Beilage Rr. 5.

ST

Uebersicht

Zur Seite 808.

der wegenn Verletzung des Poastregals verhängten Bussem 1863.

Uebertretung von Konzessionsbedingungen.

Unerlaubter Bersonen^ transport.

preise.

Missbraueh

Verwendung

der

entwertheter

Bortosreiheit.

Frankomarken.

^

Fälle.

Bu^enb^rage.

Fälle.

Fälle.

^

Versendung

Geschriebene und gedrukte

von Briefen al^

verbotene Beilagen

^ahrpoststüke.

in ^ruksachen.

Fälle. ^ Bu^enbeträge.

Bu^enbeträge.

Falte.

Total.

Verschiedene Verlegungen.

^n^enbeträge.

Fälle.

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Fälle.

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809 .^.

.^nr.^e^n.

  1. U e b e r f i e h t .

Wir haben in unserem vorjährigen Geschästsberichte die veränderten Verhältnisse, in welche das Knrswesen seit Eroffnnng der Eisenbahnen getreten ^ist, hervorgehoben und nachgewiesen, dass zugleich mit Verminde^ rung der Einnahmen auch die Besorgung des Dienstes schwieriger und kompli^irter geworden ist.

Wir werden nun Gesagtes nicht wiederholen, konstatiren aber mit Befriedigung aus den Rechnungen, dass wir schon im Jahr 1862 am Ende der Krise angelangt waren und nun ansangen, uns von dem Rükschlage zn erholen, den die Eisenbahnen^ans das Knrswesen ausgeübt haben. Als Massstab für Benrtheilung des finanziellen Standes des Knrswesens haben wir von jeher das Verhältnis der beiden Hauptr.^briken: .,Einnahmen von Reisenden und Transportkosten^, angenommen. Jn dem für die Finanzen günstigsten Jahr l 852 betrugen der Ertrag d e r Reisenden .

.

.

.

. ^r. 3,013,762. 97

die Transportkosten so dass wir

.

.

.

.

., 2,989,398. 04

nur auf diesen Rubriken allein einen

Gewinn hatten von

.

.

.

.

.Fr.

24,364. 93

Seither hat der Gewinn in Verlust umgeschlagen. J.u Jahr 1856, als bereits 71 Stunden Eisenbahnen im Betriebe waren, betrug der Verlust aus obigen beiden Rubriken ^r. 42l ,38.) und stieg dann in Folge Ver-

vollständignng des Eisenbahnnezes im Jahr 1861 aus ^r. 1,052,2l8.

Schon im Jahr 1862 trat eine Besserung eiu, indem der Verlust nur noch Fr. 969,426 betrug, und in unserm Berichtsjahre konnte der Ver..

lust auf Fr. 909,17..) . ermäßigt werden. Die nachstehende Uebersieht ^eigt die nach und nach eingetretene Veränderung : Jahrgang. Ertrag der Weisenden.

Tran.^or.^oste....

Ausfall. .

1856 1857 1858 1859 1860 1861 1862 ^ 1863

Fr. 4,032,921 ^r. 4,454,3l0 Fr. 421,389 ,, 3,754,726 ,, 4,294,703 , 539,977 ,, 2,739,207 ,, 3,762,550 ,, 1,023,343 ,, 2,239,692 ,, 3,192,792 ,, 953,100 ,, 1,979,640 ,, 3,03l,803 ,, l,052,163 ,, 1,933,787 ,, 2,986,005 ,^ l,052,218 ,, 1,938,364 ,, 2,907,790 ,, 969,426 ,, 2,005,053 , 2,914,232 ^, 909,179

Die Auslagen sur Transportkosten haben demnach nur um ^r. 6,442 Zugenommen, während die Einnahmen an Reisenden sich um ^r. 66,689 vermehrten, so dass eine Verminderung des Ausfalls um Fr. 60,247 er-

folgt ist.

Wenn auch angenommen wird, dass die günstige Witterung im Sommer eine grossere Anzahl von Reisenden herbeigezogen und ^u diesem günstigen Ergebniss beigetragen hat, so darf nichts desto weniger, da der Verkehr nicht nur auf einzelnen Routen , sondern allgemein zugenommen

8l0 hat, erwartet werden, dass, abgesehen von allsälligen ganz ausserordentliehen Ereignissen, nachhaltig günstigere Ertragsverhältnisse eintreten werden, namentlich wenn in Fol^e für einmal stattgesnndener Vervollständig gung des schweizerischen Eisenbahnne^es durch Erossnung der Langnau^ Bern^iel und Zürieh-Luzern, eine gleichmäßigere und sicherere Entwiklung der Kurseinrichtungen vor sich gehen kann.

Das Verhältniss der Einnahmen an Reisenden allein zu den Ausgaben an Transportkosten ist aber nieht vollig massgebend sur die Beurtheiluug des Ergebnisses der Fahrpost überhaupt, sondern es müssen, als Hauptsaktoren, einerseits den Einnahmen an Reisenden diejenigen an Fahrpoststü^u^ und andererseits den .Ausgaben an Transportkosten auch diejenigen sur Vostn.aterial beigefügt werden, indem die Verorderung der ^ahrpoststuke in sehr erheblicher Weise auf die Transportkosten und auf die Ausgaben für Bostmaterial einwirkt. Es konnten nämlich mit Rüksieht aus den Reisendenvertehr allein eine grosse Anzahl von Kursen einspännig geführt werden , während der Fahrpostverkehr grossere Fuhrwerke und eine stärkere Bespannung erheischt. Ebenso werden die Fuhrwerke durch die starken Ladungen au ^ahrpoststükeu schneller abgebt und reparatnrbedürstig, als wenn sie nnr ^nr Beförderung von Reisenden und deren Gepäk zu dienen hätten.

Ans nachfolgender Uebersicht geht hervor, dass diese richtige Bereeh..

..ungsweise stets einen Ueberschuss der Einnahmen über die Ausgaben ^ausweist.

Einnahmen an ^lu^gaben an .Weisenden und Fahr^ Transportkosten und Ueberschuß.

p.^ststüken.

.^ostmaterlal.

Fr. 5, ^^ ^

1856 1857 1858 18.^9 1860 186l 1862 1863

4 ,.)16 ,078 743 ,496 659, 574 76l ,984 ,, 4 ,762 ,925 5, 524, 909 296 ,500 ,, 4 167 ,465 ^ 463, 965 ,608 ,, 3 512 ,51l ^^068, 119 256 ,565 .^^ 636, 6l3 ,, 3,380 ,048 251,740 ,, 3 388 ,774 3^ 640,5^4 445 ,580 ,, 3 327 ,577 ,, .^^ 773, l 57 .^8 ,210 ,, 3 384 ,743 ,, .^^ 942, 953 DerUeberschnss des Berichtsjahres übersteigt hiena.h um Fr. l 12,630 ^ ^ , ^ ^

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denjenigen des Jahres l 862.

dieses Ergebnisse beweist, dass nicht nur der Personenverkehr, sondern, wie oben gesagt, der Verkehr im Allgemeinen zugenommen hat und bestätigt aufs Reue die sehou ost geäusserte Ansieht, dass nur die Vereiuigung des Trausports der Reisenden mit demjenigen der Brief- und ^ahrpost die Mogliehkeit eiuer vollständigen Entschädigung der Kautone gewährt. ^ Die Aenderungen, die seit Erstellnng der Eisenbahnen im Kurswesen^ vorgekommen sind, bestehen hauptsächlich in Ersezung der grossern ergiebi-

8l1 gen Knrse dureh kleinere Lokalknrse, so dass für den Betrieb der grossern Boftwägen beinahe ausschliesslich nur noch die Alpenpässe übrig geblieben sind. ^ie nachstehende Uebersteht zeigt uns auch, dass wenn die ^ahl der verwendeten Pferde steh bedeutend verminderte, diejenige der Kurse, der Kondukteure und der Wägen und Schlitten sieh dagegen nicht unbedeutend vermehrt hat.

Kurse . . . . . .

Stunden der Knrsstreken Kondnkteure . . . .

Pserdehalter . . . .

Postinone . . . . .

Bserde . . . . .

Wägen und Sehlitten .

I8^.

. 244 . 1143 . 1^0 . 256 . 7l0 . 3840 . 1064

1..^.

306 10 l 2 208 245 4^8 2677 1l 87

t8^3.

3l8 10l 8 2l 4 243 .5l7 2800 1155

^ie im Verhältniss zum Jahr 1856 stets noch grosse Anzahl von V oftfuhrwerken wird durch die Menge von Lokalknrsen und durch den Umstand gerechtfertigt, dass sür die meisten Postkurse je nach der Jahreszeit und der Frequenz versehiedeue Wagengattungen verwendet werden müssen. Es wäre zu wünschen, es würde der Postverwaltuug in Ansehasfung der geeigneten Postwägen bei Feftsezuug ^des Budgets freiere Hand gelassen. Es würde dadurch nicht nur das Publikum mehr befriedigt, sondern auch der Reiuertrag erhoht werden, deuu das mogliehst richtige Anpassen der Wägen an die durchschnittliche ^re^ueuz eines jeden Kurses während der verschiedenen Jahreszeiten behnss Verminderung unnothiger Transportkosten bildet, wie bereits im vorjährigen Geschäftsberichte erortert wurde, eine der wi.htigften Aufgaben des Kursbüreaus.

Es werden daher die Tabellen über die Zahl der Reisenden in den Hauptund Beiwägen und über die Ausgaben nach den verschiedenen Rubriken sorg..

faltig zusammengestellt und monatlieh geprust. Wenn Uebelstände wahrgeuommeu werden, so wird remel^irt, was aber oster wegen Mangel der uothigen passenden Wägen nicht moglich ist. Aueh dürsen wir die allgemeine Klage nieht unerwähnt lassen , dass auf grosseren Kursen die Reisenden mit den von den Pferdehaltern zu liefernden Wägen, die aus jeder ^tation wechseln, nur schlecht bedient sind, und dass es sehr ^ünsehbar wäre, es konnten die .^auptwägeu durch neue ersezt und die noch brauchbaren zu postamtliehen Beiwägen verwendet werden.

Als ausseror^entli^he und wichtige Vorkommenheite.. in der diessjähri^ gen Kursbewegung notiren wir : 1. Uuterbruch der Kommunikation wegen ganz außerordentlich großen ^chneesalls auf der südliehen Seite ^er sämmtlichen Alpeuübergänge ^.implon, Gotlhard, Beruhardin, Splügeu, Julier und Bernina im Mouat Januar.

Sowohl die Reisenden als auch ...ie ^ahrpoststüke , und selbst die Briespost mussten, bis der betreffende Pass^ wieder geoffnet war, überalt

812 mehrere Ta^e zurnl.bleib^.. Die Briesselleisen wurden indessen wo immer moglich und selbst mit Lebensgefahr von den Kondukteuren selbst, oder zugezogener Hilssmannschast, über den Berg besordert, was die Verwaltung zu einer nicht unbedeutenden Summe von außerordentlichen Aus^.rben veranlasste, unter Anderm aueh ^.r Ertheiluug von Gratifikationen an die Kondukteure, welche sieh . allgemein durch Muth und Ausdauer ausgezeichnet haben.

2.

Unterbrnch der Dampfschiffahrt aus dem ^Brienzersee vom 20. Jaunar bis 20. März, weil, in Folge eines Stnrmes, der Landungspla., in Brien., zerstort worden war. Der Bostverkehr ^wisehen Jnterlakeu und Brien.^ wurde während dieser ^eit dnrch einen provisorisehen .Landpostdienst vermittelt.

3. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Waldshut^Sehasfhausen^Ko..stanz am 15. Juni und die dadurch. nothwendig gewordene Reorganisation der ^ostknrse in Dortiger Gegend.

4.

Die Einführung des neuen Sommerkurses von Brieg bis ^lrona, dessen allsälliger Verlust aus der Streke Domo d^Ossola-Arona, laut Vertrag durch die Eisenbahngesellsehaften der L^ac d'll^e und der

Westbahu theilweise., gedekt wird.

5. Ferner die Wiederherstelluug eines zweiten Kurses vom 1. Juli bis Mitte September zwischeu Ehur und Sa^uaden, wodurch den. dringenden Bedürsniss besserer Fahrgelegenheiten für die so zahlreichen, das .Engadin besuchenden Touristen und Kurgäste Rechnung getragen wurde.

6. Die ziemlich bedeutenden provisorischen Bosteinriehtungen während des eidgenossisehen Schüzenfestes in Ehau^-de-Fonds, welche zwar wegen der zu dieser Zeit hohen Vserdentschädigungen etwelchen Verlust für die Vostkasse zur Folge hatten, aber allseits mit grosser Befriedigung ausgeuommen und anerkannt worden sind.

7. Unterbrach der Eisenbahnfähren ^wisehen Lausauue und ^verdon vom 26. bis 30. September wegen Ueberschwemmung. Die Eoinzidenz an beiden Endpunkten wurde während dieser Zeit durch versehiedeue außerordentliche Bostdienste vermittelt.

2.

V e r ä n d e r u n g e n im B e st a u d d e r K u r s e.

Rachstehend solgenn die neuen Kurseinrichtnngen Kurseinrichtnng und anderweitigen .Kursänderungen in chronologischer onologisch.er Reihenfolge.

  1. R e u e J a h r e s k u r s e .
    1. Bern^.Aarberg über Schwanden
    2. ^reiburg-Murten lll . . .
    3. ^ignau.-Rothenbach ^ . . . .
    4. Lu^ern-^i^kirch

. . . .

einspännig

,, ,, ,,

Beginn.

16. Mai.^

  1. Juni.
  2. ,,

1.

,,

^3 Beginn.

5) Basel Vosthos-Badiseher Bahnhos, fourgon . . . . .

6) Steinlinden . . . . .

7) Eglisau-^ehafshansen . . .

15. Juni.

einspännig zweispännig ,,

15. ,, 15. . ,, 15. -

8) Unterneuhans-Wilchingen, Doppelkurs einspännig

(Ertrag zu Gunsten des Unternel.mers).

.)) Martign^, Vostbüreau-Bahnhof, Fourgon . . . . . . . .

einspännig 10) Bo..iswpl-Beiuw^l . . .

,, ^Ertrag .zu Gunsten des.^Unternehmers).

.l1) Lu^uo-Tesserete . . . .

...

^Ertrag zu Gunsten des Unternehmers).

12) Thnn-Weissenbnrg, Winterdienst ,.

13) Delémont-Boeeourt . . .

,, l 4^ Müllheim-Stekborn l ...

,,

l 5)

,,

.,

II

. .

10. Juli.

16. ,,.

20. Oktober.

  1. Rovember.

1.

1.

1.

1.

1.

zweispännig

ll^) ^tekborn-^oustan^ . . . .

l 7) Ermatingen-^ehaffhansen . .

l 8) Lenzbürg-Wildegg . . . .

,, ,,

einspännig

.9.

(Ertrag zu Gunsten des Unternehmers).

h.

Reue S o m m e r k u r s e Betriebsdauer.

  1. Beiden-Jlan^, 4 Mal wöchentlich, 2 ) Brieg-.Arona . . . .

einspännig 4-5spännig

5) Ehur-.^amaden .

4^5spän^.ig

3) Reigoldsw.^l-Liestal . .

4) Einsiedelu-Riehterschw^l .

.

.

2spännig 3späunig

vom 15. Juni bis 15. Sept.

,, ,, ,, ,,

15. ,, 16. ,, 16. ,, 1. Juli

,, 15. .^kt.

,, 14. Sept.

,, 16. Okt.

,, ^15. Sept.

c. V e r a u d e r u n g e n bei ^ o m m e r k u r s e n , welche im V o r j a h r e im Betrieb waren.

1 ) Aigle^le Sepe.^, ein ^Monat längere Dauer.

2) ^lüeleu^lirolo Rachtkurs, 6pläz^ge anstatt 4pläzige Wägen.

3) Thun,. Vostbüreau^Sehifflände ll. Omnibus nieht wieder eingeführt.

4) Vonte-Tresa-^^ino nicht wieder eingeführt.

5) .Lenk-Zweistmmen, am l. April zum einspännigen Jahreskurs erhoben.

^) ...l.ltstätten-Gais, Verlängerung bis Ap.penzell, vom 1. Juni bis 30. September.

d.

A u s g e d e h n t e ä l t e r e Kurse.

  1. Allaman-Gimel, ans Allamau^Gimel-Biere 2) Ehe^bres-Mezi^res, auf Ehe^bres-Moudon 3) ^arau-Sehoftland, aus Aarau-Kir^hleerau B^ndesbl^tt. Jahra.^I. Bd.I.

^

.

.

.

am 1. Januar.

,,. 15. ^ebruar.

,^ 1. Juni.

65

.^14 4) Watlw^l-Resslau, anf Wattw^l-Wildhaus . am 1. Juni.

5) Lenzburg-Sarmenstorf, auf Wildegg-Sarmenstorf

,,

l .August.

e. G r o s s e r e W a g e n k l a s s e n als im Vorjahre wurden im Laufe des Rechnungsjahres wegen zuneh^ mender Fre.^uen^ auf folgenden Kursen verwendet: .

  1. Aarau^.Menziken l 2)

Eossona^-.Le Bont

vom 1. April an ,,

l . Jnni

6 statt 2pläzige Wägen.

,, 4-5

,,

2

,,

3) Burgdors^umiswaldH,, 1. ,, ,,5-6 ,, 2-3 ,, 4) Sursee-Triengen ,, 1.

,, , , 4 - 6 ,,2-3 ,, 5) Sursee-Wiltisau ll ,, l . ,, ^ ,, 6-7 ,, 2-3 ,.

6) Glarus-Engi vom 1. bis 15. Sept. ,, 6 ,, 4 ,,^ 7) Ebnat-Wattw^l,

Doppelknrs 8) Olten-Solothurn 9) Wildegg^armenstorf 10) Basel-Biel Rachtknrs

vom 15. Juni ,, 4 ,, 1 . August ,, 6-7 ,, 10. Sept. ,, 6-7 ,, 16. Okt. ,, 7-8

,, 2 ,, ,, 2 ,, ,, 2 ,, ,, 5 ,,

,, ,,

,, ,, ,, ^, ., ,,

aus der Streke Bern- Viel.

Wi... bemerken hiebei, dass im Jahr 1862 ebenfalls 12 andere Knrse erweitert worden sind, bei denen auf Grund der bestehenden Verträge auch in diesem Jahr die grossern Wagenklassen zur Verwendung kommen.

l. A b g e ä n d e r t e B o s t k u r s e .

Umgestaltungen, welche in Folge veränderter Sommer- oder Winterfahrtordnung, oder ^nr Forderung grosserer Frequenz vorgenon.men wnrden, jedoeh nid.t in die gewohnten Kategorien von Kursändernngen gesezt werden konnen: 1. La usa u ne- Bern, Tag- un... ^achtknrs.

Wegen der für den Korresponden^verkehr nn^wekmässigen Wintersahrt^ ordnuug der Lansanne^reibnrgerbahn mussten die Lokalkurse LausanneValerne l und ll, Bern-Murten, Bern-Ba.^erne und Mnrten-Baherne Behufs sehuellerer Uebermittlung der Korrespondenzen in durchgehende Kurse ^Lausaune-Bern umgewandelt werden.

2. B a s e l - ^ S o n e e b o z , Tagkurs.

Da der Abgang von Basel, behufs eines geeigneten Anschlusses in ^Soneeboz, am Morgen sehr früh stattfinden mnss, was im Winter die ^re.^uen^ beeinträchtigt, so wnrde der Knrs während des Winters in Delsberg in zwei Lokalkurse, nämlich Basel-Delsberg und Basel.-Son.eeboz getrennt.

3. S o n . ^ e b o z - V o r r e n t r n ^ .

Umwandlung der allzubeschwerlichen Station Undervelier-Soneeboz .^om 1. Dezember an in zwei ....Stationen, Undervelier..Bellela^ und Bellelah-^oneebo^.

815 4.

Loele-^verdon.

Eoupirung des Kurses in Loele-Bonts nnd Bonts-^verdou am 1. April mit Reduzirnng der Bespannung auf ersterer Streke.

5. Luzern-Willisau.

Am 1. Juni abgekürzt ans Lnzer^Ettisw.^l und bei Eintritt der Wintersahrtordnung am 1. Rovember wegen mangelnder Eoineidenz in

Ettisw^l provisorisch wieder bis Willisau ausgedehnt.

6. Müllheim-Konstanz.

Am 1. .....ovember aus Konstanz-Märstetten verlegt.

7. Flaw^l-Uznach.

Weil die Eoineidenz mit den Vereinigten Schweizerbahnen an beiden Endpunkten nicht gesichert werden konnte, und in Folge dessen die Fre.^uenz dieses Kurses allein ans den Lokalverkehr beschränkt war, wurde derselbe bei Eintritt ^der Sommersahrtordnung, am 1. Jnni, nnd zwar mit Erfolg, in zwei Lokaldienste, Flawhl-Wattwyl und Wattw^l-U^nach umgewandelt.

8.

Uznaeh-Brnnnen, Tag- und Rachtkurs.

Dieselben wurden am 1. Juni, weil der Reifendenverkehr hauptsächlich von und nach Einsiedeln sich bewegt, in je zwei Kurse, BrunnenEinsiedeln und Biberbruk-Uznach umgewandelt, mit Reduktion der leztern von zwei aus ein Vserd Bespannung, und Verwendung grosserer Wägen zwischen Brunnen und Einsiedeln. Diese neuen Einrichtungen

haben sich als zwekmässig bewährt.

^. A u f g e h o b e n e Kurse.

  1. Veve.^-Ehe^.res, Eamionnage
  2. Einsiedelu-Biberbruk ll, 3) Schasfhausen-Waldshut 4) ^ -Unterhallau

2spännig 2-3 ,, 2-3 ,,

5) Frauenseld-.Stekborn

2

6) Basel- Rheinfelden ^

,,

1 ,,

  1. Mai.
  2. Juni.
  3. ,, 16. ,, 1. Rovember.

30.

,,

h. Abgekürzte .^ostkurse.

  1. Ehaur^-de^onds-Besancon, 2spännig aus Brenets^.Besancon 2. Jan.
  2. Hi^kirch^ Lenzburg 1 ,, ,, Hitzkireh^Boniswpl, 1. Jnni.
  3. ^ursee.-Sehoftland 1 ,, ,, Sursee.. Triengen 2sp. 1. ,,
  4. Zürich- Schaffhausen 5) Sissach-Zeglingen

1-2 ^, 1

,,

,, Zürich-Rasz ll,

15. ,,

,, Gelterkinden^Zeglingen 6. ^ept.

8.l6 i. Reduzirte Bostkurse.

  1. Thnn Bostbüreau-Bahnhos-Schisslände, die Fahrten zur während dem Winter aufgehoben, 2) Loele-Vonts l,^ von zwei auf ein Vferd reduzirt, 3) Staus- Stansftaad, von 6-7pl. aus 3-4pl. Wägen, 4) Schafshausen^Stekborn, von 4-6pl. auf 3-4pl. Wägen,
  2. Wildhaus.-Haag von 4pl. auf 2pl. Wägen,

Sehifslände 1. Dezemb.

  1. April.
  2. Rovemb.

l.

,,

1.

,,

k. A l l g e m e i n e B e m e r k u n g e n .

Die Zahl der im Berichtsjahr neu errrichteten Jahres- und Sommerkurse, der ausgedehnten und mit grossern Wagenklassen als im Vorjahr geführten Knrse übersteigt bedeutend die Zahl derjenigen Kurse, welche ausgehoben, abgekürzt oder in der Bespannung redu^irt wurden. Solche Reduktionen ftossen stets aus Schwierigkeilen und rufen Reklamationen hervor, die meistens anch von den Kantonsregierungen unterstüzt werden.

Die Bostverwaltnug wird daher allerdings bei dem von Jahr zu Jahr zunehmenden Verkehr viel ofter in den Fall kommen, neue Jahres- nnd Sommerl^urse einzuführen, bereits bestehende Dienste auszudehnen und grossere Wägen in Kurs sezen zu lassen, um den Bedürfnissen des offeutlichen Verkehrs Rechnung zn tragen, als Kurse anzuheben und Reduktionen vorzunehmen. Bedeutende Abänderungen im Kurswesen stehen sür nächstes Jahr in Folge Erosfnung der Eisenbahnlinien Biel.-Bern-Langnau und Luzern-Zürieh in Aussieht.

3.

A n z a h l der Kurse.

Laut den Knrsre.hnnngen gehen am ^chlusse des Jahres 1863 259 Kurse, worunter 6 .^mn.busdienste zwischen Bost- und Bahnhosen, deren Ertrag von der Vostverwaltung erhoben wird, auf das Jahr 1864 über, und diese lassen sich nach der Zahl der tägli.h ausgesührten Fahrten solgendermassen klassisiziren :

Mit 1 Mal ^täglicher Hin^ und Herfahrt ,, ,, ,,

-.

.^ .^ ^

,, ,, ,,

,, ,, ,,

,, ,, ,,

,, ,, ^

^

239

1^ .^ .^ ^ .^

,, ,, ,,

,, 5 bis 6 und mehr Mal täglicher Hin- und Herfahrt

6

wie oben Dazu die ^.ommerkurse mit 3 bis 4mouatlicher Betriebsdauer Trausportunternehmen aus Rechnung der Kursführer Fourgondienst und anderweitige Transportleistungen ohne Versonentransport

Stand der Kurse 1863 ,. ,, ,, 1862 Zunahme im Jahr 1863

^ .

.

.

.

.

.

25.)

17 25 17

.318 . 306 . 12

Beilage Rx. 6.

Zu.. Seite 816.

^rg^e^ende ueberf^t ^ ^^l ^mtli^ ^ei^ri^r ^st^ in ^n ^ren 1^ ^ 1^, nach der Stärke der Bespannung rubri^rt.

Ein^r.^.^.

1.^ 1857 .^ .^

l^ 1^l l ^2

1^^

EinJänner.

60.

67 70 84 9.^ 88 ^4 95

spännex im Winter, zweiund mehrspännige im Sommer.

fpänner.

1^

69

15

85

16

Zwei^

^wei spännt im Winter, dreiund mehr-

.^5 .

.

^

1 9

^

Vier-

^üns^

dienste ohne

spänner.

spänuer.

spänner.

Bers^nen-

9 8 8

.

.

.

0

91 94 95

11

114

19

17 18 ^ 20 .^ 26

117

^

.^7

l3 1^

Total.

transport.

Sommer.

.^

.^0

^rei-

spänuig im

.^

17

Fourgon-

^

.^4 .^4 30 16 14 12 12 14

26 21 11 8 7 7 2 9

14 l^ 15 ^ 16 18 16 l7 .

.

l7

^

244 265 261 265 279 .

278 .^06 .^t8

817 t..^. I8.^3.

214 217 46 54 l..) 22 15 10 3 5 2 3 2 4 4 1 1

Einfache Kurse ohne Umspannung Kurse zu 2 Stationen mit lmaligex Umspannung

3 4 5 6 7 8 9 . 10 11

..

,, ,, ,,

,, ,, ,,

,,

3 4 5 6 7

,, ,, ,, ,,

,,

^

,. i3

,, ,,

.^ ^0

,, ,,

,, ,,

^ ^

,, ,,

^ .

^

,, ,, ,, ,, ,,

1 1 306 318

Jm Ganzen 4.

V e r g l e i c h e n d e Uebersieht der Vostkurse A u s d e h n u n g in W e g s t u n d e n .

nach^ihrex

Länge der durchlaufenen S..rel.e in Wegstunden.

I8^.

  1. E i s e n b a h n e n mit täglich wenigstens dreimal.gem Vostverkehr .

.

.

.

2) D a m p f b o o t e im Dienste der Vostverwaltung .

3) ^ostkurse. a. 3 oder mehrmals täglich h. 2 mal täglich

d. 1 ., ,, im Sommer und 4 mal wochentlieh im Winter e. 4 mal woehentlieh im Sommer

^

.

^

^

l2 über

.

.

.

.

^ .

.

.

.

. .

.

^

20 20

^ ^

.^^ .^ ...

244 247 75 80^^ 7^^s ^ 8.^^ 2^s 333^ 641^ 589^ ^^ ^^s 1 ^ .

.

.

1330^ 1345^ I8^. I8^3.

^41 43 75 78 113 120 60 56 11 15 6 Total 306 318

Total oer Stunden urse bis 1 Stunde laug von 1 bis 3 Stunden lang

I.^3.

81.^ Franzostsches Gebiet berühren 7 Kurse aus Streken von 1 7^ Stunden Länge^

Jtaiienisches ., Badisehes ,,

^ ..

9 ,, ,, 2 ,, ,,

,, ,,

.. 33 ,, 1^

^ ^

^

,,

Die Bostverwaltung unterhält demnach . . . 18 ,.

,.

,, ,, 51^ Wegstunden, .

welche fremdes Gebiet durchlausen u.^.d deren Ertrag, mit Ausnahme von 6 Kursen auf französischem Gebiet, welche aus Rechnung der betreffenden Unternehmer ausgeführt werden, in die hierseitige Bostkasse fällt.

Die Verminderung von 3^ Wegstuuden bei den von der schweig.

Boftverwaltung auf fremdem Gebiet unterhaltenen Kursen ist in Folge Aushebung des Vostdienstes Waldshut..Schasshausen bei Eroffnnng der Bahnlinie Waldshut^Konstanz eingetreten.

Bei den von Seite sremder Verwaltungen aus Schweizergebiet unterhaltenen Vostkursen hat weiter keine Veränderung stattgefunden, als die Aushebung des Kurses von Schafshausen nach Waldsl.mt über Riedern uud die Erstellung eines neuen Dienstes zwischen Gottmadingen und Diessenhosen in Folge Erossnung der Eisenbahn von Waldshnt bis Konstanz am 15. Juni.

5.

Kartensehlüsse.

Zwischen den schweiz. Vostbüreau^, inbegriffen den ..Verkehr derselben mit den reehnung^pflichtigen Ablagen, haben auf Ende des Jahres l 863.

laut den Verkehrsreehnnngen, folgende tägliche Kartirungen bestanden : a. Jm Jnnern.

.^rlespost.

^ahrpost.

Bestand aus 31. Dezember 1863 ,, ,, ,, 1862

833..)

8353

8311 7163

Vermehrung --1148 Verminderung 14 -^Die starke Vermehrung der Fahrpostl^artensehlüsse beruht auf der Znnah.ne des Fahrpostverkehres überhaupt, welche es mancherorts uotl^wendig machte, die täglich einmaligen Sendungen zwischen einzelnen Büreaux, aus täglich ^wei Sendungen .^u erhohen oder statt der bestehenden 2, 3 und viermaligen ^endnngen 3, 4 und sünsmalige Sendungen einzurichten.

Ferner wurden im. Laufe des Jahres eine gewisse Anzahl Ablagen reehnungspfliehtig gemacht und dnreh regelmässige Sendungen mit den Bureau^ in Verkehr gesezt.

Eine Reduktion der Briespoftseudungeu hingegen ist durch die Ansdehnung der Bahuposten bewirkt worden; es dars aber darin keineswegs eine ^ehmälerung des Verkehres erblikt werden ; im Gegentheil l,.ab...n sich die Versendungsgelegenheiten auf dem nämlichen ^usse eutwikelt, wie bei der ^ahrpost. Ohne die Bahnposten mnsste ^. B. Bern mit Freiburg,

819 Romont, Oron und Lausanne direkte Sendungen unterhalten, somit täglich ^4 Sendungen abspediren , ebenso hatte Freibnrg täglich 4 Kartenschlüss.^ mit Bern, Romont, Oron und .Lausanne zu versenden , im gleichen Fall...

find alle diese Bureau^, woraus sich täglich 4 ^ 4 ....... 16 Kartenschlüsse ergeben. Mit Einführung der Bahnpost aber macht jedes der genannten Bureau^ nur eine Sendung an dieselbe und diese eine Sendung an jedes Büreau, wodurch sich nur 2 ^ 5 . ^ 10 Sendungen, aber mit dem nämlichen Resultate ergeben, wie jene 16 Sendungen ^wischen den Bureau^.

Der Verkehr der. Bahnposten ist unter der betretenden Rubrik näher angegeben.

l^. Verkehr mit dem .^Iu^ande.

Briespost.

Fahrpost.

^on den ^ostbüreau^ empfangen.

versandt.

empfangen.

versandt.

65 66 Belgien . . . .

8 Spanien . . . .

2 O esterrei eh . . . 51 Baden . . . . 131 Bauern . . . . 37 Würtemberg ^ 74 Thurn und Tarais . ^46 480 Bestand auf 31. Dez. 1862 411 Vermehrung 69 Frankreich Jtalien

.

.

.

.

.

.

.

60 67 6 3 50 147 41 52 62 488 39.)

89

13 16

13 16 .

.

---

-.-.

24 102 24 42 6 227 199 28

^

.-^.

22 115 32 35 6 239 208 31

Die ausserordentlich starke Vermehrung der Briefkartenschlüsse erzeigt sich nur im Verkehr mit Baden und Thurn und Tarais. ^n Bezug auf Baden findet sie ihre Erklärung in der Erosfnung der Eisenbahn vo^.

Waldshut nach Konftan^ und in der Errichtung zweier täglicher Bahnposten zwischen Basel und Konstanz, mit denen nun die schwe^. Vostbüreau^ und Ablagen eiues gewissen Radons in direkten Ve.rkehr getreten sind, währenddem fruher der gros.ere Theil der Korrespondenzen in Basel, ^chasfhansen und Konstant zur Umspedition kam.

Die Vermehrung der Sendungen mit Thurn und Ta^is musste desswegen eintreten, ^oeil diese Bostverwaltung sehr wenige Bahnposten besizt, somit die einzelnen Bosistellen mit den schweiz. Bostbüreaur^ in vermehrten Verkehr gese^t werden mussten, um Verspätungen zu begegnen.

Die Vermehrung ^ der Fahrpostkartenschlüsse fällt lediglich auf den Verkehr mit Baden , ^ und zwar sind in ^olge der Eisenbahnerossnnng zwischen Waldshnt und Konstanz theils die Sendungen zwischen Bureau^, wo bereits sol.he bestanden, vermehrt worden, theils wurden Poststellen

820 in direkten Fahrpostverkehr mit einander gebracht, deren Sendungen .......rher durch andere Au^wechslungsbüreaur^ vermittelt wurden. Dann wurde^ auch ein Filialpostbüreau ans dem badischen Bahnhose in Basel erachtet und mehrfach mit badische.. Poststellen in direkten Fahrpostverkehr gebracht.

6.

Bestand der V o f t f ü h r u n g s v e r t r a g e .

Stand der ans Ende Dezember 1863 in Kr.ast befindliehen ^ost^

führungsverträge .

Vorjähriger Stand Zunahme

.

.

.

.

.

.

.

.

.

. 490 .4 8 5

.

.

.

.

Von obigen 490 sind unverändert geblieben

5

. 325

Reu abgeschlossene oder dureh Rachträge theilweise abgeänderte Verträge .

.

.

.

.

.165 Rach ihren. verschiedenen Betreff verfallen sämmtliehe in Kraft be^ stellende .^ostführnngsverträge hinwieder in .

^. Verträge sür einzelne Stationen .

^.

450 b. Kollektivverträge für 2 .

23 .^.

..

,,

., .^ ^

..

d.

,,

,, 4

,,

^

e. Beiwagenführungsverträge

^

^

.

.

3

.

.

.)

f. Verträge für Ruderfchifffahrten und Diverses ^^ wie oben 4.)0 Da.,n die auf das Jahr 1864 übergehenden, in Kraft befindliehen Verträge sür Remisirnug v o n ^oftwägen .

.

.

.

.

.

60

Total der Vertrage auf bestimmte Dauer ,, unbestimmte ,,

550 69 481

Von dieser Zahl lauten

Wir bemerken hiebei, dass auch dieses Jahr, wie im legten, das Refultat der neuen Vertragsabschlüsse im Allgemeinen befriedigend ausgefallen ist. Gegenüber 30 Fällen , wo dureh neue Verträge ermässigte Kurszahlungen bei unveränderten .Leistnngeu von ^eite der Unternehmer erzielt wnrden, haben wir bloss 16 auszuweisen, wo den Unternehmern er.^ hohte Kurszahlungen ohne entsprechende Mehrleistung bewilligt werden musste.

7.

^ a h l d e r p o st a m t l i eh e n F u h r w e r k .....

An Wägen fanden

.

waren .

.

An Schlitten .

,, Wagengestellen

im Ganzen am Ende des Berichtsjahres vo.^ .

.

..

.

.

.

.

.

.

.

.

. . .

.

.

.

.

.

.

7lt

.42l . 2 3

^

82^ Jm Sommer, d. h. im Juli und August, wurden an postamtliehen Fuhrwerken verwendet: 1) Zum regulären Dienst: 2 a 3pläzige Wagen ^u Einspännerkursen . .

.

.

.117 4 ,, ,.

., ^weispännerkursen .

.

.

. 25 5

,,

6 7 8 9 10 6

,, ,, ., ,, ., ,,

7

,,

8

,,

9-12

,,

,,

...

.

.

.

^6

.

,.

,, ^wei- und dreispännigen Kursen .

,, ,,^ dreispännigen Kursen . .

.

^ ,, drei.. und vierspännigen .Kursen .

,, ., vierspännigen Kursen .

.

.

,, ., vier- und mehrspänuigeu Kursen .

Omnibus zu ^weispännigeu Kursen und zum Stationsdienst nach d e n Bahnhosen .

.

.

Omnibus zum Statiousdienst nach den Bahuhosen ,,

,,

....

,,

,,

^

und mehrpläzige Omnibus zum ^tationsdienst nach den

Bahnhösen u n d Landungspläzen

.

.

.

.

34 9 ^, ^

. 33

Fourgons ^um Transport der ^rief- und ^ahrpostsendungen :.e.

nach d e n Vahnhosen uud Laudungspläzen .

.

.

2) Zum Beiwagendieust uud als Aushilfe .

60 1^ .l2 3 34

29

399 .320 Total ^719

Von obigen 399 Wägen wurden speziell zum regulären Dienst der Sommerknrse verwendet 33 Stük.

Die Gesammt^ahl der für den Boftdienst im Jahr l 863 benuzten Wägen hat sich gegenüber dem Jahre 1862 um 44 Stük vermindert, weil, ausser dem regelmässigen Abgang durch Abnu^uug, der grosste Theil der 1862 noch vorhandenen, aber ihrer Grosse und Konstruktion wegen nicht mehr brauchbaren Wägen .m Lause des Berichtsjahres an Zahlungsstatt sur neue Fuhrwerke gegeben wurde.

Gegenwärtig erseheinen im Jnventar nur noch wenige Wägen, welche ihrer .^eschasse..heit wegen si.^ nicht ^um Gebrauch sur den Bostdienst ^ eignen und gelegentlich ebenfalls gegen neues Material umgetauscht wer..

den konuen.

.

Aber auch unter den übrigen, als brauchbar aufgezählten Wägen, welche für den Beiwagendienst und zur Aushilfe dienen sollten, befinden sich fuhrwerke, welche theilweise noch von der kantonalen Verwaltung herrühren, und durch Abnu^ung so baufällig sind, dass fie einer durchs greisenden Reparatur nicht werth wären, uud daher ebenfalls beseitigt werden müssen.

Um dem dringendsten Bedarf zu genügen, sind gegenwärtig 50 neue Wägen im Bau begriffen, nach deren Ablieferung die Zahl der verfügbaren Wägen wieder auf 76l^ Stük ansteigen wird.

^22 Jn Betracht jedoch, dass mit dem Eintritt der Sommerfahrtordnung und bei Anlass der Eroffnung der bernisehen Staatsbahn und der Zürich^.

.Lu^ernerbahn, austatt der eingehenden grossern Kurse, wieder mehrere neue Lokal- resp. Anschlusskurse errichtet werden, ist zn befürchten, das.. anch diese Zahl nur nothdürftig genügen werde. Vorzüglich ist es der Mangel ....n kleinern ein- und zweispännigen Fuhrwerken zum Beiwagendienst, welcher sich noch immer fühlbar maeht.

8. Zahl dex Dienstpserde.

Jm regulären täglichen Dienst der Jahres- u..d

I8^.-. t8^3.

Sommerkurse kamen zur Verwendung .

.

.

Jm außerordentlichen und Beiwagendienst wurden m unregelmäßigen Zeitabständen und auf kürzere oder

längere Streken verwendet zirka

.

.

.

1377

.

1400

1300 1400

Die neu erstellten Jahr.. und Sommerkurse, die ausgedehnten und mit grossern Wagenklassen ausgesührten Kurse haben die Vermehrung der im regulären Dienst verwendeten Bferde verursacht.

Die grosse Anzahl der im ausserordentliehen und Beiwagendienst zur Verwendung gekommene.. Vserde ist der in diesem Jahre stattgefnndenen und theilweise durch die günstige Sommerwitternng veranlagten starken Reisendensree.uenz zuzusehreiben.

9.

Z ah l der

S t a t i o n e n , V o st p f e r d h a l t e r u n d ^ o st i l l o n e.

t8.^. I.^3.

.An täglich ein- oder mehrmals befahrenen Stationen

zählen wir . . . .

,, Bostpserdhaltern . . . .

,, Bostillonen .

. . .

.

Voftiltone wnrden mit Vrämien bedacht.

^) ^ür gutes Dieustverhalten l. u. 1l. Klasse

2)

,, ,, Bosthornblasen I. u. ll. ,, Vom Bostdienste wurden ausgeschlossen

.

.

.

.

. 37..) 385 . 2 4 52 4 3 . 498 517 . 1 7 3 182

.

. 1 8 .

l..

20 11

10. E x t r a p o s t en.

Bei den E^traposten sind im Rechnungsjahr keine .Änderungen vor.gekou.^uen. Dieselben zeigen laut beigefügter Tabelle Rr. 7 wieder eine kleine Zunahme, welche sich jedoch nnr anf diejenigen Bostkreise, wo sich die Alpenpässe befinden . vertl.eilt. Dass die Er^traposten nur noch aus den Alpe^übergängen von Bedeutung sind und in den ebenen Gegenden ^ur Seltenheit gehoren, so dass die Boftpserdhalter in verschiedenen Gegenden aus il.^ren Wunsch hin dieses Dienstes entbunden wurden, ist schon im legten Geschäftsberichte erwähnt worden.

Beilage Rr. 7.

^ur Seite 822.

^^l^ ^ ^.t^^ll.

^^.

Postkreise.

Geuf

.

.

Lausanne Bern

.

.

.

.

Relais.

.

.

.

.

4 28 11 14

.

.

.

.

Reuenburg

.

.

.

.

Basel

.

.

.

.

.

..larau

.

.

.

.

.

10 8

Luzeru

.

.

.

.

.

9

Zürich

.

.

.

.

.

9

.

.

.

.

St. Gallen ^hur

Bellenz

.

.

.

.

.

.

.

22

8

.

.

10

.

..^..n^l der einge^ spannten Bferde.

32

1293 41 19

Zusammen

.

^^l

^etr^

---

44 3l 25 203 1783 328

.

Au^l

^etra.^

der der eingebezogenen En^ spannten schädigungen. Bserde.

Rp.

186 50 7,27.4 1,118 392 50 42 202 15 24 -

Rp.

^

.

^

^0

.

^ .

.

1,151

^ .

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

6,066 75 146 154 70 -

^

^

---

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

-

^ .

.

.

1,051 30 60 1,232 11,184. 75 4,075 ^

1,311 83 920 19,762 3,331

26,557 10 3,472 ^ 24,117 85 4,249 15 ^ 3,858 72

4,387

31,777

102 50 10 60 228 25 1,545 403 -

.^0,806 25

Relais.

der eingespannten Bserde.

^....^

der bezogenen Ent-

Schädigungen.

^.

25 ^ 3 l4 3

1,207 11 20 -

---

.

.

^

^

27,976 57

75 75

.

-

10 55 40 -

5,084 32 ^ 36,861 32

.

.

-

-

.

.

^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

9 9 l7 17 10

Rp.

6,316 40 105 172 50 -

142 9 110 2,639 312

612 186 1,120 13,497 2,772

.

.

^ ^ l

Schädigungen.

-

^ ^ 10

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

der bezogenen Ent^

Rp.

^ ---

^etra^

^etrt^

^

6,009 10 290 70 2l5

Il^^.

I^^.

der der eingebezogenen Eut- spannten schädigten.

Bfer.^e.

.

.

.

.

.

.

.

.

3799 ^osti^on^nkgelder

^^.

^

^

462 50 33 68 75 10 9 73 95 3,433 24,289 55 298 3,188 10 ^

5,021 .

34,676 75 5,343 40,119 75

823 11.

. F a h r e n d e B o st b ü r e a u r^.

Der Bericht des Jahres l 862 hat die Rothweudigkeit der Einrichtung der fahrenden Boftbüreaur^ sowol für den innern Verkehr als anch für denjenigen mit dem Auslande dargethau. und deren Zwekmässigkeit und Vortheile nmstandlich und ^ mit Anführung von Beispielen nachge^ wiesen. Es schloß dieser Bericht mit der Hoffnung, dass die Einführung der Eiseubahnnacht..urse nicht mehr lange aus sieh warten lasse, indem die Bahnposten mit denselben noch weitere Vorteile zu bieten vermo^en, ^umal für den Korrespoudenzverkehr, wie übrigens in dem Spezialber.cht des Bundesrathes an die gesezgeben.^en Räthe vom 20. Juli^ 1863 des Rähern zu entnehmen ist.

Leider ist diese Hoffnung bis zur Stunde noch nicht in Erfüllung gegangen , obwol man ans dem Punkte war, ^ die Rach^üge in Aussührnng zu bringen ; denn wie der Bundesrath in seinem oberwähnten Spezialberichte vom 20. Jnli 1863 ^en gesetzgebenden Räthen angezeigt hat, ist dieselbe nur daran gescheitert, dass der Verwaltungsrath der Zentralbahn die Ratifikation eines daherigen Vertrages , der zwischen dem Vostdepartement einerseits und den Abgeordneten der Rordost - und Zentralbahn andererseits abgeschlossen worden war und bereits die desinitive Ratifikation des Bundesrathes und der ..Verwaltung der Rordostbahn erhalten hatte, nicht ertheilte.

Mit Schlussnahme der Bundesversammlung vom 1. August 1863 ist übrigens der Bundesrath beauftragt worden, die angebahnten Unterhandlungen in geeigneter Weise fortzusein. ^) Der Vertrag, welcher aus den Verhandlungen hervorgegangen ist, und der, wie oben erwähnt, noch nicht die allseitige Genehmigung erhielt, belastet die Postverwallung mit so erhebliehen Opfern, dass dieselbe den Auftrag zu weiteren Unterhandlungen jedenfalls nicht in dem Sinne aufsasst, dass sie weitergehende Leistungen übernehmen dürfe, sondern sich daraus beschränkt, bei der Verwaltung der schweizerischen Zentralbahn, wo also einzig noch der Anstand ^u suchen ist, die. Angelegenheit in Eriunernng ^u bringen und gleid^eitig die Rachweise und Erhebungen zu vervollständigen, welche konstatireu, dass die Einrichtung der Rachtzüge nach de.u Vorbilde anderer Staaten uuerl.isslich und die Verwaltung dieselbe nicht unr dem Vubliknm schuldig ist, sondern auch durch ihr eigenes wohlverstandenes Jnteresse geboten wird. .Denn in der That kann nicht bestritten werden, dass dnr.h zwekmässige Kombination der Fahrten dem schweizerischen Eisenbahnneze ein Verkehr zugewiesen werden muss, der bisher die ..^ch.veiz umgangen hat, indem er eben den bessern und be^uemern Einriehtnngen der Racht^nge gefolgt ist, die bereits alle andern Staaten,

^^ Siel.e den ....ie.^Iliaen Bundesbeschluß im Bunde.^blalt v. J. 18^.^, Bd. IlI, Seite 4.^5.

^4 und zwar mit bessern.. Ersolg eingeführt haben , als selbst vorausgeht wurde.

Der Bundesrath hosst daher hu.rin aus das Entgegenkommen der ^entralbahnverwaltnng.

Die Bequemlichkeit, welche die Bahnposten dem ..l^nblikum darbieten, und die Beschleunigung, welche die Korrespondenzen ^dureh dieselben gewinnen, erheischt eine fortwährende Vermehrnng der fahrenden Bostl..üreaux^ die um so weniger gehemmt werden darf, als dieselbe auch eine Vermehrung der Korrespondenzen zur Folge haben muss, denn unbedenklich dars behauptet werden, dass die ausserordentliche Zunahme, welche der Briefpostverkehr in den legten Jahren erzeigt hat, in namhaftem Umfange den Vortheileu zugesehrieben werden kann, welche die sagenden Vostbüreau^.

darbieten.

Als Beweis für diese Behauptung kann augesuhrt werden, dass die Bahnpoften in der Westschweiz, von Reuenbnrg abwärts, erst mit dem 1. März 1862 eingesührt wurden, und ...ass die ^unahme des internen Briesverkehrs in den Kreisen Gens uud Lausanne im Jahr 1862 bei ^)4^ Bahnpoststunden gegenüber ^em Jahr 1861 .19 ^, und im Jahr

1863 bei 232^ Bah..stunden, wobei Gens-Euloz nicht mitberechnet ist,

weil dieser Kurs lediglieh dem internationalen Verkehr ange^ort, gegenüber dem Jahr 1862 25^.^. der Gesammtzunahme des internen Briesverkehres betrug, währenddem diese Kreise im ^ahr 1860 gegenüber dem Jahr 1859 bei einer Gesammtzunahme von 300,000 Briesen gar keine Annahme und im Jahr 186l gegenüber dem Jahr 1860 eine Zunahme von nur 12 ^ der Gesammtvermehrung der internen Briefzahl naeh^ weisen haben.

Jn der That beweisen, neben den soeben konstatirten Verhältnissen, auch die Bahnposteinrichtungen des Auslandes, dass es sich für die Bostverwaltnng nieht reehtsertigen liesse, mit Ausdehnung der Bahnposten .^urukhaltend zu sein, indem die Kosten derselben verhältnissmässig gering sind, da der Trausport gratis geleistet werden muss.

Die schweizerische Eiseubahngesezgebuug hat nämlich den Eisenbahnen gegen diese Leistungen mehrfache anderweitige Begünstigungen eingeräumt, wesshalb es .....gemessen ist, dass die schweizerische Vostverwaltung ihre günstige Stellung beunze, denn sie ist noch nicht aus demjenigen Vunkte der Entwiklung des Bahnpostdienstes angelangt, ans dem sieh dieser in andern Staaten befindet.

Wenn auch die Beamten, das Wagenmaterial und dessen Unterhalt, so wie die Büreaukosten erhebliche Summen erheis.hen, so stehen dieselben doch in keinem Verhältnisse zu den Vortheilen, welche die Bahuposten .darbieten.

Uebrigens sind die Gehalte der Beamten und die Büreaukosten uur theilweise aus Rechnung des Bahnpostdienstes zu sezen, denn die Arbeit, die diese verrichten , ist zum Theil den übrigen Boststellen abgenommen.

825 Wir weisen den Bestand der Bahnposten ans 3l. Dezember l 863 nach wie folgt :.

Taglleh durchlaufene .Bahnstunden.

  1. St. Gallen-Ehur-St. Gallen .

^2) St. Gallen-Zürich-St. Gallen .

3) Winlerthur- St. Galleu- Winterthur 4 ) Ehur^ürich^hnr . . .

5 ) ^ürich-Sargans^Zürich . .

.

.

..

.

.

.

.

.

.

.

^.

45 35 . 2 4 . 54 . 43

6) Zürieh-Winterthnr-Zürich^Romanshorn-Zürich .

7 ) ^laran-Zürieh^Bern-Aarau .

.

.

.

8) ^larau-^ern^ürich^Aarau .

.

.

9) Basel-Olten-Basel^Olten-Basel .

.

.

10) Bontarlier-Renchatel-Bontarlier .

.

.

11) Reuchatel-Bontarlier-Renchatel .

.

.

12) Bern-Herzogenbnchsee-Renchatel-^ansanne-.Bern 13) Freiburg-Lausanne-Renchatel-Olten-Freiburg .

.

46 . 55 . 5 5 34 .

.

22-.^ . ^ 22-.^ .

5^)^ . 71

1 5 ) Lausanne- Gens-Lansanne

.

14) Be^-Gen^Ber, .

1 6 )

.^enf-Be^-Genf

.

.

^.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

17) Geus-Reuehatel^Gens .

.

18) Genf-^ulo^Gens^Eulo^Genf

.

.

.

.

.

. 4 6

.

.

.

25^..

.

.

.

46

54^ 56

Total 794^ Raeh dem Bestande vom 31. Dezember 1862 durchliesen d i e Bahnposten damals täglich .

.

.

.

D i e Vermehrung beträgt somit

.

.

.

56l).^

. 234.^

durehlausene Bal^nftunden per Tag.

Die Vermehrung der schweizerischen Bahnposten seit ihrer Einführung fand in folgender Weise statt: Stunden.

Zunahme.

Es wurden täglich befahren,

im Jahr 1857 1858 185.)

1860^ . 1861 1862 1863

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

. 32 -^ .205 173 . 218^. 13^ . 305^ 8 7 . 395^.^ .^0 . 560^ 164^ . 7 .) 4 ^ 234^

Die Zunahme von 1862 auf 1863 ist somit die stärkste Jahreinnahme, die bisher vorgekommen ist.

826

^

Ausser diesen Bahnposten besahen noch zwei badische Eisenbahnpostbureau^. : Basel-Konftanz-Basel und Konstanz- Basel-Konstanz, ans welchen der schweizerische Briefpostdienst, sowohl der interne als auch der schweizerisch-vereinsländisehe Auswechslungsverkehr besorgt wird.

Jm Fernern kursiren die zwei Schisfsbüreanx^ auf dem Vierwaldstättersee.

Lnzern-Flüelen-Luzern und Flüelen^Luzern-Flüelen.

in bisheriger Weise.

Da die Linie Basel-Konstanz 30 und der See von Luzern bis Flüelen .) Stunden Länge hält, so durchlaufen die schweizerischen fahrenden Boftbüreaux^ eigentlich 930^.. Stunden per Tag, und die Vermehrung gegenüber dem Jahr l 862 würde also 354^ Stunden betragen.

Die starke Vermehrung rührt übrigens theilweise auch von neuen Zweken. her , welchen die Bahnposten bereits dienstbar geworden sind, denn währenddem sie in. andern Staaten und bisher bei uns lediglieh sür den Speditionsdienst benuzt wurden, finden sie nun bereits und mit gutem Erfolg für den Distribntionsdienst Verwendung. So vorzugsweise die Bahuposten zwischen Genf und Euloz.

Der Schnell^, welcher den Hauptverkehr ^wischen Gens und Frankreich vermittelt und um 8 Uhr Abends von Baris abgeht, trifft nämlich erst um 11 Uhr des andern Morgens in Genf ein, und perlässt diese Stadt schon um 3 Uhr Abends wieder. Da nnn die Korrespondenzen in grosser Masse einlangen, so bedurfte es für die Verifikation, .Ration, Ueberliefernng, Sonderung, Verrechnung und Ausgabe aus der Briese^pedition und .^redistribution 1^ bis 1^ Stunden Zeit von der Anknnst des Znges an gerechnet, und die nicht minder zahlreichen Korrespondenzen nach Frankreich erheischten andererseits den Abschluss der Sendungen .^ bis ^ Stunden vor Abgang des Zuges ^n beginnen, somit die Aufgabe zu sehliessen. ^Jm günstigsten Falle, nnd das regelmässige Eintreten des ^nges vorausgesetzt, was aber nieht gerade die Regel bildet, blieben somit dem Adressaten in Genf für umgehende Beantwortuug der sran^o^sehen Korrespoudenzen zwei Stunden Zeit, von denen die eine Stunde noch

ans die Mittagszeit fiel.

Durch die Bahnposten, welche die Depeschen in Euloz empfangen, wird nun die Verifikation, Taxirung und theilweise ...^ondernng der Korrespondeuzen unterwegs vorgenommen, so das., in Genf angekommen, die Ueberl.ieferung direkte an die Distributionen erfolgt, daselbst nur noch die rechnerischen Operationen erforderlich sind und so 20 -- 30 Minuten. nach Anl.unst des Courriers auf dem Bahuhofe, die Ausgabe anf allen drei Büreanr^ der Stadt Genf und gleich na.hher auch die Bestellung durch die Stadt^ und Landbriesträger beginnen kann.

^27 Die Ausgabe der Korrespondenzen nach und über Frankreich kan...

bis zum Abgange des Znges erfolgen, weil die Spedition ebenfalls unterwegs bewerkstelligt wird.

Es wird somit durch diese Einrichtung dem ..Publikum von Genf in der Regel wohl drei Stunden, also genügende Zeit sür Beantwortung der sranzosisehen Korrespondenzen gegeben und überhaupt die Bestellung um beinahe eine Stunde befordert.

Ausser diesem Vortheil bieten die Bahnposten naeh Euloz auch noch andere dar. Bei der schon berührten oftern Verspätung des Rachtzuges fiel nämlich die Behandlung der ^angekommenen sranzosisehen .^orrespondenken mit der Abfertigung des um 1 Uhr 45 Minuten Rachmittags nach der Schweig abgehenden Bahn^uges zusammen, wobei die eine oder die andere Spedition nicht selten leiden mnsste, was je^t nicht mehr eintreffen kann.

So zwekmässig die Einrichtung der Bahnposten nach Euloz auch ist, so wurde sie doch nur. dadnrch ermöglicht . dass die Eisenbahngesellschast Gens-Lvon mit anerkennenswerther Zuvorkommenheit den Gratistransport der Bahnpostwagen viermal täglich aus einer Sehienenlänge von 11 Stunden ausserhalb der Sehweizergränze gestattet hat.

Jm Lause des Jahres sind die vieraehsigen Bahnpostwagen, welche noch e^.^g ans dem Reze der Vereinigten Schweizerbahnen bestunden, gänzlich beseitiget worden. Dieselben waren zwar nur zur einen Hälfte den. Bostdienste gewiedmet, die andere Halste ward als Gepäkwagen der Eisenbahn benuzt; allein da die angrän^ende Rordostbahn sich dieses Gepäkraumes nicht bedienen wollte, so konnte^ die Wägen die Gr.mzen der Vereinigten Schweizerbahnen nicht überschreiten , somit von Winterthur ni.ht einmal bis Zürich zirkuliren.

Es wurde daher mit der Verwaltung der Vereinigten Schweizerbahnen eine Verständigung getroffen, nach welcher die vorhandenen sechs vieraehsigen Bahnpostwagen durch sechs zweiachsige Wägen erseht wurden, mit denen diese Gesel^sehast dem gemeinsamen Vertrage beitrat, welcher über Lieferung und Transport der Bahnpostwägen mit den Gesellschaften der Rordoft-, Zentral-, ^raneo^Snisse und Westbahu besteht.

Rach diesem Vertrage und den seither durch eine Anzahl unterm 29. Jänner 1864 vereinbarter Zugartikel zu Stande gekommenen Modifikationen desselben kann nun die Vostver.valtnng alle Bahnpostwägen naeh Gutsinden in der ganzen Schweiz und selbst nach den. Auslande bi^ Eulo^ und ^ontarlier verwenden , so dass also der nämliche Wagen von Ehur b.s Gens durchlausen kann, wodurch der Dienst erheblieh erleichtert worden ist, und was uamentlich von grossem Vortheile sein wird, wenn einmal die ..^achtknrse in Aussührung kommen.

Die Bahnposten sind im Lause des Jahres uur nach und nach auf den angegebenen Bestand vom 31. Dezember 1863 gebracht worden, und

828 haben daher nicht 365 ^ 7.)4^, sondern im Ganzen nur 236 ^ 846^ Stunden durchlaufen , immerhin aber 63,044.,^ Stunden mehr als im

Jahr 1862.

Jm

Durchschnitt kommen somit ans den Tag 649 durchlaufene

Bahnstunden, also 173 Stunden mehr als im Jahr 1862.

Von sämmtlichen fahrenden Vostbüreaux^, wobei hie.. die Bahnposten zwischen Basel und .Konstanz, so wie die Schisfsbüreau... iubegriffeu sind,

wurden taglich 115^ inländische und ^5 ausländische Brieskartenschlüsse

versandt, und 1028 Inländische und 74 internationale Briesseudungen ^empfangen.

.^.s kommen somit aus die Bahnstunde 1,.) versandte und 1,7 empsaügene Briefpakete, oder bei Annahme einer ^ahrzeit von sechs Bahnstunden in der Zeitstnnde kommen 11^ abgehende und l0^ eingehende Briessendnngen auf die Bahnzeitftunde.

Beim Bahnpoftdienste haben im Ganzen 70 Beamte mehr oder weniger, jedenfalls ein grosserer Theil derselben abwechsluugs- und aushilfsweise mitgewirkt, und, da einzelne Streken sur zwei Beamte hinläng^ lieh Beschäftigung geben, haben dieselben im Jahre zusammen 3 l 7,021^ Bahnstunden befahren.

Die hochste Zahl der von einem einzelnen Beamten befahrenen Bahnstunden beträgt l 9,479 und die niedrigste acht ^t..uden , ^im Durchschnitt für einen Beamten 4^.29 Bah..stu.....e...

^ämmtliehe Fahrten wurden von 21 Wägen ausgeführt, so dass also ans den Wagen im Jahr durchschnittlich 11278,39 und im Tag 30,9 durchlaufene Bahnstnnden kou^uen. Jm Jahr 1862 kamen ans den Wagen 9655^ und auf den Wagen u...^ den Tag 26,44 Stunden.

Die hochste ^ahl Bahnstunden, welche ein Wagen durchlief, betrug

18,447^ und di.. niedrigste 7,177^. l^s ist indessen hiebei ^u beu.er-

^en, dass drei Wägen erst mit dem Monat Mai in Dienst gekommen sind.

Dieser ausserorde..tlieh starke Gebrauch der Bahnpostwagen hat übrigens .die dieselben liefernden Bahnverwaltnngen erwiesenermassen in Sehaden gebracht,. indem die gesammte Vergütung durch den Unterhalt der Wägen aufgezehrt wurde und für Abgang oder Amortisation des WagenKapitals nichts übrig blieb. Unter die vorhin erwähnten Modifikationen des B^hnpostwagenvertrages gehort daher auch diejenige, dass die ordente liehe Verwendung eines Wagens im Durchschnitt auf 8000 Stunden per Jahr berechnet wird und dass bei Mehrverwendung sür die Stunde eine

Ra^.hvergütnng von 4 Rp. zu leisten ist. Billigerweise musste diese Vergütung auch sür das Jahr 1863 geleistet werden, und da dieselbe ni.ht vor-

gesehen war, so liegt ^hierin der Grund, warum der Bundesrath einen ^chtragskredit für die Rubrik ,,Bostmateria^ im Betrage von ^r. 2522. 35 vorläufig bewilligen musste.

829 Di... kosten der Bahnp^sten , nicht Inbegriffen die fi^en Geilte der Beamten, betragen: ^ ^ 699 Entschädigungen sur ^lebernachten ausserhalb de.^ Wohn^

.

ortes, ii Fr. 2. 10 . . . . F... 1,467.90 658..) Entschädigungen für Mittagessen ausserhalb des Wohn-

ortes, a Fr. 1. 10 . . . . ,, 7,247. 90 Entschädigung 4 Rp. per Stunde ,. 12,680.87 ------^ 21,396. 67 Vergütung für Abnuzung der Wägen

3 l 7,02 1 ^ befahrene Bahnstunden,

und Verzinsung des Wagenkapitals

.

.

.

.

.

.

.

.

Fr.

11,385.

---

Vergütung für Schmieren, Besor-

gnng und Unterhalt

der Wägen ^ ^ ^^ ^ ,, ^^ ^ Beleuchtung,^ Beheizung und Büreaubedürsnisse

. . . . .

Fr. 25,013. 75 ,, 3,622. -

.^

--^^^^^^ ,, 28,635. 75 ......otal . . . . . ^r. 50,032.^42 Die fi^en Gehalte konnen nieht genau berechnet werden , weil znm g^ossen Theile Beamte aus den Hauptpostbüreaur^ verwendet wurden und viele .^lbwechslungen und Erseznngen stattfanden. Annähernd konnen dieselben angenommen werden wie folgt:

1 Beamter a Fr. 2,400 2 Beamte ^ ,,1,800 3 ,, ,, ,, 1,500 6 ,, .. ,, ^,320 10 ,, ,, .. 1,200 2 ,, ,, ,, 1,020

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

24 Beamte zu zirka 3l^^ Bahnstunden per Tag mit approximativem Total-

^.r. 2,400 ,, 3,600 ,, 4,500 ^ 7,920 ,, 12,000 ,, 2,040

gehalt v o n . . . . . .

Totalkosten der Bahnposten .

. . 32,460. . Fr. 82,492. 42

.

^

B..n.^e...bla^. Jahrg. X^I. Bd. I.

66

830 Die betriebene Bahnpoststund^ kostet somit: a. an fixten Gehalten .

. ^ .

.

b. .. Entschädigung der Beamten c.

d.

, ,

Wägen

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

,

^. . .

Rp 13,70

. ,,

,

.),03

10,56

,, Beleuchtung, Beheizung . und Büreaubedürsnissen

,,

1,53

^ Total Rp. 34,82 oder rund . Total 35 Rp.

Auf den Tag berechnet kosten die Bahuposten taglieh Fr. 13.). 82 ohne die fixten Gehalte der Beamten, oder Fr. 226 mit Jnbegriff der.^ selben.

Von den Gesammtausgaben der Vostverwaltung fällt aus dieselben

im Jahr 1863 1,34 oder rnnd 1.^..^..

Bei den 70 im Bahnpostdienste bethätigten Beamten kommt auf einen Beamten von den ad h hievor bezeichneten Vergütungen eine Ent-

Schädigung von Fr. 305. 66.

Die hochste Entschädigung bezog ein Beamter mit Fr. 1180. ....^ die niedrigste ein anderer mit 40 Rappen.

H.

^^iehnn^en ..,n .andern Verwaltungen.

^Die Bostverträge mit dem Auslande werden, so we^ sie den Erfordernissen des nunmehrigen Verkehrs nicht mehr entsprechen, im Einver.^ ständnisse m.t den betheiligten Verwaltungen einer Revision unterworsen.

Aus 1. Juli ^1862 ist ein nener schweizerisch^italienischer Bostvertrag

vom 8. Angust 1861 nnd auf 1. Jnli 1863 ein nener s^.hweizerisehbelgischer Vostvertrag vom 17. Dezember 1862 in Aussührnng gebracht Borden. Jm Berichtsjahre dann hat der Bundesrath an der ....Stelle des Vorvertrags von^ 2. Rovember 18.^0 mit der Regierung von Spanien (unterm 29. Juli 1863) einen neuen Vorvertrag abgeschlossen, welcher am 22. Dezember 1863 die Genehmigung der eidg. Räthe erhalten hat und dessen Ausführung nun eingeleitet ist. Derselbe stellt den Korre^pondenten die ^..aukirung der Briefe frei und ermässigt sür den Frankirungssall die Briesta^e von Rp. 100 auf Rp. 80, wovon jedem der

beiden Kontrahenten die Hälfte ^..sällt, mit der Verpflichtung, in gleichem

Masse die Kosten des Transittrausportes über Frankreich zu tragen.

Wir haben hier im Weitern und unter Hiuweisung auf den Bundes^eschluss vom 2l. Juli 1863 anzeigen, dass Unterhandlungen snr Revision des sehwei^erisch^sran^osischen Vorvertrags vom 25. Roveu.ber 184..)

mit der kaiserlich sran^osischeu Regierung im Gange sind, bei welchen die Zwekmässigkeit von Erweiteruugen des bisherigen Vorvertrages, im Jnteresse des Verkehrs, beiderseitig anerkannt worden. Bis zum ^ehlusse des Berichtsjahres waren indessen die Unterhandlungen bloss vorbereitender Art. Da von ^eite der srau^osischen Bostverwaltung wesentlich

831 neue Vertragsgrundlagen mit Bestimmtheit in Vorschlag gebracht werden.

welche alle bisherigen Bestimmungen in Frage stellen, so erfordert die bezügliche Unterhandlung, die wir dem schweizerischen Minister in Baris übertragen haben, eine längere ^Zeit und ist eine bezügliche Verständigung über alle Bunkte mit vielfachen Schwierigkeiten verbunden. Wir sind demnach noch nicht in der Lage, über das Ergebniss der Unterhandlungen bestimmte Eröffnungen machen zu konnen. ^..ie schweizerische Bostverwaltung richtet ibre Bemühungen dahin, im Ganzen Erleichterungen sür die Korrespondenzen, theils durch tiefern Ansaz der Tarnen, theils durch Erhohung des Gewichtansazes sür den einsaehen Brief und eine vortheilhaftere Ta^sortschreitung zu erlangen, theils durch Anwendung der gewohnlichen Brieftax^e sür die rekommandirten Briese mit blossem Zusehlag einer massig flirten Gebühr.

.^lnch die Einführung der Geldanweisung gen und der Versendung von Briefen mit deklarirtem Werthinhalte ist in

Aussieht gestellt.

Mit der grossherzoglich badischen Bostverwaltung ist im Juni 1863

eine Vereinbarung getroffen worden, nach welcher dieselbe auf der Bahnfinie Basel^Singen die Briesspedition zwischen ^en an dieser Linie befindlichen schweizerischen Boststellen und Verbindungskursen zur Besorgung, so wie den Transport der Fahrpoststüke und der schweizerischen Bostkondukteure übernommen hat.

.l. ^inan^elle ^r^ebn.^e.

^ ..^

..l.

uel^e.rsich..:.

Einnahmen.

.^3.

ll.^3.

I8^.

Mehreinnahme.

^

Reisende Briefe

. . . . .

.

g abrpostftüke

.

^eitunaen Transitaebühren Empfangscheine

.

.

.

.

.

.

. . . . . .

. . . . .

. . . . .

. . . . .

Konzessionsgebühxen . . . .

Verschiedenes . . . . .

Vermehrung des Vostmaterial... .

Total

^ 2,005,053 3,405,019 1,937,900 197,406 3,763 58,560 20,567 49,185 18,599 48,027

....p.

^p.

23 1,938,364 62 24 3,280,038 14 33 1,834,792 55 181,400 96 90 2,994 64 50 54,961 80 60 18,428 80 48,763 33 37 25 33,383 41 10 33,225 45 7,744,082 52 7,426,353 70 ^.

.^

66,688 124,981 103,107 16,005 769 3,598 2,138 422 14,801 332,512 ..

^p.

61 10 78 04 26 70 80 04 65

Mindereinnahme.

.^

.^p.

^ ^ .

.

^ .

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^^

^ ^

^

^^

^

.^^

.....^

14,784 16

98

14,784 16

Ausgaben.

^^3.

I8^.

18^.

Mehrausgabe.

^p.

^p.

....,.....^,636 0.^ .^,078,^0^ 19 ^0,0.^8 0.^ .17,^0^ ^I 39 ^,999 70 90,000 89,99^ 8^ 13.^17 07 .I3I,.^I7 83 ....70,.^ 73 .^19,787 67 ^,9I^,^^ 88 .^,907,790 0.^ ...^9 6.^ .^,836 .^r.

Gehalte Kommissäre und Reisekosten Büreankosten

.

Dienstkleidung . .

Gebäuliehkeiten . . . .

Bostmaterial .

.

Transportkosten Verschiedenes . . . . . .

Verminderung des Vostmaterials .

Total

.^r.

.

.

.

.

^ 8 , 8 .

^

.^p.

.^r.

136^33 86 .^,^^ 8^ ^3,8.^9 69

Minderausgabe.

.^r.

.^p.

.

.

^ .

.

.

6

699 .^0,7.^ 06 6,.^^ 86 .^

.^^

.

^

^,II6 ^

6,.I^,I7.^

8.^ .^,93^730 68

^.10^60 7I

^,.^6 ^7

.

^

^

.

^

Die Mehreinnahmen für 1863 betragen .

.. Minderausgaben ,, ., ., Die Mindereinnahmen für 1863 betragen ... Mehrausgaben ,, ..

.,

Einnahmen .

Ausgaben .

.

.

.

.

.

.

Reinertrag der Bostverwaltung Mehr als die volle Sealasumme

. Fr. 332,512. 98 . ,, 11,116. 57 ^r.^343,62.). 55 . Fr. 14,784. 16 . ^ 210,560. 71 ----^^^ ,, 225,344. 87 Mehrertrag im Jahr 1863^ Fr. 1l 8,284. 68

Fr.

,, Fr.

Fr.

^ .

.

^

I8^3.

7,744,082. 52 6,135,174. 82 1,608,907. 70 122,346. 78 1,486,560. 92

Fr.

. ., Fr.

,, ^Fr.

18^.

7,426,353.

5,935,730.

1,490,623.

4,062.

1,486,560.

70 68 02 10 92

^83.^ Es stellt sich seit ^er Zentralistrung der Vosten folgendes Verhältnis des Reinertrags zum Rohertrag heraus : Jahrgang.

Roheinnahmen^.

1849 1850 1851 t 852 1853 1854 1855 1856 1857 1858 1859 1860 1861 1862 1863

4,898,327 5,188,871 5,767,601 6,514,634 7,083,503 7,425,794 .

7,713,587 8,363,128 8,279,989 7^358,694 7,123,230 6,916,9l1 . 7,112,951 7,426,353 7,744,082

.

.

.

^ .

.

.

.

^ .

.

^

Reinertrag.

des Reinertr

^.

^r.

2l. 43 24. 61 20. 46 26. 13 23. 80 20. 85 15. 66 19. 57 18. 40 13. 08 18. 65 17. 18. 33 20. 07 20. 78

1,050,064 758,2l2 1,180,309 1 ,702,5l 1 1,686,219 1,548,997 1,208,717 1,636,932 1,523,863 957,193 1,340,800 1,166,422 1,304,290 1,490,623 1,608,907

^. ^nisch.^i^nn^en an die ..^ant^ne.

Aus dem Reinertrage der Bostverwaltung vom Jahr 1863 von

.

.

.

.

.

^

.

.

.

^r.

1,608,907.

wurde den Kantonen ausbezahlt : 1) Der volle .^ealabetrag

mit . . .

2) Der Uebersehuss mit

.

Fr. 1,486,560. 9 2 ., 122,346. 78 .

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

^

70^

I , ^ , ^

^

Dieser Ueberschuss kommt aus den, den Kantonen nach zu vergütenden Ausfällen früherer Jahre in Ab^ug.

Die Summe von .

.

.

. . Fr. 498,346. 67 20. Januar 1860, auf Ende 1862 zu Gunsten der Kantone vorgemerkt war, redu^irt sieh nun in Folge obiger Nachzahlung von .

. .

.

,, 122,346. 78 mit 1. Januar 1864 aus . . . . . Fr. 375,999. 89.

welche, nach Massgabe des Bundesbesehlusses vom

Ueber die Repartition des Jahresertrages sur 1862 und den nun^ mehrigen Stand des Guthabens der Kantone gibt die beigefügte Ueber^ ficht nähern Aufschluss.

^ur Seite 835.

^^titil^ d^ ^l^t^ ^ ^ll illl ^ ^^.

Antheil.^Snmmen der Kantone aus dem Reinertrag vom Jahr t 863^

Cantone.

vollständig ausbezahlt.

^.

1.

2 .

3.

^

.

.

U r i .

.

.

Lnzern

4 .

^

Zürich

Bern

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

5 .

Sehwvz

.

.

.

.

.

6.

Obwalden

.

.

.

.

.

.

7.

....idwalden

.

.

.

.

.

.

.

.

8.

9 .

.

.

.

Glarus

.^ng

.

.

.

1 0 . Freiburg

.

.

.

.

.

.

.

.

11. Solothurn

.

.

.

.

.

.

. . . . . .

12. Basel-Stadt . . . . .

t 3 . Basel^andschast . . . .

1 4 . Sehafshausen

. . . . .

15. Appenzell A. Rh. . . . .

16. Appena J. Rh. . . . .

1 7 . .^t.

Gallen

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

18. Graubünden 1.).

20

Aargau

.

.

.

.

.

.

.

.

h u r g a u

2 l . .......essin

.

.

.

.

.

.

.

2 2 . Waadt

.

.

.

.

.

.

.

2 3 . Wallis . . . . . . .

2 4 . Reuenburg 25.

Genf

.

Rachveraütung

.

. . . . . .

.

.

.

. . .

.

.

.

Total -Ertrag der Vosten im Jabre

1863 . . . . .

232,138 249,252 57,958 29,771 2,857 342 228 10,329 3,285 20,320 10,490 119,065 16,758 3,181 14,285 342 89,084 33,549 146,694 25,454 t 4,908 207,812 26,488 74,676 97,281

^p.

46 48 16 10 14 86 57 83 71 52 93 25 61 82 7l 86 76 19 43 55 96 91 07 33 71

1,486,560 92 122,346 78

Mehr-Ertrag für 1863 den Kantonen ansbezahlt aus Rechnung der frühern Ausfälle.

^.

19,105 20,513 4,770 2,450 235 28 l8 850 270 1,672 863 9,799 1,379 26l 1,175 28 7,331 2,761 l 2,073 2,094 ^ 1,227 17,103 2,180 6,146 8,006

.^p.

43 95 07 22 15 22 81 16 42 42 42 30 27 87 74 22 84 l6 23 96 03 40 02 47

122,346 78

Bestand

Bestand

der Ausfälle auf Ende 1862.

der Ausfälle aus Ende l 863.

^r.

77^820 83,558 19,429 9,980 957 . 114 76 3,462 l,l0l 6,812 3,5l 6 39, 9l 4 5,6l8 1,066 4,789 114 29,864 11,246 49,177 8,533 4,998 69,666 8,879 25,034 32,612

.^p.

83 04 59 31 81 94 63 92 48 l4 92 79 07 66 07 94 31 86 05 24 08 72 09 18

498,346 67

^.

^.

58,715 63,044 14,659 7,530 722 86 57 2,6l 2 ^ 83l 5,139 2,653 30,1 l 5 4,238 804 3,6l 3 86 22,532 8,485 37,103 6,438 3,770 52,562 6,699 18,888 24,605

40 09 52 09 66 72 82 76 06 72 50 49 ^ 80 79 33 72 47 70 8^ 28 97 68 70 09 7l

375,999 89

1,608,907 70

^ ^

^

.

^.

.^au^e.^e.^ni.s... de.^ .^n^en^s.

.

.

.

.

^

.^

Jnventar^Bestand aus 1. Januar Vorjähriger Bestand

1864 .

.

1,076,289. 40 ^ 1,028,262. 30 48,027. 10

.

.

.

.

Vermehrung und zwar in Folge vermehrter An^schaffnngen : 1. an Wägen und Sehlitten 2. ,, Fuhrwesen-Material.

3. ,, Büreaugeräthschaften 4.^ ,. Bekleidungsmaterial ^

^

.

^r. ^16,604.

.

.

^, .. .

2.^618.

7,370.

434.

Fr. 48,027.

.

^

^

^

.

,,

.

,.

54 17 04 35 10

Die durch Zuwa.^s und Abgang im Lause des Jahres stattgesnndenen Veränderungen in den verschiedenen Spezial-Jnventaren zeigt des Rähern naehsolgender A u s w e i s über den Bestand de^s V o s t m a t e r i a l s auf

Bestand des Jnpentars aus 1. Januar ^8^

.

.

.

  1. Januar 1864.

.

.

.

Fr. 1,028,262. 30

Z u w a eh s :

l. An Wagen und Schlitten, durch neue Anpassungen .

^lL ., Fuhrwesenmaterial, a. ,, ,, ,, .

HL

.

Fr. 100,012. 59 ,, 59,763. 78

b.

c.

,, .,

UebertragvonWagen^Jnventar ,, ^ einem Postkreis

.

,,

10,167. 60

,, Büreangeräthsehasten, .^.

....

,, ..

neue Anschaffungen .

.

Uebertrag von einen. Postkreis

,,

45,729. 44

,, ,.

10,048. 75 99,150. 75

l'^. ^, Bekleidungsmaterial,

in den andern

in den andern ., nene Anschaffungen

.

.^ .

.

.

,,

1,291. ^--

.

.

^ .

^ .

^

^

.

,, ^^

326,163. 9l ^ ^ ^ ^ .

^ .

.

.

^

^ Abgang.

I.^An Wägen und Schlitten. .^. Abgang .

ll. ,, Fnhrwefenmaterial.

.

. . . . .

h. Ueberlrag aus Fuhrwesenmaterial .

.^. Dureh Verbrauch .

.

.

h. Verkauftes altes Boftmaterial

Wägen andern

.

.

,, .,

.

c. Abgelieferte Gegenstände für nene

. . .

. .

Büreaugeräthschaften.

lV. ,, Bekleidungsnmterial.

1,291. 5,004. 7..)

,, 5,66l. 98

.

, 9,351. 0 3 ,, 10,167. 60

.... Durch Verbrauch .

.

b. Uebertrag von einem Bostkreis in .

,, 16,177. 74

d. Uebertrag von einem Bostkreis znm lll. ,,

.

^Uebertxag Fr. 1,354,426. 21 Fr. 4,038. -

den andern . .

Durch Verwendung

.

.

,, 10,048. 75 ,, .^.6,208. 21

,, 158,549. 10 Fr. 1,195,877. 11 Abschreibung 10^ wegen Abnnzung des Vostmaterials . . . . .

,, 119,587. 71 Bestand ans 1. Januar 1864 . . . . . . . . . . Fr. 1,076,289. 40 Vermehrung im Jahr 1863. Fr. 48,027. 10

weleher Betrag von der Bundeskasse an die Vostkasse zurükvergütet worden ist, und hienaeh unter den Einnahmen erseheint.

Die Summe des dem Bunde für das Jahr 1864 zu verengenden Jnventarkapitals beträgt nach obigem Ausweis Fr. ll,0.^,^. 40.

.^ .^ .

.

^

838 .

^ ...... ^.inn.^.nen.

  1. E r t r a g von R e i s e n d e n .

Die Einnahmen an Bafsagier - und Uebergewiehtsta.^en wurden für

das Jahr 1863 veranschlagt zu .

.

.

Rechnung von 1863 . . .

,, ,,1862 .

.

.

Mehreinnahme als das Budget .

.

,, ,, im Jahr .l 862 .

Fr. 1,870,000. ,, 2,005,053. 23 ,, 1,938,364. 62 ,, 135,053. 23 ,, 66,688. 61

Die Zahl der Geforderten V oftreisenden betrug

im Jahr 1863 773,882 ,, .. 1862 723,936 Zunahme im Jahr 1863^ 49,946

Jm Jahr 1856 betrugen die Einnahmen von Reisenden und Ueber-

gewiehtsta^en noeh die Summe von Fr. 4,032,921 ; .bis zum Jahr 1861 sind dieselben in Folge sueeeffiver Ausdehnung des schweizerischen Eisenbahnnezes, welches meistens die einträglichsten Vostkurse aus den Hauptverkehrsrouten des Landes verdrängte, um mehr als zwei Millionen Franken, nämlich auf Fr. 1,9.^3,787 herabgesunken. Das Jahr l 862 zeigte zum ersten Mal wieder eine kleine Mehreinnahme von ^r. 4577 gegenüber einer ganz bedeutenden Kostenvexmn.derung. Jm Jahr 1863 aber haben wir das Resultat einer Ertragsvermehrung von Fr. 66,688. 61 gegenüber der geringen Zunahme von Transportkosten von nur Fr. 6442. 86 auszuweisen. Die Einbusse. aus den. Reisendenlrausport hat sieh somit ini Jahr 1863 wieder um die Summe von ^r. 60,245. 75 vermindert.

Hiebei ist ^u bemerken, dass die Einnahmen von Reisenden , welche die neu erstellten Jahr- und Sonnnerkurse i. J. 1863 abgeworfen haben, den Einnahmen der im legten Jahr, in Folge Erofsnnng der Bahnstreken Ballisw^l^ausanue und Vontarlier..Mouehard ausgehobenen Kurse, bei Weitem nicht gleich kommen.

Es kann daher mit ...Sicherheit angenommen werden , dass das diesjährige günstige Ergebniss der Einnahmen an Reisenden von keiner andern Ursaehe als der allgemeinen Fre.^uen^nnahme herrührt, wo^u allerdings theilweise die guustigen Witterungsverhältnisse, grossern Theils aber die im Lause der Jahre 1862 und 1863 getroffenen Kursabänderungen und neuen Diensteinriehtungen, sowohl in den ebenen Gegenden, als auf den Bergrouten beigetragen .haben. Die Zahl der im Jahr 1863 beorderten

Reisenden übersteigt diejenige des Jahres 1862 um nicht weniger als 49,946.

Jn Betracht, dass das schweizerische Eisenbahnnez bald ergänzt sein wird , und durch die in Folge Erossnung der Bahulinien Biel^BernLangnau und Zürieh^Luzern zu treffenden Kursabänderungen der VostverHaltung eher Vortheil als Raehtheil erwachsen wird, dürfen wir, im

. ^

.

.^39

Hinl^ik ans die bisher gemachten Erfahrungen bezüglich des von Jahr zu Jahr sich steigernden Verkehrs, wenn nämlich nicht ganz ausserordentliehe Ereignisse eintreten, mit Bestimmtheit eine konstante Vermehrung der Einnahmen erwarten.

^Bei den Gepäkübergewiehtsta^.en ist im laufenden Jahre eine kleine Verminderung eingetreten , indem Fr. 1431. 81 weniger vereinnahmt wurden als im Jahr 1862 ; der Ertrag der Beiwagenreisenden dagegen hat um Fr. 40,759. 84 zugenommen; aber auch die daherigen Ausgaben

sind in noeh hoherm Masse, nämlich um Fr. 49.908. 12 gestiegen.

Die Einbusse aus dem Transport der Beiw^.genreisenden .beträgt

im Jahr 1863 Fr. 47,985. 23 ,, ,, 1862 ,, 38,836. 95 Mehreinbusse im Jahr 1863 Fr. 9,148.28

Hiebei ist zu bemerken. dass die Kosten für Bei.vagensührungen nur sehr selten , d. h. nur wenn bei starker Freguen^ grossere Wägen verwendet werden können, durch den Ertrag der beorderten Beiwagenreisenden gedekt werden, und dass daher eine Mehreinnahme von Beiwagenreisenden stets eine entsprechende Erhöhnug des Verlustes zur Folge haben

^ wird. Das Ergebniss der Beiwagenkosten im Verhältniss zu den bezügliehen Einnahmen gestaltet sich ziemlieh regelmässig zu wenigstens 15 .^ Verlust.

Jm Uebrigen verweisen wir auf die Beilage Rr. 8, welche eine nach den Monaten und nach den Vostkreisen zusammengestellte und. mit der Generalrechnnng übereinstimmende Uebersicht der Einnahmen von Rei-

senden, inklusive der Gepäkübergewi.htsta^en der Jahre 1862 und 1863 enthält.

Beilage ..^r. 8.

^^u^ ^^ ^ ^^l ^ ^l^ ^ ^^ ^ ^ ^^. ^ ^ ^^ nach ^n ^nat^n

^ ^sanln^na^llt.

.

^

Anzahl Monate.

Jah^re.

der Reisenden.

Januar

. . . .

Februar

März

.

April

M

a

Juni

Juli

. . . .

.

.

.

.

i

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

August

.

.

.

.

.

.

.

42,990 47,248

l 862 1863

39,587 43,387 47,370 51,008 5l,754 55,090

1862 1863 1862 l 863 1862 1863

. . . .

Rovember . . . .

Dezember . . . .

^^^^^ Vermehrung Verminderung

6l,142 64,4 l 8 63,169 66,277 83,99.^ 92,951 92,227

Einnahmen an Bassagier- und Uebergeu.iehtsta^en laut deu Monatsrechnungen

Rp.

90,090 89 87,353 85 86,744 3.^ 90,312 49 12l,673 30 124,928 ^9 123,839 60 l 33, 574^ 73 ll.^,357 ^ (,2 ^7,ll . . l 2 ^

190,7 l4 30 l 70,65l 87 250,065 70 270,644 81 267,002 09 295,067 43 225, 7.^ l 62 238,7 l 6 96 l76,l84 94 l 85,808 43 13l,l20 7l l38,831 73 ll4,850 l 3 l 12,045 ^ l2

Daoon fallen laut den ^tnndenpassen an l Uebergewichts^

ta^en,^ speziell.

^r.

^

^ 90 ^ 90 . -^ 40 ^ 90 ^ 75 .^ 45 40 ^ 71 ^ 70 l5 40 75 40

4,356 4,803 4,099 4,084

65 50 60 25

l 0,08 l l 3, 953

2,740 75 2,433 25 l ,408 75 1,646 20

6,142 6,046 5,0l4 5,l31

39,894 38,462

66 85

66,6^8 . 61 ^ . ^

l ,43 l

8l

.

.

.

.

.

^

2,777 3,432 2,547 3,428 3,1l6 4,326 5,094 5,940 6,541 8,236 6,400 6,873^ l 2,90l 18,106 l 6, 81 5 l 8,929

2,^98 l ,674 2,437 2,l47 2^590 2,472 4,279 3,89l 4,376 4,l37 4,664 5, l 16 5,293 4,975

723,936 1,938,364 ^ 62 773,882 2,005,053 ^ 23 49,946

Beiwagen^ reisender.

l ,548 ^ 05 l ,106 ^ 70

186^ l 863 ^ ^

Anzahl

Rp.

1862 1863 1862 l 863

l862 1863

nach d^n ^^is^n

^

^

^ln.^ahl

^

97,497 73,720 78,590 67,237 68,581 52,302 ^.7 ,.39 l 48,440 5 l ,444

1862 1863

September Oktober

1862 1863

1862 1863 l 862 l 863 1862 1863

.

.

.

^..r Seite 839.

.

.

^

8,061 8,262 ^

85,489 102,662 17,173 -^

Postkreise.

Ertrag der .^eiwagenreisenden

Jahre.

Reisenden.

Fr.

Rp.

4,617 9l 6,007 70 4,883 94 Lausanne .

8,3 l 1 ^ 56 7,967 24 11,364 .^0 ^ Bern 13,787 18 ^ Reuenlu.rg 16,880 21,760 40 22,921 92 Basel 18,724 46 ...1,417 28 ^larau .

44,7 l5 ^ 4l 55,716 64,599 ^ 05 ^ 68,80^ . 73 ^ 36,403 ^ 06 ^ 46,368 ^^ 15 26,680 5 2 ^ 28,330 20 18,488 35 16,689 35 ^ 14,343 45 ^ l4,917 25 ^ ^enf

.

.

.

.

18^2 1863

.

. . .

.

.

.

^

1^

^

^

..^^.^^^

^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Gallen

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^ürich

^

^t.

^b..r

Belle^

276,970 l 97 ^ 317,730 ^ .^l ^^^

84 ^ .

.

.

-

^

.^ o t a l Vermehrung Verminderung

.

Rp.

1,2l3 50 3,3 l 4 93 395,554 7l 378,682 ^

^ .

.

.

^

-

l 862 l 863 1862 l 863

l 04,393 94,208

l 862 l 863

l 04, 947 l04,9l5^ 4 l ,4l 5 48,637^.

40,397 47,669^ 55,060 58,662

.

.

.

^

Davon fallen laut deu .^tuudeupässeu auf

llebergewul..^ tar.en, speziell.

Rp.

^ .

^

---

9,485 ^ 8,808 l ,354 l ,609 4,06^ ^ 3,623 480 488 334 305 2,5l 7 ^, l 87 l ,008 l ,038 l ,654 l ,96 l l l ,000 l l ,624

.

70 95 80 40 20

73, l00 83,6^8 l 3 7,568 l47,6l8

l 86.^ I86.^

5.^,2 l 4 ^8,726 40,89l 44,485

30 i ,273 22 3.^4,805 90 26 l ,642 57 269,630 69

186^ l 863

723,936 773,8.^

l ,938,364 62 2,005,053 ^3

39,894 38,462

66 85

49,946

66,688 6l

^^ l,431

8l

l862 l 863 l 862 l 863 l 862 1863 1862 l ^63 l 862 l 863 l 86^ l 863

73,95l 8 5 ,

.

.

.

2 .

.

^

25 02 36 60 74 53 95 50 57 34 7l 9^ 05 75

.

^ .

.

.

^

.

Anzahl ^eiwaa^en^ reisender.

45 ^^ 20 55 3l 95 90 l0 l^ 45 45 20

7,996 55 6,8 l 6 20

.

.

.

^

Ertrag der ^eiwagenreisenden

^.

^.

l.^,729 133,295 256,786 225,582 64,054 75,021 39,695 46,064 183,340 19i,56l 15.^,607 l 68, 275 159,466 188,818

.

40,759

der

Einnahmen an Bassagier^ und Uebergewichtsta^en laut den Monatsrechnungen

^^ -

12,84l l 1,7^.6 3,260 4,904 9,3.^8^ l 3,987 l ,895.^ 2,9l7 2,087 2.629 7,547 10, l 48 5, 7 l 3^..

7,700 23,547 24,696 l5,l46 l 8,450 4, l 24 5,475

85,489^..^ l 02, 662 l7,l73 ^

^^.

^

Rp.

^ ^^^

57, l 14 l5 52,0 l 0 15 8,090 65 l 2, 999 6^ .^0,l03 l5 25,746 45 2,375 35 ,220 0.^ 1,858 50 2,484 65 95 30,395 l0 7,432 90 8,352 0l 34,488 78 .^6,6^3 37 .

.

.

.

.

, 8 3 1

77,278 l0 85,367 35 46,397 44 59,492 03

^6,970 97 317,730 8l ^ 40,759 84

h. E r t r a g von Briefen.

Die Tax.en von Druksaehen unter Banden (abonnirte Zeitungen ausgenommen) und Warenmuster Inbegriffen.

I.^3.

l .

^ .

Rechnung .

. . .

Fr. 3,405,01.). 24 Fr. 3,280,038. 14 Voranschlag .

.

.

,. 3,139,000. Mehrertrag gegen 1862 .

., 124,93.. 10 ^ 4,11^..

Die Zahl der priese ist, wie die nachstehende Tabelle ausweist, seit der Zentralisirung ^er Bosten h..

steten ^unehmen : Zahlbare

^

Briese.

Jahrgang.

.^nl^ndisehe.

^

1850

1851

1852

1853

^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

1854

.

18.^.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

18^.7

18.^9

.

.

.

t 8^

18^8

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

1860 . . . . . ^ .

.

18^1

^

t.^^

.

.

.

.

.

.

.

.

1863 gewohnliche Briefe. .

rekommandirte Briefe .

9,981,86^ 1l,151,224 11,9^2,680 .l3,1.^3 734 13,727,553 14,470,782 1577.^,048 15 774 509 ^ 16,969,166 17,373,546 17,673,159 19,055,319 19,463,064 2.^,069,201 252,965

.Ausländische.

3,685,1 46 3,723 322 4,038,840 4 833 998 4,958,817 5,466,130 5 982 331 6 237 740 6,532,307 7,437,025 7,295,627 7,554,340 8,330,328 8,309,178

Total der zahlbaren Briefe.

13667 008 14874546 16 001 520 17 9^7 7^2

18 686 370 19936 912 21 753 379 22012249 23 50l 473 24810571 24,968,786 26 609 659 27^793 392 30,631,347

Portofreie Briefe.

. 439,109 1 489 127 1 571 976 1 815 893 1 823619 1 926 932 1 980 61 1 2310 109 2 026 906 2019,295 2,008,546 2 104,273 2 268 006 2,679,927

Total.

15106117 16363673 17 573406 19 773 625 20 509 989 21 863 844 23 733 990 24 322 358 25^528^379 26,829,866 26,977,332 28,713,932 .30,061,^98 ^11,271

.

^ .

.

^ .

.

.

^

Es ergibt sieh auf jeden ^opf der Bevölkerung eme ^..chl. von Briefen: ..^Ill.^en .^lnw.^hner.

^esammtzahl der Briefe. ^us jeden ^...ps.

Jn ,, ,, ,, ,, ,, ,,

der Schweiz .

Frankreich .

Breussen . .

Baden . .

Grossbritannien Bauern . .

Sachsen . .

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

1863 von 1863 ,, 1862 ,, 1862 ,, 1862 ,, 1862 ,, ^ 1863 ,,

2,6 auf 40 ,, 18,2 ,, 1,34 ,, 29,5 ., .

5,0 ,, 2,2 ,.

33,311,000 290,000,000 145,780,000 10,233,000 605,471,000 31,258,000 16,068,403

^

12,73 7,25 8,0l 7,63 20,52 6,25 7,25

Jm Weitern ist über den Briespostverkehr zu erwähnen : .

Jnnerer V e r k e h r :

Lokalbriefe.

Zahlbare Briefe.

.

^ie einfache ^e

.....^..-...^.....

.^

^^^

^^.^..

^..m 100 Briefen.

,

^^^^ ^^^ ^--^ ^

^.

^ ^...

.

.

^

^.^.^^^.....^^

^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ . ^ ^ ^ ^

.. .

. ^..^...^..^

^^

Dur^s..^.. auf 100 Bxiesm.

^

^

^ ^ ^ .^

^.^^^^^.^.^

--.^^^

Briefe zur Einheitstax^e aus alte andern ^tanzen: . ^ ........

^ 1 5 E t . n n fra n kir t 5,594,05l l^ ..^ ^^^ ..^ l unsrankirt 33,2

^^e anfache Ta^e

^ ^ ^ -^^.

Gewohnliche Briefe

^^^^^^^ ^ ^^

1863 1862 Mehr 1863 Rekommandirte Briefe 1863 1862

^ . . . 22,069,201 . . . 19,463,164 . . . 2,606,037 . . . 252,965 . . . keine Zählung.

^^

1863 1862 1861

^I^^ I^^

32 54 66

68 46 34

Druksachen nnter Banden (ohne die abonnirten Zeitnngen).

1863 . . . 3,084,670 ^ für 1863 nach emem genauern .^ählungsmodns

1862

. . . 1,789,784 l

ermittelt.

^

.^

Die Sehristpakete und Warenmuster sind für 1863, weil der Briefta^e unterstellt, den Briefen beigezählt.

1862 Sehristpakete Warenmuster

.

. ^.

515,922.. ..^ ^

.

.

230,590 l

^ .

^.^.

Werden diese Sendungen zur Briefzählung von 1862 geschlagen, so ergibt sich statt einer Mehrzahl für 1863 von 2,606,037 eine solche ^on 1,859,525 oder 9,2.^.

Amtliche Korrespondenzen, portofrei 2,679,927 ^ 12,^l3 ^ der zahlbaren Briefe.

^ Jnnerer Briefpostverkehr .

. 28,086,763 V e r k e h r mit dem A u s l a n d e na.h und aus

Anzahl der Briefe, der Druksachen.

gewöhnliche Briefe. rekom. Briefe.

Frankreich.

Jtalien.

^^^ Wehere Distanzen ^ .. ..

Grän^Ra.^on .

.

.

Weitere Distanzen (und Tranfit) Verwaltungen des dentfeh-Grän^Ra^n . .

.

ofter. Vostvere^ns.

Wehere D.stanzen

.

.

^ ^^ 2,601,538l 288,447l 1,037,719l ^^

2,705,50..^

^^^671 ^ ^ . ^^ ^^ ^^^1^ 3,008,869 ^

^

^^.^

^9,9^4 1,105,171 ^ ^ ^ .^ -^ . ^^ ^^ ^^^ ^^,^9 47,928 30l ,576 ^

Zu übertragen 7,^97^706^^^84^369^,053,786 .

^ ^^ -^

^ Anzahl der Briefe, Gewöhnliche ^..ese. .^ekom. Briefe.

Uebertrag 7,197,706 Kirchenstaat . . . .

29,230 Spanien . . . . .

25,923 Belgien . . . . . 112,410 Griechenland, Malta, l Türkei, Donaufürsten- ^ 40,64l thümer, Tnnis ^e.

^ Grossbritannien und Jr-

land . . . . .

Portugal . . .

Russland und Polen Niederlande . . .

Schweden ,

.

.

^.

.

Norwegen ,^

Dänemark, Schleswig,^ Holstein ^e.

Vereinigte

Staaten

84,369 ^ 58 380 ^

der ^r.^sachen.

3,053,786 21,552 9,480 90,910 16,480

496,689 3,796 117,058 94,799

^ .^ ^

l3l,315 688 2,403 10,379

33,795

^

2,603

^ von

Nordamerika . . .

Andere überseeische Länder

^ ^ ^^ ^

127,731 ^^^ 43,9l5 29,400 ^ ,^ 8.480 8,309,178 84,807 2,391,991 Amtliche Korrespondenzen portofreie . . . .

39,022 .^ 0,47 ^ der zahlbaren Briese . . 8,348,200 Es erzeigt sieh ein der zunehmenden Frankirung entsprechender Mehrabsaz an Frankomarken von Stük 6,070,464 gegen das Vorjahr, wie die nebenstehende Tabelle ausweist: Jn grossern Städten , wo der Markenverkauf bei den Vostbüreaux^ und Ablagen nicht genügt, wird derselbe auch, gegen Vrovision von 2 ^., von hiezu bestellten Privaten besorgt, wodurch der Postverwaltnng eine erhebliche Mehrausgabe erwächst, die sie nur mit Rükstcht auf notwendige Erleichterung der .^rankirung zu überuehmen sich entschlossen hat.

Um nun auch in diesem Fache die Einrichtungen der Postverwaltung zu erweitern, sind Einleitungen getrosfen, die Fabrikation und den Verkaus von Brieseouverts mit ^ranl.irung einzuführen.

Uuter der oben angezeigten Anzahl von Briefen befanden sich an solchen, die nicht bestellt werden konnten und als Rebuts behandelt wur-

den, 193,650 Stüke, folglich etwa 0,6.^. des ganzen Briesverkehrs.

So lange die Frankirnng nicht allgemein verbindlich vorgeschrieben ist, wird die Postverwaltung diese Benachteiligung nicht permeiden können.

^) ..^.lne Zahlung.

Beilage Rr. 9.

^ur Seite 843.

^^t ^ ^^^^ ^ ^^^^^l.

^raulomarleu

zu 10 Rp. ^u l 5 Rp. ^ 20 Rp. ^ zn 30 Rp. ^ 40 Rp. zu 60 Rp. zu l Fr.

^ i --l ,.^..4,.).^ 1,680,678 l ,083,858 l ,44.^,390 .l ,794,5^ l ,66^ 861 l ,^),^6 1,^80,493 ^ l.^,360 175,400 .-^ 63,365 ^ l,6..l9,67l 1,8.^4,^.^ 1,364,550 573,545 383,860 87,246 l ,777,^0 l ,^4,663 1,494,063 639,136 429,000 ^ l,9l6,.^^ l ^77,779 1,5^,894 669,982 ^ 484,618 69,465 .^,^5,078 l,l.^7,0^^ l ,785,^47 756,495 74,686 536,456 650,500 ^ ^447,.^ ^, l 78,75l l ,808,07.) 775,000 78,750 78,678 ^^ .^,665,^6 840,500 1,86l,0.^8 ^ 779,368 952,059 75,390 ^,^6,470 ^,555, l8l ^,049,414 870,603 80,000 107,817 ..^50,166 .^,^l,4..)4 984,750 ^,166,995 . 66,506 1,077,782 ^^ 87,952 10,^04,428 117,709 26^,371 4,1l5,643 1,306,588 594,786 1,060,968 ^

^ 2 Rp. . zu 3 ^. zu 5 Rp.

i ^

t.^

-

t^

.^.t I.^5 l^ .^ .^8 ll^ t 8^ t^l ^2

^^

-

-

-

l , 1 .

^ , 0 4 .

.

^

-

--^

-

-

......

^

--^

.........^^

-

^-

-^

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-

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.

-

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-

^---

.

.

.

-

---

2 , .

.

.

.

.

^ , .

^

---

1,04.^,4^ ^,0^,0.^2

^

.

.

.

.

.

.

.

.

---

-

^

^

Geldwerth.

^ Total.

Rp.

Fr.

4,099,466 4,429,964 5,335,100 5,859,273 6,351,958 6,714,006 7,515,124 7 ,....38,472 8,558,602 9,399,117 13,868,003 19,938,467

397,393 430,429 584,547 801,212 892, l 51 930,284 1,032,819 1,105,406 1,2I6,536 1,338,087 ^1,702,918 2,308,628

---

-^

60 25 45 .

55 55 80 90 17 23^ .

.

.

^ ^lb^ v^ ..^r. ^. ^ ^r ^- Harten a I.^ Wappen, .welche ^nxntvergntet werden. iube^xiffe.^.

.

844 .... Ertrag der Fahrpoststuke.

Vom Verkehr im Jnnern und der Schweiz mit dem Auslande sind an Tarnen eingegangen: .

li^3.

18^.

Fr. 2,274,308.42 Fr.2,110,215.73 Es kommen hieraus in Abzug die

an auswärtige Vostverwaltungen und Transportgesellschaften auf dem internationalen Verkehr geleisteten Tarier-

gütungen von . . . . . . . ^ 309,67l. 46 ,, 292,241.30 Fr. 1,964,636. 96 Fr. 1,817,974.43 Dnrch Absehluss des Geldanwei..

sungsverkehrs im Jnnern und mit .Jtalien sind hieraus

  1. in Abzug zu bringen sür 1863 an Vasstvsaldo . . . . , , 26,736. 63 b. beizufügen für .l 862, an Aktiv..

saldo

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

F r . t6,8l8. 1 2

Ertrag . . . . . . . Fr. 1,938,900. 33 Fr. 1,834,792. 55 Voranschlag . . . . . , , 1,700,l)00. --Jm Jahr 1863 Mehrertrag gegen ^862 Fr. 104,107. 78 oder 5,6 ^.

Der grosste Theil dieser Fahrpoftstüke wurde von der Bostverwaltung mittelst der Eisenbahnen (oder Dampssehisse) besordert, wovon aus allen das Gewicht von 10 Bsnnd übersteigenden Stüken von der Bostkasse die Bahnta^e zu 8 Eent. für die Wegstunde und jeden Zentner zu vergüten war, was eine Ausgabe zur Folge hatte.

im Jahr 1861 von Fr. 50,879. 95.

1862 ,, ,, 52,316. 30.

1863 ,, ,, 71,095. 34.

Der Bostverkehr an Fahrpoststüken vom Jahr 1863 nmsasst .

^ An Sendungen im Jnnern der Schweiz

.^ahl der Stüke.

.

nach dem Auslande . .

aus dem Auslande . .

im Transit durch die Schweiz

4,252,096

253,869 264,726 10,381 ^,781,072 Kleine Bakete zu 10 Eent. (Art. 8 Bosttar^.gesez) . . . . . . . . 137,702 4,918,774

^ .

^Jm Jahr 1862 wurden versandt

Vermehrung 1863 .

gleich 4,4^.

.

.

^ahI der Stüke.

. 4,711,949

.

.

207,825

Jm Jahr 1863 konnten . nicht bestellt. werden und sind in die Rebüts

gefallen 6t 6 Stüke.

^lls analoge Ergebnisse werden hier angesüßt: bei den Vostanstalten .Stü^ahl.

Tax.enertrag.

. von Bauern 186^62 . ,., Baden 1862 .

,, Bussen ,,^ .

Die

.

. 5,603,864 .

. 2,209,508 . ^ . 25,067,588

Fl. 979,011.

Angabe fehlt..

durchschnittliche schweizerische Ta^e eines Fahrpoststükes betrug ..

1862 ^ .

1863 .

.

.

.

.

.

.

.

.

. Rp. 39,27 . ,, 39,40

Mit den Kartensehlüssen zwischen der Schweiz und Jtalien wurden im Ganzen 42,272 Stüke besordert, und zwar 27,443 nach Jtalien und

14,829 Slüke aus Jtalien.

^ Von den Stüken nach Jtalien kamen 18,930 aus der Schweiz,

und 7,91t trausttirten über die ^ehwei^, iudem 6,554 davon aus Deutsch^ land .und l ,357 aus Frankreich einlaugten. 602 Stüke wurden auf der von den schweizerischen Bosten bedienten Linie Domo d^Ossola-Arona aufgegeben.

6,915 ^tüke giengen über die Splügenroute, 201 über Brnsio,

.

l 7,599 ., die Gotthardroute, nämlich 7,930 über Eamerlata^ und 2,126

9,669 über den Langensee, und nahmen den Weg über den .^implon.

^27^4.^.

^

.

^. . ^

^

Der Gesammtverkehr aus J t a l i e u . u a c h der Schweiz betrug 14,82.^ Stüke, und zwar waren davon 10,937 für die .Schweiz bestimmt und

2,470 trausitirten über dieselbe, nämlich 1,987 nach Deutschland und 483

nach Frankreich.

^

. ^

^

1,422 waren für die ^iuie Arona.-Domo bestimmt, 3,964 ^tüke kamen über die ...^plügenroute,

203 ,.

^ ,, Brusio, 8,021 ,, ,, ,, die Gotthardroute, nämlich 6,920 über^.amerlata und l ,10l über den Langeusee, und 1,2l9 ^tü^e nahmen den Weg über den Simplon.

14^829.

.

.

.

.

.

^ .

.

.

.

^ b l .

^ .

.^ahrg.^^l.

Bd . l .

67

d..

Ertrag der Leitungen.

^on inländischen

Blättern.

^on ausländischen

Blättern.

Total.

1863 . . Fr. 173,013. 04 Fr. 24,192. 96 Fr 197,206. Voranschlag . . . . . . . . 190,000. Es sind mit den Bosten befordert worden .

Tax^flichtige Bläser.

Inländische.

Ausländische.

..l...^...

..^

20,356,181 18,432,034

1,907,535 1,799,640

portofreie Blätter.

..^dgenosflsche. Cantonate.

78,090 77,160

.l,l21,664 1,070,557

Jm Weitern wird anf die Beilage hingewiesen.

e. E r t r a g der Tra n s i t g e b ü h r e n.

(geschlossene Briespostsendungen).

I8^3.

I8^.

Einnahmen .

. .

. F r . 3,763. 90 Fr. 2,994. 64 Voranschlag . . . . , , 4,000. ,, -Jn der Befordernng des geschlossenen Briestransites ist im Jahr 1863 keine Veränderung eingetreten. Ein solcher findet statt ans der Linie

Basel- Feldkirch

und über Genf zwischen verschiedenen Vostbüreau^ in srauzosisch^avo.^en mit franzosischen ^ostbüreau^ des Departement de l'.^m.

f. G e b ü h r e n v o n E m p f a n g s b e s eh e i n i g u n g e n.

Einnahmen :

  1. von Scheinen h. ,, Büchern c.

,,

.

.

Geldanweisungssormu-

laren

Voranschlag Mehrertrag

.

.

I.^3.

. Fr. 26,673. -. ,, 27,349. --

.

Total . .

. .

I8^.

Fr. 26,696. 60 ,, 24,354. 20

^, 4,538. 50 ,, 3,811. -.Fr. 58,560. 50 Fr. 54,9^1. 80 ,, 52,000. Fr. 6,560. 50.

Der Mehrertrag erk.irt sich vorerst aus der neuen Einnahmerubrik ., Geldanweisungseouverts und Geldanweisungstelegramme ..^ welche bei Festsezung des Budgets noch nicht gekannt war und daher auch nicht be-^ rechnet wurde. Die weitere, Fr. 2022 betragende Mehreinnahme konftatirt die fortwährende Zunahme dieser Rubrik, namentlich steigert sich der Verbrauch an Büchern, welcher dermalen beiläufig 900,000 Bescheinigungen représentât, währenddem er im Jahr 1858 noch kaum aus

500,000 stund.

.

.

^

^^ ^ n^ ^ ^^ ^^t^ ^lu^ ^ ^^.

Beilage .^r. l0.

.

Schweizerische ta.^tIichtige ..^eitnn^n und ^nrnate.

^

^

.^n^ländis^e tarpflid,tige Bettungen und^ ^^nrnale.

^

Monatlich

^o ^kreise.

l ^ 2

3

1

.

.

.

.

.

^.

.

.

7

.

^

Lausanne

.

.

.

.

Bern

.

.

.

.

.

^euenburg Basel

.

.

.

^larau

.

.

.

.

.

.

St. Gallen Ehur

Bellenz

.

.

.

.

.

.

8 4 1 2 1

2

14

. . . .

Total

.

^

l l

7^

6

.

.

)

^

.^

4

^

7

i ^

4 - 1,080,^.^0

^

9

8

8

^

^

1 3

.^

-

--.

5

.

^

-

^-

.

^

3

l

.

.

^

.

^

^

-

-

-

1

^

-

..^

.

.

^

3

-

.

^

.

^

---

--

4

.^

.

.

.

.

.

.

.

.

^

^

^

5

.

^

^^^

. ^,7^,4.^1 ^,916 4,481,501 1,^55,77... ^ ^ l ,609,363 ^44,796 1,4.^0,505 ^ ^ l,45l,l53 3,355,^46 .^48,885 ^,057,433 106,837 6 l 3,486 ^,4 l 5 .^88,7.^ t

^ ..^

Franzostsche.

.

^

Belgische.

^

46^,3.^7 29.^ l3,815 143,846 163,^47

.

.

.

.

9 , 8 3 ^

^,...46 ^9,547

Englische.

Spanile.

47,961 4,581 5,.^19 9,98^

.

.

1,7l6

3,887

1,898

748 1,989 .^,557

.

.

.

...^

Total der ausländischen

Blätter.

.

^

.

^

.

^

.

.

^

.

Verschiedene i.n Transit Jtalien.sche.

durch Frankreich.

.

^

78,037 ^,646 255 6,9^

623,767 2,938 112,060 173,555 478,999

15,640 1^,439

248,885 106,837 38,055 122,439

225,989

1,907,535

Amtliche

n^r^freie Bt.^er .

.

.

Eid-

genossische.

.

^

78,090

^^.^

6^ 3 1 . l ^ 3 35 ^ ^

.

.

)

1 l

. .

.

3

^

^^

Ludern ^.

Zürich

4 ^ 4^ 4 ^ 6^ 3

^

Blätter.

^ 1 ^ - -

.

Gens

der

Mal

Mal

^

^eutsche^ und über Deutschland transitate.

Total

Erscheinend wochentlich

erscheinend

Zur ^eite 846.

l^

4

.

5

4

l

3

^

^

.^

^

.

^

^

^

-

-

^

.

.

.

.

.

.

.

.

-

-

.

-

.

.

-

^

-

^

1

-

-

^

-

^

.^

^-

^-

.^ 108 68 ^0 ^ 1 . .-^

.

Anmerkung.

^

^

1

36

.

.

-

l l ^0,356,181^

715,84..)

783,5.^7

8l ,63^

67,743

3,6l4

^9, 18 l

^

^ie ausländisehen Blätter werden .n.r bei den mit dem unmittelbaren Bezuge beantragten Bostkreisen verzeigt.

Totalauzahl der derlangten ^l.itter ^ummern,^.

Tar^pfliehtige schweizerische Blä .^ter 20,356,1.:.1 . l.

,, ausländische ,, 1,^907,5.^.5

.78,0.^^0 1,121,6^^4 Gesamn..tt otal 23,463,470 . ^ Anzahl de r Blätter im Jahr 1862 . 21,188,932 Vermehru ng in. Jahr . ^63 . . .

2,274,538

Portofreie eidgenossische ^, kantonale

^

,, ,,

^

^

^

.

78,090

Kantonale.

.^

7,500 270,500 116,480 98,540 1,562 78,520 138,990 302,288 24,760 42,744 39,780 1,121,664

847

.

Wenn die Bescheinigung in den Büchern nur 3 Rp. kostet, wäh-

renddem em Schein mit 10 Rp. bezahlt wird, somit der Ertrag lezterex verhältnissmässig viel bedeutender ist, so ist es der Bostverwaltung doch erwünscht, die Bücherbescheinigung überhandnehmen zu sehen , indem bei dieser der Beamte nnr die Unterschrift zu geben hat, da es ^Sache des Ausgebers ist, den Gegenstand einzusehreiben, währenddem andererseits der Beamte den Schein mit größerem Zeitaufwande ausfüllen mnss.

...... F a .h g e b ü h r e n .

.

.

.

.

^ 3 .

I .

.

.

^ .

Einnahmen .

.

.

. F r . 20,567. 60 Fr. 18,428. 80 Voranschlag . . . . , , 18,000. -.

h. K o nz.e s fi o n g ebü h r e n .

Einnahmen Voranschlag

.

I.^3.

18^.

. Fr. 4.), l 85. 37 Fr. 48,763. 33 . ,, 55,000. -.

.

Es sind hieran entrichtet worden: Von der fchwe^. Rordostbahn zu 500 Fr. per Stunde für die Betriebsstreke von 37 Wegstunden .

.

.

. F r . 18,500. --.

,, der schweiz. Zentralbahn, zu 400 Fr. per Stunde

für eine Betriebsstreke von 51^ Wegstunden . ,, 20,600. -

aus Grnnd der über die Genehmigung der Konzefsionen gesassten Bundesbeschlüsse, dader Reinertrag dieser Bahnunternehmungen bei ersterm 8 .^ und bei le^term 5,6 .^ betragen hat. Die andern schweiz.

Bahnunternehmungen konnten, da deren Reinertrag 4 .^ nicht überstieg, für eine Konzessionsgebührentriehtnng nicht in Anspruch genommen werden.

Von Omnibusunternehmung...n .

.

.

,,

,, Dampfbooten

.

.

.

.

.

5,952. 04

. , , 4,133. 33 ^ Fr. 49,185. 37

Ueber den Eingang dieser Gebühren in jedem einzelnen Kreise n.ird

eine Tabelle beigefügt.

i. V e r s c h i e d e n e s .

Einnahmen Voranschlag

.

.

.

.

I.^3.

I8^.

. F r . 18,599. 25 ^r. 33,383. 41 . ,, 26,000. -.

Die bloss zufällige Ratnr dieser Einnahmen erlaubt bei .^er Festfezung des Budgets keinen irgendwie. sichern Anfaz; hauptsächlich hängt

Beilage .^r. 1l.

^ur ..^e.te 847.

u^berf^t de.^ ^rtra^ der ..^uze^u^e^ihreu ilu ^ahr l^.

Anzahl

Postkreise.

der Konzessionäre.

l .

^ampsbo^te.

us.

.

.

.

.

.

.

.

. m .db

^^^l^^.

T o t t. l.

i

Genf

.

Lausanne

.

.

Bern

.

.

.

Reuenburg

Basel

.

.^larau

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

.

.

.

.

.

.

.

^ürich

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^ 13

33

625 1,583

9

.

.

.

.

^hur

Bellen,.,

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Fr.

3 680 3.)8 47.)

.^3 47

Rp.

l5

^r.

25 .^0

.

.

^

^)4

l 74

^ i

.

4, l 33

Rp.

4,l80 .)23 l ,37.)

93 20,647

^

40

20,600

24 18,500

80 70 60

^r.

^

^ Rp.

^ ^^ ^ .

l5 . ^ 25 ^ 90 ^ 40 i

.

.

-

707 20,626 35^) .)3 174

^ ^ ^ ^

24 33 80 70 60

^

33

i

82 543 35.)

.)3

^

^

-^

.

Gallen

Rp.

-^ -

.

Lnzern

^t.

24 9 t6 4 4

^.

500 525 .)00

^

5,.)52

04

39, t 00

49, l 85 ^ 37

^ ^ ^ ^ .

848 die Grosse der. Einnahmen vom Verkauf alten ..l^ostmaterials ab, worin .^n Jahr zu Jahr sehr adosse Abweichungen vorkommen.

Die Einnahmen fallen auf folgende spezielle Rubriken: 1. Strafgelder und Bussen: a. von Beamten und Bediensteten der ^ostverwaltung (Ordnungs-

strafen) in 943 Fallen

.

.

.

. F r . 2,728. 13

b. von Brivaten wegen Uebertretung des Bost^.

regalgesezes in 400 Fällen

.

,, 1,328. 98

Ueber beide Einnahmenbeträge enthalten die Beilagen Rr. 4 und 5 hievor genauere Rachweise.

.

2. Erlos von verkauftem altem Bostmaterial . ^ .

3. Vergütung für den Gebrauch von ^ostfuhrwerken (E^trapostreglement ^ 63 ..e.)

.

. . .

4. Erlos aus dem ^erkaufe unbestellbarer Fahrpost-

,. 5,661. 98

stüke .

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

,

,,

,

1,617. 57

931. 7 5

5. Zufällige Einnahmen: Bei den Speditionen aus den Vostbüreau^ gesun^

denes Geld

.

.

.Fr.

Erlos von verkauften Deklaration^ und ^rachtbriefsormularen .

Brozesskostenvergütung vom Danton

,,

Ueberschüsse in

,,

43. 50

351. 70

Uri, nach bundesgerichtlichem Urtheile .

. .

. ,, 1 ,000. Bostbüreankasfen

370. 65

Erlös von verkaufter Makulatur ,, 2,075. 33 Verkauf von Bostk.^rten, Bostkurskarten, Boftamtsblättern und Tarifen .

.

.

.

Nachträgliche Erfazleistungen von

Bürgen ^ .

^.

.

,,

^.

,,

101. 50

,,

133.80

,.

100.80

. .,

525. -

Beiträge an die Kosten für .^luf-

schriften an Bostgebäuden ^ .

Rabatt auf dem Gaskonfum in

St. Gallen

.

Beitrag der Bundeskanzlei an den speziellen Bestelldienst für das

Bundesrathhaus

.

70. 05

Verkauf von Bartikularbriefeinwürfen .

.

. ,, 32. Vergütung von Beschädigungen . ,, . 17l .63

Reehnungsberichtigungen .

. ^ ^. 1,042. 97 .Versehiedenes in kleinern Beträgen ,, 311.9l

^

^ ^^ ^^

^r.^18^5..)9. 25

^.

V e r m e h r u n g d e s B o st m a t e r i a l s.

Das Jnventar weist den 3t. Dezember 1863 gegen den Bestand vom 31. Dezember 1862 eine Vermehrung des Werthes des Bostmate-

rials nach von Fr. 48,027. 10 (1862 Fr. 33,225. 45).

Dieser Mehrwert^ ist nach dem Bundesbeschluße v.^m 20. Jänner 1860 von der Bnndeskasse an die Bostverwaltung vergütet worden. hierüber ist das jähere unter ^ffer 3 , , E r g e b n i s f e des J n v e n t a r s ^ enthalten.

.

^

^. ^ns^en.

a.

.^

Gehalten nd Vergütungen.

Mehrausgabe.

Ausgaben laut Re.hnnng

. ^ .

.

I8^3.

t 8^.

I.^3.

. F r . 2,214,636. 05 Fr. 2,078,402. 19 Fr. 13^,233. 8.^

Von diesen Ausgaben fallen ans nachstehende einzelne Rubriken : Ausgaben

Budget 1863.

^ 61,950 1. Generalpostdirektion: a. Ständige Gehalte Fr. 51,718. 94 h. Brovis. Aushilfe ,, 6,47l . 4 4 ^ 39,500 30,000 25,000 46,000

2.

3.

4.

5.

Fr.

Kreispostdirektoren . . .

. . ., Kreispostkontroleure . ,, .^reispoftadjunkte . ^ Kommis der Kreispostdirektion (Kanzlei

1863.

^

mehr

als 18.^

weniger

58,190. 38 Fr. 4,727. 0l Fr.

38,186.24 ., -^ ,, (^398.55 29,908. 81 ,, 1. 46 ,, .-- .

24,922. 45 ,, 216. 01 ^ ---

und Kontrole):

^. Stand. Besoldung Fr. 36,373. 02 h. Vrovis. Aushilfe ,, 3,736. 92

,, 40,109. 94 ,, Uebertrag Fr. 191,3 17. 82 Fr.

1,488. 48 ,, 6,432. 96 Fr.

398. 55

^) Jm Jahr 18^2 i^ ^n .^ola.e durch .^inscheid vorgekommener Erledigung der .^relspostdireklorstelle in Lausanne elne anßerorden^ liche Ausgabe von ^r. 441. 48 entstanden.

^ Uebertrag

900,000

6. Bostbürea..^

850,000

7. Vostablagen, Briefträger, Boten u. s. w. .

295,000

8. Kondukteure:

Fr.

Stand. Besoldungen Fr. 847,632. 53 . Provis. Aushilfe ., 50,102. 75

63,917. 28

,,

831,597. 57

..

57,108. 77

293,935. 38

.,

9,173. 40

,, ,,

398. 55

6,432. 96 Fr.

897,785. 28 ^ ,,

Stand. Besoldungen Fr. 242,256. 59 Brovis. Aushilfe ,, 48,678.79^ .

Fr.

,,

Stand. Besoldungen Fr. 808,674. 82 Brovis. Anshilse ,, 22,922. 75

Mehrausgaben an Besoldungen im Jahr 1863

191,317. 82

,, ^

,,

^ .

^^

^^

,, 136,233. 86 ,, ^ ^r. 2,214,636. 05 . Fr. 136,632. 41 Fr. 136,632. 41

Das Steigen der Gehaltausgaben ist herbeigeführt worden theils durch Vermehrung der Stellen, .worüber die Beilagen ....r. 1 und 2 Räheres nachweisen, um die Speditionen bei den ..^ostbüreau^ und .Ablagen, so wie die Botengänge und Bestellungen der Briefträger zu beschleunigen; theils mussten in ^olge Zunahme der Verrichtungen der bisherigen Bostangestellten und der gestiegenen Preise der .Lebensbedürfnisse bei vielen Stellen die Besoldungen um etwas erhoht werden.

..^ .

^

.

^

b.

..^ o m m i i s ä r e u n d R e i s e k o st e n.

1 .

.

.

.

^ .

Ausgaben .

Voranschlag

.

.

t 8^.

. F r . 20.228. 05 Fr. l^,4l)2. 2l . ., l 9^ 000. -.

Anlässlich der Bostvertragsunterhandlungen mit Frankreich , welehe der Bundesrath dem schweizerischen Minister in Baris übertragen hat und in Baris geführt werden, sind ....n den Herrn Bevollmächtigten zwei E^.

perten der Bostverwaltnng dorthin abgeordnet worden, wodnrch die Anslagen für Missionen und Reisen über den leztjährige.. durchschnittlichen Bestand gestiegen sind.

Von den kosten für Reisen und Missionen fallen .

auf das Departement und die Generalpostdirektion ^r. 2,923. 75 ,, d i e .......raininspektoren .

.

.

.

.

.

. 2,946. 95 .. ,, Kreispostdire..tionen . . . . , , 14,157. 35

Fr. 20,028.. 05 .... B ü r e a u k o st e n .

l 8^3.

Ausgaben . . Fr. 248,829. 39 Voranschlag . ,, 224,000.Mehrausgabe . Fr. 24,829. 39

18^.

234,999. 70

wofür der Bundesrath unterm 3. Februar 1864 den Raehtragskredit vor.^

läufig bewilligt hat.

Znr Aufklärung der Kreditüberschreitnng werden vorerst die wirklichen Ausgaben dem Voranschlag nach den Unterrubriken gegenübergestellt.

Ausgaben.

  1. Formulare und Drukkosten . . .
  2. Büreaumaterialien . . . . . .
  3. Siegellak . . . . . . . . .
  4. Buchbinderarbeit . . . . . .
  5. Beleuchtung . . . . . . .
  6. Beheizung . . . . . . . .
  7. Verschiedene Büreanbedürfnisse . .

Unterrubriken de.^ Voranschlag.

Fr. 124,478. 07 106,000 ,, 20,l6l. 25 10,000 ,, 10,746. 70 16,000 ,, 17,548. 75 20,000 ,, 54,034. 71 47,000 ,, 1l,9l2. 1l 15,000 ., 9,947. 80 10,000 Fr. 248,829. 39 224,000

853 .

. .Ans dieser Gegenüberstellung geht für Druksachen . .

,, Büreaumaterialien ,, Siegellak . .

,, Buehbinderarbeit .

,, Beleuchtung . .

hervor, dass Fr. 18,500 mehr ,, 10,000 ., ,, 5,500 weniger ,, 2,500 ,,

,,

7,000 mehr

,. Behebung . .

., 3,000 wenig.....

ausgegeben worden sind, als veranschlagt waren.

^er Grund der Mehrausgabe in den betreffenden Rubriken kann .ini Allgemeinen der Ausdehnung des Bostdienstes zugeschrieben werdeu , da das vermehrte Personal, die vermehrten Sendungen und Kurse und die vermehrten Lokalien und deren Einrichtung einen Mehrbedarf an Formularen und Materialien zur Folge haben muss. Auch ist die veranschlagte Jahreseinnahme der Bostverwaltung um Fr. 640,082 überstiegen worden, und da ein soleher Einnahmenübersehuss nicht eine reine Mehreinnahme, fondern nur ein Bruttoertrag sein . kann, so mnssten mit den Einnahmen auch die Ausgaben steigen.

^ass die Ausdehnung des Dienstes und der Lokale eine unvermeidliehe Mehransgabe zur .^olge haben muss, wird z. B. durch den Kreis Genf bewiesen, ..^o in. .Laufe des Jahres die Briefe.r.pedition in die Rähe des Bahnhofes verlegt n.orden ist und wo auf Ende des Jahres 2 Filialbüreaui. errietet wurden, wodurch die Kosten für Formulare und Drukfachen nebst Büreaumaterialien um .^r. 3^00 und die Rubrik Beleuchtnng um Fr. 6000 hoher zu stehen kamen als im Jahr ..862.

Jm Speziellen konnen noch folgende Thatsachen angesührt werden, welche die Mehrausgabe an Formularen und ..^rnksaehen re.l.tsertigen .

t) die außerordentliche Ausdehnung der Bahnposten überhaupt, dann im Besondern die Verwendung der Bahnposten zwischen Basel und Konstanz für den schweizerischen und internationalen Boftdienst, wofür besondere ^Brieskarten und Verkehrsrechnungen erstellt werden mnssten^ 2,. die Ausführung des neuen Bostvertrages mit Belgien, welcher eine grossere Anzahl ganz neuer Formulare erheischte, 3) die ausserordeutliche Vermehrung der Fahrpostkartenschlüsse , welche nicht nur einen grossen Mehrverbrauch an Karten und ^akturen, sondern auch vielfache Vermehrung und Abänderung in den Ladkarten erheischten , 4) die Einführung eines neuen täglichen Zählungsverfahrens für den Fahrpostverkehr.

Es ist übrigens bei Beschasfung der Formulare auf die moglichste Sparsamkeit Bedacht genommen worden, und in den ^.r. 57,490. 89, welche von der Generalpostdirektion sur formulare und Druksaehen verausgabt

wurden, sind Fr. 40,^35. 27 begrissen, welehe für ausschliesslieh an

854 .^ie Kreise abgelieferte Foxmulare verwendet worden sind, die auf Grund^age von bestehenden und in Fola.e von Konkurrenzaussehreibung mit versehiedenen Unternehmern abgeschlossenen Verträgen angeschasst worden sind.

Die Generalpostdirektion hat somit für das Bostamtsblatt, für Tarife, Kurskarten, für sämmtliche internationale Speditionssormnlare, sür sämmtliehe Formulare für den internen und internationalen Geldanweisung^ verkehr, sür sämmtliche Zählungssormnlare und für Bapier- und Drukkosten zu ihrem ausgedehnten eigenen Bedarf nur den Betrag von Fr. 16,955. 62 verausgabt.

Die hievor angeführten allgemeinen Motive, welche eine unausweiehliehe Steigerung der Büreaukosten verursachten , haben namentlich auch Bezug aus die vermehrten Ausgaben für B ü r e a u m a t e r i a l i e n . ....lebri.^ gens wurde im .Lause des Jahres eine Vorschrift erlassen , welche dieser Rubrik mehrfache Gegenstände zuweist. die bishex unter verschiedenen Büxeaubedürsnisseu verrechnet wurden. wesshalb diese Rubrik mit dem Voranschlage in Uebereinstimmnng geblieben ist.

Bezüglich der Belenehtungskosten ist bereits erwähnt worden, dass dieselben wegen Vermehrung der Büreau^ in Gens die Kosten des Jahres

1862. um Fr. 6000 überstiegen haben. die Ausdehnung der Lokalien hat

auch anderwärts die nämliche Folge gehabt.

Die Wenigerausgabe für Bnchbinderarbeit mag namentlich daher rühren, dass der Einband der Verkehrsrechnnngsheste, der ...^peditionsresister, der Raehnahmeregister n. s. w. bei Formularen und Drukkosten inbegriffen ist, indem die Vreise für die gebundenen Bücher festgesetzt worden find und den Unternehmern bezahlt werden.

d.

Dienstkleidung.

Bieget pro l 863

Fr. 90,000. -

Wirkliche Ausgaben ,, 90,000. - ^ Ausgaben im Jahr ^862 ^, 8..),9..)4. 84 Mehrausgaben im Vergleich zum J. 1862 ., 5. 16

Die Ausgaben vertheilen sieh je n^.eh der Art ihrer Verwendung wie a. Anschaffungen von Tüchern, Knopsen, dienstlichen Abziehen, Ansrüstungsgegenständen und Verschiedenes .

. Fr. 72,286. 44 b. Anfertigungskosten der Dienstuuiformen au die Kondukteure, Voftillone, Briefträger, Landboten, Vaker und Büreaudiener , Entschädigungen der

^^ .

Experten .....

.

.

.

.

.

.

,

c. Kapitalziu.^ des vorjährigen Jnventarwerthes, des aus .l. Januar l 863 vorhanden gewesenen Vorrathes an Dienstkleidungsmaterial, betragend

Fr. 23,544. 24, a 4 .^ .

.

. 27,510. 3 6

. . ,, .941. 77 zusammen Fr. 100,738. 57

855 Fr. 100,738. 57 Hievon ist in Abzug zu bringen der Erlos von verkaufen Bostiilonsbeinkleidern, von Stosfen zu Kon-

dukteurhosen und Gilets, Bosthorner ..e. .

.

. ,, 10,738. 57

verbleiben wie oben ^r. 90,000. -^ Jm laufenden Rechnungsjahre ist im Kleidungswesen wenig Bemer.^ kenswerthes vorgefallen. Zweien Tuchlieseranten sind Abzüge im Betrage von Fr. 1470. 26 gemacht worden, weil sie die bestellte Waare nicht gan., mnsterkonsorm geliefert hatten. Ferner wurde im Jnteresse einer gleichmäßigen reinliehen Bekleidung der Bostbediensteten verfügt, dass denselben künftighin aus die Verfallzeit stets die fertigen Kleidungsstüke. anstatt des Tuches und der Anfertigungskosten verabsolgt werden sollen, weil bei lezterm Verfahren die Bediensteten nicht selten die Gelegenheit benu.^en, um das Tueh zu verkaufen und die ihnen ausgerichtete Vergütung für Anfertigungskosten ein^usteken, statt sich eine neue Uniform anfertigen zu lassen.

Jm Uebrigen ist zu bemerken, dass in Betracht der stets heraufgehenden Wollpreise und der von Jahr zu Jahr zunehmenden Briefträger^ und Botendienste, wodurch viele uene Angestellte nothwendig werden, da.s

Budget von ^r. 90,000 für die jährliehen Ausgaben der Dienstkleidung nicht mehr genügen wird, und wir bald^ in den Fall kommen werden, einen höhern Kredit für diese Ausgabenrubrik zu verlangen.

^

Ausgaben Vorans^.hlag

e.

Ge^bäuliehkeiten.

18^.

. ^ Fr. 132,217. 07 ,. .13.),0l)..). -.-

.^3.

131,5l7. 83

Von diesen Ausgaben sind verwendet worden.

Auf Mieth.en von Voftlokalien Fr. 126,3^4. 72 Aus Unterhalt der Bostgebäude ,, .^,862. 3.^ Unter andern Mietherhohnngen vom Jahr 1863 erwähnen wir hier diejenigen für das Bostl.üreanlol.al in Glarus und die z.vei ^ilialbüreaulokale in Gens. Jm Jahr 1864 wird die ^ostverwaltnng auch in Lau^ saune sur das bisherige nnd dann für das neue Bostlokal eine hobere Miethe zu entrichten haben.

l.

V o s t m a t e r ial.

t^.

Ausgaben Fr. 419,787. 67 Büdget .

. Fr. 398,000 Bewilligter Raehkredit ,, 70,l)00 Ueberschreitnng des Budgets und Raehtragskredits

I.^3.

470,^11.73

46,800. -^ 2,^11.73

^6 Die Gesammtausgaben umfassen Rene A n s c h a f f u n g e n : t. Wägen und Schlitten . Fr.

2. Fuhrwesenmaterial ^ . ,, 3. Büreaugeräthsehasten . ,, b. R e p a r a t u r e n .

1 . Wägen und Sehlitten . ,, 2. Büreaugeräthschasten . ,, c. Z i n s v o m B o st m a t e r i a l a.

93,247. 77 47,846. 83 44,^82. 98

100,0l2. 59 59,763. 78 ^45,729. 44

166,^98. 38 16,361. 59

186,835. 01 18,697. 47

39,217. 70

40,18^. 72

19,199. 92 426,655. 17 Ab : sür geliefertes Material an neue Wägen 6,867. 50 Ausgabentotal Fr. 419,787. 67

28,635. 75 479,862. 76 9,35l. 03 470,^1.73

kapital .

d.

Kosten der sahnenden Bostbürean^ .

.^

,,

^

.

^

Die Mehrausgaben gegenüber dem Jahr 1862 betragen hienach Fr. 50,724. 06 und pertheilen sich auf die verschiedenen Unterrubriken

wie solgt .

  1. Für n e u e ..^..schasfungen :

1.. aus Wägen und Schlitten . . . . Fr. 6,764.82 2. ,, ^uhrwesenmaterial . . . . . . , , 9,433. 42

3. ,, Büreaugeräthschasten .

b. Für R e p a r a t u r e n : .

.

. ^.

.

,,

l ,146. 46

  1. an Wägen und Schlitten . . . . . , , 20,636. 63
  2. ,, Büreangeräthschasten

. . . . . , ,

c. Zins vom Vostmaterialkapital

. . . ,,

d. K o s t e n der s a h r e n d e n B o s t b ü r e a u ^ . ^ .

..

2,335. 88

971. 02 9,435.83

^r. 50,724. 06 Die Uebersehreitung des Voranschlages um Fr. 72,51l. 73 wurde hauptsächlich durch die ansserordentlieheu Reparaturen veranlasst, denen eine grosse Anzahl Wägen in Folge des grossartigen Reisendenverkehrs im legten Sommer, der anhaltenden Hize, der Erstellung und Ausdehnung von Vostkursen, sowie in ^olge mehrerer Wagenstürze, namentlich bei den Stürmen in Appenzell und St. Gallen, unterworfen werden musste.

...lus den gleichen Gründen musste. auch verhältnissmässig mehr ^uhrwesenmaterial, namentlich ein grosser Vorrath von Wagenrädern angeschafft werden.

ferner wurde das Budget durch die Anschaffung einer Menge von Vostsäken für den zunehmenden Fahrpostverkehr und die vollständige

857 Mobiirung von zwei Filialbüreau^. in Genf, welche allein einen ausser...

ordentlichen Kredit von Fr. 610l) erforderte. stark belastet.

Endlich betragen die Dosten für die fahrenden Bostbüreau^ Fr.

28,635. 75 anstatt ^Fr. 20,000, wie ursprünglich veranschlagt worden war.

^. T ....... n s p o r t k o st e n.

Ueber den Betrag der Transportkosten werden z^ei Zusammenstellungen, Beilagen ......r. 12 und 13, angeschlossen.

Ordentliches Budget pro 1863 . . . . . .

Hiezu bewilligte Raehkredite von . . . . .

Total des Budgets Ausgaben laut Rechnung des Jahres 1863 Fr.

^ 1862 ,, Minderansgabe im Vergleich zum Budget .

^ Mehrausgabe ,.

,, ^ Jahr 1862 ^

Fr. 2,750,000 ,. 180,000 Fr. 2,930,000 2,914,232. 88 2,907,790. 02 ^ 15,767. 12 6,442. 86

Die Trausportkosten zerfallen in zwei Hauptrubriken, nämlieh in fix^e, auf V e r t r ä g e n . b e r u h e n d e Kurs^ah.luugen und in irregulare T r a n s p o r t k o s t e n , ....elch^ ledere neun untergeordnete Ausgabentitel umfassen, wie die Beilagen Rr^ 12 und 13 zeigen.

^ Fir.e, aus V e r t r ä g e n b e r u h e n d e Kurszahlungeu.

Betrag im Rechnungsjahre . . . . . Fr. 2,085,310. 46 ,, ,, Jahr 1862 . . . . . . ^ ,, 2,146,803.^42 Verminderung im Jahr 1863 ^r. 61,492. 96 Diese Verminderung rührt grossentheils von den im Vorjahr bei Anlass der Erosfnung der Eisenbahnlinien Lausanne..Freiburg und Vontarlie..^ Mouchard ganz und theilweise aufgehobenen bedeutenden Bostkursen her, deren Kosten sür das ^ahr 1863 wegsielen, zum Theil aber auch von Ermässigungen . in den Knrszahlungen durch ...lbsehluss nener bezüglicher

Verträge.

2) Jrreguläre Transportkosteu.

Dieselben betragen laut Rechnung pro 1863 . ^.r. 828,922. 42 ., 1862 . ,, 760,986. 60 Vermehrung pro ^1863 ^r. 67,935.82 Zu dieser Vermehruug haben gauz besonders die Kosten für Beiwagenlieferuugen beigetragen, welche ^allein schon um Fr. 49,908. 12

hoher stehen als im Jahr 1862. Dieselben .^ertheileu sich hauptsächlich ans die Sommermonate und die Bergrouten.

^^^ ^^ ^^ ^ ^ ^^ .^ ^ ^.

Beilage ^r. t 2.

Zur Seite 857.

^ll^^ ^l^^st^ Außerordentliche nnd ^eima.^en.osten..

^ ^.^

Monate.

Jahre.

aus Verträgen beruhende Bezahlungen.

Fr.

^ .

.

.

.

.

.

l ^ .

^ .

.

.

.

.

^ ^ ^ ^

März

.

April

Ma..

^uni

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

.

^.uli

.

^....^n^.

.

.

.

^ .

.

.

.

^ ^ l ^ .

^

^

^..^^^^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

November .

.

.

.

^^^

Dezember . . . .

Total

Vermehrung . .

Verminderung

1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863^ 1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863 1862 1863

171,97l) 160,698 172,188 160,977 173,340 162,347 171,217 159,966 172,298 160,478 187,55.^ 180,667 204,281 201,392 203,261 2l)1,732 194,570 201,969 17.0,400 168,453 163,483 162,663 162,238 163,961

Rp.

^ ^ ^ ^ ^

26 81 92 15 76 58 ^9 78 22 74 83 61 22 10 11 95 60 73 53 28 11 82 77 91

BeiwagenBeförderung.

Fr.

7,913 11,094 8,547 11,612 12,549 16,948 19,125 22,984 24,979 27,288 21,581 25,135 46,497 58,119 64,421 69,7.^ 37,876 48,105 30,166 31,791 22,537 22,407 19,612 20,472

Rp.

75 25 28 84 27 52 68 31 38 58 38 16 52 52 77 80 32 37 44 62 08 3.^ 05 72

1862 2,146,803 42 315,807 92 1863 2,085,310 46 365,716 04 1863 .^

. 61,492 96

.^ o t a l außerordentliche Vermehrte uud .^lussergewoh..l.

Bespannung der Transportkosten B..iwagenkosten.

. Hauptwägen.

^

159 4.^7 158 155 271 164 180 325 397 422 1,398 3,192 1,018 3,811 1,102 4,060 771 3,336 1,887 2,084 1,031 759 406 324

Rp.

20 20 20 i 86 20 40 50 54 ^ 70 ^ ^4 02 ^ ^ ^ -65 26 20 17 70 65 20 40 95 51

8,782 94 19,092 81

49,908 12 .10,309 87 .

-

^r. ^ Rp.

l,^72 . 96 ^ 794 62 8^3 21 113 ^ 02 ^ 2,44l 38 2,785 88 879 36 1,593 18 1,2.^ 45 1,345 32 3,208 31 4,429 97 1,...47 20 8,788 58 1,363 17 2,520 28 3, 754 16 3,734 ^ 33 1,628 ^ 25 l^7 87 3,880 66 1, )22 47 3, )23 77 3, ^62 13

Rp.

9,345 71 l 4, 346 07 9,558 69 12,881 ^ 06 15,262 ^ 51 19,898 ^ 60 20,185 ^ 44 24,902 ^ 99 26,629 . 37 29,056 ^ 60 26,187 93 32,757 15 48,762 72 70,719 10 66,887 .^9 76,336 34 42,401 68 55,175 87 33,682 39 35,694 14 27,448 94 25,089 22 23,942 77 24,159 36 ^.

25, .^04 88 3.^0,295 74 36, .^07 65 421,016 50 10, ^02 77

.

.

.

^

70,720 76

Abtretung von .^ndukteu....^

pl.^e...

^ ^1,730 2,189 1,664 2,293 2,611 2,737 3,694 3,535 4,443 4.276 4,l)70 4,225 6,629 7,171 8,311^ 8,227 5,680 6.^85 4,765 5,258 3,295 3,285 2, .^86 2,377

^

-

35 70 65 .

.

.

0

l)5 05 15 45 45 85 55 35 55 15 50 05 20

.^chisssal..rt.^

.Trinkgelder.

Gelder.

19,852 19,529 17,934 17,622 20,039 19,479 19,195 19,3..^ 20,268 20,071 20,603 2l),617 22,667 22,897 22,530 22,817 21,078 21,777 20,936 20,500 19,567 19,296 19,746 20,102 ^

Rp.

9l) 25 .^l) 40 6l...

55 95 25 15 80 70 80 95 90 30 65 95 45 15 85 80 65 05 40

49,482 ^ 35 244,42^ ^ 51,663 ^ 35 244,038 ^ 95 ^ ^ 2,181 383 . 05 ^ ^ .

.

^

.

Rp.

75 40 10 60 70 90

^ostillou^

--^..

^

Rp.

2,291 66 l,700 01 1,691 ^ 6^ l ,700 ^ 01 1,706 ^ 06 2,750 01 1,725 ^ 01 2,050 ^ 01 l ,7..^ ^ 01 1,700 01 1,739 57 1,800 01 1,700 01^ 1,700 01 1,700 01 1,700 01 1,7l)0 01 1,700 01 1,700^ 01 1,700 01 1,700 01 33 35 1,778 92 241 ^ 30

21,157 ^ 94 18,774 ^ 75 ^

.

2,383 ^ 19

..gebühre..

an

das .Ausland.

Rp.

1,268 78 27 80 1,552 ^ 36 ^

i

1,217 74 35 1,905 48 12 10 1,083 ^ 93 .

^

^

3,064 86 324 05 4,611 34 -^-

^-

10

2,065

^--.

-

3,121 486 1,949 12 1,427 1,343 272

24,611 1,170

l

46 25 15 10 79 -^ 39 90 38 20

^^

23,441

18

Vergütungen Wagenbelench^ au die Eisenbahnen nnd ^ampsboote tung und ur den .^ran^port der Fahrpeststüke Wagensett.

über 1..) ^.

^.

^r.

1,^00 2,593 1,507 1,474 1,670 1,471 1,879 1,844 331 717 1,589 1,986 1,323 2,088 1,...53 962 ^2,269 3,148 1,923 1,399 1,329 1,743 2,125 1,733

03 09 16 74 ^ 08 ^ 01 ^ 25 ^ 22 . 39 34 47 35 12 01 19 70 30 56 14 98 32 64 ^ 44 ^9

18,700 89 21,163 33 2,622 ^ 44

^.

4,637 5,242 2,350 3,736 3,613 4,5l)7 3,895 3,521 4,135 3,588 4,610 7,639 3,908 4,619 4,221 7,226 5,424 7,905 ^,334 8,379 4,823 8,499 5,360 6,228

Rp.

37 01 56 53 81 64 23 63 29 84 44 52 72 34 60 87 90 84 49 31 80 ^7 09 14

Total der irregulären ^urskosten.

Fr.

40,627 4.^,6...7 36,259 39,7^)8 46.121 .^0,879 52,480 55,191 .^8,616 59,411 61,866 69,349 89,602 109,195 106,969 117,271 81,677 96,279 70,290 72,944 59,592 57,948 ^ 56,882 55,114

^

^.

20 63 03 34 50 71 36 55 84 24 17 93 91 51 24 02 15 53 68 94 81 03 71 99

Fr.

^^

212,597 ^ 206,326 ^ 208,447 ^ 200,685 ^ 219,462 ^ 213,227 ^ 223,697 215,158 230,915 219,889 ^ 249,419 250,017 293,884 310,587 310,230 319,003 276,247 298,249 240,691 241,398 223,075 220,611 219,121 219,076

4^ 44 95 49 26 29 45 33 06 98 -

54 13 61 35 97 75 26 21 22 92 85 48 90

^

52,316 30 760,986 60 2,907,790 02 71,095 34 828,922 42 2,914,23.- 88 18,779 04

67,935 82 .

.

.

.

T .^ t a l.

6,442 86

^^^ ^^ ^l^ ^ ^ ^^ ^ ^ ^^.

Beilage Rr. 13.

^u.. ^eite 857.

^st^i^i^ ^llll^.l^st^ ..^ero.^entliche llll^ Beizendsten.

Postkreise.

Jahre.

^ ^ Verträgen

aus beruhende Bezahlungen.

Rp.

Beiwagen^ Beförderung.

Rp.

. ^.

^

Bern

^ürich

^h..r

.

.

.

.

.

.

.

Rp.

Fr.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Total

.^

.^

9,119 1862 10,946 1863 408,127 ^ 02 Lausanne . . . . 1862 397,497 41 1863 173,318 89 1862 165,051 28 1863 332,210 40 1862 Reuenburg 261,459 5l 1863 1862 . 92,203 50 Basel .

93,532 91 1863 76,949 51 Aarau . . . . . 1862 80,479 22 1863 149,324 32 Luzern . . . . . 1862 1863 148,354 12 1862 220,655 52 1863 218,862 48 1862 205,6^ 6l St. Gallen . . .

1863 209,226 99 1862 287,881 36 1863 311,870, 51 1862 191,406 29 Bellenz . . . . 1863 188,029 99 Genf

Total ausserordentliehe .Vermehrte und .^lussergewohnl.

Bespannung der Transportkosten Beiu.agenkosten.

^a^wägen.

45 38 24 20 63 06 69 47 33 41

.^9,264 54,978 12,147 17,729 23,689 29,494 4,555 7,933 4,102 5,186 30,075 38,755 24,716 28,827 41,624 41,^99 76,234 89,130 39,397 52,081

32 08 35 88 75 77 79 85 3l

1862 2,146,803 42 315,807 92 1863 2,085,310 46 365,71.... 04

1,360 6,260 1,829 1,782 480 200 . 552 1,865 .

^

^ ^95 06 66

^ 1,853 2,493 1,299 3,169 1,125 1,52l 282 1,800

40 6l...

75 57 14 85 04

8,782 94 19,092 ^. 81

25 181 3,880 6,496 3,244 3,929 1,692 8,036 1,507 1,240 1,262 1,093 2,467 1,671 2,341 2,970 6,869 6,851 1,645 2,630 766 l ,106

Rp.

75 55 53 12 24^ 74 91 17 17 01 96 56 43 80 77 44 39 94 90 27 83 05

.

^

25 181 64,504 67,734 17,221 23,441 25,863 37,730 6,614 11,039 5,365 6,279 32,542 40,427 28,911 34,291 49,794 ^51,621 79,005 93,282 ^40,446 54,987

Rp.

75 55 98 50 43

Abtretung von Kondukteurs^ planen.

.^chisssahrt.^

trmkgelder.

Felder.

^p.

Rp.

^

^r.

Gebühren an

Rp.

Fr.

^

20 15 45 40 55 75 60 30 55 90 70 95 30 65 25 90 9l) 25 75 10 l0

43,642 46,048 26,070 24,815 33,053 28,203 16,473 17,676 15,231 15,288 21,715 21,076 25,615 25,809 23,915 24,799 23,346 24,925 15,358 15,396

Vergütungen

Total Wagenbelench- an die Eisenbahnen und ^ampfl..oote tung .u^d irr^ulare^ursWagensett.

das Ausland.

^r. Rp.

457 50 . 518 75 3,963 59 4,248 6l 2,569 10 2,480 96 530 34 690 89 1,760 93 1,877 70 1,300 95 1,568 14 l,706 11 l, 549 07 967 25 l ,039 69 2,183 75 2, l 00 40 1,423 64 1,951 13 1,837 73 3,137 99

Rp.

^

.

^

4 9,333 10,294 4,720 4,586 8,186 20 7,977 23 854 86 21 1,546 29 464 97 376 43 4,599 12 ^ 4,825 25 1,839 39 1,359 02 4,483 26 4,673 81 10,899 9l 11,492 72 4,100 36 4,526

25,70^. 88 350,295 74 36,207 65 421,016 50

Vostillon^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

^ 25 10 65 10 30 60 15 30 15 60 15 60 60 50 50 9.)

7.^ 10 50 l.^

49,482 35 244,422 51,663 35 244,038 9.^

^

5,080 ^ ^8 1,154 70

450 . 1.^ 400 . 2^ l 9, 5 3l) . 70 l.^ ^ 50

82 ^ 24 8.- ^ 40

^

^^^

.

^ ^ ^ ^

1,600 20,62^ 16,692 ^^

.-^^ 1.^ ^

^ ^-^

^

^^

21,157 ^ 94 18,774 ^ 7.^

24,6 l 1 38 l ,170 20

2,383 ^ 19

23,44l ^^ 18

18,700 21,163

89 33

für den ^.ra.^port der Fahrpoststüke

über 10 .^.

^r.

.

Total.

..

kosten.

Rp.

^

483 704 137,025 144,^83 51,482 56,419 94,069 85,230 44,864 53,728 22,^444 23,595 61,054 70,930 87,765 94,114 83,873 88,207 1l 6, 180 133,659 61,743 78,147

Rp.

25 50 15 16 20 80 82 80 68 96 53 84 49 29 96 78 02 10 45 62 05 60

9,602 11,650 545,152 541,780 ^

Rp.

2^ 54 17^ 57 09 08 22 31 18 87 04 03 81 41 48 26 63 09 81 13 34 59

10,500 l 4, 802 450 695 6,905 l0,612 19,161 21,58^

50 80 47 99 53 98 44 20

490 1,452 9,806 14,922 3,495 5,011 1,505 ^,007

85 20 66 80 85 64

52,316 71,095

30 760,986 60 2,907,790 02 34 828,922 42 2,914,232 88

73

.

.

.

.

.

.

4 , 8 0 1

221,471 426,280 346,690 137,068 147,261 99,394 104,075 210,378 219,284 308,421 312,977 ...89,480 297,434 404,061 445,530 253,149 266,077

.^

Vermehrung .

Verminderung

.

1863 ,,

96

61,492 l

49,908 ^ l 2 10,309 ^ 87 .

l

10,50^ 77

^

^

70,720 76 ^

2,181 ---

383 ^ 0.^

2,462 . 44 .

^

^

i

^

18,779 04

67,93.^ 82

6,442

86

^58 Auch die Kosten für vermehrte Bespannung der Hauptwägen , die außergewöhnlichen Transportkosten, z. V. im Januar während der Dienstunterbrechung ans den Alpenpässen in Folge außerordentlichen Schneesalls, und auf der Westbahn in Folge Ueb..rschwemmung , die zeitweisen Knrseinriehtungen während des eidg. Freisehiessens, so wie auch d^ zunehmenden Vergütungen an die Eisenbahnen und Dampsboote für den Transport der Fahrpoststüke über 10 .^, haben in erheblichem Masse aus obige Kostenvermehrnng eingewirkt, während dagegen ^die Gebühren an das Ausland, welche ieztes Jahr noch ^r. 24,61^1. 38 betrugen, in Folge Aufhebung der Kurse zwischen Pontarlier und^alins auf Fr. 1170. 20 herabgeschmolzen find.

. ^ Die Kosten sür Kondukteurplazabtretnngen , Vostillonstrmkgelder, Wagenbeleu.htung und Wagenschmiere zeigen wenig Veränderungen, ebenso die Sehisfsahrtsgelder. Diese ledern werden sich jedoch in ^olge der.

Aushebung des Vertrages mit der Rordostbahngesel.lsehast, betretend den Postdienst ans .dem Bodensee, wodurch eine jährliche Aversalvergütung von Fr. 20,000 wegfällt, nächstes Jahr voraussichtlich bedeutend vermindern.

h.

V e r s eh i e d e n e s.

I8^3.

ausgaben . . . . . Fr. 44,719. 65 Voranschlag . . . . ,, 43,000. Zur Dekung der .Ausgaben ist vom Bundesrath unterm 3.

Februar 18l^4 vorläufig ein Kredit bewilligt worden von .

,,^

t 8^.

Fr. 55,836. 22

1,719. 65

Wir stellen zur nähern Beurtheilnng die Ausgaben der einzelnen ^..lbtheilungen dieser Rechnungsrubrik vom Jahr 1863 denjenigen des

Jahres 1862 gegenüber: .

18.^.

^r.

  1. Gebrauch fremder Wägen (Beiwagen-

dienst)

. . . . . . . . .

^p.

ll8^.

^r.

....p.

.^0 . .--

2.^0. 50

5,7.^3.06

3,415.35

2) Verluste und Beschädigungen : a. Vergütungen an Bostreisende, welche durch Vostwagensturz an Korper oder

Gepäke beschädigt worden. sind, an .^ Bersonen . . . . . .

b. Vergütungen sür verloren gegangene oder beschädigte Postsendungen, in

63 Fällen

. . . . . . . 5,400. 35 1.^,734. 0..)

Uebertrag 11,223. 41 20,369. 94

85.^ Uebertrag Die vollständigen oder theilweisen Ersazleistuugen in Verlust- und Beschädig gungsfällen, bei welchen die Bostbeamten und Bediensteten als verantwortlich zu .behaften wa.^en und zur Vergütung angehalten worden, haben betra-

l ^3.

18^.

^r.

.^r.

....p.

.....p.

11,223. 41 20,369. 94

gen Fr. 6519. 60.

3) Verschiedene Ausgaben : a. Stämpelgebühren von Aktenstüken . Fx.

b. Fest- und Dekora-

tionskosten . .

c. Abfertigung bei

., 1,057.26

Zollstätten ausser den Zollstunden .

d. Falsche Billonsorten

.

.

e. Beköstigung

.

.

6^.. 50

., ,

,

438. 05 l6.

40

von

Vostangestellten bei

den

ausserordent..

liehen Speditionen

über den Jahres.^ wechsel . . .

^

,,

296. 50

,,

232. 35

Zeichnungen . . ..

l. Blombirgeräthschaften und Blei . ., k. Bolizeiaussiehtdienst ^

805. ---

l. Vro^esskosten . .

m. Telegr. Depeschen

,,

583. 15

,,

...60. 80

..

929. 53

..

784. 49

k. Geldkursverlust .

.^. Expertisen

von

Wägen ^e. . .

..

h. Vostkartenzeiehnungen und andere

und Bostporti .

n. Rechuungsberich-

tigungen . . .

. o. Vermischte

Ausgaben

kleine

. .

51. 53

94. 27 45. -

5,656. 83 9,530. 47 Uebertrag 16,880. 24 29,900. 4t

860

.^3.

.

^

.^r.

.^p.

18^.

^r.

.^ p .

Uebertrag 16,880. 24 29,900. 41

4) Fabrikation der Frankomarken:

21 ,804,500 Stük zu .^0 Rp. per ........^ send, welche von der eidg. Münzstätte

geliefert worden . Fr. 13,082. 70 l Papier für die Mar15,847. 20 18,031. 24 ken, E ouverts . . ,, 2,764. 50 ^ 5) Provision an bestellte Privatverkäufer von ^rankomarken 2^, (im Jahr 186.^

eingeführt) . . . . . . . .

6) Verzinsung an die Bundeskasse für das

914. 9l

wegen der Sehasshausischen Posten an Thuru und Ta^is bezahlte Einlosungs-

kapital, zu 4 .^,

. . . . . .

7) Fabrikation der Geldanweisungseouverts und der Anweisungstelegramme . .

Es wurde, um sur die Couverts aus eine längere Zeit die nämliche Farbnuanee beibehalten zu können, ein.e auf 5 bis 6 Jahre ausreichende Papieransehassung im Betrage von Fr. 3 1 36. 60

510. 65

4,702. 34

4,702. 34

4,393. 82

2,691. 58

1,981.^05

--^ -^

gemacht. ^..ie Kosten für die Geld-

anweisungseonverts werden sich nun während dieses Zeitraumes ungefähr auf .

die Hälste redu^iren, somit, da das ^ Papier nicht in Rechnung fällt und

der Verbrauch 100,000 b^s 150,000

.^tnke betragen wird, jährlich auf etn..a ^r. 500 bis 750 ^u stehen kommen.

8) Fabrikation von Formularen sur Empfangseheine und Empfaugsbeseheiuigungs-

büchern, für ausgegebene Gegenftäude

^iese Ausgaben werden durch Verkauf der Scheine an ^die .Postver.^al..

tung später wieder vollständig vergütet und sind 186..^ und früher unter den Büreaukosten verrechnet worden. ^

^44^719.^56^ 55^836.^22 Es ergibt sich, dass die Uebersehreitnng des Voranschlages ^lediglich durch die Mehroerwendung aus Geldanweisungs-Eouverts und Empfangscheinformulare entstanden ist, welche Ansgaben nur als Porschüsse zu betrachten .sind, die späterhin durch Verkauf der betreffenden Formulare voll-

ständig gedelt werden.

861 ..l.... T e l e g r a p b e n v e r w a l tu n g .

ll. ^l^en^eine Be^e^un^en.

Es gereicht nns zur Befriedigung, für das Jahr 1863 wie für die früheren Jahre abermals eine bedeutende Eutwiklung der schweizerischen Telegraphie zu konstatiren.

Ein vergleichender Blik ans die Hauptlasten der Rechnungen von 1862 und 1863 stellt diese Entwiklung besser ins Licht als viele Worte.

Jn runden Zahlen steigen die Einnahmen von Fr. 584,000 im

Jahr t 862 aus ^r. 672,000 im Jahr t 863 mit ei^er Vermehrung von

Fr. 88,000. Ans der andern Seite sind die Ausgaben von Fr. 502,000 im Jahr 1862 aus Fr. ..^1,000 im Jahr 1863 angewaehseu mit einer Vermehrung von Fr. 69,000. Die .Vermehrung der Einnahmen übersteigt somit diejenige der Ausgaben um Fr. 19,000, und um diese ..^nmm...

hat sich auch der reine Ertrag vermehrt. Jm Jahr 1862 belief sich lezterer nämlich aus Fr. 82,000 und stieg im Jahr 1863 auf Fr. 101,000.

Diesem konuen wir die erfreuliche Thatsache beifügen, dass die beträchtliche Vermehrung des Reinertrages aussehliesslich aus die eigentlichen ..^elegrapheneinnahmen fällt, weil die Einnahmen Bunter Rubrik .,Versehiedenes^ in Folge des allmäligen Aushorens der Gemeindebeiträge, welche eine wesentliche Quelle dieser Einnahmen bilden, sich in starken.. Verhältn.sse vermindert haben.

. Ferner ergibt sich aus der Vermehrung der Ausgaben, so wie aus den in diesem Berichte erwähnten einzelnen Massualm.en , dass nichts vernachlässigt wurde , um die Organisation nnsers Telegraphenwesens zu vervollkommnen und .^em Vubliknm alle Erleichterungen und Vortheile zn gewähren, welche es von diesem eidgenossischen Jnstitute zu erwarten

berechtigt ist.

Endlich bemerken wir, dass nicht nur der von der eidg. Staatskasse der ^elegraphenveru.^altung gemachte Vorsehuss gegenwärtig vollständig amortisirt ist, sondern dass noch ein Uebersehuss vorhanden und zndem die allmälige Ausdehnung des Rezes stets aus dem Ertrag der Verwaltung bestritten wurde, welche sich jezt durch eigene Mittel und ohne Belasti-

gung des Staates im Besi^e eines vollständigen ^e^es befindet, dessen Bruttowerth nach dem Jnventar aus ungesähr Fr. 400,000 geschaht ist.

Wir heben uaehsolgende während des Jahres 1863 eingeführte Reuerungen speziell hervor: 1. V e r l ä n g e r u n g des T a g d i e n f t e s in d e n Hauptbürean^. Dieselbe wurde in Vollziehung von Art. 1 des Bn..desbe-

schlusses vom 25. J^li 1862^ seit dem 1. April t863 eingeführt, wi...

^) Siehe offiz. ..^amnanng, Bd. vlI^ Sei^e .^0.

B^nd^la^.. J^r.^. ^^l. Bd I.

6^

862 wir in unserem legten Berichte andeuteten. Sie besteht darin, dass die 15 Hauptbüreanr^ Morgens eine Stunde früher als vorher, im Sommer von 6 Uhr an und im Winter von 7 Ilhr an , geöffnet und dass ^sie Abends im Sommer zwei Stunden später, um l1 Uhr, und im Winter eine Stunde später, um l0 Uhr, geschlossen werden. Diese neue Bequemlichkeit , welche übrigens der .Verwaltung bedeutende Kosten verursacht, wurde vom Publikum nur wenig benuzt, namentlich während der ersten Stunde Morgens und der legten Abends. J.. den sechs Som.^ mermonaten vom 1. April bis 30. September wurden durch die 15 fraglichen Bureau^ während diesen drei .^tnnden Dienstverläugerung zusammen 2103 Depeschen befordert. Berüksichtigt man, dass vier von diesen Büreaux^ schon früher Nachtdienst machten und daher keine Kostenvermehrung veranlagten, dass dagegen in 11 Büreanx^ eine Dieustverlänger....g von drei Stunden täglich zn einem Beamten und zu zwei Stunden ..Beleuchtung während 183 Tagen stattfand, so ergibt sieh, dass sür die Spedition je.n.r 2103 Depeschen 6039 Dienststnndeu zu einem Beamten und 4026 Stunden Beleuchtung nothig waren. Wenn man endlieh erwägt, dass der grossere Theil dieser Depeschen auch ohne die Dieustverlängernng Morgens von 7 Uhr an und Abends vor ..) Uhr sperrt worden wäre, so ergibt sich daraus deutlieh, dass der Ertrag dieser neuen Dienststunden die dadurch nothwendig gewordenen Beleuehtungskosten bei Weitem nicht dekt, dass also die Bersonalvermehrnng , welche diese Neuerung erforderte , ohne irgend welche pekuniäre Kompensation der eidgenossischen Verwaltung zur

.Last fällt.

Dieses ist gewiss ein wenig ermutigendes Resultat, Rossen wir aber, dass dieser Znstand nicht andauern und dass das Bublil.um die ihm von der Verwaltung dargebrachten Opfer besser schäzen und benuzen lernen .verde.

2. Benuzuug des Telegraphen zur Rachtzeit. Diese zweite von Art. 2 des erwähnten Bundesbeschlußes vom 25. Juli 1862 geforderte Neuerung wurde ebeusalls vom 1. April 1863 an den.. Bublik^m zugänglich gemacht. Jedermann kann also auch während der Rachtzeit den Telegraphen benuzen zwischen jedem schweizerischen Büreau und einem oder mehreren schweizerischen oder ausländischen Büreau^ mit ....achtdienst.

Wer von dieser Besugniss Gebrauch machen will, hat das Aufgabebüreau vor 7 Uhr Abends davon zu benachrichtigen u.^d zum Vorans die Kosten zu^ bezahlen, welehe den zu diesem ausserordentlichen Dienst berufenen Beamten von d.er Verwaltung als Entschädigung zu entrichten sind. Diese Entschädigung ist auf Fr. 3 per Raeht und per Büreau, wo Raehtdienst verlangt wird, festgesetzt.

Vom 1. April bis 3l. Dezember 1863 wurde von dieser Besugniss

nur zwei Mal Gebrauch gemacht, jedesmal zwischen zwei schweizerischen Büreau^ und für nur eiue Racht. Da diese Bestimmung der Verwaltung keine besonderen Unkosten verursacht, so kann sie füglich beibehalten werden.

863 3. E r ö f f n u n g von E i s e n b a h n - T e l e g r a p h e n b ü r e a u x ^ sur den B r i v a t v e r k e h r . Wir haben in unserm lezten Berichte die Bedingungen ausgezählt, unter welchen die schweizerischen Eisenbahngesellschasten sich zur Mitwirknng bei Beförderung von Brivattelegrammen bereit erklärten. Auch haben .wir dort angedeutet, dass die nothigen Massregeln vereinbart worden seien, um unter diesen Bedingungen in einer Anzahl pon^Bahnh...fen und Stationen der Rordost- und Zentralbahn einen Versuch zu machen. Es wurden daher 12 Ausgabebüreaux^ in den Bahnhösen solcher Ortsehasten errichtet, wo unsere Verwaltung Telegraphenbüreau^. besizt, und sechs Eisenbahntelegraphenbüreau^.. in solchen Orten, wo srüher keine Telegraphenbureau^ bestanden.

Jn Folge der in Ziffer 11 des Bundesbesehlusses vom 24. Juli^ 1863, betreffend die Geschäftssührung im Jahr 1862, enthaltenen Einladung ^) wurden die Unterhandlungen mit andern Eisenl.ahngesellsehasten ohne Verzug aufgenommen ; sie stiessen jedoch ans Schwierigkeiten und konnten im Lause des Jahres 1863 nicht zu Ende geführt werden.

Mit Bezng hierauf und als Mahnung zur Anwendung der Vorschlage der Eisenbahngesellschasten bemerkt der Bericht der nationalräthliehen Kommission über die Geschästssührnng .^n 1862: "Ein Apparat

ist nicht kostspielig und der Verbindnngsdrath zwischen der Station und

dem nächsten eidg. Büreau wäre nicht sehr lang.^ Hieraus haben wir zu erwidern. dass die A u s g a b e b ü r e a u ^ . mit dem Telegraphenbüreau der betretenden Ortschaften keineswegs mittelst Apparaten und Telegraphendräthen verbunden sind, sondern dass die Verbindungen ^wiseheu den erwähnten Bürean^. einsael. dureh Boten unterhalten werden. Es entstehen daher in diesem Falle weder Kosten noch erhebliche Schwierigkeiten.

Was die Eisenbahntelegraphenbüreaux^ betrifst, so muss der von uns gelieferte und von den Eisenbahnangestellten bediente Apparat aus einem unserer Dräthe eingeschaltet werden. Der zu diesem Zweke zu ziehende Drath ist von unbedeutender Länge und wurde nie als bezügliches Hin-

derniss betrachtet. Aber die Schwierigkeit liegt darin, dass es, ohne Beeinträchtigung des guten Ganges des Dienstes nicht moglieh ist, auf

einem und demselben, ^wischen zwei Hauptbüreaux^ gezogenen Drathe etne unbestimmte Zahl von Apparaten einzuschalten. Da unsere Linien meistens mit einer hinlänglichen Zahl von Zwischenbüreaur^ beladen sind, so kann die Erofsnung eines neuen Bureaus die Ziehung eines neuen Drathes aus der ganzen Entfernung zwischen den zwei zunächst gelegenen Hauptbureaux^ nöthig machen. Dieser neue Drath zieht dann neue Apparate in dem einen und anderen Büreau und folglich eine Vermehrung des Versonales, bisweilen auch die Vergrosserung der Lokalitäten nach sich.

Daher entstehen, ganz abgesehen von dem zur Jnstallirung eines neuen

^) Siehe .^fflz. Sammlung, Band vII, Seite 31^.

^4 Büreaus n.^thigen Apparate und Drathftük zur Verbindung mit der Linie bedeutende Kosten, welche sieh einzig wegen der Erosfnung dieses oder jenes Eisenbahntelegraphenbüreaus, dessen Verkehr ganz oder fast null ist, in keiner Weise rechtfertigen liessen.

Unsere Verwaltung muss daher den ihr zu Gebote stehenden Mitteln Rechnung tragen und jede unkluge und überstürzte Massregel vermeiden, wodurch der Gang des Dienstes und die gewonnene finanzielle Unabhängigkeit gestort werden konnten.

Wir werden dieser Frage unsere fortwährende Aufmerksamkeit zuwenden und hoffen, dass man an der Hand der gemachten Erfahrung in naher Zukunft dazu gelangen werde, dem Bubliknm in umfassender Weise die Beugung des Telegraphen in den schweizerischen Bahnhosen und Eisenbahnstationen einzuräumen. ^ .... Linien.

Jm .Laufe des Jahres l 863 wurden folgende Arbeiten behnss Erweiterung, Ergänzung und Unterhaltung des eidg. Telegraphennezes aus-

geführt:

a.

R e u e r st e l l t e L i n i e n.

..^nge in Stunden.

Linie mit 1 Drath von Loele nach Brenets, längs der Landstrasse 1.^ ,, ,, 2 Dräthen von Baderne nach Stäsfis, längs der Landstrasse

,,

.

.

.

.

.

.

.

.

2^

,, 2 Dräthen von St. Moriz nach Monthe.., längs der Eisenbahn .

.

.

.

.

.

. 1 ^

., ,,

,, 1 Drath von Bülach bis Baden, längs der Landstrasse 4^ ,, 2 Dräthen .von Randel nach Regensberg, längs der

,,

Landstrasse .

.

.

.

.

.

.

,, 2 Dräthen von Zug naeh Unterägeri, längs der Laud^

,,

,, 2 Dräthen von Uster nach Vsässikon, längs der Land-

strasse

.

.

.

.

.

.

.

.

strasse

.

.

.

.

.

.

.

.

-^ 2

-

1 ^

13^ b.

Ein ,, ,, ,, ^ ^ . ,, ,,

..... e u e. D r ä t h e a n s eh o n b e st e h e n d e n L i n i e n.

vierter Drath von Lausanne nach Gens, längs der Eisenbahn zweiter ,, ,, ,, ,, ^.re.bnrg, ,, ,, ^ ,, Reuenburg nach Verrières, ,, dritter ,, ,, Glane^Brüke nach ^reiburg, ,, ^weiter ,, ., Freiburg nach Ballisw^l, ,, ,, ,, ,, Ehau^-de-Fonds nach Loele, ,, ,,

,,

,,

Olten nach Baden,

,,

12^ 13^ 8^ 1 --.

-^ ^ 8^

47^s

8.65^ c. R e u u m g e b a u t e . L i n i .. n.

  1. ^en u m g e b a u t e Linien l ä n g s i h r e m a l t e n T r a e e a u f .Eisenbahnen.

Linie von Lausanne nach Vontd^Eeublens, mit imprägnirten Stangen 1^ ,, ,, Eoppet nach Genf, ,, ,, ., 2.^ ,, ,, Aarau nach Baden , ,, Eisenstangen .

.

5^.

,, ,, Burgdorf nach Herzogenbuchsee, ,, ., .

3^ ,,^ ,, Biel nach Herzogenbuchsee, ,, ,, .^ . 8 ,, ., Rorschach nach Rheineck, ., ,, .

.

1^ ,, ,, Winterthnr nach Romanshorn, ,, ,, .

11^ ,, ,, ,, ,, Schafshausen, ,, ^ .

6^^ 2. ^eu u m g e b a u t e Linien l ä n g s ihrem a l l e n T r a e e auf Landstraßen.

Linie von Lausanne nach Murten, ,, ,, Vivis bis zur Glanebrül.e

nach Sonvillier

mit imprägnirten Stangen ..,, ,, ,,

,,

,, E^burg

,,

, B^l^ Aeheregg Sehaffhansen Romanshorn

,.

,, Bernhardinhohe nach ..^inrenbühl ^Linie Eh..r- Bellen^

^, ., ^, ^.

Renchenette Sarnen Stein RorschaeI..

St. Gallen ,, Appenzell

,,

,, Ems nach Realta

,,

,, l^asaeeia nach Sils

,,

,,

,,

,, ^reiburg naeh Balliswhl

,, ,,

,, .^tan^ ,, Quartino

^,

.

1.^

1.^ 2^ 3^ 3^^

,,

4^

-.^

,, )

2^

(Linie Ehu.^Eaftasegna)

d. A b g e b x o ch e n e L i n i e n.

Linie von der Glane^Brüke naeh Freiburg

,,

,, ,, ,, ,.

..

( ^,

^

,,

,, ^, ., gewohnlichen ,, impr.^nirten ^, ^,

1312-.-

2^

^^ .

.

.

.

.

.

, , Flüelen .

.

.

.

,, Mappo (Linie Bellenz-Loearno)

.1-..-

. -^ .

.

6-^ .1^

^^ Jm Jahr l^.63 wurden keine Linien von den Landstrassen au die Eisenbahnen verlegt.

^

^ 866 Die Linien des schweiz. Telegraphennezes hatten am 3l . Dezember 1863 folgende Längen: Linien mit Linien^ mlt ^inlen mit Linien mit 1 Drath. 2 Dräthen. .. Dräthen. 4 n. mehr Dramen. Total.

Stunden.

Stunden. Stunden. Stunden. Stunden.

L Kreis ^ausanne^ .)7^ 59^ 6^s 1^

ll. ,. (Bern). 11.^ lll. . ^t.Gallen) 97^ lV. ,, (Bellen^ 118^ Bestand auf

31 .Dezember 1863 428^ 31.

,. 1862 457-Ver^nehrung .

Verminderung

.

--. 48^

40-4...^ 14^s

23-^12^.

1^

1l^s ^

176^ t.^ i 63^ 135--

156--131^s 24^.

44^.

46^

36^s 26^s ^^

664.^^ 66l--^ 3^

-

2^

Die G e s a m m t l ä n g e ^ d e r Linien unsers Rezes beträgt somit 665

Stunden ode.. 31^2 Kilometer.

Die L ä n g e der auf obgenannten Linien im B e t r i e b e stehenden D r ä t h e beträgt 1033 Stunden oder 4^60 Kilometer.

Die Ausdehnnng der für den Dienst der ^ Eisenbahnverwaltungen bestimmten Drathe, welche am 31. Dezember 186..^ 23.) Stnuden betrug, hat im Jahre 1863 keine Aenderung erlitten. Die G e s a m m t a u s de^hnung der ans dem G e b i e t e der E i d g e n o s s e n s c h a f t im B e t r i e b e s t e h e n d e n T e l e g r a p h e n li nie n betrug somit am 31. Dezember 1863 1272 S t u n d e n oder 6107 Kilometer.

Von den 665 Stunden Linien unsers Rezes sind 434 Stunden längs den Landstrassen und 231 Stunden an den Eisenbahnen erstellt.

Von den längs den Eisenbahnen erstellten 23l ^tnnden wurden 120 Stunden mit holzernen und 111 Stunden mit eisernen Stangen erstellt.

Endlich sind gegenwärtig theile längs den Eisenbahnen, theils längs den Landstrassen 52 Stunden Linien mit holzernen uaeh den.. Versahren des Hrn. Dr. B o u c h e r i e präparirteu ^taugen gebaut.

Die im Jahre 1862 ausgesührten Linienbauten waren v.^rhältnissmassig bedeutend, und und es^ieht minder auch im Jahr 1863.

Es wnrden nur wenige Linien und Dräthe neu erstellt, dagegen aber doppelt so viele alte Linien umgebaut, und ^ar aussehliessliel. mit eisernen oder imprägnirten ..Stangen.

Unter den Reubauten führen wir folgende an, welche in Be^ug ans die Entwiklnng unsers Rezes von besonderen Jnteresse sind.

^7 Ein v i e r t e r Drath v o n L a u s a n n e nach Genf war unentbehrlieh geworden, theils in Folge der Eroffnnng der neuen internationalen .Linie über den Simplon, theils weil der direkte Drath von Bern nach^ Gens einen der früher mit den übrigen zum Verkehr zwischen Lausanne und Genf verwendeten Dräthe vollständig in Anspruch nahm. Die Simplonlinie, so wie der direkte Drath Bern-.Genf wurden im Jahr 1862 erstellt, worüber wir uns in unserm legten Berichte aufsprachen. Die Erfahrnng hat sosort die Rothwendigkeit herausgestellt, einen ueuen Drath zur Vervollständigung zwischen Lausanne und Genf zu ziehen.

Z i e h u n g e i ^ . e s .^weiten D r a t h e s v o n R e u e n b u r g nach V e r r i è r e s . Raehdem die sranzosische Verwaltung uns mitgetheilt hatte, dass sie einen für den Verkehr mit der Schweiz bestimmten direkten Drath von Baris nach Verrières habe erstellen lassen, mussten wir denselben natürlich ans unserm Gebiete bis nach Reuenburg verlängern. Diese bis anhin wenig bennate Linie wird an Bedentang gewinnen , sobald dieselbe direkt mit Bern verbunden sein wird, was nächstens, nach Vollendung der gegenwärtig zwischen Reueuburg und Bern längs der Eisenbahn von Biel nach Bern in Bau begriffenen Telegraphenlinie geschehen wird. Von den zwei Dräthen, welche uns über Verrières mit Frankreich verbinden, wird alsdann der eine in Reuenbnrg und der andere in Bern auslaufen.

Erstellung e i n e r d i r e k t e n Verbindung z w i s c h e n Wint e r t h u r u n d O l t e n ü b e r Bülach, R e g e n s b e r g u n d B a d e n . Wintertl..ur unterhält einen bedeutenden telegraphischen Verkehr mit der Westschweiz und besonders mit Basel. Zu demselben kommt der nieht minder wichtige von ^t. Gallen und darüber hinaus uaeh der Zentralund der Westsehweiz. Diese ganze Korrespondenz musste notwendigerweise über Zürich gehen, was einerseits ost Depesehenanhänfuugen und Verspätungen verursachte, andererseits die Arbeit dieses Hauptbüreaus übermässig vermehrte. Daher das lebhaft gefühlte B.^dürsuis. einer Linie, welche mit Umgehm.^ von ^ürich die beiden angegebenen Gruppen direkt verbinden, den Verkehr im Allgemeinen beschleunigen und günstig auf den Dienst des Bureaus Zürich einwirken sollte. Dieses wurde mit der sragliehen Linie erreicht.

Ueberdiess war dieselbe schon wegen der. Erbsfnung der Büreaux^ Büla.h und Regensberg von Wiuterthur an uothwendig und erreichte in Baden die Eisenbahn^ längs welcher sie vermittelst eines neuen Drathes nach ^lten weiter geführt wurde, wo sie leicht mit Basel, ^hau^de^onds, Reuenburg, Beru und Ludern in Verbindung gese^t werden kann.

Die andern Renbauten wurden dnrch die Rothwendigkeit herbeigeführt, nen kreirte Tel.egraphenbüreanr^, welche mehr oder weniger vom Reze entfernt lagen, mit demselben ^n verbinden.

Die Renbanten schon bestehender Linien, welche sich im Jahre 1861 auf eine Länge von 17 Stunden und im Jahre 1862 aus eine solche.

von 45 Stunden erstrekten, haben sich im Jahr 1863 aus eine Läng...

von 87 Stunden ausgedehnt, wovon 36 ^ Stunden mit eisernen Stangen

^ längs den Eisenbahnen, 42 ^ Stunden mit imprägnirten Stangen und 8 Stunden mit gewohnlichen Holzstangen neu umgebaut wurden.

Jn unsern srühern Geschästsberichten haben wir bereits einige Einzelheiten über die Frage der Verwendung eiserner Stangen zum Bau von Telegraphenlinien längs den Eisenbahnen mitgetheilt.

Schon bei den ersten Versuchen gelangten wir zu der Ueberzeugung, dass die eisernen Stangen gegenüber den holzernen in Bezug auf Solidität, Dauer, Sicherheit ^nnd ^Regelmässigkeit des Dienstes, sowie der grossern Sicherheit für den Bahnbetrieb unstreitig mehr Vortheile darbieten.

Zwar gelang es nicht sofort, ein allen Bedürfnissen entsprechendes Modell ausfindig zu machen. nach zahlreichen Verstehen gelangte man jedoch zu Resultaten, welche wenig zu wünschen übrig zu lassen scheinen.

Das gegenwärtige Modell besteht aus einer konischen Rohre von gesehmiedetem Eisen aus einem einigen Stüke. Diese neuen Stangen wurden ini Jahr ^862 zum ersten Male in grosserem Massftabe augewendet und waren unter andern. im Januar 18^3 auf der Streke St. Gallen^Rorschach der harten Brobe von Schneefall und .^türmen ausgesät, welche in dieser Gegend einen grossen Theil unserer Linien zerstort hatten.

diese Stangen blieben in vollkommen guten. Zustande und haben die früher angestellten Versuche und gemachten Berechnungen bestätigt.

Dieses in seiner Art in Europa noch ganz einzig dastehende Liniensaften. hat die Aufmerksamkeit einer Anzahl fremder Verwaltungen auf sich gezogen, welche zu diesem Behufe von unserer Verwaltung die nothigen Ausschlüsse verlangt haben und nun selbst mehr oder weniger bedeutende Versuche anstellen.

Vom technischen Standpunkte ans glauben wir die Frage als gelost betrachten zu dürfen, es bleibt nur noch der finanzielle Punkt zu erörtern.

Es unterliegt keinen. Zweifel, dass die erste Erstellung der Linien mit Eiseustangen bedeutend kostspieliger ist als mit hölzernen Stangen.

Zur Rechtfertigung dieser Mehrausgabe soll das neue ^stem wenigstens entsprechende Vortheile gewähren. Von. finanziellen ^tandpunkte aus betrachtet sind diese Vortheile doppelter ^atur, nämlich solche, welche von der grossern Dauer der Eisenstangen im Vergleich zu derjenigen der alle 5 ^ - 6 Jahre zn erneuernden holzernen Stangen herrühren, und zweitens solche, welche der regelmässigere und sicherere Gang des Dienstes aus den an denselben hängenden Dräthen mit sieh bringt, nämlich

schnelle Spedition der Depeschen, Anziehung, Begünstigung und Ver-

mehrnng des Verkehrs und folglich Vermehrung der Einnahmen. Dieser zweite Vortheil kann jedoch nicht in Zahlen ausgedrükt werden . niel.t^ ^desto weniger legen wir demselben die grosste Wichtigkeit bei. Zieht man

bezüglich des erstern Vortheils die Kosten der Erstellung und beziehungs-

weise des Umbaues und die Zinseszinsen in Berechnung, so gelangt man ^u dem Resultate, dass sich, wenn die steinernen Sokel und das Seze^

86.^ der Stangen auf Rechnung der Eisenbahuverwaltungeu geschieht, für die Telegraphenperwaltnng vom 20sten Jahre an ein finanzieller Gewinn herausstellt. Wenn wir dagegen alle Ansehaffuuas- und Erstellungskosten zu tragen hätten, so liesse sich erst vont 30sten Jahre an ein finanzieller Gewinn erzielen.

Vom 20sten oder 30sten Jahre an würde sich alsdann der Gewinn immer steigern, vorausgeht dass die gegenwärtig von uns gebauten Linien das 20ste oder 30ste Jahr überdauern. Wir glauben aber, es wäre mehr als unklug, die Annahme dieses Systems mit diesen. Vortheil zu begründen. Aus zwanzig Jahre hin über eine solche das Telegraphenwesen beschlagende Frage zu spekuliren, geht offenbar nicht an. Um sich davon zu überzeugen, genügt ein Rükblik aus die lezten. 20 Jahre und den Weg, welchen dieser Zwe.g der angewandten Wissenschaft seither zurükgelegt hat. Vielleicht hat man in 20 Jahren ein neues Liniensr^stem gefunden, unterirdische Linien oder andere, welche die gegenwärtig an Stangen ausgehängten Lustlinieu übertreffen. Wenn aber auch das System der Stangen den Sieg davonträgt, werden dann diejenigen, welche wir jezt sezen, in 20 --30 Jahren für die nothig gewordene Zahl von ^räthen genügen^ Vielleicht muß man dieselben ersehen, versehen, mit grosseu Kosten verändern . sicherlieh steht es Niemanden ^u , dieses zu verneinen. Jnnerhalb dieser Gr.änzen kann mau dagegen ohne grosse Gefahr annehmen, dass die eiserneu Stangen ungefähr 20 Jahre andauern ^werden, vier Mal so lange als g.wohnliehe Ho^stangen ; halten sie länger als 20 Jahre, so ist diess reiner Gewinn, aber wir konnen und sollen nicht daraus rechnen. Jedesmal also, wo wir eine Telegraphenlinie unter so günstigen okonomischen Bedingungen erstelle^ konnen, dass sich Kosten und Zinse derselben uaeh Verlaus von 20 Jahren mit den Kosten und Zinsen einher Linie mit gewöhnlichen Stangen ausgleichen, so haben wir ein gutes Geschäft gemacht, denn die Telegraphie hat während dieser Zeit die Vorlheile einer den Unterbrechungen weniger ausgesehen Linie genossen, ohne in Ansehlag zu bringen, dass wir diese Linie noch lange ohne Kosten in gutem Znstande beibehalten konnen.

Wir haben oben gesehen, dass wir dieses beruhigende Verhältniss erreichten, wenn die betreffende Gesellschaft die steinernen Sokel zur Erstellung einer Linie mit Eisenstangen liefert und das Einsehender Stangen in die ^.okel besorgt, was bei allen im Jahr 18.^3 ausgeführten Bauten

^

der ^all ist.

Es dürste nicht ohne Jnteresse sein, hier des gegeuseitigeu Verhält-

nisses zwischen den Eisenbahngesellsehasten und unserer Verwaltung bei Bauten dieser Art zu erwähnen.

Aus den Artikeln 5 und .) des.. Bundesgesezes vom 2.^. Juli l 852, betreffend die Erstellung vou Eisenbahnen geht hervor .

  1. dass die eidgenossisehe Verwaltung das Recht hat, ihre Telegraphenlinien ohne irgend welche Entschädigung längs den Eisenbahnen zu erstellen .

^70 2)

dass dagegen die betreffende Eisenbahnverwalt.mg nach Erstellung einer eidgenossischen Telegraphenlinie längs ihrer Bahn die Be.^ sngniss erwirbt, an dieser Linie auf ihre Kosten einen ausschliesslich zu ihrem Dienste bestimmten Drath anzubringen ;

^) dass die genannte Bahnverwaltung in diesem Falle verpflichtet ist, ohne irgend welche Entschädigung : a. die Arbeiten der ersten Erstellung und grosserer Reparaturen der Telegraphenlinien durch ihre Jngenieure leiten und über^ wachen zu lassen ; b.

das Bahnpersonal zur Ueberwaehung dieser Linie, so wie zur Besorgung kleinerer Reparaturen verwenden zu lassen , für welch' lettere die Telegraphenverwaltung das nothige Material liefert.

Die in Folge der. obigen Bestimmungen 1 und 2 erworbenen Rechte sind absoluter Ratnr. Dagegen sind die unter Rr. 3 enthaltenen Bestimmungen mehr elastisch und der Jnterpretation ausgesät. Uns scheint .es jedoch unzweifelhaft, dass der Gesezgeber dabei zwei wohl zu unter.scheidende Z.veke verfolgte .

Erstlich der eidgenossischen Verwaltung durch die den Eisenbahnen auferlegten unentgeldliehen Dienstleistungen etwelche Entschädigung für die denselben gewährte Konzession eines Drathes zu geben , Zweitens die beim Bau und Unterhalt der Telegraphenlinien längs ^er Bahn möglicherweise entstehenden Konflikte ^u vermeiden und den Bahnverwaltungen alle ans dem Znstand der aus ihrem Eigentum gelegenen Linien. entstehende Verantwortlichkeit zu überlassen.

Wirklieh liegt alles, was den Bau, Unterhalt und die Ueberwaehung der erwähnten Linien betrifft, direkt den Eiseubahnangestellten ob, mit der einzigen Bedingung, dass ihnen das nothige Material durch die eidgenössisehe Verwaltung geliefert werde.

Jn ^olge dieser Bestimmungen bleiben die Bahnverwaltungen bei sieh selbst Meister , unsere Verwaltung hat sich dagegen in den Betrieb der Eisenbahnen in keiner Weise ^u mischen und keinerlei Verantwortliehkeit für Unfälle zu übernehmen, welche in Folge schlechten Zustandes der Linieu entstehen konnen, vorausgesetzt dass sie ^u rechter Zeit und nach Massgabe der gestellten Begehren das nothige Material zu ihrem Unter-

halt liefert.

Unzweifelhaft wurden diese gesezliehen Bestimmungen mit Rüksicht auf solehe Linien erlassen, welche mit gewol.mliehen holzernen Stangen erstellt sind, da lettere damals ausschliesslieh verwendet wnrden.

Jndesse.. veranlasst dieses Bangstem, wie wir bereits gesehen haben, beständige Reparaturen und hänfige Umbauten und kann bisweilen bei

Raehlassigkeit der Bahuangestellten die Sicherheit des Betriebes ge-

871 fährden. Diese Uebelstände, welche bei Anwendung eiserner^ Stangen beinahe gänzlich verschwinden, drüken hauptsächlich die Bahnverwaltungen ; folglich fallen auch die Vortheile dieses Linienbaus^stems wesentlich ihnen zu, und es ist daher vollkommen gerechtfertigt, dass sie in gewissem Verhältnisse zu diesen kostspieligen Umbauten beitragen.

Dieses sind die von uns beständig befolgten Gruudsäze,^und sie wurden auch von denjenigen Gesellschaften ohne Rükhalt angenommen, längs .deren Linien wir das fragliche System bis jezt anzuwenden im Falle waren.

Bei Verwendung von präparirten Holzstangen, welche den ^ahnverwaltungen ähnliehe, obwohl geringere und minder andauernde Vortheile gewähren, sind keine Sokel zu liesern, und die Bahnverwaltung hat nur das Einsehen der Stangen in den Boden zu besorgen als Gegenleistung sür die doppelten Kosten , welche unsere Verwaltung aus den Ankans präparirter Stangen verwendet ^im Vergleich zu den gewöhnlichen Holzstangen.

Unter den a b g e b r o c h e n e n L i n i e n heben wir diejenigen von Stanz nach Flüelen mit einer Länge von .....^ Stunden hervor. Rach Unterbrechung des unterseeischen Tanes von Bauen nach Flüelen gelang es nicht, dasselbe aus der grossen Tiese des Sees herauszuziehen. Nachdem man von beiden Seiten ein Stük herausgezogen, riss das Tan, und man musste den Rest liegen lassen. Dieses Tau wurde s. Z. zur Vermeidung der ausserordentliehen Schwierigkeiten gelegt, welche die Erstellung und Unter-

haltnng einer Luftlinie längs dieses Users des Vierwaldstattersees darbot.

Der Bau der A^enstrasse zwischen ^Brunnen und ^lüelen hebt diese Schwierigkeiten, und es kouuuen die nothigen Dräthe längs des regten Users gezogen werden. Die .Linie auf dem linken Ufer wurde überflüssig

und man verzichtete auf die verhältnissmässig sehr kostspielige Legnng eines

neuen Taues. ..^s wurde daher aueh die mit diesem Tau verbundene Linie bis Stanz abgebrochen.

.... .^..^a.l.e.

Die nationalräthliche ^Kommission hat in ihrem Berichte über die Gesehästssührnng des Bundesrathes während des Jahres 1862 unter dem .^lbsehnitt ,,^pezialverwaltungeu unter dem Finanzdepartement^ eine Bemerkung niedergelegt betretend den Ankauf von Lieserungen, welche die Telegraphenverwaltnng u.it Umgehung der Telegraphenwerkstätte gemacht hat. Da sich diese Bemerkung mehr auf die Telegraphenverwaltnng als aus die Werkstätte bezieht, so müssen wir hier derselbeu mit einem Worte erwähnen.

Fürs Erste müssen wir die^ bereits in unserm srühern Berichte gemachte Bemerkung wiederholen, dass alle eigentlichen von der Telegraphenverwaltung verwendeten Telegraphenapparate ohne Ausnahme von der

872 Telegraph.^.werkstätte geliefert worden sind ; ledere führt gleichfalls alle Reparaturen der erwähnten Apparate aus.

Zum Gebranch dieser Apparate hat man noch andere Lieserungen verschiedener Ratur uothig ; diese werden aber nicht alle durch die Werkstätte ausgeführt. Dahin gehoren zum Beispiel die Apparatentische, die Batteriekästen von gewöhnlicher Schreiuerarbeit, welche an sieh mit den Apparaten nichts gemein haben.

Diese Artikel werden zum Tl.eil von der Werkstatte geliesert , welche a..ch Schreiner verwendet , zum ......heil durch Brivathandwerker in versehiedenen Orten der Schweiz, .vie es das Bedürsniss und Jnteresse der Telegraphenverwaltung erheischt. Andere Gegenstände werden direkt aus der Fabrik oder ans dem gewöhnlichen Handelswege bezogen , z. B.

Gläser, Diaphragmen, Kolben, Kupfervitriol, Kochsal^, Alaun, Metalle (Kupser, Messing, Zink, Oueksilber), welche zur ^usammensezung der

Batterien uotl,.ig find, kleine Werkzeuge ^e. Die Werkstätte hat für den

Verkauf dieser Gegenstände au die Telegraphenverwaltung einen BreisEonrant festgestellt. Kann leztere sich dieselben direkt zu weit billigerem Braise verschaffen, so thut sie es. Adders handeln hiesse nach unserer Absicht die offenbaren Jnteressen der eidgenossisehen Verwaltung ohne irgend welchen ..^nzen verleben. Es ist übrigens .^.rch Brüsung der Rechnungen der Telegraphenverwaltung leicht festzustellen, dass von lezlerer bei allen Ankäufen dieser Art die erwähuten Rüksichteu reislich erwogen und spreng beobachtet worden sind. Dieser Zustand wurde indessen in unserm Berichte über die Geschäftsführung von 1860 besprochen, ohne dass man sich damals zu einer Bemerkuug veranlagt sah.

Dessen ungeachtet haben das Finanz- und Bostdepartement die Frag^.

gemeu.sehastlieh geprüst, was ohne Verlegung der Jnteressen der eidgeuossischeu Verwaltung gethan werden konnte, um der erwähnten Bemer^ kung Reehnuag zu tragen.

Wir werden aus das Resultat in unserm nächsten Berichte ^urükkommen.

Die Telegraphenverwaltnng kanfte im Jahre 18^3 3l vollständige Apparate an. Die Morse^sehen Apparate geben die Zeichen mit Farbe, .vie wir dessen in unserm legten Berichte erwähnten, in dem wir zugleich die Gründe dieser Veränderung angaben. Die von diesen Apparaten erwarteten Vortheile sind vollständig bestätigt und durch neue Verbesserungen in der Konstruktion noch vermehrt worden.

Bis 31. Dezember 1863 wurden 7 Hanptbüreaur^ mit 35 Apparaten naeh diesen. neuen Saften.. versehen. Andererseits mussten wir mit der Beseitigung der RechenApparate alter Konstruktion. von 1854 beginnen, indem dieselben zu hausige und zu kostspielige Reparaturen nothwendig machten, uni serner mit Vortheil verwendet zu werden.

Die Apparate anderer Koustruktionsshsteme sind noch in vollkommen dienstfähigem Znstande, selbst diejenigen, welche seit 1852 fnuktiouiren.

Am 31. Dezember 1863 waren 308 Apparate aus unserm Reze in Tätigkeit, 28 mehr als 1862. Eigentlich wurden 29 neue Apparate

873 ausgestellt, aber einer derselben rührt von dem ausgehobenen Fideriserau her.

Bureau

Von diesen 29 Apparaten wnrden 21 in den neu errichteten Büreau^ aufgestellt, die übrigen 8 nach Massgabe der Vermehrung der Linien und Dräthe in nachfolgender Weise vertheilt : ^ 2 in Gens, 2 in Lausanne, 1 in Ehau^de^Fon..^, 1 in Freiburg, 1 in Murteu, 1 in .^euchatel.

Diese 308 Apparate waren in folgender Weise aus unsere 19..) Büreau^ vertheilt .

Anzahl der Bureau^.

167 12 4 2 2 3 3 2 1 1 197

Anzahl der Apparate per Bürean.

1 2 3 4 5 6 8 10 1l 14

Gesammlanzaht der Apparate.

167 24 l2 ^ 8 10 18 24 20 11 14 308

Hiebei sind die Bürea...^ Reunkirch und Thahngen, deren Apparate durch die badisehe Verwaltung geliefert werden, nicht inbegrisfen.

Aus den nämlichen Zeitpunkt besanden sich 25 vollständige Apparate mit Zugehor in Reserve, theils im Eentralmagazin der Verwaltung in Bern, theils in den Hanptbureau^.. Die Telegraphenverwaltung besass somit Ende 1863 333 vollständige Apparate, 3t mehr als im vorigen Jahre.

.^. ^^eanx.

Jm Laufe des legten Jahres wurden 23 neue Bureau^ (3 mehr als

1862) eroffnet, nämlich: Audelfiugen, Baar, Les Brenets, Bülach, Eulli., Dietikon, Eftava^er, Gossau (St. Gallen), Grenchen, Mouthe^, Rebikon, ..Reun^.ch, Regensberg, Romont, Rüti (Zürich), St. Gotthard, Schiers, Sempa.h, Sissa.h, Sonvil.lier, Thingen, Unterägeri und WalIiselleu. Von diesen 23 Bureau^ siud ^ Eiseubahutelegrapheubüreau^ (siehe oben allgemeiue Bemerkungen) uän.lich. Audelfingen, Dietikon,

874 ..^renchen, Rebikon, Sempaeh und .......issach. Jede Depesche dieser Bureau^.

ist einer firmen Zuschlagsgebühr von 50 Eent. unterworfen.

Ueberdiess wurden l 2 Anfgabebüreaux^ in den Bahnhofen zu Basel, .Badische Bahn und Eentralbahn, zu Bern, Biel. Frauenfeld, Luzern, Olten, Schasshausen, Solothurn, Thun, Winterthur und Zürich erachtet.

Ferner befindet sich im Bundesrathhaus ein ^ilialbüreau vom Büreau Bern.

Dagegen wurde das Büreau Fideriserau, welches bloss im Sommer geöffnet war, geschlossen, da die Betheiligten die fernere Entrichtung der üblichen Beiträge verweigerten.

Die Zahl der am 31. Dezember im Betriebe befindlichen Bureaux^ belief sich auf 199, wovon 3 nur während des Sommers geoffnet sind.

Zu dieser Zahl kommen noch die Anfgabebüreanx^ und das erwähnte Filialbüreau., zusammen 13, so dass die Gesammtzahl der Bureau^, auf welchen in der Schweiz Telegramme aufgegeben werden können , stch im erwähnten Zeitpunkt auf 212 belief.

Wie in frühern Jahren theilen wir nachstehend eine statistische Tabelle der Telegraphenbüreanx^ im Verhältnis^ zu den Kantonen nnd deren Bevölkerung, sowie der sperrten Depeschen mit. Bezüglich des leztern Punktes findet sich Räheres unten unter dem Abschnitt ,,Telegraphifcher Verkehr.^

^75

Telegraphische De-

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peschen.

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Zürich . . . 18 266,265 14,792 78,538 4,363 295 21 467,141 22,245 40,897 1,947 88 6 130,504 2l,751 10,147 1,691 77 Luzern . . .

2 ..4,741 7,371 2,000 1,000 133 4 45,039 11,259 3,535 884 79 1 13,376 13,376 346 346 27 Obwalden . .

1 1l ,526 11,526 369 369 31 Ridwalden . .

5 33,363 6,672 8,112 1,622 246 Glarus .^ . .

3 564 84 19,608 6,536 1,692 6 105,523 17,587 7,581 1,263 72 Freiburg .

Sol^thurn . .

4 69,263 17,316 5,734 1,433 83 Basel-Stadt .

1 40,683 40,683 44,767 44,767 l ,092 Basel.^andsehaft 5 244 23 51,582 10,316 1,218 Sehaffhansen 4 35,500 8,875 6,166 1,541 176 Appenzell A. Rh. 6 464 58 48,431 8,071 2,785 Appenzell J. Rh. 1 12,000 12,000 279 279 23 St. Gallen . . 15 180,4l l. 12,027 25,489 1,699 142 Granbünden . . 20 90,713 4,535 14,713 735 162 .^largau . . . 10 194,208 19,420 14,891 1,489 77 Thurgau . . . 11 660 81 90,080 8,189 7,263 Hessin . . .

9 116,343 12,924 12,544 1,394 108 Waadt . . . 25 213,157 8,526 41,724 1,669 196 Wallis . . . 8 819 72 90,792 11,349 6,550 Reuenburg . .

12 87,369 7,281 22,526 1,877 259 1 82,876 82,876 55,124 55,124 664 Bern

^

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Uri

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Sehw^z

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Zu^

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Genf

.

.

.

.

Total 1.^3 199 2,510,494 12,616 414,990 2,085 165 ,, ......^ 177 14,184 338,726 1,914 135 ..

..i.^l 157 15,990 293,433 1,805 116

^ ^. ..^e-s^nne^es.

Zwei Todesfälle und drei Entlassungsbegehren haben einigt VerÄnderungen in dem Range der Telegraphisten auf den Spezialbüreanx^ .verursacht.

Ueberdiess hat die Verlängerung des Tagdienstes aus den Hauptbureau^, gemäss Bundesbeschluss vom 25. Juli 1862, sowie die fortwährende Zunahme des Verkehrs, die Errichtung von 13 neuen Telegraphistenstel.len nothwendig gemacht, wovon je eine in Gens, Lausanne, Veve..., Reueuburg, Basel, Bern, ^u^ern, Winterthur, Zürich, Bellin.^ona und El..ur und z w e i in ^t. Gallen. Jn Folge o.biger Veranderungen waren am 31. Dezember l 863 zwei dieser neuen Stellen vorübergehend unbesezt.

Folgende summarische Uebersieht enthält den Bestand der Beamten der Telegraphen^Verwaltnng auf 31. Dezember l 863, verglichen mit demjenigen von 1862.

Zahl der Beamten.

.^uf.^l.Dez.

  1. Direktion

. . . .

2) Jnspektoren . . . .

3) kassiere (zugleich ^reis^

postkassiere) . . . .

4) Büreauehess .

.

..^ .

5) Telegr.^phiften . . .

18^2.

.)

4

^er..

.

.

.

^

mehrnng. mlnderung.

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.

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.^ 1 . D e z .

18.^.

..)

4

4

--

---

4

15

-

^

15

77

11

-

. 88

....) .Bost- und Zollbeamte und Angestellte von Brivat-

etablissements u.it Telegraphendienst . . . .

^) Ansläuferuud Laufbursehen

l 63 22 294

15 2 28

--- 178 24 - 322

Diejenigen Beamten, welche die Anfgabebüreaux^ und die Eisenbahn-^ telegraphenbüreau^ unter Verant^vortlichkeit der betreffenden Bahnverwaltnngen besorgen, stehen nicht direkt unter der Telegraphenverwaltung, und sind daher im obigen Beftande nicht Inbegriffen.

Wie wir in unserm legten Jahresberichte ankü^deten, wurde eine neue Au^ahl Telegr..phiste..^lspirauteu na eh beendigter Lehrzeit im Mai 1863 nach Bern bernseu, um daselbst den ...^ehlussknrs durchznmaehen und die Prüfung zu bestehen. Von den 43 ^.gelassenen Aspiranten wurden 41 als Telegraphisteu brevetirt, wovon 1l) erster. 14 zweiter und 17 dritter blasse.

Betragen und Disziplin waren mil. wenigen Ausnahmen befriedigend.

Gegen die Angestellten der Telegraphenbüreau^ wurden im Jahr

877 1863 1l0 administrative und disziplinarische Bussen ausgesprochen, im Gesammtbetrag von Fr. 302. 50, wovon

25 Fälle mit Fr. 70. - im ersten ^reis.

Jn Allem

27

48 ,,

,,

,,

,,

,,

78. 50

,, zweiten ,.

10

,,

..

,.

36. 25

,, vierten ,,

,, 117. 75 ,, dritten ,, ^

1t 0 Fälle mit Fr. 302. 50, wie oben.

^. Beziehungen nnd .^e^e..^ .ni.t d^ ^Ius.lande.

Unsere Beziehungen nnd Verbindungen mit dem Auslande haben im Jahr 1863 keine wesentliche Aeuderung erlitten, und doch war man in dieser Beziehung nieht unthätig. Es wurde mit den meisten benaehbarten Staaten über nene, bedeutende Tax^ermässigungen gewährende Verträge mit Ersolg unterhandelt. Diese Verträge traten jedoch erst mit dem laufenden Jahre in Krast. Wir werden daher in unserm Nächsten Berichte aus die gewonnenen Resultate zurükkommen.

Die Verträge selbst haben wir der hohen Bundesversammlung mit.^ telst unserer Botschaften vom l 3.. Rovember und 7. Dezember 1863^) zur Vrüsung vorgelegt.

.

.. Es bleibt uns daher nnr übrig, daran zn erinnern, dass die erwähnten Verträge mit dem deutsch^osterreichisehen Telegraphenverein, mit Oesterreich, Bauern, und nnt Frankreich dnreh zwei Vundesbeschlüsse vom 18. De^ember 1863^^) genehmigt worden, und sämmtlich am 1. Januar 1864 in ..^raft getreten sind.

Die Zahl der fremden Telegraphenbüreaux^ , mit welchen wir in

direkter Verbindung stehen, ist von 5729 Ende 1862 aus 6169 Ende 1863 gestiegen, mit einer Vermehrung von 440.

.... ^e^a.^ifche^ ....^e^.

Wie in frühern Jahren geben wir nachstehend (Beilage I nnd H) 1) Eine vergleichende Uebersieht der in den beiden lezten Jahren

(1862 und 1863) spedirten Depeschen;

2) Die Uebersieht der Vüreaur^, geordnet naeh der .Anzahl der empfange^ neu und beorderten internen und internationalen Depesehen während der Jahre 1862 nnd 1863.

^) ^he Bundesblatl. 18^3, Band^ Seite 941 -......59.

^^

.^

^f^ Sammlung.

..

Bunde^blatt. ^ahrg.X^I. Bd.I.

^IIl, ., 7 und 41.

^

6.^

Beilage Rr.

^elle^a.^ifche^ ....^el^.

Vergleichende Ueberiicht der Depeschenzahlen in den Jahren 1862 und 1863.

Beorderte interne Depeschen.

^2 Januar Februar März

.

April

M

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. . . .

. . . .

i

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Jnni

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Jnli

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September Oktober

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Rovembe.. . . . .

Dezember . . . .

Vermehrung .

.

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I.^

14,^82 l 18,754 14,575 18,140 16,609 20,539 17,232 .^1,204 20,336 ^,415 20,863 ^4,385 25,905 33,747 28,251 ^4,135 26,484 31,4.^4 22,340 ^,774 17,547 ^,203 16,851 2l ,058 241,814 ^8,778 ^56, 964 ^,

^

Geforderte u. empfangene internationale Depeschen.

1^2

l^.^

6,070 7,835 6,409 6,862 6,730 8,224 6,721 9,553 ^ .7,916 8,559 8,483 9,617 9,543 1t ,574 10,519 l 2,73l 1l,123 12,806 9,478 1l ,531 6,945 8,958 6,975 7,962 96,91... 116,212 19,300 2( ^

Transitdepeschen.

.^2

1^

Total.

l^

l^

3,056 3,883 23,947 30,472 3,264 2,687 24,248 27,689 3,383 3,279 26,722 32,042 3,335 3,442 27,288 34, l 99 3,867 3,143 32,119 35,117 3,561 3,160 32,907 37,16..^ 3,241 3,798 38,689 49,ll9 3,631 3,297 42,401 50,163 3,886 3,865 41,493 4.^,095 4,147 3,813 35,965 45,118 4,427 3,977 28,9l 9 35,138 3,928 3,537 27,754 32,557 43,726 41,881 382,452 456,871 74, 419 minderung ^

^

.^

^

^e...age .^r. ii.

Zur Seite 878.

-^brr^t ^r ^rr.^ Ordnet nach ^er Anzahl ^.er .^upfau^euen nud lle^erteu internen uu^iuteruati^ualen ^epescheu fahrend ^er ^ahre 1^ nn^ 1^.

Jnternationale Depeschen.

Jnterne Depeschen.

B ii r e a n ^

^^ l^2 Zürich

.

.

.

.

.

.

Genf

.

.

.

.

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.

Basel

.

.

.

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.

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Bern

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Glarus

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Aarau .

Fxeib..rg .

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Jnterlaken Lugano .

^olothurn Rorschaeh ^verdon .

.

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.

Baden

.

.

.

.

.

.

Ehiasfo

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.

.

.

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Morges

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Loele

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Olten

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Bellenz

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.

.

.

.

.

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.

.

.

.

.

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.

.

.

Rapperschwhl . . ^ ^ Beaurivage..Ouchp (1^ Mai 186.^)

.

.

Frauenfeld

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^fin..len .

Burgdors

.

.

.

.

.

.

.

.

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Mnrten

.

.

.

.

.

.

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St.

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.

.

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Hausen (25. März 1862) .

Brie..^ (l. Juni 1862) .

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Mels (l5. April l 862)

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Bremgarten .

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Verrières .

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Wangen (1. Oktober l 862)

.

.

.

.

Arth (l. Rovember l^62) .

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.

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Amrisweil Appenzell .

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.

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. . . .

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(1. Oktober 1862) .

.

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Fontaines (l5. August l 862) Sumiswald .

.

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Zeruez

.

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4

116

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Travers (1. September l 862)

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9

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5

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.

Balsthal (l5. ^eplembe.. 1862) .

Arbon (20. September 1862) .

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Renan

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103

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Güttingen

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Schwei.,erhalle (l 5. April .l 862) Huttw^l M^fo^o

.

.

.

.

Waldenburg (15. August 1862) .

Langenbrnk (l. September 1862) Bühler

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Maria

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.

.

.

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Interne ^

242

352 289 372 283 364 l.^ 260 217 l 98 108 24.^ 40 l 50 l 56 193

t^

t^

.

.

.

^

^

.^^2

I.^

i

635 6.^0 6^ 63l 4^ 595 562 562 574 568 540 485 528 481 488 5l2 4..)

459 484 467 448 435 4l2 433 305 385 365 3.^3 293 36.^ 246 244 26^ 253 ^4 l ^35 ^75 160 173

2.^0

i ^ ^ ^ ^ ^

^ ^ ^ ^ ^ ^ l ^ ^

25 27 2 l6 l 14 13 36 5 3 l 8 60 7 75 46 ^ 3 24 4 l4 l2 l3 6 6 95 6 l0 l .

.

.

.

68 5 36 ^7 l4 6 ^ 18 28 ^--

^ ^

-

2^ 3l 13 .^ l4l ^4 39 26 l3 l6 38 88 29 60 35 l l) 39 48 8 l3 16 31 3 l21 15 8 7 74 3 94 30 2 3 7 8 14 ^0 19 2

.

^ ^ ^ ^ .

^ ,.

^ ^ ^ ^ ^ ^ .

1 .

.

.

.

^

^

6.^5 62l ll8 53.^ 5l6 524 67l l 08 6l5 l 34 123 463 110 591 5.^ l 660 48 365 170 49^ 359 316 ^7.^ 393 337 358 299 385 351 369 2l3 297 217 212 114 251 40 168 184 I93

657 65l 64.^ 637 6...3 619 601 ^ 5.^.7 5^.4 ^78 573 557 541 5...3 518 50^ 49^ 4^9 461 45l 443 436 426 400 373 370 367 365 340 274 268 5...^

.

^ .

.

6

248 ...43 234 198 l 79 175

Folgende Bureau^ wurden im Jahre l 863 neu eröffnet:

^

Jnterne Depeschen.

.^ u r e a u ^ Bülach

.

.

.

.

.

.

.

Eull.^

.

.

.

.

.

.

.

.

.

. . .

.

.

.

.

Sonvillier Unterägeri

Andelfingen Dietikon Grenchen Sissach

.

Reunkirch Tha^ngen Baar

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Regensberg

.

.

.

.

.

.

Rüti

.

.

.

.

.

.

.

Les Brenets

.

.

.

.

Romont

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

Rel.il.on

.

.

.

.

.

.

.

Gossau

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

St.

.

Gotthard

Schiers

Estavaper (Stäsfis) .

Wallisellen . .

Sempaeh

Monthe.,.

677 49.^ 6l9 756 404

.

.

.

.

.

.

^

.

.

.

709 495 631 772 42l 197

3 12 16 17 14 6 11 26 30 49 5 24 .^6 28 4 15 5 ^

2l8 147 184 89 604 .^19 515 306 888 28 125 t 59 58 7 20 88 61

..^atnm ....er ^ e tri ebs ero ffuul^ .

Total.

32

l.^^..

.

.

.

Jnternat.onale Depeschen.

  1. Januar l 863.
  2. April ^ ..

.^

l. Mai - .^

,,

^

,,

158 210 119 653 ^4 539 332 916 32 t 40 164 67 7 .^0 89 65

1 4

,., England

,, Jtalien .

,, Spanien ,, Portugal

,, Algier und Tunis ,, ,, ,, ,, ..

Jm Jn ,, ,, ,, ,,

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

^

^ .

Schweden .

.

.

Norwegen .

.

.

Dänemark .

.

.

Russland .

.

.

Aeg^pten und Tripolis .

.

.

Deutseh^ofterreiehisehen Telegraphenverein Donausürstenthumer .

.

.

.

Türkei und Griechenland .

Baden und M..m..Rekarbahn Württemberg .

, .

Bauern .

Anno 1862 nur Vermehrung

.

,,

15. ,, ^ Ju^ ^.

1^

,, ^

,, ,.,

^

^

,,

l .^ .

,,

,,

l 5^ ,, 1. Sept.

15. Oktober 15^ ,, ^ ^ l 5.

,,

  1. Rovember 1. Dezember

226 . 1186 . 1265 564 201 66 48 83 85 72 .

119 5 . 18t2 -

.

.

.

.

15. Juni

Stationen d.^ Anlande..., mit welchen die Schweiz im Berichtsjahre 1863 in telegraphisehex Verbindung stand.

Jn Belgien ,, Frankreich

,,

.

.

^ 4

107 125 102 103 6169 5729 440

,, ,, ^

,, ,,

879 Die Brüfung dieser Tabellen gewährt neuerdings ein befriedigendes Resultat. Die Zahl der i n t e r n e n D e p e s c h e n hat namentlich in aussallendem Verhältnis.^ zugenommen. Diese Vermehrung stleg zwischen den Jahren 1863 und 1862 auf 23..^.^, während sie zwischen den Jahren

186l und 1860 nur 4 ^^ und zwischen den Jahren 1862 und 18^1

nur 11 .^ betrug. ^ Leztes Jahr bemerkten wir, dass die konstatirte Vermehrung als definitiv gewonnen betrachtet werden konne , weil sie keineswegs das Ergebniss ansserordentlicher Umstände war. Diese Annahme hat sich in allen Hinsichten bestätigt. die erwähnte Vermehrung wurde durch den bedeutenden Znslnss fremder Touristen während des legten Sommers und die verschiedenen Feste, wie das eidg. Sehüzensest, herbeigeführt.

Auch die Zunahme des i n t e r n a t i o n a l e n V e r k e h r s war sehr

beträchtlich, obschon das Verhältniss ein wenig geringer ist (20 ^) als leztes Jahr (28 ^).

Rur der Transit weist keine Vermehrung aus. Die in allen Ri.ltungen fortwährend erstellte^. zahlreichen internationalen Linien drohen, uus einen Theil des bisher besessenen Transites zu entgehen. Wir erwähnen z. V.

der neuen Verbindung mit dem Orient über Jtalien, Otranto und. Salonieh. Sie entzieht uns den beträchtlichen Verkehr zwischen Marseille und dem Orient, welcher srüher stets über unser Gebiet in der Richtung nach Oesterreieh vermittelt wurde; daher sand im Jahr 1863 statt der noch leztes Jahr koustatirten Vermehrung von 13.^ eine Verminderung um 4.^. im Verhältniss zu der Zahl von Transitdepesehen im Jahr 1862

statt.

Wir lassen hier eine Ueberstcht des Eintritts der Transitdepesehen durch unsere neun Ausweehslungsbüreaur^ aus unser Gebiet während der

Jahre 1861, 1862 und 1863 folgen:

Anzahl der Depeschen.

.

.

^ I .

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

1 .

.

.

^ .

18^3.

Basel (Leopoldshohe und St. Louis) 14,371 15,572 11,894 St. Gallen (Hoehst und Rorscha.hLindau) . . . . . . . . . 9,795 8,001 10,542 Gens (Ehane^ und St. Julien) . . 4,682 7,364 9,535 Bellen^ (chiasso und Brissago) . . 8,729 11,606 7,592 Sitten (Gondo) . . . . . . .

-.602 1,647 Reuenburg (Verrières) . . . . .

40 125 308 Romanshorn (^riedrichshasen) . . .

282 309 281 ^hur (Eastasegna) . . . . ^. .

191 134 74 Zürich (Konstanz) . . . . . .

410 13 8 38,500 43,726 41,881 Die auf den bedeutendsten Gränzpunkten eingetretenen Fluktuationen

des Verkehrs erklären sich hinlänglich. Vermehrung zeigt sich in ^t. Gallen in ^olge der Erosfnung der neuen

Verbindung mit

Deutschland über

880 Rorfchach^Lmdau, und in Genf und Sitten wegen der neuen Verbindung mit Jtalien über Gondo. Jn gleichem Verhältniss .hat der Verkehr der Bureaux^ Basel und Beliinzona abgenommen.

Die allgemeine Uebersicht der von den einzelnen Bureau^ erhaltenen und spedirten Depeschenzahlen spricht durch sieh selbst. Wir bemerken nur,

dass die verhältnissmässig bedeutende Erhohung , welche .namentlich die

Depesehenzahlen der Büreaui. Zürich und Winterthur ausweisen, keine absolute ist. Die an mehrere Adressaten in einer und derselben Stadt gerichteten Eirkulardepesehen werden^ bei der Ausgabe nur unter einer einzigen Rummer eingesehrieben , bei der Ankunft dagegen werden so viele Depeschennummern gezählt als Adressen vorhanden sind. Da diese Eirkulardepeschen, sowie die ^ahl der Adressaten in diesen beiden .Städten sehr bedeutend war, so entstanden hiednreh , streng genommen, ein weni^ übertriebene Zahlen, aber es wäre schwierig, sie berichtigen zu wollen, ohne sich in ziemlieh komplizirte statistische Einzelnheiten einzulassen, welche eine bedeutende Arbeit erforderten und zulezt von keinem wesentlichen Ruzen wären.

^. .^inanziellie.... ....^e^ni^.

Die nachstehende Uebersicht (Beilage Ill) enthält eine Vergleichung der hauptsächlichsten Ansäze der Einnahmen und Ausgaben der Rechnung von 18^2, des Budgets von 1863, (die Raehtragskredite inbegriffen) und

der Rechnung von 1863.

Jm Jahr 1862.

l.

Einnahmen.

^p.

^ 2.^308 27l,l09 .^3.497 89

.^. Jnterner Verkehr . . .

. . . . .

h . internationaler Verkehr . . . . .

c. Verschiedenes . . . . . . . .

4..^

.

^

.^3,9^ 9l ll.

Reisekosten

.

.

.

.

.

.

. . . . .

.

.

.

3 . Büreaukosten . . . .

4. Gebänlichkeiten . . . . . . . .

5. Bau und Unterhalt der Linien . . . . .

6.

Apparate

.

.

.

.

.

.

.

.

7 . Büreangeräthschasten . . . . . .

8 . Zinsen d e s ..^taatsvorschusses . . . .

9. Verschiedenes

Fr^ 2.^0,000 22.^,000 2.^,000 .^00^000

^p.

---

Jm Jahr 1863.

^p.

^ 318^.9.^ 70 312,2.^3 8t 4l^3.^ .^3

67 l ^88.^ 04

..^n.^al.en.

  1. Gehalte und Vergütungen 2 .

Budget und Rachtragskredite.

. . . .

....

.

.

242. l 02 7,9.^9 28,904 12,624 170,421 30^0.^0 ^762 4.023 2.^3

83 4.^ 92 08 2.^ t3 3.^ 66 38

.^02^002 02

290^000 1^000 32^000 20^000 180^000 3^^000 .^^000 2^000 .^,000 ....80^000

Das hieraus ersichtliche finanzielle Ergebniss gibt zu folgenden Bemerkungen Anlass :

-

-

291.234 9,44t 3^980 16,92 l 179,997 34,988 3,399 747 2,t3^

92 37 7.^ 10 40 6.^ 48 11 66

^70,846 44 .^

^

882 I. Einnahmen.

  1. Der Ertrag des i n t e r n e n V e r k e h r s hat gegenüber dem Ansaze von 1862 um Fr. 59,187. 25 zugenommen, und den Ausaz des Budgets um Fr. 68,495. 70 überstiegen. Diese beträchtliche Vermehrnng entspricht der oben erwähnten Zunahme der Anzahl der internen Depeschen.
  2. Der Ertrag des i n t e r n a t i o n a l e n V e r k e h r s , der Transit inbegrissen, hat die entsprechende Einnahme von 1862 um Fr. 4l,144.24 und den Ansaz des Büdgets um Fr. 87,253. 8l überschritten. Zieht man bei dem Gesammtertrage dieser Rubrik nur den Ertrag des Transites, der sieh im Jahr 1862 aus Fr. 78,785. 55 belies, in Betracht, so er-

gibt sieh, dass derselbe im Jahr 1863 aus Fr. 75,177. 3^ gesunken ist,

mit einer Verminderung von Fr. 3,608. 18, herrührend von der Vermindernng der Transit.^epesehen , welche wir m dem vorhergehenden ...l.bschnitt über den telegraphischen Verkehr konstatirt haben.

Die Liquidation der Abrechnungen mit den fremden Verwaltungen erstrekte sich im Jahr 1863 auf die zwei lezten Quartale von 1862 und auf die zwei ersten Quartale von 1863.

Sie veranlage folgenden Umfa^ : die Brntto-Einnahme der schweizerischen Bürean^ sür internationale

Depeschen delies sich im Jahr 1863 ans . . . Fr. 373,145. 29

Die Zahlungen ans Ausland sür die erwähnten vier Quartale betragen . . . Fr. 158,199. 58 Die sür den gleichen Zeitraum vom Anstand erhaltenen Zahlungen betragen . . . . . .

,, 97,308. 10 Es sind somit von der Bruttoeinnahme abzuziehen

.,

60,891. 48

Betrag der Einnahmen wie er in der Reehnung

von l 863 erscheint . . . . . . . . . . Fr. 312,253. 81 c. Die Einnahmen unter Rubrik ^ V e r s c h i e d e n e s ^ ^e.gen gegenüber dem Ansage von 1862 eine Verminderung von Fr. 12,362. 36,

während sie den Ansa^ des Budgets um ^r. 16, l 35. ..3 übersteigen.

Diese verschiedenen Einnahmen zerfallen in .

  1. Gemeindebeiträge 2) Rückzahlungen für .^inienbauten . .
  2. Verschiedene an-

Budget si.r ll...^.

l.^3 l.^3.

Fr. 41,165. 17 Fr. 15,000 ^r. 29,409. 61 .,

6,713. 52

.

5,000

,,

6,427. 50

dere Einnahmen ,, 5,619. 20 ,, 5,000 ,, 5,298. 42 Summa ^Fr. 53,497. 89 ^r. 25,000 ^r. 4l ,135. 53

883 Man wird bemerken, dass die Verminderung wesentlich bei dem Be.trage der Gemeindeleistungen eingetreten ist, welche nach und nach mit demjenigen Momente für jede Gemeinde anshoren, wo der Zeitraum von ^ehn Jahren ablaust, während dessen dieselben bezahlt werden n.üssen.

Jn unserm legten Bericht haben wir bei der Unterrnbrik: Rükzahlun^en sür Linienbauten bemerkt., dass wir von einer der Eisenbahn^eseltschasten die Zahlung einer Summe von ungesäl..r Fr. 8000, säliig ^.im Jahr 1862, nicht erhalten konnten. Dieser Betrag ist auch im Jahr nicht eingegangen und es musste dieser Gesellschaft ein günstigerer Zahtungstermin bewilligt werden.

Die G e s a m m t e i n n a h m e n hatten diejenigen von 1862 um

^...87,969. 13 und den Voranschlag um Fr. 171,885. 04 übersehritten.

l l. A u s g a b e n .

  1. Die Gehalte und Vergütungen haben die entsprechende ^umme von 1862 um Fr. 49,132. 09 und die bewilligten Kredite um

^.r. l ,234. 92 überschritten. Die beträchtliche Vermehrung der Ausgaben im Vergleich zum legten Jahr erklärt sich einerseits durch die Vollziehung des. Bundesgesezes, b e t r e f f e n d die Besoldungen der B e a m t e n und A n g e s t e l l t e n der T e l e g r a p h e n v e r w a l t u n g , vom 29. Januar 1863^.) auf 1. Januar 1863, andererseits durch. die bedeutende Vermehrung des Verkehrs, welche die Anstellung zahlreicher proviforiseher Gehilfen während .des^ Sommers notwendig machte , und die den Ausläufern für Vertragnng der Depesehen und. den Beamten der Zwisehenbüreau^ zu bezahlenden Dummen sür Provisionen ansserordentlich erhohte. Diese unerwartete Verkehrsvermehrung hat denn auch die Ueberfchreitung der für Besoldung nnd Vergütungen ausgesehen Kredite von

.^r. 290,000 um ^r. 120l) nothwendig gemacht. Hiebei bemerken wir

^ber, dass eine Uebersehreitnug der Kredite in dieser einzigen Ausgabenr.ubrik der Telegraphenverwaltnng vorkommt und dass im Uebrigen die Gesammtsumme der Ausgaben um mehr als Fr. .)000 unter der Snmme der bewilligten Kredite geblieben ist.

2. Die R e i s e k o s t e n haben die Rechnung von 1862 um Fr.

1,481. 92 überschritten, währeud sie um ^r. 1,558. 63 unter dem Vor-

Anschlag blieben. Die Vermehrung dieser Ausgabenrubrik wurde durch Reise^ und Anfenthaltskosten der Telegraphistenaspiranten während des Kurses und der Vrufung veranlasst, welche im Mai 1863 stattsanden. Diese ausserordentlicheu Kosten beliesen sich aus mehr als ^r. 2000.

3. Anch die Büreaukosten haben die Ausgaben von 1862 ebenfalls um Fr. 3,075. 83 überschritten und erreichten den Ansaz des .Budgets bis aus Fr. l 9. 25. Diese Ausgabevermehrung sällt wesentliel...

^ Siehe offiz. Sammlung ^II, Seite 418.

auf die Lieferung von Drnksachen (Formulare) in Folge Vermehrung des Verkehrs, ans die Beleuchtung in Folge der Verlängerung des Dienstes ans den Hanptbüreau^ und aus verschiedene Ausgaben in Fo.ge vermehrter Anzahl der Bureau^..

4. Die M i e t h ^ i n s e haben abermals in no^h stärkerem Verhältnis^ zugenommen , wie wir dieses übrigens in nnserm legten Berichte ankündigten^, als Folge der sneeessiven Ver^iehtleist..ng ans Lieferung unent geldlicher Lokale durch die Gemeinden. Diese Vermehrung betrug gegenüber der entsprechenden Ausgabe von 1862 Fr. 4,297. 02. Der Büdgetansa^, welcher festgesetzt worden war. ehe man auf die eintretenden Veränderungen Rükficht nehmen konnte, ist jedoeh nicht erreicht worden, und es blieb der Betrag der Ausgaben um ^r. 3078. .)0 unter dem

Ansaz des Büdgets.

5. Die Rnbrik ^,,Bau u..^ U n t e r h a l t der L i n i e n . ^ weist gegenüber den Ausgaben von 1862 eine Vermehrung von Fr. 9,576. 18 auf, nnd erschopste die bewilligten Kredite bis auf Fr. 2. 60.

Zieht man von der Gesamtsumme dieser Ausgabe im Beirage von

Fr. 179,997. 40

^die Summe der Rükzahlungeu für Linienbauten, welche unter Rubrik ,, V e r s c h i e d e n e s ^ der Einnahmen

erscheint, m i t . . . . . .

ab, so bleibt als wirkliche Ausgabe . ^ .

Da die wirkliehe Ausgabe von 1862 serm legten Berieht .

.

.

.

, , 6,427. 5 0 . Fr.^73,569. 90

nach un.

.

..

l 55,780. 28

betrug, so b^länst sieh die wirkliche Vermehrung der Ausgaben von l 863 gegenüber denjenigen von

1862 a u s .

.

.

.

.

.

. Fr. 17,789. 62

Diese Ausgabenvermehrnng wird dnrch den Umsang der Linienbauten und namentlich dnrch die Verwendung verhältnissm.issig kostspieliger^, aber dauerhaftere. Materials, worüber wir uns oben unter den.. .^bsehnitt über die Linien einlasslieh ausgesprochen haben, gerechtfertigt.

6.

Die Ausgaben unter Rubrik ., A p p a r a t e ^

haben den ent-

sprechenden Ausaz von 1862 uni Fr. 4,938 52 übersehritten und die .bewilligten Kredite bis aus Fr. 1l. 35 erreicht.

Raeh unsern srühern Rechenschaftsberichten mnss man behufs Ermitttung der wirklichen .Ausgaben sur unsere Apparate in den Büreanx^, den Betrag des Jnventars des ^entralmaga.^ins in Anschlag bringen, welches einen nach den Umständen veränderlichen Vorrath von Apparaten und Material enthält. Auf diese Weise haben wir in unserm legten Berichte

88.^

festgestellt, dass die Ausgabe dieser Rubrik sich belief auf ^r. 32,405. 30 Das erwähnte Jnventar wies auf 31. De-

zember 1863 einen Werth ans von

.

.

. ,, ll,5l6. 05^

und am 31. Dezember ^862 einen solchen von

.

Es ergibt sich somit eine Wertl^unahme von .

welche abziehen ist von der Brutto-Ausgabe von .

mit ^

.

.^

.

.

.

um die wirkliche Ausgabe zu erhalten ,

somit ans .

^.

.

.

.

.

.

welche steh

.

.

,,

8.693. 82

Fr.

,,

2,822. 23.

34,988. 65

,,

2,822. 23

. F r . 32,166. 4....

reduzirt, so dass die wirklichen Ausgaben dieser Rubrik in den Jahren

1862 und 1863 ungefähr die nämlichen sind, was sich aus der That-

sache erklärt, dass die Zahl der neu verwendeten Apparate im Jahr 1862 ein wenig grosser war als im Jahr 1863.

Aber während man im Jahr 1862 die nothwendige Apparatenlieserung ohne Ueberschreitung des Büdgets nicht besorgen konnte, als ans Kosten des Zenrralmagazins, dessen Vorrath somit znsammensehn^ol..., so wurde dagegen im Jahr 1863 das Magazin wieder vervollständigt, uni. allen Bedürfnissen entsprechen ^ konnen.

7. Die Rubrik B ü r e a u g e r ä t h s e h a s t e n betrug Fr. 362. 87 wen..ger als die entsprechende .Ausgabe von l 862 und Fr. 1600. 52 weniger

als der bewilligte Kredit. Uebrigens gibt dieselbe zu keinen weitern Be^ merkungen Anlass.

8.

Die Zinsen des V o r s c h u s s e s der Staatskasse, welche nur

^r. 747. 11 betrugen, haben sich gegenüber 1862 um ^r. 327^. 55 . vermindert und blieben um ^r. 1252. 8.) unter d.em Büdgetansaz.

Da nunmehr der ...^orschuss der Staatskasse vollständig getilgt ist, so wird künftig diese Rnbrik in den Rechnungen der Telegraphenverwaltung wegfallen.

.^

9. Endlich weist die Rubrik Verschiedenes gegenüber 186^ einen bis zu Fr. 17. 72 gleichen .^lnsaz ans, und blieb um ^r. ^864. 34 unter dem Büdget. Die Hauptausgabe dieser Rubrik besteht aus den Bekleidungskosten der .Ausläufer und Lausbursehen aus den Hauptbürean^..

Die G e s a m m t s n m m e der A u s g a b e n hat den Ansa.., von

1862

um ^r. 68,844. 42 überstiegen, und blieb Fr. 9153. 56 unter den bewilligten Krediten.

Der Aktivsaldo von 1863 belief sieh ans . . ^r. 10l ,038. 60 derjenige von 1862 .^us . . . . . . . . ., 8l,9l3. 89 der Reinertrag vermehrte sich daher um . . . .

^r.

19,124. 7t

^86 Da der Aktivsaldo von 1863 sich aus . . .

und der Vorschusssaldo der Staatskasse am 1. Januar

Fr. 101,038. 60

1863 noch auf . . . . . . . . . . .

belies, so ergibt sich, dass nach vollständiger Tilgung

dieses Vorschusses noch zu Gunsten der eidg. FinanzVerwaltung ein Ertraasübersehuss von . . . . .

vorhanden ist.

,, Fr.

18,677. 67 82,360. 93

Das J n v e n t a r der Telegraphenverwaltung an Mobiliar, .Apparaten und Vorratl..smaterial für Linienbaute.. belief sich am 3l. Dezember 1863 anf Fr. 182,425. 42 mit einer Vermehrung von Fr. 6613. 48 gegenüber dem lezten Jahre.

Jn den frühern Berichten haben wir den Werth des Spezialinventars der im Betrieb befindlichen Linien angegeben. Hiebei sehliehen sich einige irrige Zahlen ein, welche wir nachstehend unter Beisezung der genauen Summen berichtigen. Diese betrugen

am ,, ,, ,,

31. Dezember ,, ,, ,, ,.

" .,

1860 .

186t .

1862 1863 .

. . .^ ...

Fr. 331,120. 81 . . . . . . ,, 336,733. 76 . . . . . . . .. 360,142. 51 . . . . . . . ,, 396,193. 48

Be.rn, den 20. Mai 1864.

Jm Ramen des sehweiz. Bundesrathes,

Der Bundespräsident.

^r. ^. Dubs.

Der Kanzler der Eidgenossenschaft:

Schieß.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Uebersicht der wegen Verletzung des Postregals verhängten Bussen 1863.

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1864

Année Anno Band

1

Volume Volume Heft

23

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

26.05.1864

Date Data Seite

808-886

Page Pagina Ref. No

10 004 427

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