ST

Schweizerisches Bundesblatt.

XIII. Jahrgang ll.

ST

Nr. 41.

31. August 1861.

Aus den Verhandlungen des schmeiß Bundesrathes.

(Vom 23. August 1861.)

Der ausserordentliehe Gesandte der schweiz. Eidgenossenschaft in Brasilien, Herr v. Tschudi, hat über seine mit dem Haus Vergueiro und

Eomp. in Santos hinsichtlich der Rechnungsliquidation gepflogenen Unterhandlungen dem Bundesrathe Bericht erstattet. Das diessfällige Schreiben lautet also:

^

S. Exe. dem Herrn Bundespräsidenten Knüsel.

Um den hohen Bundesrath von der gegenwartigen Lage der Angelegenheit mit Vergueiro und Eomp. zu unte...richten , theile ich Ew. Excellenz beifolgend Eopie meines Briefes vom 22. Juni an Vergueiro und Eomp., so wie Uebersezung deren Antwort vom 6. Juli mit.

Mein Brief enthält ein Resüme der ganzen Korrespondenz, die ich mit Vergueiro und Eomp. geführt habe, und Ew. Excellenz konnen daraus ersehen, mit welcher Zogerung dieses Haus mir immer geantwortet hat.

Der Bries von Vergneiro und Eomp. wirst ein scharfes Licht ans die unehrliche Handlungsweise dieses Hauses.

  1. Verlangen Vergueiro und Eomp. die Verantwoxtliehkelt des Dr. F. Schmidt aus Hamburg, und Vollmachten von ihn. an unch ubertragen ; trotzdem Dr. Schmidt in seinem Briefe vom 12. September 1860 ausdrükiich den Herren Vergueiro und Eomp. erklärt hat, dass er durchaus keine Vollmachten zu übertragen habe, da er nur von drei Gemeinden solche erhalten habe und es zur Abu..ikelung dieses Geschästes vollkommen genüge, dass die Gemeinden dieselben mir übergeben haben.
  2. Stellen Vergueiro und Eomp. als Bedingung , um mit mir zu unterhandeln , dass ich ,,alle Verantwortlichkeiten , welche Dr. Sehnndt gegen sie eingegangen sei, auf mich nehmen solle. " Diese unvernünftige und unverschämte Forderung lasst die Absicht von Vergueiro und Eomp.

Bundesblal.t. Jahrg. XIII. Bd. II.

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^

vollkommen durchschauen ; denn Vergueiro und Eomp. ^agen im weitern Verlaufe ihres Briefes: ,,Die Reklamationen, die wir vorzulegen haben, sind von nicht ge..

ringer Bedeutung.^ Vergueiro ^und Eomp. wollen also den Gemeinden gegenüber eine Gegenreehnung macheu , und diese wird sieh so hoch belausen, dass der Saldo zu Gunsten der Gemeinden wenig oder nichts betragen ^ wird ; denn Vergueiro und Eomp. sagen ausdrüklich, ,, sobald diese ausgeglichen , werden wir jedweden Rest, der sich gegen uns heraussteilen sollte, baar bezahlen.^ Also e.ner Schuldforderung von mehr als Fr. 240,000 eine Gegenrechnung von fast gleichem Betrage.

Ew. Exzellenz sehen aus diesem Briefe hinlänglich, dass Vergueiro^

und Eomp. nieht gutwillig bezahlen wollen. Dieses Haus befolgt aueh,

wie schon osters bemerkt, die perfide Taktik, dass es gewohnlieh eine sehr lange Zeit verstreichen lasst, ehe es meine Briefe beantwortet ; wahrscheinlieh wird auch der Ehes des Hauses wiederum für einige Monate von Santos sich entfernen, um so viel ^eit zu gewinnen.

Es bleibt m.r nun ^ durchaus nichts mehr übrig, als den gerichtlichen Weg einzuschlagen.

Mit dem nächsten Dampser werde ich an Vergueiro

und Eomp. folgende ^Erklärung richten .

,,Jn Erwiederung des Briefes der Herren Vergueiro und Eomp.

,,vom 6. Jnli 1861 sieht sich der Unterzeichnete zu folgenden Erklären,,gen veranlasse ,,1) Die Herren Ver^ueiro und Eomp. haben sich durch Kontrakt ver.,pslichtet, den schweizerischen Gemeinden die Vorschüsse, die von ,,diesen Gemeinden an Kolonisten, die vom Hause ^ergueiro und ^ ,,Eomp. als Bareerie-Eolonisten nach der Vrovin^ ^. Baulo im,,portirt wurden , in bestimmt sestgesezten Zeiträumen zurük^ubefahlen.

,,2) Die betretenden schweizerisehen Gemeinden haben die Vollmachten, ,,die sie s. Z. dem Agenten des Hauses Vergueiro und Eomp., ,,^. Schmidt in Hamburg oder irgend einer anderen Bergson be,,huss der Empsangnahme des Geldes, das Vergueiro und Eomp.

,,den schweizerischen Gemeinden schulden ,. zurükgezogen und dem ^Unterzeichneten übertragen.

,,3) Jn Folge dieser in gesezlicher Form ausgestellten Vollmachten ver,,langt der Unterzeichnete die Rük^ahlung der Gemeindevorsehüsse ,,vom Hanse Vergueiro uud Eomp.

,,4) Der Unterzeichnete wird keinerlei Verpflichtungen, die der Dr.

,,^. Schn.idt in Hauiburg gegen das Haus Vergueiro und Eomp.

^eingegangen ist, aus sieh nehmen.

,,5) Will das Haus Vergneiro und Eomp. in Folge dieser Erklarnn,,gen die Liquidation der Gemeindevorsehüsse mit dem Unterzieh,,neten nicht vornehmen , so wird derselbe unverzüglich die Geseze

549 ,,des Reiches in Anspruch nehmen, um seine Forderung auf ge,,richtlichem Wege zu betreiben.

,,Es hangt also nur von den Herren Vergueiro und Eomp.

..ab, diese Liquidation auf sreundsch^ftlichem Wege vorzunehmen, .,oder sie den Gerichten zu übergeben. .

,,Wenn der Unterzeichnete bis zum 12. August 1861 keine Antwort von den Herren Ver^ueiro und Eomp. erhält, so be^trachtet er es als ein ^eichen, dass ^ie Herreu Vergueiro und .,Eomp. den gerichtlichen Weg vorziehen.^ Wenn ich also bis .^u dem bestimmten Zeitpunkt keine Antwort er^halte, so werde ich einen Advokaten mit den nöthigen Vollmachten nach Santos senden. Jch habe mit demselben schon ^vorläufige Rüksprache ge.^ nommen.

Jch kann Ew. E^ellen., mit Befriedigung mittheilen, d.^ss der Minister des Akerbaues, des ^Handels und der ossentlichen Arbeiten sich an den Staatsrath gewendet hat, um vou denselben ein Gutachten zu erhalten, auf welche Weise Vergueiro und Eomp. am sichersten zur Zahlung angehalten werden können. Jch werde die ^lntwort dieser Tage erhalten.

Wenn die Angelegenheit bei den Gerichten anhängig ist. so wird die kais. Regierung jedenfalls auf die betreffenden Richter den Einfluss nehmen, den sie in den Schranken des Rechtes ausüben kann ; im günstigsten ^alle wird sich aber der Vro^ess ein paar Jahre lang hinausziehen.

Sobald einmal alle gerichtlichen Schritte eingeleitet sind, so kann ich in dieser Angelegenheit nichts mehr thun ; es kann daher dieselbe, wenn ich die übrigen Gesehaste mit der kais. Regierung erledigt habe, keinen Grund zu meinem längeren Aufenthalte in Brasilien abgeben. .

Genehmigen Ew. Er.eellenz den ^lusdruk meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.

^ ^ ..

Rio de Janeiro, den 23. Juli 18^1. . ^ Der außerordentliche Gesandte. .

der schweizerischen Eidgenossenschaft:

..^

.oon Tfchl..^.

Uebersezung.

.

Schreiben des .^errn ^. Tfch^di au die ^erreu .^er.^eiro und ^omp.

in ^antos.

^

Rio de Janeiro, den 22. Juni 186t.

An die Herren Verguerio und Eomp.^ in .^antos.

Jn einem au die Herren Vergueiro und Eomp. den 24. Juli vorigen Jahres an den Unterzeichneten gerichteten Schreiben ersuchten ihn dieselben,

550 zu erklären , ob er mit den erforderlichen Vollmachten versehen sei , um mit ihnen über die Liquidation der Vorschüsse in Unterhandlung zu treten , welche den schweizerischen Kolonisten von ihren Gemeindsbehorden gemacht worden waren , und sie ersuchten den Unterzeichneten dringend , im Falle er keine Vollmachten befize, solche binnen kürzester Frist ans der Sd..weiz kommen zu lassen , da sie sehr wünschten , diese Liquidation selbst mit einiger Einbusse von ihrer Seite so bald als moglieh zu Ende zu bringen.

Jn seiner Antwort vom 27. Juli gleichen Jahres erwiderte der Unterzeichnete den Herren .Vergueiro ........ Eomp., dass er, da er sich nicht im Befi.^ von Vollmachten befinde, solche mit dem englischen Baketboot vom 8. August verlangen werde. Hieraus sprachen die Herren Vergueiro^ und Eomp. ^n ihrer Erwiderung oom 3. August wiederholt ihre Absieht aus , diese Vorschüsse alsbald nach dem Eintreffen jener Dokumente ^u lienndiren.

Den ^. Oktober 1860 theilte der Unterzeichnete den Herren Vergueiro und Eomp. die Abschrift eines von Herrn F. Schmidt in Ham^ burg an den schweizerischen Konsul in nämlicher Stadt gerichteten Schreibens mit, und er drükte ihnen sein Erstaunen darüber aus, dass sie die Vorlegung von Vollmachten von Herrn F. Schmidt verlaugten, welcher doch erklart habe, seit vier Jahren nicht mehr ihr Agent zu sein.

Die Herren Vergueiro und Eomp. erwiderten den 23. Oktober, dass, obwohl Herr Schmidt aufgeholt habe, ihr Agent zu sem, weder sie, noch er durch diese Thatsache früher eingegangener Verpflichtungen enthoben würden.

Den 15. Dezember theilte der Unterzeichnete den Herren Vergueiro und Eomp. abermals die Abschrift eines neuen an sie gerichteten Briefes des ^Herrn Schmidt mit , womit er ihnen die gründe darzulegen beab..

fiehtigte, warum er seine Vollmachten nicht übertragen konne. Der Unterzeichnete bennate alsdann den Anlass, ^die Herren Vergueiro und Eomp.

einzuladen, sieh mit ihm ins Einvernehmen zu sezen, damit man so bald als moglich zu einer definitiven Regelung der in Rede stehenden Vorschüsse

gelange.

Mit Schreiben vom 26. Dezember übermittelten die Herren Vergueiro und Eomp. dem Unterzeichneten die Abschrift eines Briefes von Hrn.

Jof.^ Vergueixo, dem Ehef ihres Hauses. sie erklärten überdiess, derselbe werde sich mit dem Unterzeichneten, sobald sich dieser im Befize der erforderlichen Vollmachten befinden werde, .ins Einvernehmen se^en, .tnd bezeichneten den 1^. Januar als den Zeitpunkt der Rükkehr ihres Ges^äftshanptes von Santos.

. Endlich brachte der Unterzeichnete den Herren Vergueiro und Eomp.

unterm 2.). Dezember zur Kenntniss, dass er sich seit dem 19. gl. Mts.

hn Befi.^e der formlichen, nach Vorschrift des Gesezes ausgestellten Vollmachten aller Gemeindsbehorden befinde, welche den aus Auftrag der

551 Herren Vergueiro uud Eomp. angeworbenen Schweizerkolonisten Vorschüsse gemacht hatten.

Nachdem er auf diesen Brief von den Herren .Vergueiro und Eomp.

binnen 4 Monaten keine .Antwort erbalten hatte, wandte sieh der UnterZeichnete von Reuem unterm 1. Mai an diese Herren, bestätigte ihnen fein Schreiben vom 2.). Dezember 1860, und verband damit die erneuerte Einladung, mit der Liquidation der Vorschüsse zu beginnen.

Mit Schreiben vom 26. Mai benachrichtigten die Herren Vergueixo und Eomp. den Unterzeichneten , die Erwiderung aus seinen Brief vom 1. Mai sei durch eine .Krankheit ihres Assolé, Hr... Jose Vergueiro, .. verzogert worden , sie würden aber mit einem der nächsten Dampfer antworten.

.Nachdem ein Monat verflossen war, ohne dass die Herren Vergueiro und Eomp. die versprochenen Mitteilungen gemalt hatten, sah sich der Unterzeichnete genötigt, sich nochmals an di... Herreu Vergueiro und Eomp.

zu wenden, uni sie anzufragen . ob sie wegen der Rükerstattung der Vorschüsse in Unterhandlung treten wollen, ja oder nein, damit im Verneinnngsfalle zu den geeignet erachteten Maßnahmen geschritten werden konne.

Die Hexren Vergueixo und Eomp. behaupten, ihrerseits Ansprüche zu haben; Unterzeichneter ist bereit, diese Ansprüche zu vernehmen, und wird es niemals verweigern, denselben geregt zu werden, wenn sie wohlbegründet sind. Diese Ansprüche können nur die Kolonisten aus den Gütern der .^erren Vergueiro und Eomp. und keineswegs diejenigen Koloniften betreffen, welche sie andern Fazendeiros überlassen haben, welch^ leztere die Herren Vergueiro und Eomp. alle für diese Kolonisten vorge^ fehossenen Auslagen gänzlich vergütet haben.

Der Unterzeichnete gibt sieh der Hoffnung hin. die Herren Vergueiro und Eomp. werden ihn mit einer baldigen Antwort beehren, und er benuzt diesen Anlaß, ihnen d^ie Versicherung seiner vollkommenen Hochachtung auszusprechen..

Der außerordentliche Gesandte der schweizerischen Eidgenossenschaft in ^...silien:

.^. .^. dou Ts^i.

Uebexsezung.

^chre.^en .^er ferrea ^r^^iro n^ ^^^ ^ .^au^^ au .^rru ^on Tfchn^.

Zufolge unseres Briefe.^ .^om 26. Mai und d.^ .^u^^ E^eellenz vom 22. verflossenen Monats sind ^ir verpflichtet ^u ant.^or^n , d^.ss .^ir ^

552 E^ellenz zu Dienste.. stehen, insofern dieses den Abschluss der Rechnungen schweizerischer .Gemeinden betrifft. Wir bestehen aus der Verantwortlichkeit des Herrn Dr. F. Schmidt in Hamburg; da wir jedoch wünschen, dieses Geschäft zu beenden, so machen wir Ew. Exzellenz folgenden Vorschlag: 1. Da einmal Ew. E^llenz nicht mit der uothigen Vollmacht des Dr. ^. Schmidt in Hamburg versehen ist, als Einiger, mit dem wir über die E.nsührung der schweizerischen Kolonisten übereingekommen, und als Einziger, der uns für die gute oder schlechte ^ufsührung verantwortlieh, also auch der Alleinige, an den wir unsere Forderungen zu stellen haben, so wird es uns jedoch genügen, dass Eu.,. Er^eelleu^ in Jhrem offiziellen Eharakter, den .^ie bekleiden, uns erklaren, ..,^llle Verantwortlichkeit, die.^ der Herr Dr. F. Schmidt uns gegenüber eingegangen ist, zu übernehmen.^ Dieses ist um so mehr nothwendig, da die Reklamationen, die wir vorzulegen haben, von nicht geringem Betrage sind und sieh auf das Recht, das uns zur Seite steh.^, stüzen. Sobald diese ausgeglichen, werden wir jedweden .^est, der sieh gegen uns herausstellen sollte, baar bezahlen.

2. Wir haben Ew. E...eell..n^ dringend ^u bitten, dass unser Briefweehsel in unserer .Landessprache geführt werde, da wir in den andern sehr wenig bewandert sind, um uns auszudrüken , wie wir es wünschen.

Wir ersuchen desshalb Ew. E^.ellenz bei dieser Gelegenheit, uns irgend eine Bemerkung über Jhre frühere Korrespondenz ^u erlassen, denn in der Folge werden wir Gelegenheit haben , mit Genauigkeit die verschiedenen Bunkte zu beantworten; für den ..^lngenblik wünschen wir niehts weiter als die Grundlage festzustellen, um dieses zwischen uns .anhängige Geschäft zn beenden.

Wir stnd mit grösster Achtnng und Ehrerbietung S a n t o s , den 6. Juli t861.

Ew. E^.el.len^ aufmerksame Verehrer :

.^e.^ueiro mtd ^mp.

^ore. Die ..^n .^.^rrn von Tschudl getanen Schritte find vom Bundesrathe gutgeheißen worden.

(Vom 26. August 1861.)

Der Bundesrath hat für die Sendungen von ,,^iebesgaben für die Brand- u..d Hagelbesehädigten im Kanton Ludern ^, welche unter dieser Bezeichnung an das Departement des Junern des gedachten Kantons oder von demselben verwendet werden, Vortofreiheit bewilligt.

553 (Vom 28. August 1861.)

Den eingekommenen Gesuchen des^ historischen Vereins der V Orte und der geschichtsorschenden Gesellschaft der romanischen Schweiz entsprechend, hat der Bundesrath beschlossen : 1. Der Kredit für das Jahr 1861 von Fr. 2000 für den historisehen Verein der V Orte (Luzern, Uri, Schw..^, Unterwalden und ^ug^ und sur die geschichtforscheude .Gesellschaft der romanischen Schweiz wird in der Weise vertheilt , dass der Verein ^r. 800 und die Gesellschaft

Fr. 1200 erhält.

2. Beiden Vereinen ist bei der Verabreichung ihrer Betreffnisse der ^ Wunsch auszudrüken, sie mochten, so weit es ohne wesentliche Beeinträch-

tignng ihres Geschäftsganges geschehen kann, das Urkundenregister der

allgemeinen geschichtsorsehenden Gesellschaft der .^chwei^ mit Sammlungen und Zusammenstellungen unterstüzen.

Der Bundesrath hat beschlossen, dass in Beziehung. auf Uebernahme der Transport- und Versicherungskosten die Künstler, welche sieh an der Londoner Weltausstellung , Abtheilung ,, schone Künste^ betheiligen, gleich gehalten werden sollen , wie die Aussteller von Jndustriegegenständen.

(Siehe Seite 539 hiepor.)

Der Bundesrath genehmigte den von seinen. Militärdepartement mit den Gemeindebehörden von Rapperschw.^l unterm 19. diess abgeschlossenen Vertrag über unentgeltiche Abtretung des nöthigen .Landes zur Erbauung eines eidg. Zeughauses und Munitionsmagazins daselbst.

(Vom 30. August 1861.)

Mit Rüksicht ans bedeutende Geschästszunahme auf der FahrpostSpedition in Zürich hat der Bundesrath für dieselbe zwei neue Kommisstellen kreirt.

Vom Bundesrath sind gewählt worden : Hr. Robert Walder, von Bäxetschw^l (Zürich), als Vosthalter und

Telegraphist in Wezikon,

,,

Jakob Schwegler, pon Wattw..l (St. Gallen), als Kommis auf dem Bostbüreau Rheinek.

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31.08.1861

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