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# S T #

Bekanntmachungen der Departemente und Abteilungen

Viehverpfändung Nachtrag zum Verzeichnis D der Geldinstitute und Genossenschaften, die nach Artikel 885 ZGB und Verordnung vom 30. Oktober 1917 betreffend die Vieh Verpfändung befugt sind, im ganzen Gebiete der Eidgenossenschaft als Pfandgläubiger Viehverschreibungsverträge abzuschliessen: Kanton Thurgau Neue Ermächtigung : 81. Raiffeisenkasse Sitzberg Bern, 28. Dezember 1976 Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

» BB1 1946 II 287

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Notifikation (Art. 64 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht [VStrR])

wird hiermit eröffnet: Die Zollkreisdirektion Chur verurteilte Sie mit Strafbescheid vom 16. August 1976 auf Grund desiam 7. Oktober 1975 gegen Sie aufgenommenen Schlussprotokolls wegen Zollübertretung und Hinterziehung der Warenumsatzsteuer in-Anwendung der Artikel 74 Ziffer 3, 75 und 87 des Zollgesetzes (ZG) sowie der Artikel 52 und 53 des Bundesbeschlusses über die Warenumsatzsteuer zu einer Busse von 445 Franken unter Auferlegung einer Spruchgebühr von 50 Franken.

Gegen diesen Strafbescheid kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung der vorliegenden Notifikation bei der Eidgenössischen Oberzolldirektion in Bern Einsprache erhoben werden. Die Einsprache ist schriftlich einzureichen und hat einen bestimmten Antrag zu enthalten sowie die zur Begründung dienenden Tatsachen anzugeben; die Beweismittel sind zu bezeichnen und. soweit möglich, beizulegen.

Nach unbenutztem Ablauf der Einsprachefrist wird der Strafbescheid rechtskräftig und vollstreckbar (Art. 67 VStrR), und die von Ihnen geleistete Hinterlage wird zur Deckung der Busse und Spruchgebühr verwendet.

Bern, 10. Januar 1977 Eidgenössische Oberzolldirektion

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Zulassung von Elektrizitatsverbrauchsmessersystemen zur amtlichen Priifung

Aufgrund des Artikels 25 des Bundesgesetzes vom 24. Juni 1909 fiber Mass und Gewicht und nach Artikel 16 der Verordnung vom 23. Juni 1933 iiber die Priifung von Elektrizitatsverbrauchsmessern hat die Eidgenossische Mass- und Gewichtskommission die nachstehenden Verbrauchsmessersysteme zur amtlichen Priifung zugelassen und ihnen die folgenden Systemzeichen erteilt:

Fabrikant

LGZ Landis & Gyr Zug A G

Zusatz zu:

Prazisionsblindverbrauchszahler mit drei elektronischen Messsystemen fur Drehstrom-Vierleiteranlagen.

©

Typen
Fabrikant

LGZ Landis & Gyr Zug A G

Zusatz zu:

Prazisionsblindverbrauchszahler mit zwei elektronischen Messsystemen fur Drehstrom Dreileiteranlagen.

©

Typen

1976-889

ZMScp ZMS2 Nennspannungen: 3 x 57,7/lOOV.. .3 x 220/380V Nennstrome (Grenzstrome) , ZMSl ZMS2 1A, 2A, 5A ZMS1 -1 /2; ZMS2 tp-1 /2 1 (2)A ZMSlcp-5/10;ZMS2q>-5/10 5(10)A Frequenz: 50 Hz Priifspannung: 2000V

ZFSlcp ZFS2 3 x 100V... 3 x 380V

Nennspannungen: Nennstrome (Grenzstrome) ZFSlcp; ZFS2 1A, 2A, 5A ZFSl-l/2;ZFS2-l/2 1(2)A ZFSl-5/10;ZFS2-5/10 5(10)A

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Frequenz: Prüfspannung: Zusatzeinrichtungen:

50 Hz 2000V Die bei der Firma Landis & Gyr üblichen

Der Verkauf dieser Zähler erfolgt auch durch die Firma Sodeco-Saia SA, Genf.

Wabern, 17. November 1976 Der Präsident der Eidgenössischen Mass- und Gewichtskommission: R. Zwicky 5205

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Reglement über die Lehrlingsausbildung und die Lehrabschlussprüfung im Drogistenberuf Änderung vom 20. Oktober 1976

Das Eidgenössische

Volkswirtschaftsdepartement

gestützt auf Artikel 28 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 20. September 1963 D über die Berufsbildung, ' verordnet : I

Die Abschnitte II und III des Réglementes vom 27. Mai 19572) über die Lehrlingsausbildung und die Lehrabschlussprüfung im Drogistenberufe werden wie folgt geändert: II l

Lehrabschlussprüfung Durchführung der Prüfung Art. 7

Allgemeines 1

Durch die Lehrabschlussprüfung soll festgestellt werden, ob der Lehrling die zur Ausübung seines Berufes nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse besitzt.

2 Die Prüfung wird von den Kantonen durchgeführt und erstreckt sich auf folgende Gebiete:

l. Praktische Arbeiten, Gruppe l :

» SR 412.10 2) BB1 1957 II 188

Arbeiten, die sich auf kosmetische und technische Produkte sowie auf physikalische Daten beziehen.

31

2. Praktische Arbeiten, Gruppe 2 :

Arbeiten, die sich auf pharmazeutische und diätetische Produkte sowie auf die Bestimmung der Identität anorganischer Verbindungen beziehen.

3. Handverkauf 4. Allgemeine Berufskenntnisse:

Chemie, Botanik und menschliche Anatomie.

5. Besondere Berufskenntnisse :

Drogen- und pharmazeutische Spezialitätenkunde sowie Warenkunde.

6. Kaufmännische Kenntnisse:

Kaufmännisches Rechnen, Buchhaltung und Korrespondenz.

7. Sprachen, Staats- und Wirtschaftskunde

Art. 8 Organisation der Prüfung 1

Die Prüfung ist in einer Drogerie oder in einer Berufsschule durchzuführen. Sie ist in allen Teilen sorgfältig vorzubereiten.

2

Dem Lehrling sind ein geeigneter Arbeitsplatz sowie die erforderlichen Materialien, Arbeitsgeräte und Einrichtungen in einwandfreiem Zustand zur Verfügung zu stellen.

3

Die Unterlagen für die Prüfungsarbeiten sind dem Lehrling bei Beginn der Prüfung auszuhändigen und mit ihm, soweit notwendig, zu besprechen.

Art. 9 ,

Experten

t

1 Für jede Prüfung sind genügend Fachleute oder Lehrkräfte der Berufsschule als Experten zu ernennen. In erster Linie sind Teilnehmer von Expertenkursen zu berücksichtigen.

2

Die Experten haben dafür zu sorgen, dass sich der Kandidat in den wichtigsten Arbeitsgebieten während einer angemessenen Zeit betätigt, damit eine vollständige Beurteilung der Ausbildungsbreite möglich ist.

3

Bei den praktischen Arbeiten und deren Beurteilung sowie bei den mündlichen Prüfungen sind mindestens zwei Experten anwesend. Die während der Prüfung gemachten Beobachtungen sind laufend aufzuzeichnen.

4 Die Überwachung der schriftlichen Prüfung hat durch mindestens einen, die Beurteilung dieser Arbeiten hingegen durch zwei Experten; zu erfolgen.

32 5

Die Experten haben den Lehrling in ruhiger und wohlwollender Weise zu behandeln. Allfällige Bemerkungen sind sachlich anzubringen.

Art. 10

Prüfungsdauer Die Prüfung dauert insgesamt 15%-173/4 Stunden. Davon entfallen auf: a. die praktischen Arbeiten der Gruppen l und 2 sowie den Handverkauf insgesamt 4 '/i-6 Vi Stunden; b. die allgemeinen und besonderen Berufskenntnisse insgesamt

4 Vi Stunden ;

c. die kaufmännischen Kenntnisse und die Sprachen, Staats- und Wirtschaftskunde insgesamt

63/4 Stunden.

2

Prüfungsstoff Art. 11

Praktische Arbeiten und Handverkauf Der Prüfungsstoff richtet sich nach dem in Artikel 5 umschriebenen Lehrprogramm.

1.

1.1

Praktische Arbeiten, Gruppe l (2-3 Stunden) (Arbeiten, die sich auf kosmetische und technische Produkte sowie auf physikalische Daten beziehen.) , Der Prüfungsstoff wird durch die Experten wahlweise aus den nachstehenden Sachgebieten zusammengestellt. Jeder Lehrling hat zwei bis drei Arbeiten auszuführen und die für jede Arbeit benötigte Zeit aufzuschreiben. Allfällig bestehende kantonale Vorschriften sind zu beachten.

Herstellen eines kosmetischen Präparates, wie zum Beispiel: Gesichtscreme, Zahnpasta, Badesalz, Haarwasser, Körperpuder.

1.2

Herstellen eines technischen Präparates für den Haushalt, wie zum Beispiel : Möbelpolitur, Fleckenreinigungsmittel, Metallputzmittel, Bodenpflegemittel.

1.3

Herstellen verdünnter Lösungen, wie zum Beispiel: Alkohol-Wasser-Mischungen, verdünnte Säuren bzw. Basen.

Bestimmen physikalischer Daten, wie zum Beispiel der Dichte (Aräometer, Mohr-Westphal-Waage, Pyknometer), des

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Schmelzbereichs bzw. Erstarrungspunktes, des Siedebereichs nach Pharmacopöe D.

2.

2.1

2.2 2.3

3.

Praktische Arbeiten, Gruppe 2 (2-3 Stunden) (Arbeiten, die sich auf pharmazeutische und diätetische Produkte sowie auf die Bestimmung der Identität anorganischer Verbindungen beziehen.)

Der Prüfungsstoff wird,durch die, Experten wahlweise aus den nachstehenden Sachgebieten zusammengestellt. Jeder Lehrling hat zwei bis drei Arbeiten auszuführen und die für jede Arbeit benötigte Zeit aufzuschreiben. Allfällig bestehende kantonale Vorschriften sind zu beachten.

Herstellen einer Arzneizubereitung nach den Vorschriften der Pharmacppöe, wie zum Beispiel: Zinksalbe, Brustpulver, Fenchelwasser, Anisierter Salmiakgeist, Thymiansirup, Hustenelixier. Formaldehydlösung.

Herstellen eines diätetischen Präparates wie zum Beispiel: Diätsalz, Backpulver, Gewürzmischungen, Brauselimonade.

Bestimmen der Identität einfacher anorganischer : Verbindungen mittels Makroreaktionen nach den Vorschriften der Pharmacopöe, wie zum Beispiel von Natriumcarbonat, Kaliumbromid, Kupfersulfat, Ammoniumchlorid.

Handverkauf ( Yz Stunde) Die Prüfung wird anhand praktischer Geschäftsvorfälle durchgeführt. Sie erstreckt sich auf: - Begrüssen des Kunden, Ermitteln des Wunsches; - Vorlegen, Empfehlen, Beraten über Verwendung, Zubereitung, Anwendung, Aufbewahrung und Preis; - Abwägen und Abfüllen in die zweckmässigste Verpackung unter strikter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen und Vorschriften; - Abgabe unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen der Pharmacopöe, des eidgenössischen Giftgesetzes, der Réglementation und Registrierung usw.; Einpacken, Kassieren, Überreichen oder Zusenden der gekauften Ware ; Verabschiedung des Kunden, i

Art. 12 Berufskenntnisse Als Prüfungsstoff kommen die aufgrund des Normallehrplans für die Berufsklassen der Drogisten durch die Berufsschule behandelten Stoffgebiete in Frage. Die Prüfung ist unter Verwendung von Anschauungsmaterial vorzunehmen.

D Unter dem Begriff Pharmacopöe ist im folgenden jeweils die gültige Fassung der «Pharmocopoea Helvetica» bzw. der Europäischen Pharmacopöe zu verstehen.

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1.

Allgemeine Berufskenntnisse (Chemie, Botanik und Menschliche Anatomie) 1.1 Chemie (l 'A Stunden schriftlich und 'A Stunde mündlich) - Die wichtigsten Grundlagen der allgemeinen, anorganischen und organischen Chemie.

l .2 Botanik und Menschliche Anatomie ( 'A Stunde mündlich) 1.2.1 Botanik (% Stunde mündlich) - Die wichtigsten Pflanzenorgane und ihre Funktionen (Morphologie).

l .2.2 Menschliche Anatomie ( % Stunde mündlich) Aufbau und Physiologie der wichtigsten Organe.

2.

2.1

Besondere Berufskenntnisse (Drogen- und pharmazeutische Spezialitätenkunde sowie Warenkunde) Drogen- und pharmazeutische Spezialitätenkunde ('AStunde mündlich) - Dem Kandidaten wird eine von den Experten bestimmte Anzahl Drogen der Liste des Schweizerischen Drogistenverbandes vorgelegt. Es wird verlangt: - Erkennen der Drogen, soweit die Liste dies fordert, - Nennen ihrer korrekten Bezeichnung nach der offiziellen Nomenklatur in lateinischer und deutscher Sprache sowie in der obligatorischen Fremdsprache der Berufsschule, - Nennen ihrer Wirkstoffe und Zuordnung zur massgebenden Wirkstoffgruppe, - Nennen ihrer Verwendung und Hinweise geben für ihre Anwendung.

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2.2

Warenkunde ,(1 Stunde schriftlich und !/i Stunde mündlich) Sowohl die schriftliche als auch die, mündliche Prüfung hat sich über mehrere Fachgebiete zu erstrecken.

.-;. : - Die wichtigsten Inhaltsstoffe, die Wirkungsweise und Anwendung von Produkten aus folgenden Sortimentsgruppen: - Reinigungsmittel, - Desinfektion, Watte, Verbandstoffe, - Säuglingsernährung und diätetische Nährmittel,, .

, ; · · -- .Kosmetik: und Parfumerie, . , ·· -· Farbwaren, , - Düngerlehre und Düngemittel, - Schädlingsbekämpfungsmittel, - Mineralwasser, Spirituosen und Weine.

: - Kenntnisse der eidgenössischen und kantonalen Vorschriften, die für den Drogisten von Wichtigkeit sind, wie zum Beispiel: - Lebensmittelverordnung, Pharmacopöe, Alkoholgesetzgebung, feuerpolizeiliche Erlasse, Bestimmungen über den Verkehr mit leicht entzündbaren und explosionsfähigen Stoffen, eidgenössisches Giftgesetz, - Unfallgefahren und Unfallverhütung, Körperpflege, - Verkaufsbefugnisse.

Art. 13

Kaufmännische Kenntnisse, Sprachen, Staats- und Wirtschaftskunde 1.

1.1

Kaufmännische Kenntnisse Kaufmännisches Rechnen (l Stunde schriftlich) Als Prüfungsstoff kommt der aufgrund des Normallehrplans für die Berufsklassen der Drogisten durch die Berufsschule behandelte Lehrstoff des Teilgebietes «Kaufmännisches Rechnen» in Frage.

l .2

Buchhaltung (2 Stunden schriftlich) Als Prüfungsstoff kommen die aufgrund des Normallehrplans für die Berufsklassen der Drogisten durch die Berufsschule behandelten Stoffgebiete in Frage.

1.3

Korrespondenz (l Stunde schriftlich) Schreiben von zwei Briefen in geschäftsüblicher Form.

2.

2.1

, Sprachen, Staats- und Wirtschaftskunde Deutsch (l 1A Stunden schriftlich) Schreiben eines Aufsatzes aus dem Erfahrungsbereich des Lehrlings, ohne Hilfsmittel.

36

2.2

Fremdsprache (l Stunde schriftlich und '/4 Stunde mündlich) (obligatorische Fremdsprache der Berufsschule) - schriftlich: - Schreiben eines Geschäftsbriefes oder eines Branchentextes nach Diktat, - Übersetzen eines einfachen Geschäftsbriefes oder einer Anzahl Sätze und Wendungen in die Fremdsprache; - mündlich: : - Lesen und Übersetzen eines einfachen Textes oder Konversation unter Beachtung der richtigen Aussprache; Fachausdrücke, - Kenntnis der wichtigsten Regeln der Grammatik.

2.3

Staats- und Wirtschaftskunde Für diese Prüfungsposition ist der Durchschnitt der betreffenden Zeugnisnoten der beiden letzten Semester in diesem Schulfach massgebend. Kann der Durchschnitt nicht ermittelt werden, hat eine schriftliche Prüfung von rund 30 Minuten zu erfolgen. Als Prüfungsstoffkommen die aufgrund der Normallehrpläne für die gewerbliche Berufsschule behandelten Stoffgebiete in Frage.

3

Beurteilung und Notengebung

Art. 14 Beurteilung Die Prüfungsarbeiten werden in nachstehende Fächer und Positionen aufgeteilt: Fach l :

Praktische Arbeiten, Gruppe l Pos. l : erste Arbeit Pos. 2: zweite Arbeit Pos. 3: dritte Arbeit (evtl.)

Fach 2:

Praktische Arbeiten, Gruppe 2 Pos. l : erste Arbeit Pos. 2: zweite Arbeit Pos. 3: dritte Arbeit (evtl) Für jede der Prüfungsarbeiten in den beiden Fächern l und 2 wird eine Note erteilt, welche sich nebst der Beurteilung der Qualität des Endproduktes bzw. Endresultates auch aus der Beachtung folgender Kriterien ergibt: - Zweckmässigkeit - Arbeitseinteilung - Sauberkeit - Handfertigkeit - Genauigkeit - Zeit

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Fach 3:

Handverkauf

Fach 4 :

Allgemeine Berufskenntnisse Pos. 1: ; Chemie Pos. 2: Botanik und Menschliche Anatomie

Fach 5 :

Besondere Berufskenntnisse Pos. l : Drogen- und pharmazeutische Spezialitätenkunde Pos. 2: Warenkunde

Fach 6:

Kaufmännische Kenntnisse Pos. l : Kaufmännisches Rechnen Pos. 2: Buchhaltung Pos. 3: Korrespondenz

Fach 7 :

Sprachen, Staats- und Wirtschaftskunde Pos. l : Deutsch Pos. 2: Fremdsprache Pos. 3: Staats- und Wirtschaftskunde (Schulzeugnisnote) Art. 15

,

Notengebung 1 Die Experten haben in jedem Fach, das nicht in Positionen unterteilt wird, und in jeder Prüfungsposition (massgebend ist die Aufteilung nach Art. 14) die Leistungen wie folgt zu beurteilen und die entsprechenden Noten zu geben1):

Eigenschaften der Leistungen

Beurteilung

Qualitativ und quantitativ vorzüglich ausgezeichnet Annähernd richtig und vollständig, verdient aber die höchste Auszeichnung nicht sehr gut Zweckentsprechend, mit nur geringfügigen Fehlern .. gut Befriedigend, aber gewichtigere Fehler und kleine Lükken aufweisend ziemlich gut Den Mindestanforderungen, die an einen gelernten \ Drogisten zu stellen sind, noch knapp entsprechend genügend Den Mindestanforderungen, die an einen gelernten Drogisten zu stellen sind, nicht mehr entsprechend ungenügend Grobe Fehler aufweisend und unvollständig sehr schwach Wertlos oder nicht ausgeführt '..'..... unbrauchbar Andere Zwischennoten als 5,5 und 4,5 :sind nicht zulässig.

Note

6 5,5 5 4,5 4 3 2 l

2

Wird eine Positi'onsnote aus verschiedenen Teilnoten errechnet, so darf die Positionsnote nicht einfach als Durchschnitt aus den Teilnoten festgelegt werden.

') Formulare zum Eintragen der Prüfungsergebnisse sowie Notenausweise können beim Schweizerischen Drogistenverband unentgeltlich bezogen werden.

38

Sie ist vielmehr unter Berücksichtigung der Wichtigkeit des Prüfungsstoffes, gemessen an der Gesamtposition festzusetzen und nach Absatz l zu erteilen.

3

Setzt sich die Positionsnote für Staats- und Wirtschaftskunde aus verschiedenen Schulnoten zusammen, so ist sie auf eine Dezimalstelle, ohne Berücksichtigung eines Restes, zu errechnen.

4

Die Fachnote ist als Mittelwert aus den Noten für die einzelnen Positionen auf eine Dezimalstelle, ohne Berücksichtigung eines Restes, zu berechnen.

5

Auf Einwände des Lehrlings, er sei in einzelne grundlegende Arbeitsgebiete nicht eingeführt worden, darf keine Rücksicht genommen werden. Die Angaben des Lehrlings sind jedoch im Expertenbericht (Art. 16 Abs. 4) zu vermerken.

Art. 16 Prüfungsergebnis 1 Das Ergebnis der Prüfung wird durch eine Gesamtnote ausgedrückt. Sie wird aus folgenden sieben Fachnoten ermittelt:

3

Die Lehrabschlussprüfung ist bestanden, wenn

4 Zeigen sich bei der Prüfung Mängel in der beruflichen Ausbildung, so haben die Experten genaue Angaben über ihre Feststellungen in das Prüfungsformular einzutragen. Ungenügende Noten sind durch die Experten schriftlich zu begründen.

5

Das ausgefüllte Prüfungsformular ist nach der Prüfung durch die Experten zu unterzeichnen und unverzüglich der zuständigen Prüfungsbehörde zuzustellen.

39 Art. 17

Fäh igkeitszeugn is Wer die Lehrabschlussprüfung bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Sein Inhaber ist berechtigt, die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung «gelernter Drogist» zu führen.

III

Inkrafttreten

An. 18 Bisheriger Artikel 22

II Diese Änderung tritt am I.Januar 1977 in Kraft.

Bern, 20. Oktober 1976 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement : Brugger

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen der Departemente und Abteilungen

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Jahr

1977

Année Anno Band

1

Volume Volume Heft

02

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

10.01.1977

Date Data Seite

26-39

Page Pagina Ref. No

10 046 935

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