822

ST

Bekanntmachungen von

Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes, Bekanntmachung.

Soeben ist erschienen und durch unser Drucksachenbureau zum Preise von Fr. 4 zu beziehen :

Sammlung der Kantonsverfassungen, enthaltend die Bundesverfassung in den drei Nationalsprachen, sowie sämmtliche Kantonsverfassungen mit allen bis 15. August 1891 vorgekommenen Abänderungen.

B e r n , im Dezember

1891.

Schweiz. Bundeskanzlei.

823

49. Wochenbülletin über die Ehen, Geburten. und. Sterbefälle in den Städten Groß-Zürich (94,955 Einw.), Groß-Genf" (77,438 Einw.), Basel (72,799 Einw.), Bern (46,917 Einw.), Lausanne (34,626 Einw.), St. Gallen (29,388 Einw.), Chaux-de-Fonds (26,678 Einw.), Luzern (21.139 Einw.), Neuenburg (16,549 Einw.) Winterthur (16,549 Einw.), Blei (16,476 Einw.), Herisau (13,548 Einw.), Schaffhausen (12,496 Einw.), Freiburg (12,448 Einw.), Locle (11,497 Einw.), deren Gesammtwohnbevölkerung, auf die Mitte des Jahres 1891 berechnet, 503,503 beträgt. Man ging bei dieser Berechnung von der Annahme aus, daß die Bevölkerung sich während der letzten Jahre in dem gleichen Maße vermehrt habe, wie während der Periode 1880--1888.

49. Woche, vom 6. bis zum 12. Dezember 1891.

Während dieser Woche sind dem eidg. statistischen Bureau von den Civilstandsbeamten der 15 obgenannten Städte 72 Ehen, 278 Geburten (mit Einschluß der Todtgeburten) und 147 Todesfälle angezeigt worden. Außerdem von auswärts: 29 Sterbefälle.

Die nachfolgende Zusammenstellung gibt uns die Zahl der ehelichen und unehelichen Geburten, der Todtgeburten und der Kindersterblichkeit an.

Vom 6. bis zum 12. Dezember.

Lebendgeburten.

Todtgeburten.

Gestorbene

(ohne die Todtgebnrten) von 0--1 Jahr von 1--4 Jahren

Eheliche.

Uneheliche.

Ehe- Uneheliche.

liche.

Der Wohnbevölkerung 1 angehörend . . . . 243 15 8 1 3 7 Auswärtige Zusammen 246 2 22 8 In einer Gebär- oder Krankenanstalt Geborene oder Gestorbene 10 11 2 Wovon Auswärtige . .

1 1 5 Unter der Gesammtza hl wa ren ve rkostg eldet

Ehe- Uneheliche. liche.

Ehe- [Uneheliche. | liehe.

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Nach dem Alter ausgeschieden, vertheilen sich die Sterbefälle (mit Ausschluß der Todtgeburten) wie folgt: Vom 6. bis zum 12. Dezember.

Männlich Weiblich Zusammen

0--1 lahr.

80 unbe1-4 5--19 20-39 40-59 60-79 Vonmehr kanntes Jahren. Uhren. Jahren. Iahten. Iahten. und lahren. Alter.

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15 18

22 15

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7

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10

33

37

41

8

1 -- --

824 Auf ein Jahr und 1000 Einwohner berechnet, ergibt sich für obgenannte 15 Städte (mit Ausschluß der Sterbefälle der von auswärts gekommenen und hier nicht zur Wohnbevölkerung gezählten Personen) folgende Totalsterblichkeitsziffer : Während der an folgenden Tagen zu Ende gegangenen Woche

am » ,, n

Während der entsprechenden Woche im Jahre 1890 1889

12. Dezember 1891 I5,a Sterbefalle auf 1000 Einwohner ' 6,, ,, 16,o ,, ,, 28. November ,, 15,2 ,, ,, ,, ,, 21.

,, ,, 17,i ,, ,, ,, Die Geburtenziffer beträgt 26,? auf 1000 Einwohner.

1801.

Todesursachen.

1.

2 3.

4.

5 6 7.

8.

Pocken Masern . 0 Scharlachfieber Diphtheritis und Croup . .

Keuchhusten . . . . . .

Rothlauf Typhus abdominalife . . . .

Kindbettfìeber

9. Durchfall der kleinen Kinder 1 0 . Lungentuberkulose . . . .

11. Akute Kraukheiten der Lunge 12. Organische Herzfehler .

13. Schlagfluß 14. Gewaltsamer 15.

,, 16.

,, 17.

,,

1800.

18,s ]6,o 19,o 15,5

188».

Vom 7. bis Vom 6. bis Vom S. Öls 12. Dezember. 13. Dezen.ber. 14, Dezember.

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6

Tod: Unfall . .

,, Selbstmord ,, Mord . .

,, Unbestimmte Todesursache .

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18. Angeborene Lebensschwäche 19. Altersschwäche .

. .

10 11

20. Andere Todesursachen . .

21. Ohne ärztliche Todesbescheinigung .

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70 1 193

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14

Alkoholismus ist angegeben als Grund- oder coucomitireude Ursache des Todes in 7 Füllen (5 mUiinlich und 2 weiblich).

Laut Angabe hatte in 52 Fällen eine Sektion stattgefunden.

Bei den Todesfällen infolge von infektiösen and tuberkulösen Krankheiten liegen folgende Angaben über die Wohnungsverhältnisse vor:

825 Günstige Verhältnisse.

Ungünstige Verhältnisse.

Unbekannt oder Sterbefälle im Spital.

Keine Angaben.

In 13 Fällen.

In 9 Fällen.

In 20 Fällen.

In 9 Fällen.

Die gemeldeten Mängel werden den Gegenstand einer monatlichen oder vierteljährlichen Veröffentlichung bilden.

Nach dem Alter, Geschlecht und dea Ortschaften ausgeschieden, vertheilen sich die Sterbefälle infolge von akuten Krankheiten der Lunge, Lungenschwindsucht, andern tuberkulösen Krankheiten, infektiösen Krankheiten und Durchfall der kleinen Kinder (mit Einschluß der von auswärts Gekommenen) wie folgt: Sterbefälle Infolge von akuten Krankheiten Lungenandern tuberkulösen infektiösen der Athmungsorgane. Schwindsucht.

Krankheiten.

Krankheiten.

l bis 8.)

(Nr.

Männlich. Weiblich.

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bis l Jahr ,, 4 Ja ,, 19 , 39

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Städte.

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Chaux-de-Fouds . . .

Luzern Neuenhurg . . . .

Winterthur . . . .

Biel Herisau Schaffhausen. . . .

Freiburg Locle

Männlich. Weiblich.

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Mannlich. Weiblieh.

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*) Zürich und seine 9 Au sgeme nden.

**) Genf mit Plainpalais, Eaux-Vives und Petit-Saconnex.

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826

IMortoidität.

Vom 6. bis zum 12. Dezember 1891 sind folgende Fälle von ansteckenden Krankheiten angezeigt worden:

  1. Pocken und modiflzirte Blattern.

Keine Fälle.

2. Masern.

Schaffhausen (Kanton): Viele Fälle in Schaff hausen und 6 in Neuhausen -- Groß-ZUrlch: 28 Fälle. -- Basel-Stadt: 7 Fälle. -- Bern: 2 Fälle. Herr Dr. Kramer in Biel meldet eine Epidemie in Péry. -- Neuenburg (Kanton) : 9 Fälle, wovon je l in Neuenburg und Lode und 7 in Cernier. -- Freiburg (Kanton): 2 Fälle in Bulle.

3. Scharlach.

Schaffhausen (Kanton): 4 Fälle in Siblingen. -- Groß-ZUrlch: 4 Fälle.-- Basel-Stadt: 4 Fälle. -- Bern : 2 Fälle. -- Neuenburg (Kanton): 4 Fälle, wovon 3 in Neuenburg und l in Fontainemelon. -- Waadt (Kanton): 2 Fälle. -- Groß-Genf: 2 Fälle.

4. Diphtheritis und Croup.

Schaffhausen (Kanton): l Fall in Schaffhausen. -- Groß-ZUrlch: 8 Fälle.-- Basel-Stadt: 12 Fälle. -- Bern: 4 Fälle, wovon 3 von auswärts. -- Waadt (Kanton): 2 Fälle. -- Groll-Genf: 6 Fälle. -- Freiburg (Kanton): l Fall in Balle. Die Epidemie in Montagny-les-Monts ist erloschen.

5. Keuchhusten.

Basel-Stadt: 5 Fälle. -- Neuenburg (Kanton): 8 Fälle, wovon 4 in Chauxde-Fonds und 4 in Gorgier.

6. Varicellen.

Schaffhausen (Eantonl: 2 Fälle in Nenhausen. -- Groß-ZUrlch: 2 Fälle. -- Basel-Stadt: 2 Fälle. -- Neuenburg (Eanton): 3 Fälle, wovon l in Locle und 2 in Grand-Chézard. -- Waadt (Kanton): 2 Fälle.

7. Rothlauf.

Groß-ZUrlch: l Fall. -- Basel-Stadt: 6 Fälle. -- Neuenburg (Kanton): l Fall in Travers.

8. Typhus.

GroB-ZUrlch: l Fall. -- Basel-Stadt: 2 Fälle. -- Waadt (Kanton): l Fall.

-- Groß-Genf: 3 Fälle.

9. Infektiöses Kindbettfleber.

Keine Fälle.

827

Gesammtbestand der Kranken und

Aufnahmen in den Krankenanstalten der größeren Ortschaften der Schweiz.

Vom 6. bis 12. Dezember 1891.

Kantonsspital ZUrlch (448 Betten). -- Pockenspital ZUrlch (60 Betten). -- Kranken- und Diakonissenanstalt in Neumlinster-ZUrlch (68 Ketten). -- Theodosianum in Riesbach (55 Betten). -- Schwesterhaus zum Rothen Kreuz in ZUrlch (17 Betten). -- Kinderspital in ZUrlch (60 Betten). -- Spital Genf (360 Betten). -- Hôpital Prieuréin Genf (43 Betten). -- Hôpital Butini in Genf (52 Betten).--Hôpital du chemin Gourgas in Genf (45 Betten). -- Bürgerspital Basel (487 Betten). -- Kinderspital in Basel (56 Betten). -- Socin's Privatspital in Basel (12 Betten). -- Diakonissenmutterhaus in Riehen (70 Betten). -- Inselspital in Bern (437 Betten).

-- Diakonissenhaus in Bern (110 Betten). -- Zieglerspital in Bern (120 Betten). -- Jennevspital in Bern (30 Betten). -- Lazaretb. Steigerhubel in Bern (48 Betten).-- Burgerspital in Bern (70 Betten). -- Kantonsspital Lausanne (395 Betten). -- Kinderspital in Lausanne (30 Betten). -- Kantonsspital St. Gallen (347 Betten).-- Spital in Chaux-de-Fonds (45 Betten). -- Biirgerspital Luzern (110 Betten). -- Gemeindespital in Neuenburg (54 Betten). -- Spital Pourtales in Neuenburg (74 Betten). -- Spital Providence in Neuenburg (47 Betten). -- Kantonsspital in Winterthur (115 Betten). -- Spital Blei (81 Betten). -- Pockenspital in Blei (30 Betten). -- Spital Herlsau (80 Betten). -- Krankenhaus Schaffhausen (100 Betten). -- bürgerspitat Freiburg (105 Betten). -- Spital Providence in Freiburg (50 Betten). -- Spital Lode (16 Betten).

  1. Aufnahmen der Kranken.

Zahl der aufgenommenen Kranken.

  1. Pocken 2. Masern 3. Scharlach . 4. Keuchhusten 5. Diphtheritis und Group 6. Rothlauf 7. Unterleibstyphus 8. Andere infektiöse Krankheiten . . . .
  2. Lungenschwindsucht 10. Andere tuberkulöse Krankheiten. . . .
  3. Akuter Gelenkrheumatismus 12. Akute Krankheiten der Athmungsorgane.
  4. Akute Darmkrankheiten 14. Alle übrigen Krankheiten 15. Unfälle Total

-- 2 7 l 15 -- 3 21 22 30 9 22 12 336 48 52fF

Wovon von auswärts kommend.

-- l -- -- 6 -- l 5 8 13 2 2 3 145 18_ 204 .

2. Der Gesammtbestand der Kranken w a r am 5. Dezember in den genannten Krankenanstalten 2951. Er i s t am 12. Dezember in den oben erwähnten Anstalten 3102.

828

Todtgeburten (1. Juli bis 30. September 1891).

Die Statistik der Todtgeburten in den 15 größern städtischen Gemeinden der Schweiz bietet uns bis jetzt noch wenig Anhaltspunkte in Betreff der Ursachen, sowie der Folgen derselben. Bis zu Anfang dieses Jahres enthielten die Sterbekarten in den meisten Fällen nichts Anderes als die Angabe ,,todtgeboren". Seit Einführung der neuen Sterbekarte jedoch geben uns die Mehrzahl der Aerzte eine sorgfältige und ausführliche Beschreibung der einzelnen Umstände, welche wir hienach in gedrängten Zusammenstellungen wiedergeben, hoffend, daß diese Mittheiluug alle Herren Aerzte bewegen werde, die sämmtlichen sich auf die Todtgeburten beziehenden Rubriken der Sterbekarten auszufüllen. Es ist namentlich sehr wichtig, zu vernehmen, ob die Geburt eine vorzeitige oder zeitige und was die sichere oder mutmassliche Ursache der Todtgeburt, ist (unter Anderem die Krankheiten der Eltern : Lues, Alkoholismus, Unfälle etc.)

Sehr wert k voll sind auch die Angaben über die abnormen Lagen der Kinder, die abnormen Lagen des Mutterkuchens, die Umwicklungen der Nabelschnur, über die geburtshülflichen Operationen, zu welchen die Geburten Anlaß gegeben n. s. w. Verschiedene Aerzte vergessen es, anzugeben, ob sie als behandelnde oder als nach der Geburt zugezogene Aerzte funktionirten, ob sie in gewissen Fällen zu spät herbeigerufen wurden, am noch wirksame Hülfe leisten zu können, und ob ihnen eine Hebamme oder eine Wehmutter behülflich war.

Die folgende Tabelle gibt uns die Zahl der Todtgeburten während des dritten Quartals des laufenden Jahres: Total der <ö

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Städte.

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Total der Todtgeburten.

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829

Uneheliche Todtgeburten.

Beruf der Mutter: Dienstboten 7, Kellnerinnen 2, Nähterinnen 2, Ladenmädchen l, Kostgeberin l, Taglöhnerinnen 2, Beruf nicht angegeben 4.

Der Beruf des Vaters bei den ehelichen Todtgeburten wird in der Jahrespublikation über die Bevölkerungsbewegung angegeben worden.

Vorzeitige und zeitige Todtgeburten.

Die Sterbekarte hat unterschrieben

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Vorzeitige Todtgeburten (46).

Todtgeburten im 6. Mondmonat der Schwangerschaft n

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,, ohne Angabe des Zeitpunktes . . . .

Als Ursachen sind angegeben : Unfall (Sturz) in ; Gemüthsaffekt Schrecken in Lues in Frühere Abortus in Placenta praevia in Vorzeitige Placentaablösung in Verblutung in

8

13 l Fall.

l ,, 2 Fällen.

2 ,, l Fall.

l ,, l ,,

830 Verzögerte Geburt in Lebensschwäche der Frucht in Hydrocephalus in Macération ohne weitere Angaben in Querlage und Armvorfall in Asphyxie in Ursache unbekannt in Die Ursache wurde nicht angegeben in

l 4 l 7 l l 3 19

Fall.

Fällen.

Fall.

Fällen.

Fall.

» Fällen.

,,

Erwähnte geburtshUlfliche Operationen.

2 Wendungen, bei l Fall von verzögerter Gebart und bei l Fall von Placenta proevia.

Zeitige Todtgeburten (82).

Angegebene Ursachen: Verengerung des Beckens der Mutter in Nephritis in Lues in Pbtbisis pulmonum in Unfall (Sturz) in Frühere Abortus in Lebensschwäche in Hydrocephalus in Hirngeschwulst in Faultodt, ohne nähere Angaben, in Asphyxie, ohne nähere Angaben, in Placenta proevia in Verfrühte Ablösung der Placenta in Umschlingung der Nabelschnur in Vorfall der Nabelschnur in Kompression der Nabelschnur in Verzögerte Geburt in Gesichtslage in Querlage in Steißlage in Fußlage in Abnorme Lage, ohne nähere Angaben, in Unbekannte Ursache in Ursache nicht angegeben in

9 l l l 2 l 3 l l 6 l 4 l 2 5 3 l 2 3 7 l l 5 .20

Fällen.

Fall.

,, ,, Fällen.

Fall.

Fällen.

Fall.

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Fall.

Fällen.

Fall.

Fällen.

,, ,, Fall.

Fällen.

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,, Fällen.

,,

Erwähnte geburtshUlfliche Operationen.

5 Extraktionen. In 2 Fällen von Beckenverengerung, in l Fall von Nabelschnurvorfall und in l Fall, wo das Kind bereits todt war.

5 Wendungen. In 2 Fällen von Querlage, dann bei l Vorfall der Nabelschnur, bei l Fall von Placenta praevia und bei l Fall von engem Becken.

6 Perforationen. Bei 3 Fällen von Becken Verengerung, bei l Fall von Hirngeschwulst und bei l Fall von Gesichtslage.

l Cephalotomie bei einer Gesichtslage.

l Embryotomie bei einer verschleppten Querlage.

Eidg. statistisches Bureau.

831

Bekanntmachung.

Es wird hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Abonnementspreis für das schweizerische ßundesblatt auch für das Jahr 1892 bloß Fr. 4 beträgt, die portofreie Zusendung im ganzen Umfange der Schweiz inbegriffen.

Das Bundeshlatt wird enthalten : die zur Veröffentlichung sich eignenden Verhandlungen des Bundesrathes; alle Botschaften und Berichte des Bundearathes an die Bundesversammlung, sammt Beschluß- und Gesetzentwürfen; die bundesräthlichen Kreisschreibeii ; die Berichte der nationalräthlichen und ständeräthlichen Kommissionen; Bekanntmachungen der Departemente und anderer Verwaltungsstellen des Bundes, u. A. : die monatlichen Uebersichten der Zolleinnahmen, das Wochenbülletin des eidg. statistischen Bureau, das Viehseuchenbülletin, Mittheilungen betreffend die Verpfändung von Eisenbahnen, Uebersichten der Verspätungen der Eisenbahnzüge, Ausschreibungen von erledigten Stellen, sowie Konkurrenzausschreibungen, endlich Inserate eidgenössischer und kantonaler, sowie auch ausländischer Behörden.

Dem Bundesblatte werden auch in Zukunft beigegeben: die Uebersicht der Verbandlungen der eidg. Käthe, die successiv erscheinenden Bogen der eidg. Gesetzsammlung (Bundesgesetze, Bundesbeschlüsse, Verordnungen, Verträge mit dem Ausland u. s. w.); die Staatsrechnung; die Uebersicht der Bundesbeiträge an schweizerische Gesellschaften im Auslande, und das Tablean über die Auswanderung von Schweizern nach überseeischen Ländern.

Seit Juli 1885 hat das Bundesblatt als neue, besondere, ständige Beilage erhalten: das P u b l i k a t i o n s o r g a n für das T r a n s p o r t - und Tarifwesen der E i s e n b a h n e n auf dem Gebiete der schweizerischen Eidgenossenschaft.

Bestellungen auf das Bundesblatt können jederzeit, aber nur fUr ein ganzes Jahr, gerechnet vom Januar bis Dezember, bei allen schweizerischen Postämtern gemacht werden, und es sind diese letztern verpflichtet, die JahresAbonnemente jederzeit anzunehmen. Die im Laufe des Jahres schon herausgekommenen Nummern werden den Abonnenten immer und beförderlich nachgeliefert. Die bisherigen Abonnenten, welche Nr. l nicht refüsiren, werden auch pro 1892 als Abonnenten betrachtet.

Ganze Jahrgänge des Bundesblattes, sowie einzelne Nummern desselben, können so lange Vorrath vom der Expedition des ßundesblattes bezogen werden, den Bogen à 20 Kappen; hingegen hat man sich für abgeschlossene Bände an das Drucksachen bureau der ßundeskanzlei zu wenden.

Alle Reklamationen bezüglich der Versendung des Bundesblattes müssen in erster Linie bei den betreffenden. Postbüreaux, in zweiter Linie bei der Expedition des Bundesblattes in Bern, und nur ausnahmsweise beim Drucksachenbüreau der Bundeskanzle! gemacht werden, und zwar haben die Reklamationen am besten sofort, spätestens aber inner drei Monaten, vom Erscheinen der betreffenden Bundesblattnummer oder des betreä'enden Gesetzbogens an gerechnet, zu geschehen. Nach Verfluß von drei Monaten wird per Bogen 20 Rappen verlangt.

B e r n , im Dezember 1891.

Schweiz. Bundeskanzlei.

832

Inhalt des schweizerischen Handelsamtsblattes.

& 236, Tom 15. Dezember 1891.

Abhanden gekommene Werthtitel. Rechtsdomizile von Versicherungsgesellschaften.Handelsregistereinträge.. Fabrik- und Handelsmarken. Vergleichende Uebersicht der seitens Deutschlands und Oesterreich-Ungarns der Schweiz eingeräumten Zollermäßigungen.

Schweiz. Vizekonsulat in Brüssel. Generalkonsulat der Republik Bolivia in Bern. Fahrpostverkehr mit Mexiko. Situation ausländischer Banken.

237, vom 16. Dezember 1891.

Abhanden gekommene Werthtitel. Rechtsdomizile von Versicherungsgesellschaften. Handelsregistereinträge. Schweizerische Emissionsbanken: Noten verkehr im November; Wochensituation vom 12. Dezember. Fabrik- und Handelsmarken. Tarifentscheide des schweizerischen Zolldepartements im November. Verlängerung dea schweizerisch-spanischen Handelsvertrages. Situation ausländischer Banken.

238, Tom 17. Dezember 1891.

Abhanden gekommene Werthtitel. Handelsregistereinträge. Fabrik- und Handelsmarken. Internationale Sporiausstellung in Scheveningen. Englische Industrieritter. Situation ausländischer Banken.

239, Tom 18. Dezember 1891.

Rechtsdomizile von Versicherungsgesellschaften. Handelsregistereinträge. Einfuhr in den freien Verkehr im November.

A» 240, Tom 19. Dezember 1891.

Erfindungspatentliste und Liste der Muster und Modelle für die erste Hälfte Dezember. Situation ausländischer Banken.

B e i l a g e . Vollsländige Publikation der neuen schweizerischen Handelsverträge mit Deutschland und Oesterreich-Ungarn.

241, vom 21. Dezember 1891.

Abhanden gekommene Werthtitel. Handelsregistereinträge. Fabrikund Handelsmarken. Schweizerische Emissionsbanken: Monatsbilanz vom 30. November; Generalmonatsbilanz vom 30. November.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen von Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes.

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1891

Année Anno Band

5

Volume Volume Heft

52

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

23.12.1891

Date Data Seite

822-832

Page Pagina Ref. No

10 015 543

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