsbedurftig geworden. Insbesondere die sprunghafte Zunahme des in den Waschereien und Schneidereien zu verarbeitenden Textilgutes, in den letzten Jahren hervorgerufen durch vermehrte Abgabe von Schlafsacken, Kampfanziigen u. a., erfordert eine Anpassung der entsprechenden Betriebseinrichtungen.

483

Die angeforderten Kredite sind für je eine Wäscherei in den Zeughäusern Bière und Winterthur und die Schneiderei im Zeughaus Kriens bestimmt.

Die Kosten betragen :

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Betriebseinrichtungen Umgebung Baunebenkosten Zentrale Versorgung Unvorhergesehenes Ausstattung

Bleie Fr

Winterthur Fr

Knens Fr

8 920 187500 -- -- -- 5 950 17630 --

148 200 580000 450 000 96000 15 300 149 200 145300 76 000

96 500 595000 -- 13000 5 000 -- 43500 27 000

220 000

l 660 000

780 000

Objektkredit

265

2 660 000

Sicherung oberirdischer Munitionsmagazine gegen Einbruch

(2 500 000 Fr.)

Durch den Bundesbeschluss vom 5. Oktober 1972 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze wurde ein erster Kredit von l 500 000 Franken für bauliche Sofortmassnahmen zum Schütze gegen Einbrüche in Munitionsmagazine bewilligt. Für die Fortsetzung und Beendigung dieser Sicherheitsmassnahmen ist ein weiterer Kredit von 2 500 000 Franken erforderlich.

27

Bau einer Heizöltankanlage

(15 880 000 Fr.)

In Verbindung mit den zuständigen Stellen der Bundesverwaltung hat das Oberkriegskommissariat für den Kriegsfall laufend die Vorratshaltung an flüssigen Brennstoffen den neuen Bedürfnissen anpassen zu lassen. Da wiederum zahlreiche alte Kohlenheizurigen auf die Verbrennung von Heizöl umgestellt worden sind, ist eine weitere Erhöhung des Tankraumes notwendig. Es soll die vom Delegierten für wirtschaftliche Kriegsvorsorge geforderte Mindestreserve eines durchschnittlichen Jahresverbrauches an Heizöl sichergestellt werden.

Zur Verringerung des heutigen Fehlbestandes an Tankraum ist beabsichtigt, an der Bahnlinie der EBT zwischen Thun und Konolfingen eine Überflurtankanlage mit einem Fassungsvermögen von rund 65 000 m3 zu erstellen.

Diese Heizöltankanlage dient neben der eigentlichen Reservehaltung insbesondere der Versorgung der Militärbetriebe im Räume Thun-Wimmis. Betrieb und Unterhalt dieser Anlage erfordern kein zusätzliches Personal.

484

Das zu überbauende Land befindet sich im Eigentum des Bundes ; kleinere Arrondierungen sind noch erforderlich.

Die Kosten betragen · Fi

Grundstück Vorbereitungsarbeiten Gebäude Tanklager Baunebenkosten Unvorhergesehenes Ausstattung

-

Objektkredit

47 000 l 689 000 565 000 12 318 000 94 000 699 000 468 000 15 880 000

28

281

Bauten für den Umweltschutz

Gewässerschutzmassnahmen in einem Betriebsteil der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf

(l 150 000 Fr.)

Mit Bundesbeschlüssen vom 20. September 1971 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze und vom 3. Oktober 1973 über militärische Bauten und Landerwerbe wurden Kredite von 2 300 000 Franken für die Sanierung der industriellen Abwässer und l 770 000 Franken für die Sanierung des Kanalisationsnetzes (häuslichen Abwässer) im Hauptareal der Eidgenossischen Munitionsfabrik Altdorf bewilligt. Es handelte sich dabei um zwei voneinander getrennte, unabhängige Kanalisationssysteme und damit auch um zwei verschiedene Bauvorhaben.

Beim jetzt angeforderten Kredit geht es darum, die Abwasser eines rund 1,5 km vom Hauptareal entfernten Betriebsteils mit Emschluss des dortigen Presswerkes zu sanieren. Die bestehenden Klärgruben werden aufgehoben und die Abwasser der Hauptsammelleitung der Gemeinde Schattdorf zugeführt, die dieses Jahr in Betrieb genommen wird. Auch hier handelt es sich um ein von den ändern unabhängiges Vorhaben, das gesondert geplant werden musste.

Die Kosten betragen : Fr

Vorbereitungsarbeiten Umgebungsarbeiten Baunebenkosten Unvorhergesehenes Objektkredit

51 000 949 000 96 000 54 000 l 150 000

485 282 Waffenplatz Chur Brandschutzmassnahmen am Calanda

(l 850 000 Fr.)

Am 20. August 1943 ereignete sich am Calanda bei Chur ein durch Schiessen mit Leuchtspurmunition ausgelöster Waldbrand, der in bezug auf Ausdehnung und Schadenhöhe eine der grössten Katastrophen dieser Art in unserem Land war. Die Löschung erforderte einen Grosseinsatz der Feuerwehren der Stadt Chur, der benachbarten Gemeinden und der damals in der Region im Aktivdienst stehenden Truppe. Erst nach drei Wochen konnte die unter militärischer Leitung stehende Löschaktion als beeendet erklärt werden. Der Schaden war verheerend.

Über 70 000 m3 Holz, verteilt auf rund 600 ha. musste geschlagen werden. Die Wiederaufforstung dauerte über 20 Jahre.

In der Folge wurde zur Vermeidung weiterer Waldbrände ein umfassendes Projekt für Brandschutzmassnahmen erarbeitet und im Laufe der Jahre teilweise verwirklicht. Trotzdem sind immer wieder Waldbrände kleineren Ausmasses ausgebrochen. Das gefährdete Gebiet am Calanda ist sehr trocken. Die praktische Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die bisher getroffenen Massnahmen allein eine wirksame Brandbekämpfung nicht zu gewährleisten vermögen. Es ist unerlässlich, im gefährdeten Gebiet Reservoire für das notwendige Wasser anzulegen und weitere FUSS- und Fahrwege zu erstellen, um ein rascheres Eingreifen zu ermöglichen.

Bei Schiessübungen befinden sich die Waffenstellungen in der Rheinebene.

Die Zielzone umfasst die Fläche von rund 127 ha am Calanda. Das Zielgebiet lässt sich in drei Gefahrenzonen einteilen. Mit den geplanten Massnahmen wird ein bestmöglicher Schutz für diese drei Gefahrenzonen angestrebt, um ein Übergreifen von allfälligen Bränden auf die übrigen Waldgebiete zu verhindern, in denen eine wirksame Brandbekämpfung kaum möglich wäre.

Es ist vorgesehen, in jeder Gefahrenzone zwei genügend gross dimensionierte Wasserbehälter von 250 m? zu erstellen. Ihre Standorte sind durch die Höhenlagen der Gefahrenzone sowie die bestehenden Fahrwege und die vorhandenen Löschgerätemagazine bestimmt.

Von den Reservoiren aus wird das Wasser in tragbaren Kanistern, die in den Löschgerätemagazinen eingelagert sind, transportiert ; es kann aber auch mittels Motorspritzen und Schlauchleitungen in die Brandherde gepumpt werden. Es ist deshalb notwendig, die bestehenden Zufahrtswege teilweise zu verbessern und mit Ausweichstellen zu versehen sowie die Fusswege von den Wasserbehältern in die mutmasslichen Brandherde gut auszubauen.

Bei einem Brandfall von grösserem Ausmasse wird das Reservoir «Schloss» der Gefahrenzone l zuerst entleert. Der Wassernachschub zu dieser Kammer erfolgt mittels Motorspritzen und Schlauchleitungen von der Pumpstation «Neugüter» her. Dieses Pumpbecken mit einem Inhalt von 50 m3 wird mit Bergwasser aus dem Stollen der Rhein-Erdölleitung (Oleodotto del Reno) gespeist.

486

Das vorliegende Projekt ist mit dem Eidgenössischen Oberforstinspektorat, den Forstorganen des Kantons Graubünden, den beiden mitinteressierten Gemeinden Felsberg und Haldenstein, der Feuerwehr der Stadt Chur und der Betriebsfeuerwehr des Waffenplatzes abgesprochen. Alle diese Instanzen haben dazu ihre Zustimmung erteilt.

Die Kosten dafür betragen : Fr

Wasserbehälter (Reservoire) und Pumpstation Zufahrtswege mit Ausweichstellen Baunebenkosten Unvorhergesehenes Projekt, Bauleitung Objektkredit 283

993 000 452 000 114 000 155 000 136 000 l 850 000

Bau einer Abwasserreinigungsanlage im Räume Airolo

(980 000 Fr.)

Die Truppenunterkünfte des Waffenplatzes Airolo und die übrigen militärischen" Anlagen dieses Abschnittes befinden sich einerseits im Gebiet des alten Forts Airolo und anderseits im höher gelegenen Motto Bartola.

Die Schmutzwasser aus den Truppenunterkünften und den anderen Anlagen um das alte Fort Airolo werden auf Grund eines im Jahre 1971 zwischen der Gemeinde Airolo und dem Eidgenössischen Militärdepartement abgeschlossenen Vertrages in die Abwasserreinigungsanlage dieser Gemeinde geführt. Der Objektkredit für den Bau der erforderlichen Anschlusskanalisation wurde mit Bundesbeschluss vom 20. September 1971 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze bewilligt.

Da die begrenzte Leistungskapazität der Abwasserreinigungsanlage der Gemeinde Airolo den zusätzlichen Anschluss der Truppenunterkünfte und der übrigen Bauten um Motto Bartola nicht zulässt, muss für die Sanierung der aus diesen Anlagen anfallenden Abwasser eine armeeigene Abwasserreinigungsanlage erstellt werden. Das Projekt wurde für eine maximale Belegung berechnet, die 700 Einwohnergleichwerten entspricht, und berücksichtigt den aus den variablen Belegungen sich ergebenden sehr unterschiedlichen Abwasseranfall. Es wird damit den Anforderungen des Umweltschutzes für sämtliche militärischen Anlagen des Waffenplatzgebietes Rechnung getragen.

Zur Ausführung dieser Massnahmen ist ein Objektkredit von 980 000 Franken erforderlich.

284

Gewässerschutzmassnahmen fiir eine Armee-Betriebsstoff-Tankanlage

(2 000 000 Fr.)

Gemäss dem Gewässerschutzgesetz vom 8. Oktober 1971 und der Verordnung vom 19. Juni 1972 zum Schütze der Gewässer gegen Verunreinigung durch

487

wassergefährdende Flüssigkeiten müssen die bestehenden Tankanlagen angepasst werden. Das Oberkriegskommissariat ist beauftragt, die notwendigen baulichen Anpassungen an den EMD-Tankanlagen festzulegen, zu koordinieren und ausführen zu lassen.

Im Interesse einer raschen Sanierung der bestehenden Tankanlagen werden kleinere bauliche Anpassungen, insbesondere solche, die auf Grund gesetzlicher Erlasse kurzfristig auszuführen sind, zulasten des mit Bundesbeschluss vom 3. Oktober 1973 über militärische Bauten und Landerwerbe bewilligten Sammelkredites von 5 000 000 Franken ausgeführt.

Für die Anpassung einer grossen militärischen Tankanlage im Berner Oberland hat die Direktion der eidgenössischen Bauten Gesamtkosten im Betrag von 2 000 000 Franken ermittelt. In diesen Kosten ist die Sanierung der Tankanlage, der Bahnumfüllstellen und der Zuleitungen mit umfangreichen Ausgabe- und Verteilereinrichtungen enthalten.

285

Gewässerschutzmassnahmen für Zeughäuser und Armeemotorfahrzeugparks

(2 350 000 Fr.)

Mit den Bundesbeschlüssen vom 3. Oktober 1967 (BB1 7967 II 593) und 10. Dezember 1968 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze wurden bereits Kredite von insgesamt 7 000 000 Franken für Massnahmen zum Schütze der Gewässer gegen Verunreinigung bewilligt, die zur Hauptsache für die Sanierung kleinerer Anlagen verwendet wurden.

Beim angeforderten Kredit geht es darum, auf fünf verschiedenen Plätzen in Zeughäusern und Armeemotorfahrzeugparks die Gewässerschutzmassnahmen zu verbessern und den bestehenden Vorschriften anzupassen. Erfahrungsgemäss können die meisten Anpassungen nur im Rahmen einer Gesamtsanierung der näheren Umgebung und unter Einbezug der Abspritz- und Parkdienstplätze, der Kanalisationen, der Mineralölabscheider sowie der Revision und Ergänzung von mechanischen Einrichtungen und Installationen der Tanks durchgeführt werden.

Die Kosten wurden für jede der zu sanierenden Anlagen einzeln berechnet und betragen : Fr

Armeemotorfahrzeugpark Romont FR Zeughaus Tavannes BE Zeughaus Aarberg BE Zeughaus Susten-Leuk VS Zeughaus Aigle-Glariers VD Objektkredit

640 000 510 000 160000 370 000 670 000 2 350 000

488

286

Anschluss bestehender militärischer Bauten an öffentliche Abwasseranlagen

(10 000 000 Fr.)

Das Gewässerschutzgesetz vom 8 Oktober 1971 sieht vor, dass alle verunreinigenden Einleitungen und Versickerungen innert zehn Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes den Erfordernissen des Gewässerschutzes angepasst oder aufgehoben sein müssen. Gemäss Verordnung des Eidgenössischen Departements des Innern vom S.November 1972 über den Inhalt und die Darstellung des Sanierungsplanes für Gewässer haben die Kantone diesen Plan dem Eidgenössischen Amt für Umweltschutz im Jahre 1974 abzuliefern. Diese Frist gilt auch für die Bundes Verwaltung. Auf Grund von Erhebungen bei den Dienstabteilungen wird die Direktion der eidgenössischen Bauten die notwendigen Unterlagen für den Sanierungsplan zusammenstellen, die Prioritäten setzen und einen Termin- und Kostenplan ausarbeiten.

Bei einer Vielzahl von Anlagen des Eidgenössischen Militärdepartements sind Gewässerschutzsanierungen und Anschlüsse an Abwasseranlagen der Gemeinden durchzuführen. Der Sammelkredit bezieht sich nur auf Gewässerschutzmassnahmen, die sich mit einem verhältnismässig geringen Kostenaufwand verwirklichen lassen; für Grossprojekte sollen weiterhin Einzelanträge gestellt werden.

Im Interesse einer raschen Abwicklung dieser kleinen Sanierungsmassnahmen wird ein Sammelkredit von 10 000 000 Franken benötigt. Das Eidgenössische Militärdepartement regelt die Freigabekompetenz.

29 291

Verschiedenes

Erneuerung von Telefon-, Brandschutz- und Suchanlagen

(8 100 000 Fr.)

In einigen wichtigen Festungswerken weisen Telefonzentralen, die vor 30 Jahren eingebaut wurden, schwerwiegende Abnutzungs- und Stillhalteschäden auf. Die periodischen Revisionen dieser auch technisch veralteten, seit längerer Zeit nicht mehr hergestellten Anlagen, werden wesentlich dadurch erschwert, dass die Lieferfirmen nicht mehr über Personal verfügen, das auf diese Art von Zentralen geschult ist. Auch können verschiedene Ersatzelemente nicht mehr beschafft werden.

Auf dem Waffenplatz Thun und im Armeemotorfahrzeugpark Rothenburg sind ferner die Telefon-, Brandschutz- und Suchanlagen so veraltet, dass sie störanfällig und deshalb sehr wartungsintensiv geworden sind. Zudem haben diese Zentralen'die Grenze der Ausbaumöglichkeit erreicht.

Es ist deshalb vorgesehen, in drei Festungswerken, auf dem Waffenplatz Thun und im Armeemotorfahrzeugpark Rothenburg die Telefon-, Brandschutzund Suchanlagen zu erneuern.

489

Die Kosten betragen : Thun Fr

Vorbereitungsarbeiten . . .

Gebäude . .

Betriebseinrichtungen . . .

Umgebung Baunebenkosten Zentrale Versorgung Unvorhergesehenes

Rothenburg Anläse

Fr

Anlage 1\ Fr 1

<\nldee V Fr

179400 395 800 201 000 503 500 190000 ?33 500 1 678 000 5200 3 297 800 179000 36800

50000 90000

43000 83000

39000 88000

257 000 23000

228 000 21000

257 000 21000

5 920 000 980000

420 000

375 000

405 000 i] 100000

Objektkredit

292

III Fr

Beschaffung und Erstellung von vorfabrizierten Lagerbaracken aus Beton oder Eternit

(l 000 000 Fr.)

Die Militärverwaltung braucht für die laufenden Lagerbedürfnisse weitere vorfabrizierte Lagerbaracken. Im Sinne einer rationellen Beschaffung wurden die Bedürfnisse verschiedener Dienstabteilungen zusammengefasst. Es handelt sich dabei um Baracken für die Lagerung von Unbrauchbarmachungsmaterial, Geniematerial, Gebinden, Ausrüstungsmatenal sowie von Öl und Fett, ferner auch von Tankbarrikadenmaterial usw.

Für die Anschaffung von 50 vorfabnzierten Lagerbaracken mit Emschluss der Aufstellungskosten sind l 000 000 Franken erforderlich.

293

Projektierungskredit für das Jugendsportzentrum Tenero

(950 000 Fr.)

Im Jahre 1963 wurde zwischen der Eidgenössischen Turn- und Sportschule (ETS) und der Schweizerischen Nationalspende für unsere Soldaten und ihre Familien (SNS) die Benützung des im Eigentum der SNS stehenden 520 000 m2 umfassenden Gutsbetriebes Tenero für Ausbildungszwecke des turnerisch-sportlichen Vorunterrichtes vereinbart. Der Bund finanzierte den Bau von Sportanlagen im Betrag von 783 000 Franken, die SNS den Umbau des Unterkunftsgebäudes im Kostenbetrag von 865 000 Franken.

Der Kurs- und Lagerbetrieb hat sich von Jahr zu Jahr gut entwickelt. Heute beherbergt das Jugendsportzentrum während der Sommersaison jährlich rund 130 Kurse mit über 5000 Jugendlichen. Es handelt sich zum weitaus grössten Teil um junge Leute, die ihren Wohnsitz nördlich der Alpen haben. Sie gelangen in

490

Wochenkursen in den Genuss einer sportlichen Ausbildung in einem landschaftlich reizvollen Gelände und bei idealen klimatischen Verhältnissen.

Das Jugendsportzentrum wird partnerschaftlich von der SNS und der ETS betrieben. Ihm steht der von der SNS angestellte Verwalter vor, dem ein Sportlehrer der ETS als technischer Berater unterstellt ist. Alle Lager werden unter kurseigener Leitung durchgeführt. Die Besoldung der Hilfskräfte für Küche, Unterkunft und Anlagen wird aus den für die Kurse zu entrichtenden Kostenbeiträgen gedeckt.

Die Erfahrungen seit Bestehen des Jugendsportzentrums sind in jeder Beziehung ausgezeichnet. Sie zeigen, dass Tenero einem tatsächlichen Bedürfnis entspricht. Mit der neuen Institution «Jugend und Sport» unter Einbezug der Mädchen ist die Bedeutung noch grösser geworden. Die positiven Erfahrungen haben dazu geführt, dass die Ausbildungsstätte Tenero in der Verordnung vom 26. Juni 1972 zum Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport in Artikel 33 verankert wurde. Danach ist der Eidgenössischen Turn- und Sportschule, die ihren Sitz in Magglingen hat, das Kurszentrum Tenero angegliedert. Die ETS kann weitere Anlagen ausserhalb von Magglingen errichten oder sich an solchen beteiligen.

Studien über die künftige betriebliche und bauliche Gestaltung des Jugendsportzentrums haben zum Schluss geführt, dass weiterhin die Bedürfnisse von «Jugend und Sport» im Vordergrund zu stehen haben.

Ferner hat das Zentrum als Ausbildungsstätte zu dienen : - für schweizerische, regionale und kantonale Trainingslager und Leiterkurse der Turn- und Sportverbände, - für den Kanton Tessin und dort beheimatete Verbände und Organisationen zur Ausbildung der Leiter und Lehrkräfte für den Schul-, Jugend- und Erwachsenensport, - für Schulen und Lehrlingsbetriebe zur Durchführung von Lagern mit gemischtem Unterricht (Schul- und Sportunterricht).

Der bisherige saisonale Lager- und Ausbildungsbetrieb ist in einen ganzjährigen Betrieb umzuwandeln.

Gestützt auf diese Zielsetzung hat ein Planungsausschuss, in dem die ETS, die SNS, die Direktion der eidgenössischen Bauten, die Zentralstelle für Organisationsfragen der Bundesverwaltung und eine Firma für Unternehmensberatung mitarbeiteten, die bei einem Ausbau zu beachtenden betrieblichen und baulichen Aspekte erarbeitet und gestützt darauf ein Raumprogramm festgelegt. Das Ergebnis der Beratungen ist in einer Planungsstudie (August 1973) zusammengefasst.

Das Raumprogrammumfasst: Unterkunft: Sportbauten:

Unterkunftseinheiten für 240 Kursteilnehmer(innen) und Leiter(innen) Sporthalle, Freibad, Hallenbad, Bootshaus mit Anlegeplatz

491

Aussenanlagen :

Leichtathletikaussenanlagen, Rasenspielfeld mit Rundbahn, Trockenplatz

Betriebs- und Schulungsbauten : Verpflegung, Freizeiträume, Verwaltung, Schulräume Die Verwirklichung des Vorhabens, das im Endausbau schätzungsweise auf rund 40 Millionen Franken zu stehen kommt, wird sich bis mindestens ins Jahr 1983 erstrecken. Die SNS ist bereit, den erforderlichen Boden für den etappenweisen Ausbau zur Verfügung zu stellen.

Vorerst geht es darum, ein Vorprojekt für die Gesamtanlage zu erstellen, damit die architektonische Einheit und die Gesamtkonzeption auch bei einem etappenweisen Ausbau gewährt werden. Die Sache ist deshalb dringlich, weil in der Gemeinde Tenero in allernächster Zeit Entscheide über die in Arbeit stehende Zonen- und Raumplanung fällig sind. Auf Grund des Vorprojektes muss vorerst, das in der provisorischen Schutzzone liegende für den Ausbau erforderliche Bauland ausgeschieden und im Gemeindezonenplan sichergestellt werden. Dasselbe gilt für die Infrastrukturanlagen wie Kanalisation, ÄRA usw. Ferner ist in der Region Locamo gegenwärtig einneues Verkehrskonzept in Arbeit. Bei der Vorprojektierung müssen daher rechtzeitig die Kriterien für die Linienführung der durch das Gelände der SNS führenden Verbindungsstrasse Tenero (Dorfkern) zur Verzascabrücke festgelegt werden. Sodann sind bezüglich des Landschaftsbildes abschliessende Abklärungen betreffend die Baulmien. die Kriterien für die Naturschutzzone und das Aufschüttungsprogramm zu treffen, und zwar m Zusammenarbeit mit der eidgenössischen und der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission sowie dem Eidgenössischen Oberforstinspektorat. Schliesshch beabsichtigt die SNS, demnächst für die Bedürfnisse des Gutsbetriebes auf ihrem Boden Wohnbauten zu erstellen, die ebenfalls in das Gesamtkonzept des Jugendsportzentrums eingeplant werden müssen.

Die Vorprojektierung der Gesamtanlage erfordert einen Kredit von 950 000 Franken. Die Mittel für die Detailprojektierung der einzelnen Etappen müssen später gesondert jeweils mit den Baukrediten angefordert werden.

3 31

Landerwerbe

Waffen- und Übungsplätze (10 000 000 Fr.)

In den letzten Jahren konnten trotz mannigfaltiger Schwierigkeiten jedes Jahr Landkäufe für die Bedürfnisse der militärischen Ausbildung getätigt werden.

Die Schaffung neuer und die Erweiterung bestehender Ausbildungsplätze ist dringend notwendig, um die den heutigen Bedürfnissen entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten für die Armee zu erhalten. Dabei gilt es, sich bietende Gelegenheiten zu ergreifen, weshalb vorsorglich um die Gewährung eines Kredites von 10 Millionen Franken nachgesucht wird.

492

32

Freihaltung der Ein- und Ausflugzonen auf verschiedenen Militärflugplätzen (3 000 000 Fr.)

Die Freihaltung der Ein- und Ausflugzonen von Hindernissen aller Art ist eine Notwendigkeit für die Erhaltung einsatzbereiter Flugplätze sowie für die Sicherheit der Besatzungen und des Materials. Sie erfolgt in geeignetster Weise durch Ankauf der betreffenden Grundstücke, in besonderen Fällen durch Erwerb dinglicher Rechte, wie Bauverbote, Baubeschränkungen usw. Nach Massgabe der Dringlichkeit und sich bietender Kaufgelegenheiten ist mit der entsprechenden Regelung der Rechtsverhältnisse schon vor Jahren begonnen worden. Mit verschiedenen Bundesbeschlüssen wurden hiefür Kredite bewilligt. Zur Fortführung der begonnenen Massnahmen wird ein Betrag von weiteren 3 000 000 Franken angefordert.

Ein Teilbetrag davon ist für nicht voraussehbare Rechtsgeschäfte im Bereich der Flugplätze - als Folge von Einsprachen gegen Bauvorhaben oder wegen anderer den Flugbetrieb gefährdender Hindernisse - sowie für unerwartet sich zeigende Landerwerbsmöglichkeiten auf Militärflugplätzen selbst und dazugehörenden Anlagen bestimmt.

33

Landerwerb in der Spiez-Au für die Bedürfnisse der Militärwerkstätten (2 500 000 Fr.)

Mit Bundesbeschluss vom 19. Dezember 1962 über militärische Bauten und Waffenplätze (BB1 7962 II 1649) wurde für den Landerwerb in der Spiez-Au ein Objektkredit von l 600 000 Franken bewilligt.

Auf diesem Gelände von rund 12 ha ist der Bau des mit der Botschaft vom 3I.Oktober 1973 beantragten Ausbildungszentrums für die Abwehr atomarer und chemischer Kampfmittel (AC Zentrum) (BB11973II 885) vorgesehen.

Das Gebiet umfasst 81 Grundstücke; es konnte leider nicht auf gütlichem Wege zu Eigentum erworben werden.

Zufolge der Entwicklung der Landpreise wurde mit der Botschaft vom 2. Februar 1972 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze vorsorglicherweise ein weiterer Kredit von 2 Millionen Franken angefordert, der mit Bundesbeschluss vom S.Oktober 1972 bewilligt wurde. Am 23. Februar 1973 mit Berichtigung vom 30. April 1973 hat die Eidgenössische Schätzungskommission ihren Entscheid gefällt. Auf Grand der von dieser Kommission festgesetzten Entschädigungen ist für den endgültigen Abschluss dieses Landerwerbes ein weiterer Kredit von 2 500 000 Franken erforderlich.

Damit die Enteigneten ohne Verzug abgefunden werden konnten, haben wir am 6. Juli 1973 mit Zustimmung Ihrer Finanzdelegation das Militärdepartement ermächtigt, die Entschädigungen zu bezahlen.

493

4

Zusatzkreditbegehren

41 Bundesbeschluss vom 15. Dezember 1961 über Erwerb und Ausbau von Waffen- und Schiessplätzen (BEI 1961II1361) Bauten und Anlagen für den Panzerwaffenplatz Bure (Ajoie) Zusatzkredit für die Erweiterung der Betriebstankanlage und Gewässerschutzmassnahmen

(l 120 000 Fr.)

Mit Bundesbeschluss vom 15. Dezember 1961 über die Bauten und Anlagen auf dem Waffenplatz Bure (Ajoie) wurde ein Objektkredit von 87 640 000 Franken bewilligt. Mit den Bauarbeiten konnte 1962 begonnen werden, und seit Frühjahr 1968 ist der Waffenplatz voll in Betrieb. Trotz der sich über Jahre erstreckenden Bauzeit konnte auf die Beanspruchung eines teuerungsbedingten Zusatzkredites verzichtet werden. Ein heute noch verfügbarer kleiner Restkredit muss für die Verbesserung der Pisten-Auf- und -Abfahrten verwendet werden, damit die Panzerpiste durch die starke Beanspruchung dieser Stellen nicht innert weniger Jahre zerstört wird.

Der Waffenplatz Bure (Ajoie) verfügt für die Betankung der Panzer auch über eine grosse Betriebstankanlage. Seit der Projektierung und Erstellung dieser Anlage sind eine Reihe gesetzlicher Bestimmungen zum Schütze der Gewässer in Kraft getreten.

Die Betriebstankanlage entspricht nun leider nicht in allen Teilen diesen Gewässerschutzvorschriften. Ein bereits eingetretener Ölunfall hat die Notwendigkeit der sofortigen Sanierung gezeigt. Es handelt sich um folgende Massnahmen: - Erstellen einer dichten Wanne unter dem Umschlagplatz für Eisenbahnzisternen, - Erstellen von dichten Auffangwannen in den beiden Pumpenhäusern, beim Sammeltank für Altöl und im Schmierölkeller, - Einbau von Kunststoff-Leckschutzauskleidungen (Doppelmantel) in die drei Umschlagtanks bei der Bahnanlage, - Erstellen von Mannlochschächten, - Verbessern des kathodischen Schutzes und Erstellen der dazu notwendigen Schächte für die Isolierstücke, ' - Kontrollieren und Verbessern der Rohrleitungsisolationen.

Da gemäss Bundesratsbeschluss vom 10. September 1969 für gewisse Motorfahrzeugtypen der Armee und der Bundes Verwaltung Superbenzin abgegeben

494 werden muss, ist auch der gleichzeitige Ausbau einer Tankstelle hiefür vorgesehen.

Alle diese Massnahmen können nicht mehr zulasten des seinerzeit bewilligten Objektkredites gedeckt werden. Es ist deshalb ein Zusatzkredit erforderlich.

Die Kosten für diese Projekterweiterung betragen : Fr

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Umgebung Unvorhergesehenes

77 000 814000 125 000 104 000

,.

Zusatzkredit

l 120 000

Der ursprüngliche Objektkredit von 87 640 000 erhöht sich damit um l 120 000 auf 88 760 000 Franken.

42

Bundesbeschluss vom 10. Dezember 1968 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11968 II1276)

421

Verwaltungs- und Betriebsgebäude für das Festungswachtkorps Teuerungsbedingte Mehrkosten

(2 520 000 Fr.)

Durch den Bundesbeschluss vom 10. Dezember 1968 wurde ein Objektkredit von 4710 000 Franken für den Bau folgender Verwaltungs- und Betriebsgebäude bewilligt: Fr

3 050 000 l 660 000

Nachdem sich der Baubeginn zufolge von Bauerschwernissen verzögert hatte, musste die Ausführung dieser Bauvorhaben schliesslich auch noch wegen den Massnahmen zur Dämpfung des Baumarktes hinausgeschoben bzw. zeitlich gestaffelt werden.

Mit dem Bau des Verwaltungsgebäudes für den Festungskreisstab konnte im Frühjahr 1972 begonnen werden. Das Gebäude wird im Juni 1974 fertigerstellt sein. Die Verwaltungs- und Betriebsgebäude für die Festungswachtkompanie wurden in den Jahren 1971 und 1972 erstellt und zu Beginn des Jahres 1973 bezogen.

495

Die seinerzeitigen Kostenberechnungen basierten auf dem Baukostenindex vom Oktober 1967 mit 100,6 Punkten. Im Falle des Verwaltungsgebäudes für den Festungskreisstab ist infolge der seither eingetretenen Teuerung (Indexstand April 1973 = 160,9 Punkte) und der voraussichtlichen Bauteuerung bis Ende der Bauzeit mit teuerungsbedingten Mehrkosten von 2010 000 Franken zu rechnen.

Der Posten Unvorhergesehenes von 217000 Franken musste ganz für zusätzliche Wasserhaltungsarbeiten sowie für Massnahmen aufgewendet werden, die zur Sicherung des Gebäudes gegen Einbruch und Sabotage unumgänglich waren. Zur Fertigstellung des Gebäudes ist ein teuerungsbedingter Zusatzkredit von l 970 000 Franken erforderlich.

Der mittlere Baukostenindex im Zeitpunkt der Erstellung der Verwaltungsund Betriebsgebäude für die Festungswachtkompanie betrug 146,3 Punkte, was einer durchschnittlichen Teuerung von 45,4 Prozent oder 638 000 Franken entspricht. Da der im Kostenvoranschlag eingesetzte Betrag für Unvorhergesehenes nur 70 000 Franken betrug und vorwiegend für eine Vergrösserung der Heizölund Benzintanks aufgewendet werden musste, konnte durch diesen Posten nur ein bescheidener Anteil der zu verzeichnenden teuerungsbedingten Mehrkosten aufgefangen werden. Zur Deckung der Bauteuerung ist ein Zusatzkredit von 550 000 Franken erforderlich.

Der für diese beiden Bauvorhaben benötigte teuerungsbedingte Zusatzkredit beträgt somit 2 520 000 Franken, so dass sich der ursprünglich bewilligte Objektkredit von 4 710 000 Franken auf 7 230 000 Franken erhöht.

422

Neubau eines Lehrgebäudes und einer Krankenabteilung auf dem Waffenplatz Bière Teuerungsbedingte Mehrkosten

(l 700 000 Fr.)

Durch den gleichen Bundesbeschluss wurde für den Neubau eines Lehrgebäudes und eirier Krankenabteilung auf dem Waffenplatz Bière ein Objektkredit von 3 950 000 Franken bewilligt. Verschiedene Schwierigkeiten, eine Neuüberprüfung des Standortes und Kreditbeschränkungen bewirkten, dass mit den Bauarbeiten erst im Sommer 1971 begonnen werden konnte. Das Lehrgebäude wurde im November 1972 und die Krankenabteilung Ende 1973 der Truppe zur Benützung übergeben.

Der dem Botschaftsprojekt zugrunde gelegte Kostenvoranschlag basierte auf dem Baukostenindex vom I.April 1967 mit 101.3 Punkten. Die während der Bauzeit indexmässig berechnete Teuerung beträgt 1814300 Franken oder 48,9 Prozent. Der im Kostenvoranschlag vorgesehene Betrag für Unvorhergesehenes musste für Bauerschwernisse infolge Wassereinbruchs verwendet werden. Zur Deckung der restlichen Baukosten ist ein teuerungsbedingter Zusatzkredit von l 700 000 Franken erforderlich. Der ursprüngliche Objektkredit erhöht sich somit von 3 950 000 um l 700 000 auf 5 650 000 Franken.

496 423

Erstellung von zwei unterirdischen Mehrzweckanlagen Teuerungsbedingte Mehrkosten

(7 870 000 Fr.)

Durch den gleichen Bundesbeschluss wurde für den Bau von zwei unterirdischen Mehrzweckanlagen Kredite in der Höhe von insgesamt 53 260 000 Franken bewilligt. Mit Bundesbeschluss vom 23. September 1970 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze wurde ein Zusatzkredit von 5 130 000 Franken für die Ergänzung der beiden Anlagen durch je einen erweiterten Stollen bewilligt. Die Bauarbeiten sind gut fortgeschritten und stehen vor dem Abschluss.

Die für die Kreditanforderungen massgebenden Kostenberechnungen basierten auf den Baukostenindexen von 1967 mit 101,3 und von 1969 mit 104,0 Punkten. Während der Bauausführung stiegen die Baukosten stetig an und erreichten am 1. April 1973 einen Indexstand von 160,9 Punkten.

Die indexmässig errechneten, teuerungsbedingten Mehrkosten betragen für beide Anlagen rund 25 300 000 Franken. Dank günstiger Vergebungen und rationeller Bauausführung werden tatsächlich aber nur 11 894 000 Franken benötigt.

Vom Posten Unvorhergesehenes mussten lediglich rund 800 000 Franken für Anpassungen an die geologischen Verhältnisse sowie für eine bessere Tarnung der beiden Anlagen verwendet werden. Die restlichen 4024000 Franken aus dem nicht benötigten Posten für Unvorhergesehenes können zur Deckung der Mehrkosten herangezogen werden. Der fehlende Restkredit von 7 870 000 Franken wird mit diesem Zusatzkredit angefordert.

Damit erhöht sich der bewilligte pesamtkredit von 58 390 000 um 7 870 000 auf 66 260 000 Franken.

43 Bundesbeschluss vom 7. Oktober 1969 über militärische Bauten und Landerwerbe (BB11969 II108 3) 431

Ausbau des Wasserversorgungsnetzes in der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf Teuerungsbedingte Mehrkosten

(190 000 Fr.)

Mit diesem Bundesbeschluss haben Sie für den Ausbau des Wasserversorgungsnetzes in der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf einen Objektkredit von 690 000 Franken bewilligt.

Der dem Botschaftsprojekt zugrunde gelegte Kostenvoranschlag basierte auf dem Baukostenindex vom 1. Oktober 1967 mit 101,2 Punkten. Der mittlere Baukostenindex bei der Ausführung der Bauarbeiten beträgt 136,1 Punkte, was einer durchschnittlichen Teuerung von 34,5 Prozent oder rund 237 800 Franken entspricht. Vom Posten Unvorhergesehenes von 67 000 Franken können rund 47 800 zur Deckung der Bauteuerung herangezogen werden, so dass noch ein teuerungs-

497

bedingter Zusatzkredit von 190000 Franken erforderlich ist. Damit erhöht sich der ursprünglich bewilligte Objektkredit von 690000 um 190000 auf 880000 Franken.

Damit das Bauvorhaben ohne Verzug fertiggestellt werden kann, haben wir am 23. Mai 1973 das Departement des Innern ermächtigt, die Bauarbeiten zu beendigen und die Rechnungen zu bezahlen.

432

Überbauung des Zeughausareals Bern, 1. Etappe Teuerungsbedingte Mehrkosten und Projekterweiterung

(950 000 Fr.)

Mit dem gleichen Bundesbeschluss wurde für den Bau eines gemeinsamen Lager-, Kontroll- und Speditionsgebäudes für die Gruppe für Rüstungsdienste, die Kriegsmaterialverwaltung und das Armeesanitätsmagazin ein Objektkredit von 19 200 000 Franken bewilligt. Der Bau ist bis auf einige kleinere Ergänzungsarbeiten fertig erstellt und bereits voll in Betrieb.

Die Kostenberechnung basierte auf dem Baukostenindex vom l, April 1968 mit 102,1 Punkten. Beim eigentlichen Baubeginn am I.April 1970 betrug der Index bereits 117,6 Punkte, und beim Baubezug am I.April 1973 stand er sogar auf 160,9 Punkten. Die theoretisch aufgerechnete Teuerung gemäss Index würde 3 966 000 Franken betragen. Dank günstiger Arbeitsvergebungen sind die tatsächlichen Mehrkosten aber wesentlich kleiner. Zulasten des Postens Unvorhergesehenes mussten jedoch zusätzliche Mehrarbeiten ausgeführt werden, so : - neuer Arealeingang infolge Schliessung der Ausfahrten auf die Papiermühlestrasse durch die Stadt, - Ausrüstung mit Cerberus-Brandschutzanlage zufolge der Sicherheitsbestimmungen der Brandversicherung.

Trotz dieser Mehrarbeiten konnte ein Teil des Postens für Unvorhergesehenes für die Teuerung herangezogen werden, so dass noch 600 000 Franken benötigt werden.

Infolge Verschiebung der 3. Bauetappe aus finanziellen Gründen um rund drei Jahre müssen in den Altbauten dringend notwendige Anpassungsarbeiten bereits jetzt durchgeführt werden ; darunter gehört der Einbau eines dritten Heizkessels im Lager-, Kontroll- und Speditionsgebäude. Die Kosten für diese Projekterweiterungen betragen 350 000 Franken.

Kostenzusammenstellung : Fr

Teuerungsbedingte Mehrkosten Mehrkosten zufolge Projekterweiterung Zusatzkredit

600 000 350 000 950 000

Der ursprüngliche Objektkredit von 19 200 000 erhöht sich somit um 950 000 auf 20 150 000 Franken.

498 44

Bundesbeschluss vom 23. September 1970 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11970 II1007) 441

Sanierung des internen Abwassernetzes der Eidgenössischen Pulverfabrik Winunis Teuerungsbedingte Mehrkosten

(450 000 Fr.)

Mit diesem Bundesbeschluss wurde unter anderem ein Objektkredit von 2 550 000 Franken bewilligt, damit das Abwassernetz der Eidgenössischen Pulverfabrik saniert und die Abwasser der ÄRA Region Thun zugeführt werden können.

Der Kostenberechnung lag der Baukostenindex vom 1. April 1969 von 104,0 Punkten zugrunde. Der mittlere Baukostenindex während der Bauausführung betrug 152,7 Punkte, was einer Teuerung von 46,8 Prozent entspricht oder rund l 200 000 Franken. Der Posten Unvorhergesehenes von 233 000 Franken kann vollumfänglich zur Deckung der Bauteuerung herangezogen werden, so dass lediglich 450 000 Franken benötigt werden.

Damit erhöht sich der ursprüngliche Objektkredit von 2 550 000 um 450 000 auf 3 000 000 Franken.

Damit die bereits vorliegenden Rechnungen ohne Verzug beglichen werden konnten, haben wir das Departement des Innern am 22. Oktober 1973 ermächtigt, die Zahlungen zu veranlassen.

442

Bau eines Ausbildungszentrums für die Reparaturtruppen (Gerätemechaniker) auf dem Waffenplatz Lyss Teuerungsbedingte Mehrkosten

(3 900 000 Fr.)

Durch den gleichen Bundesbeschluss wurde für den Erwerb der alten Kaserne in Lyss samt Umschwung und für den Ausbau dieses Waffenplatzes für die Gerätemechanikerschulen ein Objektkredit von 18 500 000 Franken bewilligt.

Mit den Bauarbeiten konnte im August 1971 begonnen werden. Die Fertigstellung der neuen Anlage ist im Frühjahr 1974 vorgesehen, so dass die Inbetriebnahme Mitte 1974 erfolgen kann.

Der dem Botschaftsprojekt zugrunde gelegte Kostenvoranschlag basierte auf dem Baukostenindex vom I.April 1969 mit 104,0 Punkten. Die während der Bauzeit indexmässig berechnete Teuerung beträgt 8562400 Franken oder 56,1 Prozent bei einem mittleren Baukostenindex von 162,3 Punkten. Der im KostenVoranschlag aufgeführte Betrag für Unvorhergesehenes musste vollumfänglich für

499 - den Bau der Kanalisation im Trennsystem wegen der Abwasserreinigungsanlage, - das Erstellen eines zusätzlichen Mineralölabscheiders auf Grund der Vorschriften der Gewässerschutzzone A sowie - die Zusammenlegung der elektrischen Installationen Waffenplatz und Zeughaus verwendet werden.

Dank günstiger Vergebung der Bauarbeiten und strenger Bauüberwachung muss zum Ausgleich der während der Bauzeit und bis zur Fertigstellung aller Bauarbeiten noch zu erwartenden Teuerung lediglich ein Betrag von 3 900 000 Franken beansprucht werden.

Der ursprüngliche Objektkredit erhöht sich somit von 18 500 000 um 3 900 000 auf 22 400 000 Franken.

45

Bundesbeschluss vom 20. September 1971 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11971 II 950)

Verstärkung der Eingangspartien und Ausbau alter Stollenanlagen Zusatzkredit zufolge Projekterweiterung

(l 590 000 Fr.)

Durch diesen Bundesbeschluss haben die eidgenössischen Räte u. a. der Verstärkung der Eingangspartien und dem Ausbau bestehender Stollenanlagen zugestimmt.

Mit dem Ausbau einer Anlage wurde ein Verbindungsstollen zwischen zwei benachbarten Werken eingeplant. Auf die Manöver 1972 der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen wurde diese Anlage in erster Dringlichkeit bereitgestellt und in Betrieb genommen.

Während des kriegsmässigen Manöverbetriebes und der entsprechenden Personenbelegung erwies sich das Fehlen eines Verpflegungs- und Rapportraumes, von genügenden Sanitäreinrichtungen, von Arbeitsräumen für die Materialbewirtschaftung der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen sowie von Lagerraum für technische Akten als äusserst nachteilig.

Durch Ausweitung des erwähnten Verbindungsganges lässt sich auf einfache Weise der fehlende Raum schaffen. Diese allen Anlageteilen dienende Kammer hat eine günstige zentrale Lage.

Für diese Projekterweiterung hat das Baufachorgan die folgenden Kosten ermittelt : Bundesblatt 126 Jahrg Bd I

500 Fr

Vorbereitungsarbeiten Gebäude Unvorhergesehenes Ausstattung Zusatzkredit

70 000 l 410 000 90 000 20 000 l 590 000

Der ursprüngliche Objektkredit erhöht sich somit von 6140000 um l 590 000 auf 7 730 000 Franken.

5

Zusammenfassung

Der Gesamtkredit für die in der vorliegenden Botschaft enthaltenen Bauvorhaben, Landerwerbe und Zusatzkreditbegehren berechnet sich wie folgt: Fr

  1. Bauvorhaben gemäss Objektverzeichnis Anhang I b. Landerwerb gemäss Objektverzeichnis Anhang II c Zusatzkreditbegehren gemäss Objektverzeichnis Anhang III ...

6

239 670 000 15 500 000 20 290 000 275 460 000

Verfassungsmässigkeit

Die verfassungsmässige Zuständigkeit beruht auf den Artikeln 20 und 85 Ziffer 10 der Bundesverfassung.

7

Antrag

Gestützt auf diese Ausführungen empfehlen wir Ihnen, den nachfolgenden Entwurf eines Bundesbeschlusses über militärische Bauten und Landerwerbe anzunehmen.

Wir versichern Sie, sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren, unserer vorzüglichen Hochachtung.

Bern, den 6. Februar 1974 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident : Brugger 3490

Der Vizekanzler : Sauvant

501

(Entwurf)

Bundesbeschluss über militärische Bauten und Landerwerbe Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 20 der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 6. Februar 19741', beschliesst:

Art. l

!Den mit Botschaft vom 6. Februar 1974 unterbreiteten Bauvorhaben, Landerwerben und Zusatzkreditbegehren wird zugestimmt.

2 Es werden hiefür folgende Gesamtkredite bewilligt : Fr

  1. für Bauvorhaben gemäss Objektverzeichnis Anhang I 239 670 000 b. für Landerwerbe gemäss Objektverzeichnis Anhang II 15 500 000 c. für ergänzungs- und teuerungsbedingte Zusatzkreditbegehren gemäss Verzeichnis Anhang III 20 290 000 Art. 2 1

Der Bundesrat ist befugt, im Rahmen der bewilligten Gesamtkredite nach Artikel l Buchstabe a geringfügige Verschiebungen zwischen den einzelnen Objektkrediten vorzunehmen.

2 Der jährliche Zahlungsbedarfist in den Voranschlag einzustellen.

Art. 3 1

Dieser Beschluss ist nicht allgemeinverbindlich ; er untersteht nicht dem Referendum.

2 Er tritt am Tage der Verabschiedung in Kraft.

i> BB11974 I 467

502 Anhang I

Objektverzeichnis für militärische Bauten Objektkredit Fr

21 211 212 213 214 22 221 222 223

Bauten für die Rüstungsbetriebe Neue Oberflächenbehandlungswerkstätte für die Eidgenössische Waffenfabrik Bern Sanierung der Heizungsanlagen im Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen Erstellen einer Personenunterführung beim Eidgenössischen Flugzeugwerk Emmen Erneuerung des Kommandopostens beim Fliegerschiessplatz Forel Waffen- und Seh lessplätze Bau von Ausbildungs- und Einstellhallen für die Mechanisierten und Leichten Truppen auf dem Waffenplatz Thun, 2. Etappe Verlegung des Flabschiessplatzes Zuoz-Scanfs Schiessplatz Les Rochats VD Bau einer Piste für die Zielpanzer

23 231 232 233 24

Bauten für die Flieger- und Fliegerabwehrtruppen Ausbau eines Trainingsflugplatzes zum Kriegsflugplatz . . . .

Bau von Flugzeug-Einstellzellen Bau eines Lehrgebäudes für das Überwachungsgeschwader Geländeverstärkungen

25 251 252 253

Ausbau von Übermittlungsanlagen Ausbau des Kabelnetzes Bau von Übermittlungsanlagen Ausbau des Koaxialnetzes

26 261 262 263 264 265

Bauten für Einlagerung und Reparatur von Kriegsmaterial Lagerhallen in Zeughäusern Lagergebäude in Andermatt Depots für Druckgasflaschen Sanierung von Textilwerkstätten Sicherung oberirdischer Munitionsmagazine gegen Einbruch Bau einer Heizöltankanlage

27

6 100000 l 320 000 550 000 820 000

16 900 000 49 630 000 6 880 000 31600000 5 300 000 3 060 000 38 750 000 l 610 000 4 980 000 3 800 000 13 800 000 3 560 000 l 590 000 2 660 000 2 500 000 15 880 000

503 Objektkredit Fr

28 281 282 283 284 285 286 29 291 292 293

Bauten für den Umweltschutz Gewässerschutzmassnahmen in einem Betriebsteil der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf Waffenplatz Chur Brandschutzmassnahmen am Calanda Bau einer Abwasserreinigungsanlage im Räume Airolo . . . .

Gewässerschutzmassnahmen für eine Armee-BetriebsstoffTankanlage Gewässerschutzmassnahmen für Zeughäuser und Armeemotorfahrzeugparks Anschluss bestehender militärischer Bauten an öffentliche Abwasseranlagen Verschiedenes Erneuerung von Telefon-, Brandschutz- und Suchanlagen Beschaffung und Erstellung von vorfabrizierten Lagerbarakken aus Beton oder Eternit Projektierungskredit für das Jugendsportzentrum Tenero .. .

Gesamtkredit

l 150 000 l 850 000 980 000 2 000 000 2 350 000 10 000 000 8100000 l 000 000 950 000 239 670 000

504

Anhang II

Objektverzeichnis der Landerwerbe Objektkredit Fr

31

Waffen- und Übungsplätze

32

Freihaltung der Ein- und Ausflugzonen auf verschiedenen Militärflugplätzen

33

Landerwerb in der Spiez-Au für die Bedürfnisse der Militärwerkstätten Gesamtkredit

10 000 000 3 000 000 2500000 15 500 000

505

Anhang III

Verzeichnis der Zusatzkreditbegehren

41

42

421

422

423

43

Bundesbeschluss vom 15. Dezember 1961 über Erwerb und Ausbau von Waffen- und Schiessplätzen (BB1 1961 II 1361) Bauten und Anlagen für den Panzerwaffenplatz Bure (Ajoie) Zusatzkredit für die Erweiterung der Betriebstankanlage und Gewässerschutzmassnahmen Bundesbeschluss vom 10. Dezember 1968 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11968II1276) Verwaltungs- und Betriebsgebäude für das Festungswachtkorps Teuerungsbedingte Mehrkosten Neubau eines Lehrgebäudes und einer Krankenabteilung auf dem Waffenplatz Bière Teuerungsbedingte Mehrkosten Erstellung von zwei unterirdischen Mehrzweckanlagen Teuerungsbedingte Mehrkosten Bundesbeschluss vom 7. Oktober 1969 über militärische Bauten und Landerwerbe (BB1 1969II1083)

Objektkredit Fr

Zusatzkredit Fr

Neuer Objektkredit Fr

87640000

1120000

88760000

4710000

2520000

7230000

3 950 000

l 700 000

5 650 000

58390000

7870000

66260000

506 Objektkredil Fr

431

432

44

441

442

45

Ausbau des Wasserversorgungsnetzes in der Eidgenössischen Munitionsfabrik Altdorf Teuerungsbedingte Mehrkosten Überbauung des Zeughausareals Bern, l. Etappe Teuerungsbedingte Mehrkosten und Projekterweiterung Bundesbeschluss vom 23. September 1970 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB1 7970II1007) Sanierung des internen Abwassernetzes der Eidgenössischen Pulverfabrik Wimmis Teuerungsbedingte Mehrkosten Bau eines Ausbildungszentrums für die Reparaturtruppen (Gerätemechaniker) auf dem Waffenplatz Lyss Teuerungsbedingte Mehrkosten Bundesbeschluss vom 20. September 1971 über militärische Bauten, Waffen- und Schiessplätze (BB11971II950) Verstärkung der Eingangspartien und Ausbau alter Stollenanlagen Zusatzkredit zufolge Projekterweiterung

Gesamtzusatzkredit

3490

Zusatzkredit Fr

Neuer Objektkicdit Fr

690 000

190 000

880 000

19200000

950000

20150000

2 550 000

450 000

3 000 000

18 500 000

3 900 000

22 400 000

6140000

1590000

7730000

-..

20 290 000

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung über militärische Bauten und Landerwerbe (Vom 6.Februar 1974)

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Foglio federale

Jahr

1974

Année Anno Band

1

Volume Volume Heft

09

Cahier Numero Geschäftsnummer

11914

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

04.03.1974

Date Data Seite

467-506

Page Pagina Ref. No

10 045 989

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