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Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

Vernehmlassungsverfahren

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten Bundesgesetz über die Mitwirkung der Kantone an der Aussenpolitik des Bundes Mit dem Gesetzesentwurf sollen die bestehenden Formen der Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen nicht geändert, sondern lediglich bekräftigt und konkretisiert werden. Der bewusst schlank gehaltene Entwurf sieht namentlich drei Formen der Zusammenarbeit vor: die Information der Kantone, die Anhörung der Kantone sowie die Mitwirkung von Kantonsvertreterinnen und -Vertretern bei der Vorbereitung von Verhandlungsmandaten und bei Verhandlungen des Bundes.

Vemehmlassungsfrist: 31. Mai 1997 Die Vernehmlassungsunterlagen können bezogen werden bei: Direktion für Völkerrecht EDA, Bundeshaus West, 3003 Bern, Tel. 031 322 31 61

Eidgenössisches Departement des Innern Bundesgesetz über Heilmittel Die Zielsetzung des Vorentwurfes für ein eidgenössisches Heilmittelgesetz ist der gesundheitspolizeilich motivierte Schutz von Mensch und Tier. Danach müssen die in Verkehr gebrachten Heilmittel qualitativ hochstehend, sicher und wirksam sein.

Gegenüber den heutigen Regelungen ist der Geltungsbereich umfassender. Mit dem Gesetz werden auf Bundesebene die bisher im Pharmakopöegesetz, im Epidemiengesetz, im Tierseuchengesetz und im Bundesbeschluss über die Kontrolle von Blut, Blutprodukten und Transplantaten verankerten Regelungen in einen einzigen Erlass übergeführt.

Vemehmlassungsfrist: 30. Juni 1997 Die Vernehmlassungsunterlagen können bezogen werden bei: Bundesamt für Gesundheitswesen, Sekretariat Heilmittelgesetz, Postfach 3001 Bern, Tel. 03132491 82

4. März 1997 1282

-

Bundeskanzlei

Zusicherung von Bundesbeiträgen an forstliche Projekte

Verfügung der Eidgenössischen Forstdirektion

Rechtsmittel Gegen diese Verfügung kann Innert 30 Tagen seit Veröffentlichung im Bundesblatt beim Eidgenössischen Departement des Innern, 3003 Bern, Beschwerde erhoben werden (Art. 46 Abs. 1 und 3 WaG; Art. 14 FWG). Die Eingabe Ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zuenthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist bei der Eidgenössischen Forstdirektion, Worblentalstrasse 32,3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung {Tel. 031 / 324 78 53 / 324 77 78} Einsicht in die Verfügung und die Projektunterlagen nehmen.

4. März 1997

Eidgenössische Forstdirektion

1283

Tarifgenehmigung in der Privatversicherung (Art. 46 Abs. 3 des Versicherungsaufsichtsgesetzes vom 23. Juni 1978, SR 961.01) Das Bundesamt für Privatversicherungswesen hat die nachstehenden Tarifgenehmigungen ausgesprochen: t

Verfügung vom 9, Januar 1997 Tarifvorlage der Sulzer Krankenkasse, Winterthur in der Krankenversicherung.

Verfägung vom 24. Januar 1997 Tarifvorlage der Cassa da malsauns ed accidents Lumnezia I (CMP), Velia in der Krankenversicherung.

Rechtsmittelbelehrung Diese Mitteilung gilt für die Versicherten als Eröffnung der Verfügung. Versicherte, die nach Artikel 48 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt sind, können Tarifgenehmigungen durch Beschwerde an die Eidgenössische Rekurskommission für die Aufsicht über die Privatversicherung, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit dieser Veröffentlichung einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Während dieser Zeit kann die Tarifverfügung auf dem Bundesamt für Privatversicherungswesen, Gutenbergstrasse 50, 3003 Bern, eingesehen werden.

4. März 1997

1284

Bundesamt für Privatversicherungswesen

Zulassung zur Eichung von Strassenverkehrsmitteln

vom 4. März 1997

GestUtzt auf Artikel 17 des Bundesgesetzes vom 9. Juni 1977 über das Messwesen und Artikel 10 der Verordnung vom 17. Dezember 1984 tiber die Qualifizierung von Messmitteln (Eichverordnung) haben wir die folgende Bauart zur Eichung zugelassen. Gegen diese ordentliche Zulassung können Betroffene binnen 30 Tagen seit derEröffnungg beimEidgenössischenn A m t f ü r r Messwesen,3084 Wabern,, schriftlich Einsprache erheben.

Fabrikant: Deininger KG, 76356 Weingarten (D) Zulassungsinhaber: Deininger KG, 76356 Weingarten (D) Video-Distanzmeter-Aufnahmeeinheit; Typ: Vidista VDM-R bestehend aus: - Steuergerät, Typ VDM-R - Bedienungsteil, Typ TARS - Anschlussbox, Kamera, Monitor und Videorekorder Die Video-Distanzmeter-Aufnahmeeinheit Vidista VDM-R wird in ein Fahrzeug eingebaut und dient der Durchfuhrung von amtlichen Geschwindigkeitskontrollen im Strassenverkehr durch Nachfahren.

Das System ermöglicht die bildliche Aufzeichnung von Verkehrssituationen mit gleichzeitiger Einblendung derdazugehörendenn Geschwindigkeits-, Weg- und Zeit-Daten.

4. März 1997

Eidgenössisches Amt für Messwesen Der Direktor: Schwitz

8875

1285

Zulassung zur Eichung von Messapparaten für elektrische Energie und Leistung

vom 4. März 1997

Gestützt auf Artikel 17 des Bundesgesetzes vom 9. Juni 1977 über das Messwesen und Artikel 10 der Verordnung vom 17. Dezember 1984 über die Qualifizierung von Messmitteln (Eichverordnung) haben wir die folgende Bauart zur Eichung zugelassen. Gegen diese ordentliche Zulassung können Betroffene binnen 30 Tagen seit der Eröffnung beim Eidgenössischen Amt für Messwesen, 3084 Wabern, schriftlich Einsprache erheben.

Fabrikant: Deutsche-Zählergesellschaft (DZG), Hamburg (D) Zulassungsinhaber: Deutsche-Zählergesellschaft (DZG), Hamburg (D) Statischer Wirkenergiezähler für Messwandleranschluss.

Typen: MDVS3 ... M1/M2 Genauigkeitsklasse: 2 (gem. IEC 1036, ed. 1990) Einsatzbereich: Vierleiternetz (3P+0) Energierichtung: positiv (-») und negativ (<--) Elektrische Daten: - U,,: 3x230/400 V - Ib(W l (1.2) und 5(6) A - f,,: 50 Hz Tarifeinrichtung: - Technologie: elektromechanisch - Verwendung: Anzeige der Energie -Typ: ...Ml - Anzahl Tarife: l (ein Zählwerk, eine Energierichtung oder zwei Zählwerke, zwei Energierichtungen) - Typ: ... M2 - Anzahl Tarife: 2 (zwei Zählwerke, eine Energierichtung) Zusatzei nrichtungen: gemäss aktueller Liste des Zahlungsinhabers 4. März 1997

B863

1286

Eidgenössisches Amt für Messwesen Der Direktor: Schwitz

Militärisches Baugesuch betreffend Waffenplatz Frauenfeld, Auffüllung Kiesgrube Galgenholz Anhörung vom 4. März 1997 Gesuchsteller:

Eidgenössisches Zeughaus und Waffenplatz Frauenfeld

Gegenstand

Ordentliches militärisches Baubewilligungsverfahren nach dem Militärgesetz (MG; SR 510.10; AS 1995 4093) und der Verordnung vom 25. September 1995 über das Bewilligungsverfahren für militärische Bauten und Anlagen (MBV; SR 510.51; AS 1995 4784).

Bauprojektdossier

Kopie Baugesuchsformular 1996 Gestaltungs- und Schutzkonzept Kiesgrube Galgeholz vom 29.10.1996 Gestaltungsplan Galgeholz vom 16.9.1996 mit 2 Planbeilagen Plan Querprofil Plan Längsprofil

Anhörungsverfahren:

Nach Artikel 127 des Militärgesetzes sind die interessierten Bundesbehörden, die Kantone und Gemeinden sowie die übrigen Betroffenen anzuhören, bevor die militärische Baubewilligungsbehörde ihren Entscheid fällt.

öffentliche Auflage:

Die Baugesuchsunterlagen können beim Hochbauamt der Stadt Frauenfeld, Schlossmühlestrasse 7, 8500 Frauenfeld, vom 4. März bis 3. April 1997 eingesehen werden..

Einsprache

Wer im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes Partei ist, ein schutzwürdiges Interesse hat und durch das Bauvorhaben berührt ist, kann seme Einsprache schriftlich und begründet innert 30 Tagen nach der Publikation im Bundesblatt, bis spätestens 3. April 1997, beim Stadtrat Frauenfeld, Rathaus, 8500 Frauenfeld zuhanden der militärischen Baubewilligungsbehörde einreichen.

Die eingegangenen Einsprachen und Stellungnahmen werden Über den Kanton an die Bewilligungsbehörde weitergeleitet.

4. März 1997

Eidgenössisches Militärdepartement

1287

Gesuche um Erteilung von Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit (Art. 10 ArG) -

Stratec Medicai Hagendorf, 4614 Hägendorf verschiedene Betriebsteile .30 M oder F 3. März 1997 bis 4. März 2000 (Aenderung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

Elfotec AG, 8617 Mönchaltdorf Konfektion, Abfüllerei und Spedition in üster bis 2 M, bis 8 F 10. Februar 1997 bis 14. Februar 1998

Sulzer Hydro AG, 6010 Kriens MicroGuss bis 4 M 27. April 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

1288

-

KISAG AG, 4512 Bellach Stahlhülsenproduktion bis 10 M oder F 3. Februar 1997 bis 5. Februar 2000 (Aenderung)

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Perlen Papier AG/ 6035 Perlen Sortierwerk (ALPA I) bis 8 M, bis 16 F 10. Februar 1997 bis 14. November 1998 {Aenderung)

Säntis Milchpulver AG, 8583 Sulgen Abfüllerei / Verpackerei 6 M, 20 F, 2 J 13. April 97 bis 15. April 2000 (Erneuerung)

Nachtarbeit oder dreischichtige Axbeit (Art. 17 oder 24 ArG) -

Emmi Milch AG, 6252 Dagmersellen Mozzarella-Fabrikation v 3 M 24. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung)

-

Sulzer Hydro AG, 6010 Kriens MicroGuss 8 M 28. April 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

-

Meco SA Grenchen, 2540 Grenchen Décolletage und CNC-Bearbeitung 1 M 6. April 1997 bis 8. April 2000 (Erneuerung)

Ron AG, 4624 Härkingen Werkzeugbau

1 M 6. April 1997 bis 8. April 2000 -

(Erneuerung)

Sandoz Pharma AG, 4002 Basel Pharma-Produktion Abteilung Verpackung 4 M 21. April 1997 bis 22. April 2000 (Erneuerung)

1289

-

Kraftwerke Hinterrhein AG, 7430 Thusis Zentrale Andeer-Bärenburg 3 H 9. März 1997 bis auf weiteres (Erneuerung)

-

Elista Kunststoffabrik AG, 8880 Walenstadt Kunststoff-Spritzerei und -Fertigmacherei bis 6 H 10. Mära 1997 bis 11. März 2000 (Erneuerung)

-

Säntis Milchpulver AG, 8583 Sulgen Abfüllerei / Verpackerei 8 M 13. April 1997 bis 15. April 2000 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

Sonntagsarbeit (Art. 19 ArG) -

Sulzer Hydro AG, 6010 Kriens MicroGuss 4 M 27. April 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

-

Meco SA Grenchen, 2540 Grénchen Décolletage und CMC-Bearbeitung 1 M 6. April 1997 bis 8. April 2000 (Erneuerung)

-

Ron AG, 4624 Härkingen Werkzeugbau 1 M 6. April 1997 bis 8. April 2000

-

(Erneuerung)

Kraftwerke Hinterrhein AG, 7430 Thusis Zen'trale Andeer-Bärenburg

3 M 9. März 1997 bis,auf weiteres (Erneuerung)

Ununterbrochener Betrieb (Art. 25 ArG) -

Georg Fischer Rohrleitungssysteme AG, 8201 Schaffhausen Werk für Künstetoffprodukte bis 100 M 23. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

(M = Männer, F = Frauen, J = Jugendliche)

1290

Rechtsmittel.

Wer durch die Erteilung einer Arbeitszeitbewilligung in seinen Rechten oder Pflichten berührt ist und wer berechtigt ist, dagegen Beschwerde zu führen, kann innert zehn Tagen seit Publikation des Gesuches beim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 322 29 45/29 50) Einsicht in die Gesuchsunterlagen nehmen.

Erteilte Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit Begründung; Erledigung dringender Aufträge, Betriebsweise {Art. 10 Abs. 2 ArG)

wirtschaftliche

V-Zug AG, 6300 Zug verschiedene Betriebsteile bis 350 M, bis 50 F 6. Januar 1997 bis 10. Januar 1998

Stanipac AG, 3400 Burgdorf Herstellung von Kunststoff-Folien 1 H 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

-

Bucher-Guyer AG, 8166 Niederweningen Montage Kommunal- und Spezialfahrzeuge, Schweisserei · bis 80 H 6. Januar 1997 bis auf weiteres (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

Bucher-Guyer AG, 8166 Niederweningen Gross- und Kleinteilebearbeitung, Grossstückschweisserei bis 10 H 5. Januar 1997 bis 10. Januar 1998

-

ALUWAG Gebr. Wagner AG, 9246 Niederbüren Giesserei, Ueberwachung der Ofenanlagen 1 M 23. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung)

1291

Zweischichtige Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 23 Abs. 1 ArG) - Drawag AS, 8105 Regensdorf Schlosserei 16 M 31. März 1997 bis auf weiteres (Erneuerung) -

Möbelfabrik Merki AG, 5312 DÖttingen Formsperrholzabteilung 12 M

6. Januar 1997 bis auf weiteres (Aenderung) - Disch AG, 5504 Othmarsingen Produktion / Technischer Dienst 6 M, 6 F 6. Januar 1997 bis 22. Januar 1998 - Laesser Klebstoffe AG, 5015 Erlinsbach verschiedene Betriebsteile 14 M, l F 24. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung) - Ernst AG Verpackungen, 8700 Küsnacht Druckerei und Lackiererei 10 M 6. Januar 1997 bis 10. Januar 1998 (Aenderung) - Regionale Entsorgungsanlage Niedergösgen AG (RENI), 5013 Niedergösgen Verbrennungs anläge 2 M 6. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) - Permapack AG, 9400 Rorschach Folienproduktion, Folien- und Banddruckerei 24 M oder F 6. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) - Teriplast AG, 8586 Andwil TG Kunststoffspritzerei 6 M oder F 24. Januar 1997 bis auf weiteres (Erneuerung) Nachtarbeit oder dreischichtige Arbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 17 Abs. 2 und Art.. 24 Abs. 2 ArG) - Buri Druck AG, 3048 Wabern 0 f fs e tdruckere i 6 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) -

Stanipac AG, 3400 Burgdorf Herstellung von Kunststoff-Folien 1 M 5. Januar 1997. bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

1292

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-

Permapack AG, 9400 Rorschach Folienproduktion, Folien- und. Banddruckerei 6 M 6. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) Bucher-Guyer AG, 8166 Niederweningen

Gross- und Kleinteilebearbeitung, Grossstückschweisserei bis 24 M

6. Januar 1997 bis 10. Januar 1998 -

Weisbrod-Zürrer AG, 8915 Hausen am Albis Weberei

bis 7 M 12. Januar 1997 bis 15. Januar 2000 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG -

Bäumlin AG, 9425 Thal

verschiedene Betriebsteile in Lutzenberg AR 3 M

12. Januar 1997 bis 15. Januar 2000 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG -

Teriplast AG, 8586 Andwil TG Kunststoffspritzerei 2H 24. Januar 1997 bis auf weiteres (Erneuerung)

Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - Boa AG, 6023 Rothenburg Sparte M und F (Metallschläuche und Federrohre) bis 21 M 17. Februar 1997 bis 21. Februar 1998 - Jacob Rohner AG Balgach, 9436 Balgach Stricksaal 6 M 24. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG - Sefar AG, 9425 Thal Appretur bis 4 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) Sonntagsarbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 19 Abs. 2 ArG) - Regionale Entsorgungsanlage Niedergösgen AG (RENI), 5013 Niedergösgen Verbrennungs anläge 1 H

5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) - Stanipac AG, 3400 Burgdorf Herstellung von Kunststoff-Folien 1 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) 1293

-

Bucher-Guyer AG, 8166 Niederweningen Cross- und Kleinteilebearbeitung, Grossstiickschweisserei - bis 15 M 5. Januar 1997 bis 10. Januar 1998' Bäumlin AG, 9425 Thal Fachterei und Zwirnerei in Lufczenberg AR 1 M ·12. Januar 1997 bis auf weiteres (Erneuerung)

-

ALUWAG Gebr. Wagner AG, 9246 Niederbüren Giesserei, Überwachung der Ofenanlagen 1 M 23. Februar 1997 bis 26. Februar 2000 (Erneuerung)

-

Zellweger Luwa AG, 8610 üster Werkzeugbau bis 2 M 2. März 1997 bis 7. März 1998

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Sefar AG, 9425 Thal Weberei bis 2 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung)

Ununterbrochener Betrieb Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise {Art. 25 Abs. 1 ArG) - Regionale Entsorgungsanlage Niedergösgen AG (RENI), 5013 Niedergösgen Verbrennungs aniâge 8M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) - Benteli Druck AG, 3048 Wabern Rollenoffsetmaschine bis 20 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Aenderung) - Ciba-Geigy Werke Schweizerhalle AG, 4133 Schweizerhalle verschiedene Betriebsteile bis 250 M 6. Januar 1997 bis auf weiteres (Aenderung) - Eatrec AG, 3752 Wimmis Batterie-Recycling-Anlage bis 20 M 5. Januar 1997 bis 8. Januar 2000 (Erneuerung) - Brodtbeck AG, 4133 Pratteln Mühlenbetrieb in Lausen BL bis 6 M 3. Februar 1997 bis auf weiteres (Aenderung)

1294

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Stäger & Co AG, 5630 Muri Herstellung von Tiefziehfolien bis 24 H 19. Januar 1997 bis 22. Januar 2000 (Erneuerung)

(M = Männer, F = Frauen, J = Jugendliche) Rechtsmi b tel

Gegen diese Verfügung kann nach Massgabe von Artikel 55 ArG und Artikel 44 ff VwVG innert 30 Tagen seit der Publikation bei der Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaf tsdepartementes, 3202 Frauenkappelen, Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwedeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschut2 und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel.

031 322 29 45/29 50) Einsicht in die Bewilligungen und deren Begründung nehmen.

4. März 1997

Bundesamt für Industrie,

Gewerbe und Arbeit Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht

1295

Zusicherung von Bundesbeiträgen an Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten

Verfügungen des Bundesamtes für Landwirtschaft, Abteilung Strukturverbesserungen Gemeinde Mandach AG, Düngeranlage Kohlacker, Projekt-Nr. AG2969 Gemeinde Niederurnen GL, Gebäuderationalisierung Brändenberg, Projekt-Nr. GL1020 Gemeinde Valendas GR, Gebäuderationalisierung Oberdutjen 2, Projekt-Nr. GR4074

Gemeinde Herlisberg LU, Gebäuderationalisierung Steinhus, Projekt-Nr. LU3873 Gemeinde Nesslau SG, Düngeranlage Lenzli, Projekt-Nr. SG5040 Gemeinde Krinau SG, Düngeranlage Auli, Projekt-Nr. SG5041 Gemeinde Uster ZH, Gesamtmelioration Uster, 11. Etappe, Projekt-Nr. ZH1323-11 Gemeinde Hinwil ZH, Gebäuderationalisierung Betzikon, Projekt-Nr. ZH3664

Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Verfügungen kann nach Massgabe von Artikel 68 der Bodenverbesserungsverordnung vom 14. Juni 1971 (SR 913.1), Artikel 44ff. des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (SR 172.021), Artikel 12 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (SR 451) und Artikel 14 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 über FUSS- und Wanderwege (SR 704) innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt bei der Rekurskommission EVD, 3202 Frauenkappelen, Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

1296

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Landwirtschaft, Abteilung Strukturverbesserungen, Mattcnhofstrasse 5, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 322 26 55) Einsicht in die Verfügungen und die Projektunterlagen nehmen.

4. März 1997

Bundesamt für Landwirtschaft Abteilung Strukturverbesscrungen

1297

Zuteilung von Nachtflugkontingenten an Unternehmen des Nichtiinienverkehrs mit grossen Flugzeugen, Sommer 1997 vom 24. Februar 1997

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, gestützt auf das Gesuch vom 10. Januar 1997, gestützt auf Artikel 39 Absatz l, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VJL, SR 748.131.1), gestützt auf die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland vom 22, November 1984 (AS 1984 1346), unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Veraehmlassungsverfahrens bei den Flughäfen und den betroffenen Schutzverbänden, v erf ü g t. :

Die Swissair, Schweizerische Luftverkehr AG, ist berechtigt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 1997 die folgende Anzahl Nachtflugbewegungen durchzuführen: Zürich:

Genf

0 Bewegungen

für geplante An- und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

18 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen zwischen 22.00 und 23,00 Uhr Ortszeit aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc - Flüge verwendet werden.

0 Bewegungen

für geplante Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

6 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen (Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit, Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit) aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc-Flüge verwendet werden.

Für den Anfing ist der Zeitpunkt massgebend, in dem das Flugzeug auf der Piste aufsetzt, für den Abflug der Zeitpunkt, in dem es von der Piste abhebt Über die Gesamtzahl der in der Nachtzeit (22.00 - 06.00 Uhr) durchgeführten Bewegungen ist uns monatlich bis zum 15. des folgenden Monats Meldung zu erstatten. Die Benützung von Bewegungen des Reservekontingents muss darin begründet werden.

1298

Die Übertragung von Kontingentsbewegungen zwischen den begünstigten Fluggesellschaften ist gestattet.

Begründung

Die Swissair beantragt für Zürich 60 und für Genf 10 Reservebewegungen zur Abdeckung von Verspätungen derjenigen Flüge, die für die Zeit vor 22.00 Uhr geplant sind, jedoch aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in die Zeit nach 22.00 Uhr fallen können. Die Swissair begründet ihr Gesuch um eine gegenüber dem Vorjahr höhere Zuteilung mit der äusserst kritischen Flugsicherungsverspätungs-Situation auf dem Flughafen Zürich, die sich weiter verschärft hat. Sie beantragt deshalb für alle zwischen 21.00 und 22.00 Uhr geplanten Abflüge eine Reservebewegung.

Die Flughafendirektion Zürich (FDZ) nimmt zur vorgesehenen Zuteilung an die einzelnen Fluggesellschaften nicht Stellung, erhebt aber keine Einwände gegen die vorgesehene Gesamtzuteilung von gesamthaft 420 Bewegungen an alle Gesellschaften zusammen. Sie drängt jedoch darauf, am Grundsatz festzuhalten, dass in der Regel keine geplanten Abflüge und Landungen in der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr als Berechnungsgrundlage für die Kontingentszuteilung akzeptiert werden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ) stellt fest, dass die Zuteilungsvorschläge dem gemeinsam ausgehandelten Konzept entsprechen. Die Direktion des Flughafens Genf verzichtet auf einen Kommentar zur Kontingentszuteilung, während die "Association des Riverains de l'Aéroport de Genève (ARAG)" vorschlägt, die Zuteilung an die Swissair-Gruppe (Swissair, Crossair) auf zehn Bewegungen zu beschränken.

Da die zugeteilten Reservebewegungen nicht für Einzel- oder ad hoc - Flüge verwendet werden dürfen, können die von der Swissair geplanten Gastarbeiterflüge in die Türkei, nach Spanien und Portugal für das Reservekontingent nicht in Betracht gezogen werden, da es sich dabei eben gerade um ad hoc Flüge handelt und dafür bisher auch keine Slots zugesichert wurden. Die vorliegende Zuteilung ist in Berücksichtigung der Verspätungssituation auf dem Flughafen Zürich einerseits, dem Ruhebedürfnis der Flughafenanwohner andererseits und in Anlehnung an die Erfahrungswerte der Vorjahresperiode ausgewogen und gerechtfertigt.

WMerhandiungen gegen diese Verfügung werden gemäss Artikel 91 des Luftfahrtgesetzes vom "21. Dezember 1948 mit Haft oder mit Busse bis 20'000 R-anken bestraft Rechtsmittelbclehrung:, Wer nach" Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfugung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der persönlichen Zustellung der Verfügung, andernfalls seit Publikation im Bundesblatt einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

24. Februar 1997

BUNDESAMT FÜR ZIVILLUFTFAHRT Der; Direktor: Auer

1299

Zuteilung von Nachtflugkontingenten an Unternehmen des Nichtlinienverkehrs mit grossen Flugzeugen, Sommer 1997 vom 24. Februar 1997

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, gestutzt auf das Gesuch vom 7. Januar 1997, gestützt auf Artikel 39 Absatz l, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1), gestützt auf die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland vom 22. November 1984 (AS 1984 1346), unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens bei den Flughäfen und den betroffenen Schutzverbänden, y e_rf.ü g_t_; Die Crossair, AG für europäischen Regionalluftverkehr, ist berechtigt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 1997 die folgende Anzahl Nachtflugbewegungen durchzuführen: Zürich:

Genf;

40 Bewegungen

für geplante An- und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

130 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc-Flüge verwendet werden.

0 Bewegungen

für geplante Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

42 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen (Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit, Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit) aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc-Flüge verwendet werden.

Für den Anflog ist der Zeitpunkt massgebend, in dem das Flugzeug auf der Piste aufsetzt, für den Abflug der Zeitpunkt, in dem es von der Piste abhebt Über die Gesamtzahl der in der Nachtzeit (22.00 - 06.00 Uhr) durchgeführten Bewegungen ist uns monatlich bis zum 15. des folgenden Monats Meldung zu erstatten. Die Benützung von Bewegungen des Reservekontingents muss darin begründet werden.

1300

Die Übertragung von Kontingentsbewegungen zwischen den begünstigten Fluggesellschaften ist gestattet.

BeCTÜndung Die Crossair beantragt für Zürich 320 und für Genf 50 Reservebewegungen, die zur Abdeckung von Verspätungen derjenigen Flüge dienen sollen, die für die Zeit vor 22.00 Uhr geplant sind, jedoch aus Flugsicherungs (ATQ- oder technischen Gründen in die Zeit nach 22.00 Uhr fallen können. Für insgesamt 48 Flüge sieht die Crossair allerdings eine Ankunftszeit in Zürich nach 22.00 Uhr Lokalzeit vor, da sie von der Slotkoordination des Flughafens Zürich für diese Flüge einen Slot nach 22.00 Uhr zugeteilt erhielt. Die Crossair begründet ihren Antrag um eine erhöhte Zuteilung mit dem seit Übernahme der Kurzstreckenflotte von Balair/CTA grösseren Anteil am schweizerischen Chartermarkt; ihre acht MD82/83 würden fast ausschliesslich im Charterverkehr eingesetzt. Für eine Anzahl Bestimmungsorte im Charterverkehr sei mit erheblichen Verspätungen bei der Flugabwicklung zu rechnen.

Die Flughafendirektion Zürich (FDZ) nimmt zur vorgesehenen Zuteilung an die einzelnen Fluggesellschaften nicht Stellung, erhebt aber keine Einwände gegen die vorgesehene Gesamtzuteilung von gesamthaft 420 Bewegungen an alle Gesellschaften zusammen. Sie drängt jedoch darauf, am Grundsatz festzuhalten, dass in der Regel keine geplanten Abflüge und Landungen in der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr als Berechnungsgrundlage für die Kontingentszuteilung akzeptiert werden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ) stellt fest, dass die Zuteilungsvorschläge dem gemeinsam ausgehandelten Konzept entsprechen. Die Direktion des Flughafens Genf verzichtet auf einen Kommentar zur Kontingentszuteilung, während die "Association des Riverains de l'Aéroport de Genève (ARAG)" vorschlägt, die Zuteilung an die Swissair-Gruppe (Swissair, Crossair) auf zehn Bewegungen zu beschränken.

Die vorliegende Zuteilung von gesamthaft 170 Bewegungen für Zürich und deren 42 für Genf ist in Berücksichtigung des verstärkten Einsatzes der MD-82/83 Flotte und grösseren Marktanteils der Crossair im Charterverkehr sowie angesichts der Unwägbarkeiten betreffend der Verspätungssituation einerseits und dem Ruhebedürfnis der Flughafenanwohner andererseits im Vergleich mit der Vorjahreszuteilung ausgewogen und gerechtfertigt.

Wklerhandlungen gegen
diese Verfügung werden gemäss Artikel 91 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 1948 mit Haft oder mit Busse bis 20'000 Franken bestraft.

Rechtsmittelbclehrung: Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021} zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der persönlichen Zustellung der Verfügung, andernfalls seit Publikation im Bundesblatt einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

24. Februar 1997

BUNDESAMT FÜR ZIVILLUFTFAHRT Der Direktor: Auer

1301

Zuteilung von Nachtflugkontingenten an Unternehmen des Nichtlinienverkehrs mit grossen Flugzeugen, Sommer 1997 vom 24. Februar 1997

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, gestützt auf das Gesuch vom 7. Januar 1997, gestützt auf Artikel 39 Absatz I, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1), gestützt auf die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland vom 22. November 1984 (AS 1984 1346), unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Vemehmlassungsverfahrens bei den Bughäfen und den betroffenen Schutzverbänden, verf

ügt:

Die TEA Basel AG ist berechtigt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 1997 die folgende Anzahl Nachtflugbewegungen durchzuführen: Zürich:

Genf

35 Bewegungen

für geplante An- und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

140 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc-Flüge verwendet werden.

0 Bewegungen

für geplante Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

0 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen (Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr, Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit) aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzeloder ad hoc-Flüge verwendet werden.

Für den Anflug ist der Zeitpunkt massgebend, in dem das Flugzeug auf der Piste aufsetzt, für den Abflug der Zeitpunkt, in dem es von der Piste abhebt Über die Gesamtzahl der in der Nachtzeit (22.00 - 06.00 Uhr) durchgeführten Bewegungen ist uns monatlich bis zum 15. des folgenden Monats Meldung zu erstatten. Die Benützung von Bewegungen des Reservekontingentes muss darin begründet werden.

1302

Die Übertragung von Kontingentsbewegungen zwischen den begünstigten Fluggesellschaften ist gestattet Begründung Die TEA Basel AG beantragt für Zürich 315 Reservebewegungen zur Abdeckung von Verspätungen derjenigen Flüge, die für die Zeit vor 22.00 Uhr geplant sind, jedoch aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in die Zeit nach 22.00 Uhr fallen; für Genf wird kein Kontingent beantragt.

Die Flughafendirektion Zürich (FDZ) nimmt zur vorgesehenen Zuteilung an die einzelnen Fluggesellschaften nicht Stellung, erhebt aber keine Einwände gegen die vorgesehene Gesamtzuteilung von gesamthaft 420 Bewegungen an alle Gesellschaften zusammen. Sie drängt jedoch darauf, am Grundsatz festzuhalten, dass in der Regel keine geplanten Abflüge und Landungen in der Zeit zwischen 22,00 und 23.00 Uhr als Berechnungsgrundlage für die Kontingentszuteilung akzeptiert werden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ) stellt fest, dass die Zuteilungsvorschläge dem gemeinsam ausgehandelten Konzept entsprechen.

Die vorliegende Zuteilung von gesamthaft 175 Bewegungen für Zürich ist in Berücksichtigung der Flottenentwicklung und Marktanteils der TEA Basel AG sowie angesichts der Unwägbarkeiten betreffend der Verspätungssituation einerseits und dem Ruhebedürfnis der Flughafenanwohner andererseits im Vergleich mit der Vorjahreszuteilung ausgewogen und gerechtfertigt.

Widerhandlungen gegen diese Verfügung werden gemäss Artikel 91 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 1948 mit Haft oder mit Busse bis 20*000 Franken bestraft.

Rechtsmittelbclehrung: Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der persönlichen Zustellung der Verfügung, andernfalls seit Publikation im Bundesblatt einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

24. Februar 1997

BUNDESAMT FÜR ZIVILLUFTFAHRT Der Direktor: Auer

1303

Zuteilung von Nachtflugkontingenten an Unternehmen des Nichtlinienverkehrs mit grossen Flugzeugen, Sommer 1997 vom 24. Februar 1997

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, gestützt auf das Gesuch vom 6. Januar 1997, gestützt auf Artikel 39 Absatz l, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung vom 23. November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1), gestützt auf die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland vom 22. November 1984 (AS 1984 1346), unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens bei den Flughäfen und den betroffenen Schutzverbänden,

verfügt: Die Edelweiss Air AG ist berechtigt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 1997 die folgende Anzahl Nachtflugbewegungen durchzuführen: Zürich:

Genf;

0 Bewegungen

für geplante An- und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

55 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit aus Flugsicherungs (ATQ- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc - Flüge verwendet werden.

0 Bewegungen

für geplante Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

5

als Reserve für nachweisbare Verspätungen (Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr, Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit) aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzeloder ad hoc - Flüge verwendet werden.

Bewegungen

Für den Anflug ist der Zeitpunkt massgebend, in dem das Flugzeug auf der Piste aufsetzt, für den Abflug der Zeitpunkt, in dem es von der Piste abhebt Über die Gesamtzahl der in der Nachtzeit (22.00 - 06.00 Uhr) durchgeführten Bewegungen ist uns monatlich bis zum 15. des folgenden Monats Meldung zu' erstatten. Die Benützung von Bewegungen des Reservekontingents muss darin begründet werden.

1304

Die Übertragung von Kontingentsbewegungen zwischen den begünstigten Fluggesellschaften ist gestattet.

Begründung Die Edelweiss Air AG beantragt für Zürich 145 und für Genf 10 Reservebewegungen zur Abdeckung von Verspätungen derjenigen Flüge, die für die Zeit vor 22.00 Uhr geplant sind, jedoch aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in die Zeit nach 22.00 Uhr fallen können. Sie begründet den höheren Bedarf mit der Indienststellung eines zusätzlichen Flugzeugs (jetzt drei MD-83) sowie einer erheblichen Zunahme der Büge nach Griechenland. Ausserdem führt sie neu zwei Rotationen pro Woche über Genf.

Die Flughafendirektion Zürich (FDZ) nimmt zur vorgesehenen Zuteilung an die einzelnen Fluggesellschaften nicht Stellung, erhebt aber keine Einwände gegen die vorgesehene Gesamtzuteilung von gesamthaft 420 Bewegungen an alle Gesellschaften zusammen. Sie drängt jedoch darauf, am Grundsatz festzuhalten, dass in der Regel keine geplanten Abflüge und Landungen in der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr als Berechnungsgrundlage für die Kontingentszuteilung akzeptiert werden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ) stellt fest, dass die ZuteSlungsvorschläge dem gemeinsam ausgehandelten Konzept entsprechen. Die Direktion des Flughafens Genf verzichtet auf einen Kommentar zur Kontingentszuteilung, während die "Association des Riverains de l'Aéroport de Genève (ARAG)" vorschlägt, der Edelweiss Air kein Kontingent zu erteilen, da diese Fluggesellschaft ihr Hauptzentrum nicht in Genf hätte.

Das BAZL hat der Edelweiss Air für den Sommer 1996 in Zürich 45 und in Genf 2 Reservebewegungen zugeteilt. In Berücksichtigung der Flottenentwicklung (eine zusätzliche Einheit MD-83) und der grossen Anzahl für die Zeit von 21.00 bis 22.00 Uhr zugeteilten Slots sowie angesichts der Unwägbarkeiten betreffend der Verspätungssituation einerseits und dem Ruhebedürfnis der Flughafenanwohner andererseits ist die Zuteilung von 55 Bewegungen in Zürich und 5 Bewegungen in Genf gestützt auf die Erfahrungswerte des Vorjahres ausgewogen und gerechtfertigt.

Wkferhandhingen gegen diese Verfügung werden gemäss Artikel 91 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 1948 mit Haft oder mit Busse bis 20'000 Franken bestraft, Rcchtsmittelbdehrung: Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der persönlichen Zustellung der Verfügung, andernfalls seit Publikation im Bundesblatt einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

24. Februar 1997

BUNDESAMT FÜR ZIVILLUFTFAHRT Der Direktor: Auer

1305

Zuteilung von Nachtflugkontingenten an Unternehmen des Nichtlinienverkehrs mit grossen Flugzeugen, Sommer 1997 vom 24. Februar 1997

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt, gestützt auf das Gesuch vom 18. Dezember 1996, gestützt auf Artikel 39 Absatz l, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 3 der Verordnung vom 23- November 1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1), gestützt auf die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland vom 22. November 1984 (AS 1984 1346), unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Vemehmlassungsverfahrens bei den Flughäfen und den betroffenen Schutzverbänden,

verfügt: Die Classic Air AG ist berechtigt, in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober 1997 die folgende Anzahl Nachtflugbewegungen durchzuführen: Zürich:

Genft

0 Bewegungen

für geplante An- und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

2 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit aus Flugsicherungs (ATQ- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzel- oder ad hoc - Flüge verwendet werden.

0 Bewegungen

für geplante Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr Ortszeit und Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit.

2 Bewegungen

als Reserve für nachweisbare Verspätungen (Anflüge zwischen 22.00 und 24.00 Uhr, Abflüge zwischen 22.00 und 23.00 Uhr Ortszeit) aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in der Schweiz oder im Ausland. Sie dürfen nicht für Einzeloder ad hoc - Flüge verwendet werden.

Für den Anflug ist der Zeitpunkt massgebend, in dem das Flugzeug auf der Piste aufsetzt, für den Abflug der Zeitpunkt, in dem es von der Piste abhebt Über die Gesamtzahl der in der Nachtzeit (22.00 - 06.00 Uhr) diirchgeführten Bewegungen ist uns monatlich bis zum 15. des folgenden Monats Meldung zu erstatten. Die Benützung von Bewegungen des Reservekontingents muss darin begründet werden.

1306

Die Übertragung von Kontingentsbewegungen zwischen den begünstigten Fluggesellschaften ist gestattet.

Begründung Die Classic Air AG beantragt für Zürich 5 und für Genf 2 Reservebewegungen zur Abdeckung von Verspätungen derjenigen Flüge, die für die Zeit vor 22.00 Uhr geplant sind, jedoch aus Flugsicherungs (ATC)- oder technischen Gründen in die Zeit nach 22.00 Uhr fallen können. Sie begründet ihr Gesuch mit eventuell aus meteorologischen Gründen notwendigen Umleitungen und Zwischenlandungen, die zu Verspätungen führen könnten.

Die Flughafendirektion Zürich (FDZ) nimmt zur vorgesehenen Zuteilung an die einzelnen Fluggesellschaften nicht Stellung, erhebt aber keine Einwände gegen die vorgesehene Gesamtzuteilung von gesamthaft 420 Bewegungen an alle Gesellschaften zusammen. Sie drängt jedoch darauf, am Grundsatz festzuhalten, dass in der Regel keine geplanten Abflüge und Landungen in der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr als Berechnungsgrundlage für die Kontingentszuteilung akzeptiert werden. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Zürich (SBFZ) stellt fest, dass die Zuteilungsvorschläge dem gemeinsam ausgehandelten Konzept entsprechen. Die Direktion des- Flughafens Genf verzichtet auf einen Kommentar zur Kontingentszuteilung, während die "Association des Riverains de l'Aéroport de Genève (ARAG)" vorschlägt, der Classic Air kein Kontingent zu erteilen, da diese Fluggesellschaften ihr Hauptzentrum nicht in Genf hätte.

Die geringe Zuteilung von je zwei Reservebewegungen in Zürich und Genf ist, angesichts der zwingenden Rotationsplanung sowie der Unwägbarkeiten betreffend Verspätungssituation einerseits sowie dem Ruhebedürfnis der Flughafenanwohner andererseits, ausgewogen und gerechtfertigt.

Widerhandlungen gegen diese Verfügung werden gemäss Artikel 91 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 1948 mit Haft oder mit Busse bis 20 M)DO Franken bestraft Rechtsmittelbelehrung: Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann diese Verfügung durch Beschwerde an das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement, 3003 Bern, anfechten. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel innert 30 Tagen seit der persönlichen Zustellung der Verfügung, andernfalls seit Publikation im Bundesblatt einzureichen und hat die Begehren und deren Begründung zu enthalten.

24. Februar 1997

BUNDESAMT FÜR ZIVILLUFTFAHRT Der Direktor: Auer

1307

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

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Bundesblatt

Dans

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1997

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1

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08

Cahier Numero Geschäftsnummer

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Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

01.03.1997

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1282-1307

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10 054 166

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