Bundesbeschluss über die Genehmigung der Verordnung über die Gebühren und Entschädigungen bei den eidgenössischen Medizinalprüfungen # S T #

vom 5. März 1986

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 6 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1877!) betreffend die Freizügigkeit des Medizinalpersonals in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 12. November 19842>, beschliesst:

Art. l

Die Verordnung vom 12. November 1984 3 > über die Gebühren und Entschädigungen bei den eidgenössischen Medizinalprüfungen wird genehmigt unter dem Vorbehalt, dass folgende Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden:

Art. l Abs. l und 4 1 Die Gebühr für die einzelnen Prüfungen beträgt: a. Erste Vorprüfung für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte b. Zweite Vorprüfung für 1. Ärzte und Zahnärzte 2. Tierärzte c. Schlussprüfung für Ärzte 1. erster Teil: 2. zweiter Teil 3. dritter Teil d. Klinische Grundfächerprüfung für Zahnärzte e. Schlussprüfung für Zahnärzte f. Schlussprüfung für Tierärzte 1. erster Teil 2. zweiter Teil g. Naturwissenschaftliche Prüfung für Apotheker h. Pharmazeutische Grundfächerprüfung

Fr.

150 310 360 210 450 210 230 740 410 690 320 280

» SR 811.11

2 3

> BEI 1984 III 1104 > AS 1986 817

1986-409

7 Bundesblatt. 138. Jahrgang. Bd. II

109

Eidgenössische Medizinalprüfungen Fr.

i. Assistentenprüfung für Apotheker k. Schlussprüfung für Apotheker

320 460

4

Kandidaten, die eine Prüfung oder einen Teil der Schlussprüfungen für Ärzte oder Tierärzte wiederholen, -bezahlen die ganze für diesen Teil festgesetzte Gebühr. Für die Wiederholung eines Teils der Schlussprüfungen für Zahnärzte oder Apotheker ist zu bezahlen: a. Zahnärzte , , · FF.

;. .

  1. erster Teil 550 2. zweiter Teil 240 b. Apotheker 1. erster Teil 190 2. zweiter Teil 320

Art. 11 Abs. l 1 Die Entschädigung der Examinatoren und Koexaminatoren für die Vorbereitung, Abnahme, Aus- und Bewertung der Prüfungen richtet sich nach folgenden Ansätzen: , Fr a. mündliche Prüfungen und schriftliche Prüfungen nach dem Kurzfragen-Kurzantworten-Verfahren 11 b. praktische Prüfungen 20 c. schriftliche Prüfungen nach dem Wahlantwort-Verfahren, pauschal . 2000 Art. 13 Aufgehoben Art. 16 1 Freipraktizierende Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker, die bei den Prüfungen mitwirken, erhalten: a. einen Zuschlag von 75 Prozent auf den Ansätzen des Artikels 7; b. einen Zuschlag von 100 Prozent auf den Ansätzen des Artikels .11.

2 Ist nur ein Kandidat zu prüfen, beträgt der Zuschlag 150 Prozent.

Art. 2

Dieser Beschluss ist nicht allgemeinverbindlich; er untersteht nicht dem Referendum.

Nationalrat, 3. Dezember 1985 Der Präsident: Bundi Der Protokollführer: Zwicker

110

Ständerat, 5. März 1986 Der Präsident: Gerber Die Sekretärin: Huber

.

P2"

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Bundesbeschluss über die Genehmigung der Verordnung über die Gebühren und Entschädigungen bei den eidgenössischen Medizinalprüfungen vom 5. März 1986

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20.05.1986

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