177 schweizerischen Kaliber modisizirten Winchester-Repetirgewehres für die Scharfschüzen und Jnsanterie von Auszug und Reserpe ausgesprochen, und das Departement beauftragt, eine diesfällige Botschaft an die Buudespersammlung auszuarbeiten.

Der Bundesrath hat den im Februar d. J. als Unterlieutenaut aus dem eidg. Kommissariatsstabe getretenen Hrn. Heinrich W i l d , von Uster (Zürich), wieder in . den eidg. Kommissariatsstab mit srüherm Grad und Rang aufgenommen.

(Vom 16. Rovember 1866.)

Herr v. May-E scher in Zürich, welcher uuterm 12. dies für die Konferenz in Sachen der eidg. Einfuhrzolle auf Eisen bezeichnet wurde, hat mit Schreiben vom 14. d. Mts. die aus ihn gefallene

Wahl aus Gesundheitsrüksichten abgelehnt.

An seiner Stelle ist dann vom Bundesrath Herr Karl v. G onz e n b a c h , poni Hanse Escher, Wyss u. Eomp. in Zürich, ernannt worden.

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Bekanntmachung.

Der kleine Rath des .Kantons Graubünden hat dem Bundesrath mit Zuschxift vom 9. d. Mts. angezeigt, daß die dorage Sanitätsbehörde die Rinderp est ln Graubünden als v ö l l i g e r l o s c h e n erklärt habe, und daß die Sperre .gegen die lnfizirl gewesene Gemeinde Chur, wie auch gegen die benachbarten Staaten und Kantone aufgehoben worden sei, was hiemit, aus Anordnung des Bundesrathes, zur osfentlichen Kenntniss gebracht wird.

Bern, den 14. November 1866.

Die schweiz Bundeskanzlei.

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.^ür die Lieferung de^ nachstehend verzeichneten .^ormularbedarfs der Tele^.

.graphen^erwalrung während der ^ahre 18.^7 bis und mit 1870 wird srele .^on^ ^.urrenz eroffnet, nämlich jährlich eirea ^ 1.000,000 ..templare ^r. ... Depeschen^Ansfertigungsformulare.

700,000 ,, ,. 4 Depeschen^ouverts (gummirt).

700,000 800,000

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.. 5 ^mpsangscheine.

,, 7 Original^Depeschen.

Diejenigen Druckereibesitzer , welche geneigt stnd , diese Lieferungen ganz oder teilweise zu übernehmen^ Donnen die Bedingungen, sowie die Musterformulare bei der unterzeichneten Direktion, be. den Telegrapheninspek^ionen L a u s a n n e , B e r n , O l t e n , Z ü r i c h , St. f a l l e n und B e l l i n z o n a und bei den Telegraphen^ bureau^ .^enf, B a s e l und .^hur einsehen, wo auch das Pflichtenheft und .^Ingebotsformulare bezogen werden Tonnen.

Die Angebote find in frankirten Briefen mit der Ueberschrift. ,,^reis.^ O f f e r t e n für ^ o r m u I a r l i e f e r u n g e n ^ bis zum 10. Dezember 18.^ der Telegraphendirek.ion in Bern einzureichen.

Bern, den 15. ....ovember 18^.

Die Telegraphendirektion .

^. ^n.^ch.^d.

Bekanntma.^ung.

Die nachstehende, vom 2^. Oktober datirle ^onkurrenzausschrelbung vom eng^ tischen .^rieg.^ministerium für . ^ i n t e r l a d u n g s g e w e h r e wird hiemit in Ueber^ sezung zur ^enntni^ des schweizerischen Publikums gebracht.

Bern, den .^. November 18^.

^id^en^ssische ..^i^i^^anztei.

^ur Büchsenschmie.de und Andere.

l.

Der Staaissekrelär für da^ Kriegswesen wünscht. von Büchsenschmieden und Andern Vorschläge zu g e z o g e n e n ^ i n t e r l a d u n g ^ g e w e h r e n , gleichviel ob .^epetirgewehren ^der nicht, zu erhaben, damit dieselben bei der zukünftigen ^abrlkation die Stelle der ^ezl in Anwendung befindlichen einnehmen.

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17^

ll.

folgendes sind die Bedingungen, Welche füx nicht xepelirende Mililargewehre als wesentlich betrachte^ werden .

  1. ^enn.l.t.

Soll ohne Bafonne.. nicht .^ .^fund 5 Unzen übersteigen.

.... Litnge.

51 ^oll , mit kurzem Schaff von der Wolbung des ^olbeneisens bis zu.^ Mündung genossen.

.^. ^en.i^t der fertigen ...^nniti^n.

^.icht über ^ ^fund 4 Unzen für ^ zum Dienst vervakle Schüsse.

.1. Patinen.

Sollen mit eigener ^ündung versehen sein.

.^. ..^sel.en und ^.n.

Das ^orn muß so angefertigt s^in, daß ein nach dem gegen^a.^igen System aufzupflanzendes Baronnet aufgeste^ werden k^nn.

t. .^.l.aft.

Mu^ so angefertigt werden, daß er einen leichten melallenen ^uzstok aus^ nehmen und daß ein .Kiemen daran angebracht werden kann.

^. Rukst^.

Darf den des .^nfield^Stuzers nicht um mel^r als l.^^ übertreffen.

^. .^te ^asse al^ ein ^anze^.

Darf durch lange fortgeseztes feuern, achtlosen .^ebxauch nnd offenes ^iegen^ lassen so wenig leiden, als die nach dem Snider. sehen System in .Hinterlader umgewandelten ^arinestuzer. ferner soll f^ ebenso von wenig geübter Mann^ schaft ohne Gefahr .^on Unfällen gehandhabt urd in . großen Quantitäten von gleichformiger Oualltät angefertigt werden konnen.

l. .^ie ^..nnti.^n al^ ein ^..nze^.

Darf durch achtlosen gebrauch. Feuchtigkeit und offenes liegenlassen in allen .^limaten so wenig leiden, als B o ^ e x . s ^a^rone ^n Snider.s umgewandeltem .^nfieldstuzer, --. sie darf eben so wenig zufalligen .^p.^stonen nn^rworfen sein al^ genannte ^a^one, und soll ebe.. so g^ in großen Ouanri^ä^n von gleich^ foruuger Qualität angefertigt werden konnen.

.....ach freier Wal^l.

^. ^ali^er.

l. .^rall und ^rm der ^nge.

^aeh freier Wahl.

m.

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^ach freier Wahl.

n. .^nelli^eit de^ ^eneru..^.

Ohne zn zielen, mit auf einem Tisch aufgestellten ^atronen^ follen wenigstens 12 Schüsse in einer Minute abgeseuerl werden kennen.

Bandesblatt. ^ahrg.X^III. Bd. III.

17

^

180 o. ..^resssi.^erheit beim ^.l.i^en ans fester unterlage.

Die Waffe muß auf 1000 ^ards eine mittlere Abweichung von nicht mehr als ........ Zoll, aus 800 .^ards von .^0 ^oll, auf 500 ^ards ...on 12 ^oll und

.^us ....00 .^ards von 0 Zoll ergeben.

Das Mittel soll aus wenigstens 5 Serien ^ 20 Schüsse genommen werden.

... ^ln^l.al.n.

Die .^levalion darf auf 500 .^ards Entfernung nicht mehr als 1^ .....^ betragen.

.1. .^erschleimnn^.

^ach 250 Schaffen soll die Präzision beim Schießen auf 1000 ^ards nich..

mehr als um 20 ^ vermindert werden.

... Pertus^.^rast.

Der möllere Betrag des Eindringens von . fünf Schüssen darf nich.^ geringer sein als derjenige des fezk im Gebrauch stehenden ^orderladungs^nfiel^siuzers , nämlich 12 halbzolldike ulmene Bremer, welche 48 Stunden im Wasser gelegen haben, Distanz 30 ^ards.

.^. .^ett.

Bei .^linlenkugeln ist Wachs unerläßlich., wenn es aber der Bewerber für nolhwendig häl^ so kann anch fedes andere ^elt hinzugelhan oder bei der ^airone^ verwendet werden.

lli.

.^s wird keine Waffe ohne die üblichen .^robemarken angenommen werden.

Beschreibungen nnd Zeichnungen der vorgeschlagenen Methoden, mii^ dem ^ermuth^ lichen Kostenbetrag per Gewehr^ sind im Begleil der ausgearbeiteten .^^usterwaffe^ nebst zwanzig Schüssen entsprechender Munition an den Arlilleriedireklor, ^riegs.^ ministerium,

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vor oder bis zum .^0. März 1807 einzusenden.

Die Beschreibungen und ^usterw^sfen werden vou. Ariillerieauss^uß und seinen beigezogenen Mitgliedern , welche der Staatssekretär für das Kriegswesen noch zu ernennen hat, geprüft werden. Diese Offiziere werden nach vorgänglg abgefeuerten zwanzig Schüfsen zu einer genauern .Prüfung diejenigen Systeme auswählen und empfehlen , welche die in gegenwärtiger Anzeige aufgestellten Be^ dingungen in hinreichendem ^aße zu befi^en scheinen und ^ene verwerfen , deren Vorzüge nicht zur Aufnahme in diese Bildwerbung hinreichen.

Sodann wird feder angenommene Bewerber aufgefordert werden . behufs der C^perimenie, sechs der eingereichten ^usterwaffe vollkommen gleiche Gewehre. nebst der Munikion für 1000 Schüsse per Waffe, binnen vier Monaien nach dem Datum der Aufforderung nach Woolwich z... liesern. Jeder Mitbewerber wird aufgefordert werden, dem Ausschuß genau die Beschaffenheit des von ihm angewandten Feilet mikzutheilen. .^00 ^fund Sterling werden sedem der angenommenen Milbewerber ausbezahlt werden , um die Auslage für die sechs Gewehre und die erforderlich^ Munilion zu deken.

Der Staatssekretär bietet eine Belohnung von 1000 ^fund Sterling für die.^ Wenige Waffe , welche in Bereinigung aller .Eigenschaften vom Ausschuß als die^ beste der eingereichten betrachtet wird.

^ine zweite Belohnung von 000 ^fund Sterling für die, welche wegen der Borzüge ihrer ^ammerladnngsvorrichtungen hervorragt und im Uebrigen einen hinreichenden Grad vvn Borzüglichkeit erreicht.

18l .^ine drilte Belohnung von .^00 ^fund Sterling für die beste patrone. Die bel .^rlheilung dieses greises vorzüglich in Bedacht fallenden Eigenschaften stnd .

Wehlfeill^ei^ der Anfertigung^ die ^.higkeit, durch achtlosen Gebrauch nicht be^ schadigt z... werden , gleichmäßige Dauerhaftigkeit in verschiedenen .^limalen und allgemeine Brauchbarkeil.

Die auf den Schuß bezüglichen Eigenschaften der ^alrone dürfen keinem Zweifel unterworfen sein., da ihre Prüfung aber von der Schießferligkeil abhängt, mit der die entsprechende Waffe gehandhabl wird , so werden leztere weniger als die vorbezeichneten Oualikälen erwogen werden.

Wohlverstanden bleibt, daß kein Bewerber nnter irgend welchen Umständen zu mehr als einem greise berechtigt ist, allein dieser ^reis wird unbeschadet solcher Belohnungen ertheilt, welche dem Erfinder der für den Dienst angenommenen Waffe gegeben werden mogen.

^.

.)^etirende nnd ^a^in^as^n.

^epetirende und Magazingewehre für die Infanterie werden in gleicher Welse angenommen und geprüft werden, wie die .^inlerladungsgewehre. Sie dürfen mit

Inbegriff des Schafts nicht un^e.^ 48 ^oll la^g sein.

Die Gewichtsgrenze wird . mil Ausschluß der Ladung . .^^.^ ^fund für solche Waffen festgesezl.

Unerläßlich ist , daß dieselben so angefertigt werden , daß sie ein Basonnel aufnehmen konnen.

Der Slaalssekreläx bietet eine Belohnung von 300 ^fund Sterling für das beste der beigebrachten Magazin^ oder .^epetirgewehre , das obigen Bedingungen entspricht, in .^nanglung von Erfahrungen stellt er für sezl weder einen ^aß^ stab für die Genauigkeit des Schießens ^ noch andere zu erfüllende Bedingungen

hinsichtlich dieser Waffe auf.

Diejenigen repeiirenden oder Magazingewehre. welche zu einer fernern Prüfung angenommen werden, sollen mii^ 60 Psund Sterling per Waffe bezahlt werden.

Jn dieser Summe ist die Munition von 1000 Schüssen per Waffe inbegriffen.

^.

Der Staatssekretär wird Sorge tragen , daß keine diefex Anzeige gemäß bei^ gebrachte ingeniose Neuerung ohne die geeignete Anerkennung zum Dienste ange^ nomn^en werden wird, und daß von dem ^amen der ^erson , von der ste her^ stammt in Verbindung mik der Neuerung Vormerkung genommen werden se.ll.

^alls ein Gewehr, welchem der erste ^reis zufällt, für den Dienst angenom^ men wird, so soll es des .^rstn^ers ^amen fragen.

(^n.)

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..^e^^e,

Generalmajor, Artilleriedireklor.

182 ^n.^a)reil..nn^ non erledigten Stellen.

^Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche s c h r i f t l i c h und p o r t o ^ f r e i zu geschehen haben, gule Leumundszeugnisse beizulegen im ^alle sein, ferner wird von ihnen gefordert, daß sie ihren ^ a m e n , und außer dem Wohnorte auch den .^eimator.. beullich angeben.)

  1. B r i e f t r ä g e r in ^ s c h e n b a c h ^Sl. Gallen).

Jahresbesoldung Fr. 720.

Anmeldung bis zum 4. Dezember 18.^ bei der Kreispostdireklion ^t. Gallen.

2) ^osthaller und B r i e f t r ä g e r in .^ oreelles .^euenburg^. ^ahresbesol^ dnng ^r. 500. Anmeldung bis zum 4. Dezember 18.^ bei der ^reispost^ direklion ^euenburg.

1, ^ a k e r beim .^auplpostb^ürean Bern. .^al..re^besoldung ^r. .^00. Anmeldung bis zum 25. ....^...ember 18.^ bei der .^rei.^postdire^ion Bern.

2,^ S tadlbriesträger in Bellenz. Jahresbesoldung ^r. 840. Anmeldung bis zum 25. November 18.^.... bei der .^reispostdirekti.^n Bellenz.

.^) .^osthaller und Telegra..hist in.^utlw^l ^Bern). ^ahresbesoldung Fr. 800 aus der .^osikasse und Fr. 240 nebst Depeschenprovision aus der Telegraphenlasse. Anmeldung bis zum 20. November 18^.^ bei ^der ^reis^ postdirektlon Bern.

4) A b l a g e h a l t e r und B r i e f t r ä g e r in C r o i s e l t e s ^Waadl^.

Jahres^

besoldung ^r. 050. Anmeldung bis zum 20. ..........ember 18^^ bei der ^reis^ postdirek^ion Lausanne.

5) ^ o s t h a l t e r und B r i e f t r ä g e r in .^errli b e r g ^ürich).

Jahxesbesol..

dung .^r. .^.^0. Anmeldung bis zum 20. ....ove.nber 18^.^ bei der ^reispost.

dlre^ion Zürich.

0) .^ ostkomm i s ln D e l s b e r g ^Bern,. Jahresbesoldung Fr. l.00. An^ meldung bis zum 20. November 180.^ bei der Kreispostdire.^ion ^euenburg.

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1866

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Volume Volume Heft

50

Cahier Numero Geschäftsnummer

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Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

17.11.1866

Date Data Seite

177-182

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10 005 291

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