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^ur B e n a d, r ichli g n n g .

...^e .)..... .^ster ^ ^. itnd ^. ^ande d^ ^nn^.^l^latt^ t.. J. 1.....^ wer^n mit tl.nnlichster ^...si.irderin^ au^ef^ti.^t, ..^ ^...r ^...^n f.^t^al...

rende.. ^es^ast.^n^rhansnn^ nnm^li^ ^es.1...hen ^nute.

^^n, den 1.). Jan.tar 18^.

.^^e schweiz. Bundes.l^anz.ei.

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^ll^n^tn^^nn^.

.^^ wird hiermit zur offenstehen .^ennlni^ gebrach^ daß der .^nnemen.^.pre^ für das s.hweiz. Bundesbtalt aueh für das ^ahr I8^ bloß .^r. 4 betrag^ mit Inbegriff der portofreien Zusendung im ganzen Umfange der Schweiz.

Das Bundesblatt wird wie bishex enthalten ^ .^llle wichtigern Botschaften und Bericht des Bundesrathes an die gesezgebenden .^äthe der .Eidgenossenschaft , Aus^ züge aus deren Verhandlungen, und Berichte ihrer .kommissionen, ferner die von schweizerischen Konsuln im Zustande eingehenden Berichte, wenn solche für das Publikum von Jntereffe find , die monatlichen Ueberstchten der ^in ^ , Au^s ^ und Durchfuhr in der Schweiz und des Geldanweisungsverkehrs im Jnnern der Schweiz sowohl als mit Frankreich und Italien. so wie namentlich die zur Veröffentlichung sich eignenden Verhandlungen des Bundesrathes ., endlich Anzeigen von eidgenos^ sischen und kantonalen Behorden. und nicht selten auch von auswärtigen Staaten.

Dem Bundesblatte werden auch in Zukunft beigegeben. Die neu erscheinenden Bundesgeseze , Beschlüsse und Verordnungen , so wie die mit dem Ausland^ abge..

schlossenen Verträge ^ die .Voranschläge der Bundesbehorden über .Einnahmen und Ausgaben, die jährliche eidg. Staatsrechnung, der eidg. Staatskalender, und die in den drei Landessprachen verfaßte Uebersichl. der im Zeilraum eines Jahres in der Schweiz ein^, aus- und durchgeführten zollpflichtigen haaren.

60 Bestellungen auf das Bundesblatt kennen das g a n z e Jahr hindurch, und nicht bloß t r i m e s t e r ^ oder se m este r .ve i se, bei allen schweiz. Postämtern gemacht werden, und es sind diese Ieztern v e r p s l i c h t e t , die Abonnemente anzu^ nehmen, zu w e l c h e r Z e i t es sein mag. Die im Lause des Jahres schon herausgekommenen Hummern werden den Abonnenten immer und b e f o r d e r I i c h nachgeliefert.

Aeltere Jahrgänge des Bundesblattes konnen stets von der .Spedition des..

selben bezogen werden., hingegen hat man sich für g e s c h l o s s e n e Gesezbände an die Bundeskanzlei zu wenden.

Alle Reklamationen in Betreff des Bundesraths müssen in erster Linie bei ^ den betreffenden P o s t b ü r e a u r ^ , in zweiter Linie bei der S p e d i t i o n des ^.

B u n d e s b l a t t e s , und zwar zeitig angebracht werden, nicht aber, wie es bisher häufig geschah , bei der Bundeskanzlei.

Um geäußerten Wünschen zu entsprechen , kann das Bnndesblatt im künstigen ..^h^.e g e h e f t e t , sei es monatlich oder vierteljährlich , mit oder ohne Umschlag, be^ zogen werden. Ueber eine diesfällige , j e d e n f a l l s billige Entschädigung hat

man fich mit der ^.....dit^n des Bundesblattes ^n .^ständigen.

Bern, den 15. Dezember 1.^5.

Die schweiz. Bnndeskanz^ei.

e k a n n t m a ch n n g.

Mit Zuschrift vom ^ ^.^ ^ ^ .^ ^ ^^ Gesandtschaft die Anzeige gemacht , daß die russischen Gesandtschaften von ihrer .Regierung ange^ wiesen worden seien , nach dem Beispiel anderer Mächte für die Ausfertigung der .....isa und die Legallsation von Pässen und Dokumenten Gebühren zu beziehen , und zw.^r vom 1^. Januar dieses Jahres an.

....^mnach hat die l.ais. russische Gesandtschaft bei der schweiz. Eidgenossenschaft foI^ende Ta.^en zu beziehen.

.^ür Ausstellung eines Reisepasses .

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. ^r. 8.

,, Legalisation eines solchen .

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,, 2.

,, ^ Ausstellung eines Lebens^ und Gesundheitscheines ^.^ .

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., 4.

,, eine Vollmacht, eine Beauftragung procura), welche die tais.

Gesandtschaft ausstellen mnß, se nach der Wichtigkeit derselben , ,, 8-^12.

,. Légalisation von nnterschristen .

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. ,, 4.

,, L^aus...l.ion von Bank^BilIets .

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. ,, 2.

Bern, den 11. pannar 18.^.

Die schweiz. ^.....l.^l^nz.lei.

^1 Bekanntma.^nng.

Ans einer neulich dem Bundesrathe von ganz zuverläßiger Seite zuge^ kommenen Mittheilung geht hervor, daß Plaeirungsinstltu..e in W i e n durch Filialagenken in der franzosischen Schweiz sunge Schweizerinnen als G o u v e r ^ n a n k e n oder B o n n e n nach Wien kon.men lassen, und dann, statt die Frauen.

zimmer versprochenermaßen gehörig unterzubringen , dieselben sehr häufig ihrem Schiusale überlassen und dadurch in die traurigste L^ge versezen.

.^ wird daher allen Frauenzimmern, welche man als Gouvernanten oder .^ Bonnen nach Wien engagiren mochte , hiemit der .^h erteilt , durchaus nicht auf G e r a t h e w ohl, sondern einzig aus eine f e s t z u g e s i c h e r t e A n s t e l ^ l un g hin nach Wien zu reisen.

Bern, den 12. Januar 18.^.

^.ie sch^eiz. ^..^...^....z^i.

Bekanntmachung.

Mit Depesche vom 22. Dezember abhin hat der schweizerische Generalkonsul in W a s h i n g t o n dem Bundesrathe mitgetheilt, .,daß im ^ahr 1819 einige nun ,,sehr werthvolle .^au^pläze (Lo.^ in dieser S.^adk von einem ..Schweizer, ^.amen^ ,,P a u I B asti , angekauft, daß zur benannten ^eit die Grundsteuer in seinem ^^ ..men bezahlt worden, daß jedoch fragliche Lots später wegen ^ichtelnzahtung der ,, Steuern von der Siadibehorde verkauf^, nachher vom ehemaligen Sehweizerkonsut ,,Cagenove in Alex^andria (^irginien) in seinem ^amen wieder eingelo^t wurden^, ,,welcher dieselben mi.^ der ^elt wieder verfallen ließ, weßhalb sie nun aus Steuer^ ..litel von andern Personen gehaIten wurden.

,,Die gegenwärtigen Eigner der mehrerwähnten Lots haben daher einen de^ ,,feeliven Titel, indem ^aul Basti oder dessen .^rben durch .^inzahtung der rük^ ,,ständigen Steuern ^erech.^ig.^ blieben, die Lots zu seder ^eit anzusprechen.

,,Da die besagten Lot^ ^auspläze^ einen annähernden ^erth von Fr. 25,000 ..haben , so Iohnie es sich wohl der Mühe , wenn der Sache etwa^ nachgespürt ,,würde.^ Wir bringen die vorstehende Miiiheilung zur offentlichen ^.ennlni^ , damit , wenn ^auI B a s t i oder dessen .^rben ausfindig gemach^ werden konnten, sie da^.

Generalkonsul^ in Washington ermäßigen konnten , diese Angelegenheit an die .^and zu nehmen , um wo moglich eine Restitution der Lo.^ zu erlangen.

B e r n , den 12. Januar 18^.

...^ie sch w e i z . Bnn^ll.anz.lei.

62 Bekanntmachung.

.^ür Erlernung der Telegrafie werden ^on nun an, se nach Bedürfnis^ in den nachstehenden Telegraphenbürean^ ..l... ol o n t a r e angenommene Aarau, Basel. Bellenz, Bern, Biel, ..^hau^.de^onds, .^ur, .^reiburg. Gens, Lausanne , Luzern , ^euenburg . Olten , .^omanshorn , St. Gallen, Schasshausen, Sitten, Solothurn, ^ivi.^ Winterthur, ^verdon, Zürich.

.^ um al^ ^oloniär ausgenommen zu werden, ist . erforderlich .

  1. das Alter von 1.^25 fahren (Geburtsschein einzusenden),
  2. ein Sittenzeugni^ , .^) genügende Zeugnisse über den Besuch einer Sekundarschule , 4) .^enntniß wenigstens zweier ^ationalsprachen , 5) eine ordentliche, korrekte Handschrift.

Die Inspektionen werden stch durch Borprüfungen von den Kenntnissen und der Bildungsstufe der Volontäre überzeugen.

Die Volontäre werden unter Leitung der res^. Büreauchess in der Telegrafie unterrichtet und se nach ihrer Besähignng auch züm Dienste verwendet. Sie müssen stch verpflichten, ein halbes ^ahr lang auf dem Büreau zu arbeiten, haben aber während dieser Lehrzeit keinen Anspruch auf irgend welche Entschädigung. .^ach Berflus.. eines halben Jahres erhalten sie .^on dem Büreauchef einZeugniß, wovon

der Telegraphendirektion Mittheilung gemacht wird. Die Inhaber guter Zeugnisse

werden alsdann auf Anordnung der Direktion einer Prüfung unterworfen und er^

halten , se nach deren ^rgebniß, ein Diplom , welches den Inhaber besähigt , bei Ausschreibung von Telegraphistenstellen zu konkurriren^ auch finden bei Anstellung .

von Postbeamten . welche zugleich zum TeIegraphendienst verwende^ werden , die Besizer solcher Diplome vorzugsweise Berükslchtlguna..

Da diese ...^chlußprüfung aber voraussichtlich erst im ^onat ^ai 18^7 stalt^ finden dürfte, so konnen indessen die mit guten Zeugnissen versehenen Aspiranten unter den üblichen Bedingungen als provisorische Aushülfstelegraphisten verwendet werden.

Aspiranten auf ..^olonl.ärstellen haben ihre Anmeldungen unter Beilegung von Zeugnissen und Empfehlungen an die betreffenden Telegrapheninspeltionen einzu^ reichen, nämlich^ bei der Inspektion L a u s a n n e , für die Bureau^ ^l^au^de^on^s, ^reiburg, Genf, Lausanne, ^i.euenburg, Sitten, .^i.^is und .^verdon , ,,

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Bern,

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S t. G al l e n, ,,

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Bellenz,

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^arau , ^-.e^ ^r.^, ^^^

Luzern, Olten nnd Solo..

lhurn ,.

.^omanshorn , St. GalIen, Schasfhausen , Winterthur und Zürich,

BelIenz nnd ^hnr.

63 ..^or dem ^lntrltte der Lehrzeit haben die Aspiranten eine Personalkautlon zu leisten, wozu ihnen die nothigen formulare von den betretenden Inspektionen verabfolgt werden.

Bern. den 5. Cannar 18^.

.^^ schweizerische ^^...l.e.^.te.^en.t.

^dietatladung.

Dem .^rn. J o s e p h W a l s e r , uhrenmacher. srüher in Bern und SoI.^hurn, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, wird hlemit zur ^enntniß ge.

bracht , daß dessen Ehefrau ....^aria Walser , geb. Dietiker, von ^auberstors . .^.s.

Svlothurn , mit^.Ist Eingabe vom 1.^. d. M. die .^Iage auf Ehescheidung bei dem schweizerischen Bundesgerichte eingeleitet hat.

..^n Folge dessen wird Joseph ^alser ausgefordert, vom Zeitpunkte der Publi^ kation an gerechnet, innert .^ Wochen die Anständigkeit des Bundesgerichtes zu bestreiten, sofern er dieselbe bestreiten wollte, und sodann eventuell bis s p ä t e s t e n s .^n de Februar die bei der Bundesgerlchtskanzlei in Zürich ausgelegte ^lage^ schrist seiner Ehefrau zu beantworten.

. W e i n s e l d e n , den 18. Jänner 18^.

Der Präsident de.^ Bundesgerichts ^ ^d. ^^e^in.

^n^^chreibnng non erledigten Stellen.

l.Die Bewerber müssen ihren Anmeldungen, welche schriftlich und p^orto..

frei zu geschehen haben, gute Leumundszeugnisse beizulegen im Falle sein,. ferner wird von ihnen gefordert, ^daß sie ihren Taufnamen, und außer dem Wohnorte auch den .^eimarort beutlich angeben.^ K o n d u k t e u r des Postkreise.^ ^euenburg. ^ahresbesoldung Fr. 1.^0.

Anmeldung bis zum ^. Februar 18.^ bei der .^reispostdirektion .^euenburg.

^ 1) .^ommi... der ^reispostdirektion Lausanne. Jahresbesoldung Fr. 1.^.80.

Anmeldung bis ^um 25. Januar 18.^ bei der ^reispostdirektlon Lausanne.

2) Sl.adtl.rieft.....ger ln Thun (Bern). Jahresbesoldung Fr. 8.^0. ..In..

meldung bi^ ^nm .^. Januar 18l..^ bei der ^rei...postdirel.tion Bern.

.^^ P a k e r beim .^auptpostbüreau Bern. ^ahresbesoldnng Fr. 900.

dun^ b^ zum 21. Januar 1...^ bei der ^rel.^postdirektion Bern.

^Inmel^

4) C o m m i s ans dem ^aupl.postbürean Basel. .^..hresbesoldnng Fr. 1200.

Anmeldung bis ^um 21. pannar. 18^ bei der ..^reispostdirektion Basel.

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1866

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