471

ST

Bekanntmachungen von

Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes.

Bekanntmachung.

Entgegen der von der Oberzolldirektion, gestützt auf erhaltene und als zuverläßig betrachtete Berichte, unterm 19. v. M. erlassenen Bekanntmachung werden Abonnementsanmeldungen auf das durch ein internationales Bureau in Brüssel herausgegebene ,,Bulletin international des douanes" nach seither gemachten Erfahrungen weder von dem genannten Bureau noch von dem Postamt in Brüssel angenommen. Die unterzeichnete Stelle hat bereits anderweitige Schritte gethan, um die genannte Publikation den schweizerischen Interessenten zugänglich zu machen, und wird seiner Zeit amtlich bekannt geben, wo dieselbe bezogen werden kann.

B e r n , den 18. Juni 1891.

Schweiz. Oberzolldirektion.

472

23. Wochenbülletin über dio Ehen, Greburten und Sterbefälle in den Städten Groß-Zürich (94,955 Einw.), Groß-Genf (77,438 Einw.), Basel (72,799 Einw.), Bern (46,917 Einw.), Lausanne (34,026 Einw.), St. Gallen (29,388 Einw.), Chaux-de-Fonds (26,678 Einw.), Luzern (21,139 Einw.), Neuenburg (16,549 Einw.), Winterthur (16,549 Einw.), Blei (16,47ü Eiaw.), Herisau (13,548 Einw.), Schaffhausen (12,496 Einw.), Freiburg (12,448 Einw.), Locle (11,497 Einw.), deren Gesammtwohnbevölkerung, auf die Mitte des Jahres 1891 berechnet, 503,503 beträgt. Mau ging bei dieser Berechnung von der Annahme aus, daß die Bevölkerung sich während der letzten Jahre in dein gleichen Maße vermehrt habe, wie während der Periode 1880--1888.

23. Woche, vom 7. bis zum 13. Juni 1891.

Während dieser Woche sind dem eidg. statistischen Bureau von den Civilstandsbeamten der 15 obgenannten Städte 86 Ehen, 285 Geburten (mit Einschluß der Todtgeburten) und 157 Todesfälle angezeigt worden. Außerdem von auswärts: 33 Sterbefälle.

Die nachfolgende Zusammenstellung gibt uns die Zahl der ehelichen und unehelichen Geburten, der Todtgeburten und der Kindersterblichkeit au.

i : i 1

Vom 7. bis zum 13. Juni.

Lebendgeburten.

Todtgeburton.

Gestorbene (ohne die ïodtgeburlou)

;

von 0--1 Jahr von 1--4 Jahren Ehe- Unehe- Ehe- (Unehe- Ehe- Unehe- Eho- 1 Unoholiebe. liche. liche. 1 lidie. liche. liche. licho. ' liehe.

Der Wohnbevölkerung 1 angehörend . . .· . 236 10 31 1 Auswärtige 3 3 Zusammen 239 34 11 1 In einer Gebär- oder Krankenanstalt Geborene oder Gestorbene 2 12 15 Wovon Auswärtige . . . 2 1 3 Unter der Gesammtza hl wa ren v<irkostj eldet

30 2 32

6

11 -

6

11

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_- ; -- 1

2 2

1

1

Nach dem Alter ausgeschieden, vertheilen sich die Sterbefälle (mit Ausschluß der Todtgeburten) wie folgt: [

Vom 7. bis zum 13. Juni.

Mäunlich Weiblich Zusammen

Von 80 Unbe- 1 5--19 20-39 40-59 60-79 latiron. lahran. Jahren. Jahren. und mehr kanntes Jahren. Alter.

0-1 lahr.

Jahren.

27 11

5 6

11

38

11

1--4

n

6

24 18

25 17

22 20

5

17

42

42

42

7

1 -- 1

413 Auf ein Jahr und 1000 Einwohner berechnet, ergibt sich für obgenannte 15 Städte (mit Ausschluß der Sterbefälle der von auswärts gekommenen und hier nicht zur Wohnbevölkerung gezählten Personen) folgende Totalsterblichkeitsziffer : Wahrend der an folgenden Tagen zu Ende gegangenen Woche

am 13. Juni

Während der entsprechenden Woche im Jahre 1890 1889

18S1

17.a Sterbefälle auf 1000 Einwohner 21,!

20,8 30. Mai 23. ,, 20,4 Die Geburtenziffer beträgt 27)7 auf 1000 Einwohner.

15,4 16,, 18,i 20,,

n

1890.

1891.

Vom 7. bis

2. Masern 3. Scharlachfieber 4. Diphtheritis und Croup

. .

6. Rothlauf 7. Typhus abdominalis. . . .

8. Kindbettfieber .

. .

9. Dnrchfall der kleinen Kinder 10. Lungentuberkulose . . . .

11. Akute Krankheiten der Lunge 12. Organische Herzfehler . . .

13. Schlagfluß 14. Gewaltsamer Tod: Unfall . .

15.

,, ,, Selbstmord 16.

,, ,, Mord . .

17.

,,

,,

18.7

17,6 1889.

i

Vom 8. bis Vom 9. bis ' 13. Juni.

15. Juni. , 14. Juni.

Wovon Wovon Wovon Total. AusTotal. AusTotal. Aus- .

wärtige.

wartige.

wärtige.

Todesursachen.

l

15,5 17,5

2 3 3 2 3 1

11

6 2

6 3 1

4 1 -- 1

6

3

18. Angeborene Lebensschwäche 19 Altersschwäche . . . .

10 9

20. Andere Todesursachen . . .

80 --

Znsammen

_

32 15 10

Unbestimmte Todesursache .

21. Ohne ärztliche Todesbescheinigung .

1

200*

.

18 -- 33

6 3 4 2 1 1

2 1

2

6

1 ,

3 1

1

9

6 33 18 3 8

3 1 1

28 12 8

5 2

7

2

7 3 1

4 2

6 4

2 --

--

--

-- 1

-- 9 6


IG -- 32

74 1 176

3 5 10

60 -- 174

1

2 1

17 -- 33

Alkohollsmus ist angegeben als Grand- oder concomitirende Ursache des Todes in 7 Fällen (6 männlich und 1 weiblich). -- Influenza in 2 Fallen (concomitirende Ursache).

Laut Angabe hatte in 64 Fällen eine Sektion stattgefunden.

Bei den Todesfällen infolge von infektiösen and tuberkulösen Krankheiten liegen folgende Angaben über die Wohnungsverhältnisse vor:

474 GUnstlge Verhältnisse.

Ungünstige Verhältnisse.

Unbekannt oder Sterbefalle Im Spital.

In 15 Fällen.

In 8 Fällen.

In 21 Fällen.

Keine Angaben. !

i 1 In 14 Fällen.

Die gemeldeten Mängel werden den Gegenstand einer monatlichen oder vierteljährlichen Veröffentlichung bilden.

Nach dem Alter, Geschlecht und den Ortschaften ausgeschieden, vertheilen sich die Sterbefälle infolge von akuten Krankheiten der Lunge, Lungenschwindsucht, andern tuberkulösen Krankheiten, infektiösen Krankheiten und Durchfall der kleinen Kinder (mit Einschluß der von auswärts Gekommenen) wie folgt: Sterbefalle Infolge von akoten Krankheiten Lungen* andern tuberkulösen infektiösen Krankheiten.

Krankheiten.

der Athmnngaorgane. schwind sucht.

(Nr. 1 bis 8.)

Mlulich. Wiiblich. lUnnlicti. Wiiblich Männlich. Wilblleh. Ulinllth Wllblicti.

-- -- 7

n u ii «

2

10 7 1

-- -- 19

Städte.

Groß-Zürich *) .

Groß-Genf**) .

Basel Bern Lausanne St. Gallen Chanx-de-Fouds .

Luzern Neuenburg . .

Winterthur . .

Biel 1 Herisau Schaff hausen. .

Freiburg .

| Locle . .

. .

. .

. .

2 5 1 3 1 1

8 8 3 3 2 2 1 2

. .

. .

. .

LungenBchwiudancht.

Akute Krankheiten der Lunge.

;

1 1

1 2

1

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3 6 2 1

1

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19 39 59 79

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3 1 1 1

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2 3 Î 1 1 2

4 4 1 1

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C1)

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1 1 1

1

3 --3 _ -- -- -- 6

Durchfall der kleinen Kinder unter 1 Monat.

80 und mehr Jahren -- ·hne Angabe des Alters -- Total 8

ö 20 40 60

4

4 Jahren

Infektiöse Krank- II heilen.

||

--2

2 1 -- -- --4

1

Andere tuberkulöse 1 Krankheiten.

fön 0 bis 1 Jahr

1 1

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»j Zürich nnd seine 9 AIisgeme inden.

**.) Genf mit Pl»inp»l»i8, Eaai-1rives imd Fe tit-Sac onnei

1

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z

475 MorbiditätVom 7. bis zum 13. Juni 1891 sind folgende Fälle von ansteckenden Krankheiten angezeigt worden:

  1. Pocken und modifizirte Blattern.

Bern (Kanton): 5 Fälle, wovon l in Bern, 2 in Biel und 2 in Madretsch.

-- Waadt (Kanton): 2 Fälle. -- Freiburg (Kanton): l Fall in Romont.

2. Masern.

Sehaffhausen (Kanton): 13 fälle, wovon 10 in Wildlingen und 3 in Büttenhardt. -- Groß-Zürich: 11 Fälle. -- Basel-Stadt: 46 Fälle. -- Bern {Kanton): Vereinzelte Fälle in Wangen, Ober- und Niederbipp, 200 in ßolligen und 3 in Bern. -- Neuenburg (Kanton): 54 Fälle, wovon 18 in Rocbefort, 17 in Neuenburg, 10 in Peseux nnd 9 in Boudry.

3. Scharlach.

Groß-Zürich: 3 Fälle. -- Basel-Stadt: 3 Fälle. -- Bern (Kanton): Vereinzelte Fälle in Oberbipp und Bönigen, 7 in ßolligen, 4 in Stettlen und 4 in Bern. -- Neuenburg (Kanton) : 6 Fälle., wovon 2 in Fleurier, 2 in Peseux, l in Colombier und l in Locle. -- Waadt (Kanton): 2 Fälle. -- Groß-Genf: 15 Fälle.

4. Diphtheritis und Croup.

Groß-Zürich : 8 Fälle. -- Basel-Stadt : 5 Fälle. -- Bern (Kanton) : 7 Fälle, -wovon 2 in Bern und 5 in Bolligen. -- Neuenburg (Kanton): l Fall in Fleurier.

-- Groß-Genf: 2 Fälle.

5. Keuchhusten.

Schaffhausen (Kanton) : Viele Fälle in Schaff hausen und Unterhallau. -- Groß-Zürich: 2 Fälle. -- Waadt (Kanton): Mehrere Fälle auf verschiedene Ortschaften vertheilt. -- Groß-Genf: l Fall.

6. Varicellen.

Groß-Zürich: 3 Fälle. -- Basel-Stadt: 4 Fälle. -- Neuenburg (Kanton): l Fall in Travers.

7. Rothlauf.

Groß-ZUrich: l Fall. -- Basel-Stadt: 3 Fälle. -- Neuenburg (Kanton): l Fall in Travers.

8. Typhus.

Groß-Zürich: 3 Fälle. -- Basel-Stadt: 2 Fälle. -- Bern: 1 Fall von auswärts. -- Neuenburg (Kanton): l Fall in Fleurier. -- Waadt (Kanton): l Fall in Sarzeus.

6. Infektiöses Kindbettfieber.

Groß-Zürich : l Fall.

Bundesblatt. 43. Jahrg. Bd. III.

32

476

Gesammtbestand der Kranken und

Aufnahmen in den Krankenanstalten der größeren Ortschaften der Schweiz.

Vom 7. bis 13. Juni 1891.

Kantonsspital Zürich (448 Betten). -- Pookenspital Zürich (60 Betten). -- Kranken- und Diakonissenanstalt in Neumünster-Zürich (67 Retten). -- Theodosianum in Riesbach (55 Betten). -- Schwesterhaus zum Rothen Kreuz in Zürich (17 Betten). -- Kinderspital in ZUrich (60 Betten). -- Spital Genf (860 Betten). -- Hôpital Pr i eure in Genf (43 Betten).--Hôpital Butini in Genf (52 Betten).--Hôpital du chemin Gourgas in Genf (45 Betten). -- ßürgerspital Basel (487 Betten). -- Kinderspital in Basel (56 Betten). -- Socin's Privatspital in Basel (12 Betten). -- Diakonissenmutterhaus in Riehen (70 Betten). -- Inselspital in Bern (437 Betten).

-- Diakonissenbaas in Bern (110 Betten). -- Zieglerspital in Bern (120 Betten). -- Jennerspital in Bern (30 Betten). -- Lazareth Steigerhubel in Bern (48 Betten).-- Burgerspital in Bern (70 Betten). -- Kantonsspital Lausanne (395 Betten). -- Kinderspital in Lausanne (30 Betten). -- Kantonsspital St. Gallen (347 Betten).-- Spital in Chaux-de-Fonds (45 Betten). -- Bürgerspital Luzern (110 Betten). -- Gemeindespital in Neuenburg (54 Betten). -- Spital Pourtalès in Neuenburg (74 Betten). -- Spital Providence in Neuenburg (47 Betten). -- Kantonsspital in Winterthur (115 Betten). -- Spital Blei (81 Betten). -- Pockenspital in Blei (30 Betten). -- Spital Herlsau (80 Betteu). -- Krankenhaus Schaffhausen (100 Betten). -- Bürgerspital Freiburg (105 Betten). -- Spital Providence in Freiburg (50 Betten). -- Spital Lode (16 Betten).

  1. Aufnahmen der Kranken.

Zahl der aufgenommenen Kranken.

  1. Pocken 2. Masern 3. Scharlach 4. Keuchhusten 5. Diphtheritis und Croup 6. Rothlauf . . . , 7. Unterleibstyphus 8. Andere infektiöse Krankheiten . . . .
  2. Lungenschwindsucht 10. Andere tuberkulöse K r a n k h e i t e n . . . .
  3. Akuter Gelenkrheumatismus 1 2 . Akute Krankheiten d e r Athmungsorgane .
  4. Akute Darmkrankheiten 14. Alle übrigen Krankheiten 15. Unfälle Total

5 3 8 l 12 7 8 21 26 22 17 3 9 21 358 61 609

Wovon von auswart» kommend.

-- 2 l -- 2 l 4 7 5 14 3 11 3 155 16_ 224

2. Der Gesammtbestand der Kranken w a r am 6. Juni in den genannten Krankenanstalten 3150. Kr i s t am 13. Juni in den oben erwähnten Anstalten 3159.

E r r a t a . Der Gesammtbestand war am 6. Juni 3155 statt 3145.

477

Die Trunksucht als Todesursache in den 15 größern städtischen Gemeinden der Schweiz.

(Vom 1. Januar bis 31. März 1891.)

Ein sehr großer Vortheil der neuen Sterbekarte besteht darin, daß die Herren Aerzte bei vollständiger Wahrung des ärztlichen Geheimnisses Angaben über die mittelbaren und unmittelbaren Todesursachen machen können.

Diesem Umstände ist es zu verdanken, daß die Trunksucht als hauptsächlichste oder mitwirkende Todesursache angezeigt wurde: Im Januar in 24 Sterbefällen, ,, Februar ,, 3 7 ,, ,, März ,, 41 Zusammen 102 Sterbefalle, welche sämmtlich Altersklassen von 20 Jahren und darüber betreffen.

Es scheint aus diesen Zahlen hervorzugehen, daß die Herren Aerzte sich daran gewöhnen, jedes Mal die Trunksucht zu erwähnen, wenn dieselbe irgend einen Einfluß auf die Krankheit und deren Ausgang ausgeübt hat. Diese Aufzeichnungen können nur dann einen wirklichen Werth erlangen, wenn sie vollständig sein werden. Nur auf diese Weise wird es möglich sein, nach einer Anzahl von Jahren festzustellen, ob in den genannten 15 städtischen Gemeinden die Zahl der Todesfälle in Folge oder unter Mitwirkung des AIkoholismus sich vermehrt oder vermindert habe und die Bekämpfung des Alkoholgenusses von einigem Erfolge gekrönt worden sei.

Folgende Tabelle bietet uns einige Angaben über die durch Trunksucht verursachten Sterbefälle während des ersten Semesters: Sterbefälle, bei denen

Zürich . . .

Genf . . . .

Basel . . . .

Bern . . . .

Lausanne . .

St. Gallen . .

Chaux-de-Fonds Luzern . . .

Neuenburg . .

Winterthur . .

Biel . . . .

Herisau . . .

Schaffhausen .

Freibnrg . . .

Locle . . . .

Total wovon männlich ,, weiblich

1 Zusammen.

Städte.

Gesammtzahl die Trunksucht der angegeben wurde als Sterbefälle von Personen primäre von 20 und oder mehr Jahren. Grund- wirkende ursache. Ursache.

358 339

213 220 158 105 74 74 55 66 53 35 44 46 29 1869 895 974

3 5 1 --1 -- --3 1 2 2 1 2 4 25 20 5

29 10 8 4 3 2 3 2 6 1 3 1 2 3 -- 77 68 9

32 15 9 4 4 2 3 5 6 2 5 3 3 5 4 102 88 14

Alter

1 20-39 40-59 Jahre.

Jahre.

8.

16 12 5 1 1

2 2 2 2 --1 -- 1 3 -- 1 1 23 20 3

1 4 5 1 1 3 2 3 3 58 51 7

60 u. Ohne 1 da- Angabe des l rüber. Altere.]

7 1 2 1 1 2 1 1 1 1 1 1 -- 20 16 4 --

1 -- --

-- -- -- -- -- -- 1 1 --

478 Civilstand. Unter den 102 unmittelbar oder mittelbar an Trunksucht Verstor benen waren: 22 Ledige, worunter 2 Frauen, 68 Verheirathete, worunter 9 Frauen, 9 Verwittwete, wovon 3 Frauen, 3 Geschiedene.

Beruf der 8S verstorbenen Männer: Handwerker, Fabrikarbeiter 28 Wirthe 10 Dienstboten und Taglöhner 10 Gelehrte, Künstler. Beamte, Büreanangestellte . . . 9 Handelsleute 8 Eisenbahnangestellte 7 Landwirthe 5 Fuhr- und Schiffleute 4 Industrielle Unternehmer "i Berufslose 5 In der Jahresübersicht soll der Beruf der Frauen angegeben werden ; diese Veröffentlichung soll übrigens noch in anderà Eichungen nähere Details enthalten.

Wenn wir der Gesammtzahl der Todesfälle von Männern iu den entsprechenden Altersklassen nur die 20 Todesfälle infolge Säuferwahnsinns gegenüberstellen, so erhalten wir ein Verhältnils von 2,s °/o, ziehen wir aber alle diejenigen Fälle, in welchen die Trunksucht als mitwirkende Ursache angegeben ist, in Berechnung, so erhalten wir folgende Tabelle:

Zahl der Sterbefalle, in denen

Altersklassen.

20--39 Jahre i 40--59 Jahre 60 Jahre und darüber . . .

Ohne Angabe des Alters . .

Total

Gesammtzahl die Trunksucht als primäre oder mitwirkende Ursache der angegeben wurde.

Sterbefalle.

Absolute Zahlen. 1 °/° 224 309 354 8 895

20 51 16 1 88

8,»

,

16,5

4,' 9,8

Schweizerische Trinkerheilstätten.

I. Bestand und Bewegung im Jahre 1890.

Bestand Bestand Zuwachs. Abgang. am'31.

Dezbr. j Zahl am 1. Januar.

.

.

i der a ,a ^3 -a ~a o o ·3 O ·% ·S u Anstalten.

.3 _Q Anmel- a ,0 0 3 aa ,0 C ·£> 'S 0 dungen. p <p :§ ·S !

·.a :oä 3 S S & £ 3 £ «i lEllikona.d.Thur 119 17 34 2 16 3 19 .

16 4 34 l Trélex bei Nyon 60 20 20 60 -- 54 -- 26 -- 26 ' | Eine dritte Anstalt ,, N ü c h t e r n " bei Kirchlindach (Bern) ist am j 1. Mai eröffnet worden.

£ 1 i --

479

U. Alter der Aufgenommenen.

18-20

Anstalten.

Ellikon Trélex

20--25 Jahre.

Jahre.

. . .

. . .

25--30 Jahre.

30-40 Jahre.

4

19 15

2 5

3

9

40-50 50 u. mehr Jahre.

Jahre.

6 12

7 16

38 60

36 54

2 6

33 52

5 &

12 43

3

Ver-

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heirathet.

Heimatberechtigt

I

im Ausland.

Katholisch.

Ellikou . .

Trélex . .

·o

in der Schweiz.

Prote- l stantisch.

Anstalten.

Total der Aufgenommenen.

III. Heimat, Konfession und Civilstand.

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23 9

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3 4

4

IV. Beruf.

Anstalten.

Landwlrthe.

Ellikon > .

Trélex . .

12 9

HandelsHand- leute und werker. Bureauangestellte.

6 b3

7 6

Beamte und Gelehrte AnBerufe.

gestellte.

Wlrthe.

4 2

2 --

2 --

Ohne Beruf.

5 10

V. Formen der Trunksucht.

Anstalten.

Ellikon . .

Trélex . .

Einfache Trunksucht.

Chronischer AlkohoIlsmus.

14

7 54

Fälle mit Fälle mit Fall mit Geisteskrank (Irrthum oder nach epileptischen oder hysteroMorphinisin der Delirium mus.

tremens. epileptlschen Diagnose).

Anfällen.

11 5

a

1

2 1

VI. Dauer des Aufenthaltes in der Anstalt.

Von den Aufgenommenen verpflichteten sich zu verbleiben:

Anstalten.

Ellikon . .

Trélex . .

Total Für 12 Für 11 Für 9 Für 6 Für 4 Für 3 der VerMonate. Monate. Monate. Monate. Monate. Monate. Pfleglingstage.

1

1

1

19 · 6

1 20

15 34

6257 6259

Eidg. statistisches Bureau.

480

Gefängniss-

Bulletin Nr. B a.

Bestand der Gefängnißbevölkerung und Verurtheilte.

Gefängnlßsträfllnge.

ZuchthausSträflinge.

:

Nr.

Kantone.

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Zwangsarbeiter.

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Bern . . .

Luzern . . .

Uri . . . .

Schwyz · · Obwalden . .

Nidwaiden . .

Glarus . . .

Zug . . . .

Freiburg . .

Solothurn . .

Basel-Stadt .

Basel-Land Schaffhausen .

Appenzell A.-R.

Appenzell I.-R.

St. Gallen. .

Graubünden .

Aargau . . .

Thurgau . .

Tessin . . .

Waadt . . .

Wallis . . .

Neuenburg . .

Genf . . .

Bemerkungen siehe Bulletin Nr. B b.

481

Statistik.

März 1891.

Bewegung während des Monats.

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45

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Polizeigefangene.

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--2 1 6 6 1 3 1 2 3 1 1 --1 99 102 29 157 -- 1 --1 23 20 -- 1 --1 -- -- -- 132 614 657 45 260 112 515 551 -- 20 99 106 -- --

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Zuwachs.

Vernrtheilte.

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352 148 192 770 799 848 201 62 77 8 2 15 17 -- 13 14 3 7 1 6 29 --4 3 19 10 12 210 39 57 125 55 63 163 164 185 69 9 21 45 23 22 34 24 25 3 8 8 201 105 118 45 6 2 187 43 60 98 39 42 1 4 44 333 356 365 25 2 1 135 53 58 75 23 28 3206 1995 2212 2714 1699 1901 492 296 311

f Die meisten der hier aufgeführten Militärs wurden wegen wahrend dea letzten Kurses Tft.tr« d Ar

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haatraft-

482

Gefängniss-

Bulletin Nr. 3b.

Bestand der Gefängnißbevölkerung und Nicht Vernrtkeilte.

Untersuchungsgefangene.

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Kantone.

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2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 ;14 15 ] 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

35 112 104 307 58 2 16 6 1 4 7 31 25 51 9 41 8 -- 59 3 31 28 5 90 8 27

Bern . . . 197 253 Luzern 15 55 1 1 Uri. . . .

12 9 Schwyz .

Obwalden 4 5 1 8 Nidwaiden .

4 Glarus . .

2 1 9 Zug ...

Freiburg . . 44 12 15 17 Solothurn .

Basel-Stadt . 16 44 Basel-Land . -- 12 12 41 Schaffhausen 6 Appenzell A. Rh.

7 Appenzell 1. Rh. -- -- St. Gallen 30 65 4 Graubünden .

2 Âargau 25 27 Thurgau .

21 22 Tessin . . . 26 5 Waadt . . 43 105 Wallis . . 16 2 Neuenburg . 23 17 Genf . . . 11 32

Transportgefangene.

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79 131 19 -- 32 1 4 34 30 40 43 20 73 30 -- 514 80 50 23 53 1 20

Bettler und Vaganten.

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76 135 19 -- 33 1 --4 34 31 41 43 21 73 30 -- 514 -- 8l 51 20 53 -- 1 22

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8 47 5 -- -- -- -- -- _ 11 4 6 5 2 -- --

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189 286 69 -- 47 2 15 2 f 25 52 104 91 59 «34 56 2 230 -- -- 3 111 2 103 -- 57 8 358 _ 1 1 151 26 233

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192 307 72 -- 46 2 15 2 25 50 105 95 59 32 56 2 230 112 103 55 352 1 149 247

Schweiz . . 562 864 951 86 1277 1283 128 2277 2309 Männer 477 724 803 73 1163 1167 109 2128 2157 Weiber 85 140 148 13 114 116 19 149 152

483

Statistik.

März 1891

Bewegung während des Monats.

Total

Polizeiarrestanten.

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26

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51 262 23 2 13 4 1 4 1 95 20 24 11 17 6

14 3 38 55

14 4 42 54

18 53

18 53

30 4 68 25 31 61 16 24 41

58 541 563 51 475 496 7 66 67

834 710 124

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5 198 196 4 55 57 3 71 72

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Bemerkungen.

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der

nicht Ternrtheilten.

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578 725 214 1 90 8 24 8 73 101 164 186 99 150 93 2 809 2 232 178 123 571 3 187 338

568 806 221 2 97 9 17 10 71 135 174 199 96 148 94 2 803 3 238 186 122 549 9 195 352

4959 4490 469

5106 4623 483

*

') Wovon 1 in St. Gallen und 1 im Thurgau. ')InLazern. ') Wovon 4 in ZUrich. ·) In Luzern.

') Wovon 10 in ZUrich, 4 in St.

Gallen und 2 im Thurgan.

') In St. Oallen. ') Wovon 5 iu ZUrich, 4 in Chnr und 8 im Thnrgau. «) Im Thurgau. ») Iu ZUrich.

">) Wovon 8 in ZUrich. ") Wovon 1 im Thnrgau. ") Im Thurgan.

") Wovon 8 in Lenzburg, 3 in St.

Gallen und 4 im Thurgau.

") In St. Gallen. ") In Lenzburg.

") In Lenzburg. ") Wovon 4 im Thnrgau. ") Im Thurgau.

ls ) Wovon 1 in Zürich und 4 in St. Gallen.

Diese Gefangenen sind in den Anstalten, iu welchen sie ihre Strafe abbtlssen, nicht mitgerechnet, sondern den Verurtheilten desjenigen Kantons zugezahlt, in welchem sie bestraft wurden.

Einigen Kantonen war es noch nicht möglich, vollständige Angaben über die Orts- und sogar Bezirksgefängnisse zu machen.

Eine gewisse Anzahl vonBettlero und Vaganten, sowie von Transportgefangenen sind, indem sie verschiedene Kantone oder verschiedene Bezirke eines Kantons passirten, in der Bewegung der Gefangnisshevtflkernng zweifelsohne zwei oder mehrere Male gezahlt worden.

Unter den Transportgefangenen (d. h. Untersuchnngsgefangene' nnd Verurtheilte, welche von einem Gefftngniss in ein anderes Übergeführt werden, auch Über die Grenze geführte und Transitgefangene) befinden sich höchst wahrscheinlich auch solche Individuen, welche in die Kategorie der Bettler und Vaganten gehören.

f Wovon 4 in Gemeindegefangnissen.

1

484

Bekanntmachung.

Nachdem auf eine Betheiligung der schweizerischen Presse beim stenographischen Bulletin der Bundesversammlung vorläufig nicht zu rechnen ist, nehmen schon jetzt sämmtliche schweizerische Postbüreaux Privatabonnemente auf dasselbe zu Fr. 1. 50 per Exemplar und per Jahr, vom 1. Juni an gerechnet, entgegen. Das Bulletin dürfte per Session, je nach Umfang und Bedeutung der zu stenographischer Aufnahme bestimmten Geschäfte, 15--25 Druckbogen (zu 8 Seiten 4°) umfassen und voraussichtlich jeweilen am Abend des auf die betreffende Verhandlung folgenden Tages, spätestens am dritten Tage zur Versendung gelangen.

Bestellungen auf das stenographische Bulletin können nur für ein ganzes Jahr und nur bei der P o s t gemacht werden.

B e r n , den 22. Mai 1891.

Schweiz. Bundeskanzlei.

Postamtliche Bekanntmachung.

In Gemäßheit von Artikel 25 der Transportordnnng für die schweizerischen Posten vom 7. Oktober 1884 sind sämmtliche vom Jahr 1890 stammenden Postsendungen, welche aus irgend einem Grunde nicht bestellt werden konnten und deren Aufgeber nicht zu ermitteln waren, sowie alle liegen gebliebenen Passagiereffekten, nebst den in anderer Weise aufgefundenen Gegenständen aus genannter Periode, bei den einzelnen Kreispostdirektionen gesammelt worden.

Es erseht nun hiemit an alle Diejenigen, welche ein Eigenthumsrecht auf irgend einen dieser Gegenstände erheben zu können glauben, die Einladnng, sich diesfaüs hei der nächsten Kreispostdirektion unter genauen Angaben über Beschaffenheit, Inhalt n. dgl., beziehungsweise des Aufgabeortes, der Adresse und des Bestimmungsortes des vermißten Gegenstandes, mittelst frankirten Briefes anzumelden.

Nach Ablauf von drei Monaten von heute an werden die nicht reklamirten Gegenstände zu Gunsten der Postkasse veräußert.

B e r n , den 19. Mai 1891.

Die Oberpostdirektion.

485

Inhalt des schweizerischen Handelsamtsblattes.

JY» 135, vom 16. Juni 1891.

Abhanden gekommene Werthtitel.

Handelsregistereinträge.

Wochensituation der Schweiz. Emissionsbanken vom 13. Juni. Einnahmen der Schweiz. Zollverwaltung im Mai. Genehmigung von Eisenbahnprojekten.

Korrespondenzen nach dem Kapland etc.

Situation fremder Banken.

136, Tom 17. Juni 1891.

Handelsregistereinträge. Fabrik- und Handelsmarken. Bilanzen von Versicherungsgesellschaften für das Jahr 1891.

137, vom 18. Juni 1891.

Handelsregistereinträge. Fabrik- und Handelsmarken. Bilanzen von Versicherungsgesellschaften. Italienische Handelsvertragsunterhandlungen. Portofreiheit für Hagelbeschädigte. Telegramme.

J\o 138, vom 19. Juni 1891.

Handelsregistereinträge. Erfindungspatentliste und Liste der Muster und Modelle für die erste Hälfte Juni. Rückruf der Banknoten der ,,Banque populaire de la Gruyère in Bulle und des ,,Crédit Gruyérien" in Bulle. Norwegischer Zolltarif. Goldausfuhren aus den Vereinigten Staaten. Situation ausländischer Banken.

J\! 139, vom 20. Juni 1891.

Handelsregistereinträge. Schweiz. Emissionsbanken: Erhöhung der Notenemission der ,,Kantonal-Spar- und Leihkasse in Luzern; Notenverkehr im Mai; Monatsbilanz vom 31. Mai. Generalmonatsbilanz vom 31. Mai. Situation ausländischer Banken.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen von Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes.

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1891

Année Anno Band

3

Volume Volume Heft

26

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

24.06.1891

Date Data Seite

471-485

Page Pagina Ref. No

10 015 315

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