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Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

Vernehmlassungsverfahren

Eidgenössisches Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement

Teilrevision des Bundesgesetzes über die Arbeit in Unternehmen des öffentlichen Verkehrs (Arbeitszeitgesetz, AZG) Vernehmlassungsfrist: 15. Mai 1991 Eidgenössisches Volkswirtsehaftsdepartenient

Bundesgesetz über Rahmemnietverträge und deren Allgemeinverbindlicherklärung Vernehmlassungsfrist: 31. Mai 1991 Bundesbeschluss über den Rebbau Vernehmlassungsfrist: 30. Juni 1991 Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Revision des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes betreffend die Strafbarkeit der kriminellen Organisation, die Einziehung, das Melderecht des Financiers sowie die Verantwortlichkeit des Unternehmens Vernehmlassungsfrist: 30. Juni 1991 30. April 1991

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Bundeskanzlei

Sammelfrist bis 30. Oktober 1992 Eidgenössische Volksinitiative "für gleiche Rechte von Frau und Mann bei der Wahl des Familiennamens (Familiennameninitiative)" Vorprüfung

Die Schweizerische Bundeskanzlei, nach Prüfung der am 9. April 1991 eingereichten Unterschriftenliste zu einer eidgenössischen Volksinitiative "für gleiche Rechte von Frau und Mann bei der Wahl des Familiennamens (Familiennameninitiative)", gestützt auf die Artikel 68 und 69 des Bundesgesetzes vom 17.

Dezember 1976 1) über die politischen Rechte,

  1. Die am 9. April 1991 eingereichte Unterschriftenliste zu einer eidgenössischen Volksinitiative "für gleiche Rechte von Frau und Mann bei der Wahl des Familiennamens (Farailiennameninitiative)" entspricht den gesetzlichen Formen; Sie enthält eine Rubrik für Kanton und politische Gemeinde, in der die Unterzeichner stimmberechtigt sind, sowie für das Datum der Veröffentlichung des Initiativtexts im Bundesblatt, ferner Titel und Wortlaut der Initiative, eine vorbehaltlose Rückzugsklausel, den Hinweis, dass sich strafbar macht, wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht, sowie Namen und Adressen von mindestens sieben Urhebern der Initiative. Die Gültigkeit der Initiative wird erst nach ihrem Zustandekommen durch die Bundesversammlung geprüft.
  2. Folgende Urheber sind ermächtigt, die Volksinitiative vorbehältlos mit einfacher Mehrheit zurückzuziehen: 1. Kurt Klose, Kapellenweg 4, 8483 Kollbrunn 2. Alma Bacciarini, Via Gagliardi 11, 6932 Breganzona 3. Verena Grendelmeier, Nationalratin, Witikonerstrasse 468, 8053 Zürich 4. Marina Nasoni Felloni, via Zurigo 10, 6900 Lugano 5. Carl Miville-Seiler, Ständerat, Rennweg 89, 4052 Basel 6. Karin Ammann, Kasinostrasse 15, 5000 Aarau 7. Claudia Bertelletto, rue Berchtold 31, 1950 Sion 8. Christian Bolliger, Oberdorfstrasse 107, 8600 Dübendorf 9. Barbara Brand, Mooseggstrasse 27, 3550 Langnau i.E.
  3. Franz Cahannes, Kleinalbis 78, 8045 Zürich 11. Gabi Einsele, Kleinalbis 78, 8045 Zürich 12. Charlotte Kilchenmaim, Schaffhauserstrasse 24, 8400 Winterthur
    1. SR 161.1 1991-301

153

Eidgenössische Volksinitiative

13. Trudy Kilchenmann, Kapellenweg 4, 8483 Kollbrunn 14. Jrena Lampérth Sakirovski, Ettenbohlstrasse 10, 8623 Kempten 15. Sonja Luger, Pflanzschulstrasse 24, 8400 Winterthur 16. Rainer Sixel, Schaffhauserstrasse 24, 8400 Winterthur 17. Marlies Stalder, Obergütschstrasse 13, 6003 Luzern 18. Christiane Steinger, Haldenstrasse 40, 3110 Münsingen 19. Priska Thoma Keller, Giraenenstrasse 4, 6300 Zug 20. Tim Walker, Oberdorf 33, 9043 Trogen.

3. Der Titel der eidgenössischen Volksinitiative "für gleiche Rechte von Frau und Mann bei der Wahl des Familiennamens (Familiennameninitiative)" entspricht den gesetzlichen Erfordernissen von Artikel 69 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte.

4. Mitteilung an das Initiativkomitee Herrn Rechtsanwalt Kurt Klose, lie. iur., Postfach 12, 8492 Wila/ZH, und Veröffentlichung im Bundesblatt vom 30. April 1991.

16, April 1991

Schweizerische Bundeskanzlei Der Bundeskanzler Buser

154

Eidgenössische Volksinitiative

Eidgenössische Volksinitiative "für gleiche Rechte von Frau und Mann bei der Wähl des Familiennamens (Familiennameninitiative) "

Die Volksinitiative lautet: Die Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt:

Art. 54bis (neu)

1 Eheleute führen einen gemeinsamen Familiennamen.

2 Zum Familiennamen bestimmen die Eheleute bei der Eheschliessung entweder den Namen der Frau oder den Namen des Mannes.

3 Diejenige Person, deren Name nicht Familienname wird, kann durch Erklärung bei der Eheschliessung dem Familiennamen ihren vor der Eheschliessung geführten Namen voranstellen.

4597

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Eidgenossische Volksinitiative "40 Waffenplatze sind genug - Umweltschutz auch beim Militar" Zustandekonunen

Die Schweizerische Bundeskanzlei, gesttitzt auf die Artikel 68, 69, 71 und 72 des Eundesgesetzes vom 17.

Dezember 1976 1) liber die politischen Rechte sowie auf den Bericht des Bundesamtes fur Statistik vom 12. April 1991 uber die Prufung der Unterschriftenlisten der am 14. Dezember 1990 eingereichten eidgenossischen Volkslnitiative "40 Waffenplatze sind genug - Umweltschutz auch beim Militar" 2), verfugt:

1 . Die in Form eines ausgearbeiteten Entwurfs abgefasste eidgenossische Volksinitiative "40 Waffenplatze sind genug Umweltschutz auch beim Militar" (Erganzung von Art. 22 der Bundesverfassung durch neue Abs. 3 und 4 sowie ihrer Uebergangsbestimmungen durch einen neuen Art. 20) ist zustandegekommen, da sie die nach Artikel 121 Absatz 2 der Bundesverfassung verlangten 100'000 giiltigen Unterschriften aufweist.

2. Von insgesamt 121'041 eingereichten Unterschriften sind 117'989 giiltig.

3. Veroffentlichung im Bundesblatt und Mitteilung an das Initiativkomitee, Aktionsgruppe zur Rettung von Neuchlen-Anschwilen ARNA, Ko-Präsident: Herr Nationalrat Paul Rechsteiner, Rechtsanwalt, Postfach 1031, 9001 St. Gallen.

17. Marz 1991

Schweizerische Bundeskanzlei Der Bundeskanzler: Buser

1 ) SR 161 1 2) BBI"199ff II

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1216

1991-302

Eidgenossische Volksinitiative Eidgenossische Volksinitiative "40 Waffenplatze sind genug - Umweltschutz auch beim Militar"

Unterschriften nach Kantonen

Kanton

Unterschriften Giiltige

Zurich Bern Luzern Uri Schwyz Obwalden

26'600 15'564 3 ' 075 305 1 ' 21 7 258

Nidwalden

258

Glarus Zug

377 711

Freiburg

1 ' 213

Solothurn Basel-Stadt Basel-Landschaf t

2 ' 894 5 ' 045 3 ' 328

Schaffhausen

Appenzell A.Rh Appenzell I.Rh St. Gallen Graubiinden

1 ' 487

2'710 358 21'741 2 ' 312

Aargau

4 ' 780

Thurgau Tessin Waadt Wallis

5 ' 740 7 ' 655 3 ' 300 I 1 468

Neuenburg

2' 272

Genf

Z'141

Jura

1 ' 1 80

Schweiz

117'989

Ungultige

958 252 15 2 14 0 8 1 221 16 27 11 234 9 29 165 112 312 113 292 56 93 9 88 12

3 ' 052

J57

Eidgenössische Volksinitiative

Eidgenössische Volksinitiative "40 Waffenplätze sind genug - Umweltschutz auch beim Militär"

Die Volksinitiative lautet:

I Die Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt:

Art. 22 Abs. 3 und 4 (neu)

3 Militärische Uebungs-, Schiess-, Waffen- und Flugplätze dürfen weder neu errichtet noch erweitert werden.

4 Militärische Anlagen stehen den zivilen gleich. Bau und Betrieb richten sich nach der eidgenössischen und kantonalen Gesetzgebung über den Schutz der Umwelt, die Raumplanung und die Baupolizei.

II

Die Uebergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt ergänzt:

Uebergangsbestimmungen Art. 20 (neu) *)

1 Artikel 22 Absätze 3 und 4 tritt mit der Annahme durch Volk und Stände in Kraft.

2 Soweit der Waffenplatz Herisau-Gossau ira Gebiet Neuchlen-Anschwilen nach dera 1. April 1990 ausgebaut wird, ist der frühere Zustand wieder herzustellen.

4598

Die Volksinitiative verlangte die Einführung der Bestimmung als Artikel 19 der Uebergangsbestimmungen der Bundesverfassung. Da Volk und Stände am 23. September 19_90 die eidgenössische Volksinitiative "Stopp dem AtomkraftwerKbau (Moratorium)" angenommen haben, wodurch den Uebergangsbestimmungen ein Artikel 19 beigefügt wurde, wird der Uebergangsbestimmung der Volksinitiative "40 Waffenplätze sind genug - Umweltschutz auch beim Militär" die Artikelnummer 20 gegeben, da die beiden Volksinitiativen einander nicht ausschliessen.

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KSZE-Institutionen Juristischer Status der Mitarbeiter bei Dienstreisen in der Schweiz Der Bundesrat hat an Deiner Sitzung vom 17. April 1991 folgendes beschlossen: 1. Am Treffen der Staats- und Regierungschefs der Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), das vom 19. bis 21. November 1990 in Paris stattfand, wurden ein Sekretariat, ein Konfliktverhütungszentrum und ein Büro für freie Wahlen geschaffen.

Die Mitarbeiter dieser Institutionen kommen bei Dienstreisen in der Schweiz in den Genuss der Rechtsstellung, der Privilegien und Immunitäten, wie sie von der Konvention vom 8. Dezember 1969 über die Sondermissionen der Vereinten Nationen (AS J985 1260) vorgesehen sind.

2. Mitarbeiter, welche die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzen, gemessen in der Schweiz die Immunität von der Gerichtsbarkeit und Unverletzlichkeit lediglich in bezug auf die in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit vorgenommenen Amtshandlungen.

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Zusicherung von Bundesbeiträgen an forstliche Projekte

Verfügungen des Eidgenössischen Departementes des Innern - Gemeinde ADELBODEN BE, Waldstrasse Stierenberg-Teufenboden Projekt-Nr. 233-BE-3115/QQ

Rechtsmittel Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Veröffentlichung im Bundesblatt beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde erhoben werden (Art. Z Est. e und Art, 12 NHG; Art. 14 FffG; Art. 29 ff.

und Art. 97 ff. OG).

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist hei der Eidgenössischen Forstdirektion, Worblentalstrasse 32, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031/67 78 53 / 67 77 78) Einsicht in die Verfügung und die Projektunterlagen nehmen.

30. Apri 1991

160

EIDGENÖSSISCHES DEPARTEMENT DES INNERN

Zusicherung von Bundesbeiträgen an forstliche Projekte

Verfügungen der Eidgenössischen Forstdirektion - Gemeinde SAAKEN EE, Waldwegwiederherstellung Flüemaad Projekt-Nr. 233-BE-3117/00

Rechtsmittel Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Veröffentlichung im Bundesblatt beim Eidgenössischen Departement des Innern, 3003 Bern, Beschwerde erhoben werden (Art. 2 Bst. c und Art. 12 NHG; Art. 14 FVG; Art.

l ff. VwVG). Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Eeschuerdefrist bei der Eidgenössischen Forstdirektion, Worblentalstrasse 32, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031/67 78 53 / 67 77 78) Einsicht in die Verfügung und die Projektunterlagen nehmen.

30. April 1991

EIDGENÖSSISCHE

FORSTDIREKTION

161

Tarifgenehmigung in der Privatversicherung (Art. 46 Abs. 3 des Versicherungsaufsichtsgesetzes vom 23. Juni 1978; SR 961.01) Das Bandesamt für Privatversicherungswesen hat die nachstehende Tarifgenehmigung, welche laufende Versicherungsverträge berührt, ausgesprochen: Verfügung vom 19. April 1991 Tarifvorlage der Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft, Zürich, in der kollektiven Unfallversicherung.

Rechtsmittelbelehrung Diese Mitteilung gilt für die Versicherten als Eröffnung der Verfügung. Versicherte, die nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [SR 772.027] zur Beschwerde berechtigt sind, können Tarifgenehmigungen durch Beschwerde an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartment, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Während dieser Zeit kann die Tarifverfügung auf dem Bundesamt für Privatversicherungswesen, Gutenbergstrasse 50, 3003 Bern, eingesehen werden.

30. April 1991

162

Bundesamt für Privatversicherungswesen

Notifikation (Art. 64 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht; VStrR)

bekannten Aufenthalts: Die Eidgenössische Oberzolldirektion in Bern verurteilte Sie am 8. März 1991 aufgrund des am 15. Februar 1990 aufgenommenen Schlussprotokolls wegen Zollübertretung und Hinterziehung der Warenumsatzsteuer in Anwendung der Artikel 74 Ziffer 3 und 87 des Zollgesetzes sowie der Artikel 52 und 53 des Bundesratsbeschlusses über die Warenumsatzsteuer zu einer Busse von 2760 Franken, unter Auferlegung einer Spruchgebühr von 270 Franken.

Dieser Strafbescheid wird Ihnen hiermit eröffnet. Gegen den Strafbescheid kann innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung der vorliegenden Notifikation bei der Eidgenössischen Oberzolldirektion, 3003 Bern, Einsprache erhoben werden. Die Einsprache ist schriftlich einzureichen und hat einen bestimmten Antrag sowie die zur Begründung dienenden Tatsachen zu enthalten; die Beweismittel sind zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen (Art. 68 VStrR).

Nach unbenutztem Ablauf der Einsprachefrist wird der Strafbescheid rechtskräftig und vollstreckbar (Art. 67 VStrR).

Sie werden hiermit aufgefordert, den geschuldeten Gesamtbetrag von 3030 Franken innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Strafbescheides an die Zollkreisdirektion Basel, Elisabethenstrasse 31, 4010 Basel, Postscheckkonto 40-531-1, zu zahlen. Eine nicht bezahlte Busse kann in Haft umgewandelt werden (Art. 10 VStrR).

30. April 1991

Eidgenössische Oberzolldirektion

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Gesuche um Erteilung von Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit (Art. 10 ArG) - Max Riner AG, 5102 Rupperswil Werkzeugbau bis 4 M 10. Juni 1991 bis auf weiteres (Erneuerung) - Repro Marti AG, 3032 Hinterkappelen Scannerabteilung bis 2 M 10. Juni 1991 bis auf weiteres (Erneuerung) - Reprinta AG, 4503 Solothurn Abteilungen Fotodruck und CMC 2 M 8. April 1991 bis 1 1 . April 1992 - Hasena AG, 4105 Biel-Benken Bettenfabrikation bis 30 M 15. April 1991 bis 16. April 1994 (Erneuerung) Zweischichtige Tagesarbeit (Art. 23 ArG) - Rotaform AG, 5728 Gontenschwil Teileherstellung 6 M, 2 F 17. Juni 1991 bis 20. Juni 1992 Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - Crisco Formtechnik AG, 9469 Haag (Rheintal) Produktion 12 M, 6 F 2. April 1991 bis 19. September 1992 (Aenderung) - GIS AG, Maschinenfabrik, 6247 Schötz Mechanische Fertigung (CNC-Werkzeugmaschinen) 10 M 10, Juni 1991 bis 11. Juni 1994 (Erneuerung) - Merz & eie. Drahtwerk AG, 5733 Leimbach Spaltbetrieb 6 M 24. Juni 1991 bis auf weiteres (Erneuerung) Nachtarbeit oder dreischichtige Arbeit (Art. 17 oder 24 ArG) - Alcatel STR AG, 8055 Zürich Kleinrelais-Fertigung bis 13 M 1. Januar 1991 bis 15. Februar 1992 (Aenderung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

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Erteilte Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 10 Abs. 2 ArG) - Calanda Haldengut Getränke AG, 8401 Winterthur Fassabfüllerei 2 M 8. April 1991 bis 28. September 1991 - Fairtec AG, 5300 Turgi Verarbeitung von Sonderabfällen bis 4 M 5. Mai 1991 bis 7. Mai 1994 (Erneuerung) - Polymec, 4503 Solothurn Werkzeug-, Maschinen- und Apparatebau in Lanqendorf bis 20 M 4, März 1991 bis auf weiteres

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4 M 14. April 1991 bis 16. April 1994 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG Sonntagsarbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 19 Abs. 2 ArG) - Fairtec AG, 5300 Turgi Verarbeitung von Sonderabfällen bis 8 M 5. Mai 1991 bis 7. Mai 1994 (Erneuerung) - Polymec, 4503 Solothurn Erodiermaschinen 1 M 4. März 1991 bis 7. März 1992

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Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel.

031 61 29 45/28 58) Einsicht in die Bewilligungen und deren Begründung nehmen.

30. April 1991

Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht

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Z u s i c h e r u n g von B u n d e s b e i t r ä g e n an Boden v e r b e s s e r u n g e n und l a n d w i r t s c h a f t l i c h e Hochbauten

V er f ügung e n._d.e s Eidgenö s s ischen Vojkswirtschaftsdepartementes - G e m e i n d e Ebnat-Kappel S6, W a s s e r v e r s o r g u n g und Hydrantenanlage D i c k e n , Grund satzverfügung.t Projekt-Nr. SG4689 Rechtsmi ttel bei ehr u ng Gegen diese V e r f ü g u n g kann nach Massgabe von A r t i k e l 68 der B o d e n v e r b e s s e r u n g s - V e r o r d n u n g (SR 913.1) 44ff. des B u n d e s gesetzes über das V e r w a l t u n g s v e r f a h r e n (SR 172.021), 12 des Bundesgesetzes über den Natui-- und H e i m a t s c h u t z (SR 451) und 14 des Bundesgesetzes über FUSS- und W a n d e r w e g e (SR ZM) inner 30 Tagen seit der V e r ö f f e n t l i c h u n g im B u n d e s blatt beim B u n d e s r a t Verwaltungsbeschwerde erhoben v/erden.

Die E i n g a b e ist im Doppel e i n z u r e i c h e n und hat die Begehren, deren B e g r ü n d u n g mit A n g a b e der B e w e i s m i t t e l und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann i n n e r h a l b der Beschwerdefrist beim E i d g e n ö s s i s c h e n Mei i orati onsamt, Mattenhofstrasse 5, 3003 Bern,, nach t e l e f o n i s c h e r V o r a n m e l d u n g (Tel. 031 61 26 55) E i n s i c h t in die V e r f ü g u n g e n und die Projektunterlagen nehmen.

Verfügungen des E i d g e n ö s s i s c h e n M e l i o r a t i o n s a m t e s - G e m e i n d e B e i n w i l AG, Hofsanierung Oberbrand, Projekt-Nr. AG2775 - Gemeinde St. Antoni FR, Zufahrt H e n z e n r i e d , Projekt-Nr. FR3366 - Gemeinde Wittenbach SG, G e b ä u d e r a t i o n a l i s i e r u n g Gommenswil, Projekt-Nr. SG4608 - G e m e i n d e M ü m l i s w i 1 - R a m i s w i l SO, D ü n g e r a n l a g e Hinter Hauberg, Projekt-Nr. S01375 - G e m e i n d e E r g i s c h VS, G e m e i n s c h a f t s s t a l l Kreuz, Projekt-Nr. VS3421 - G e m e i n d e Stein AR, Bewirtschaftungsweg U i l e n , Projekt-Nr. AR1291

168

169

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann i n n e r h a l b der Beschwerdefrist beim E i d g e n ö s s i s c h e n M e l i o r a t i o n s a m t , Mattenhof strasse 5, 3003 Bern, nach telefonischer V o r a n m e l d u n g (Tel. 031 61 26 55) E i n s i c h t in die V e r f ü g u n g e n und die Projektunterlagen nehmen.

30. A p r i l 1991

Eidgenössisches

Meiiorationsamt

170

Verfügung über die Genehmigung des revidierten Taxreglementes für den Flughafen Sitten

vom 15. April 1991

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, in Anwendung von Artikel 39 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 19481) gestützt auf das vom Stadtrat von Sitten am 28. Mai 1990 zur Genehmigung eingereichte Taxreglement, die Sitzung mit den Antragstellern von Änderungen vom 16. November 1990 und die Besprechung mit dem Flughafenhalter zum Abschluss der Vernehmlassung vom 16. Januar 1991, verfugt:

Das vom Stadtrat von Sitten am 14, Dezember 1989 beschlossene neue Taxreglement für den Flughafen Sitten wird mit Wirkung ab 1. Juni 1991 mit folgenden Änderungen genehmigt: - Die in Artikel 2.3 für den internationalen Verkehr festgelegte massenabhängige Landetaxe beträgt im Bereich der maximalen Abflugmasse (MTOW) von Obis 2000kg: MTOW in kg

Fr.

anstatt Fr.

bis 1000 von 1001 bis 1500 von 1501 bis 2000

17.-- 25.-- 32.--

18.-- 34,-- 34.--

Schulung Segelflugschlepp

ab I.Juni 1991

ab I.Juni 1992

anStall

75% 75%

60% 60%

60% 60%

» SR 748.0 1991-300

171

Revidiertes Taxreglement für den Flughafen Sitten

Begründung In Übereinstimmung mit der einschlägigen ICAO-Empfehlung wurde über das vom Stadtrat am 14. Dezember 1989 genehmigte Taxreglement eine Vernehmlassung durchgeführt. Die eingereichten Änderungsanträge wurden von den interessierten Parteien an einer gemeinsamen Sitzung besprochen. Die in der vorliegenden Verfügung vorgenommenen Reglementsänderungen betreffen folgende Punkte: - bei Artikel 2.3: - die ungleichen Erhöhungen der Landetaxe in den verschiedenen Massenbereichen (12,5% bei 0 bis 1000kg, 13,3% bei 1001 bis 2000kg, 0% bei 2001 bis 26 000 kg, 5 bis 5,3% ab 30 001 kg); - die grobe Massenabstufung im Bereich 1001 bis 2000 kg, die zur Folge hat, dass die Taxe um 89 Prozent höher ist, wenn die Masse 1001 anstatt 1000kg beträgt; - bei Artikel 2.5: - die zeitlich ungestaffelte Verringerung der Reduktion der Landetaxe von Schulung und Segelflugschlepp von 90 auf 60 Prozent, die eine Vervierfachung der Taxe zur Folge hat; - bei Abschnitt 9 und Anhang 2: - die mangelnde Aktualität des Anhanges 2.

Das mit der Verfügung genehmigte Reglement trägt den seit der letzten Taxerhöhung vom 1. Juni 1982 eingetretenen Änderungen, welche unter anderem die Teuerung und die neuen Installationen des Flughafens betreffen, teilweise Rechnung.

Die neuen Taxen werden im AIC, Serie B, vom 2. Mai 1991 veröffentlicht.

Rechtsmittelbelehrung Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 772.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann gegen diese Verfügung innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt beim Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, Beschwerde erheben. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten und ist im Doppel einzureichen. Eine allfällige Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.

15. April 1991

4596

172

Bund esamt für Zivilluftfahrt Der Direktor i. V.: Adam

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1991

Année Anno Band

2

Volume Volume Heft

16

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

30.04.1991

Date Data Seite

152-172

Page Pagina Ref. No

10 051 803

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