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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

(Vom 21. Oktober 1922.)

Mit Schreiben vom 10. August 1922 hat Herr Pedro Nel Ospina dem Bundespräsidenten von seiner Wahl zum Präsidenten der Republik Columbien Kenntnis gegeben.

(Vom 23. Oktober 1922.)

Am 20. Oktober 1922 hat Freiherr Jones Magnus Alströmeisein Beglaubigungsschreiben als ausserordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister von Schweden bei der schweizerischen Eidgenossenschaft überreicht.

(Vom 24. Oktober 1922.)

Es werden folgende Bundesbeiträge bewilligt: 1. dem Kauton B e r n : a. an die zu Fr. 52,000 veranschlagten Kosten einer Waldweganlage Chaluet, Gemeinde Court, 20 %, höchstens ' Fr. 10,400 ; b. an die zu Fr. 1,100,000 veranschlagten Kosten der Entwässerung einer Fläche von 243,7 ha in den Gemeinden Sutz-Lattrigen, Bellmund, Ipsach, Nidau, Port und Aegerten, 25 %, im Maximum Fr. 275,000 ; 2. dem Kanton G r a u b ü n d e n an die zu Fr. 56,000 veranschlagten Kosten der Erstellung eines Waldweges Barga, Gemeinde Vieosoprano, 20 °/o, höchstens Fr. 11,200.

Der Bundesrat hat dem Gesuche des Elektrizitätswerkes Basel um Erneuerung der ihm unterm 1. Dezember 1911 erteilten Bewilligung Nr. 18 zur Ausfuhr von max. 300 Kilowatt elektrischer Energie nach Hüningen (Elsass) nach Anhörung der Kommission für Ausfuhr elektrischer Energie entsprochen (vgl. Ausschreibung des Gesuches im Bundesblatt Nr. 42 vom 19. und Nr. 43 vom 26. Oktober 1921, sowie im Schweizerischen Handelsamtsblatt Nr. 257 vom 19. und Nr. 260 vom 22. Oktober 1921). Dem Elektrizitätswerk Basel wurde demgemäss die Bewilligung Nr. 59 zur Ausfuhr einer gleich hohen Quote erteilt, welche die Bewilligung Nr. 18 ersetzt und den heutigen Verhältnissen angepasst ist. Die Bewilligung war zunächst provisorisch verlängert worden.

An die Bewilligung Nr. 59 wurden unter anderen folgende Bedingungen geknüpft: Die Bewilligung ist gültig bis 31. Oktober 1931.

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Das Elektrizitätswerk Basel ist verpflichtet, alle auf behördliche Verfügung hin oder aus irgendeinem andern Grunde gegenüber seinen schweizerischen Stromabnehmern durchgeführten Sparmassnahmen ohne weiteres in mindestens gleichem Grade auch seinem elsässischen Bezüger aufzuerlegen.

Die künftige Gesetzgebung bleibt vorbehalten.

(Vom 26. Oktober 1922.)

Laut Mitteilung der griechischen Gesandtschaft ist der Kanton Graubünden vom Konsularbezirk des griechischen Konsulats in Lugano abgetrennt und dem Generalkonsulat von Griechenland in Bern zugeteilt worden.

(Vom 27. Oktober 1922.)

Dem Kanton Luzern werden an die zu Fr. 320,000 veranschlagten Kosten für die Verbauung des Steinibaches bei Horw Bundesbeiträge von 33y3--40 °/o, im Maximum Fr. 108,460, bewilligt.

Dem Beschluss des Regierungsrates des Kantons Glarus betreffend Anwendbarkeit der Notstundung auf die Handmaschinenstickereien bis 30. April 1923 wird gemäss Art. 317« der Verordnung vom 4. April 1921 die Zustimmung erteilt.

AVahlen.

(Vom 20. Oktober 1922.)

Zolldepartement.

Zollverwaltung.

Kontrolleur am Hauptzollamt Buchs-Bahnhof : Fricker, Gottlieb, von Altenburg, Kontrollgehilfe beim Hauptzollamt St. Gallen.

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Aus den Verhandlungen des Bundesrates.

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01.11.1922

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