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Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

2335

Sammelfrist bis 28. Oktober 1999

Eidgenössische Volksinitiative ,,für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot (Lehrstellen-Initiative)", Vorprüfung

Die Schweizerische Bundeskanzlei, nach Prüfung der am 8. April 1998 eingereichten Unterschriftenliste zu einer eidgenössischen Volksinitiative ,,für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot (Lehrstellen-Initiative)", gestützt auf die Artikel 68 und 69 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976l über die politischen Rechte, gestützt auf Artikel 23 der Verordnung vom 24. Mai 19782 über die politischen Rechte, verfugt: 1.

Die am 8. April 1998 eingereichte Unterschriftenliste zu einer eidgenössischen Volksinitiative ,,für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot (LehrstellenInitiative)" entspricht den gesetzlichen Formen: Sie enthält eine Rubrik für Kanton und politische Gemeinde, in der die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner stimmberechtigt sind, sowie für das Datum der Veröffentlichung des Initiativtexts im Bundesblatt, ferner Titel und Wortlaut der Initiative, eine vorbehaltlose Rückzugsklausel, den Hinweis, dass sich strafbar macht, wer bei der Unterschriftensammlung für eine eidgenössische Volksinitiative besticht oder sich bestechen lässt (Art. 281 StGB3) oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht (Art. 282 StGB3), sowie Namen und Adressen von mindestens sieben und höchstens 27 Urheberinnen und Urhebern der Initiative. Die Gültigkeit der Initiative wird erst nach ihrem Zustandekommen durch die Bundesversammlung geprüft.

1

SR 161.1; AS 1997 753 SR 161.11; AS 1997 761 SR 311.0

2 3

2336

1998-242

Eidgenössische Volksinitiative

2.

Folgende Urheberinnen und Urheber sind ermächtigt, die Volksinitiative vorbehaltlos mit absoluter Mehrheit zurückzuziehen:

Nr.

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

Strasse Nr. PLZ Wohnort 24 5400 Baden Rütistrasse Büelenstrasse 4 8820 Wädenswil Goldbrunnenstrasse 158 8055 Zürch Nordstrasse 128 8037 Zürich Mühlebachstrasse 143 8008 Zürich Mühlebachstrasse 143 8008 Zürich 3 bis 1207 Genève avenue ErnestHentsch 3 bis 1207 Genève 8. Pürro Véronique avenue ErnestHentsch Christian Quellmattstrasse 9. Renfer 17 2563 Ipsach 10. Schärer Corinne Lägernstrasse 32 8037 Zürich Stauffers trasse 11. Sigerist Peter 28 3006 Bern 12. Aebischer Christine Melchtalstrasse 5 3014 Bern Brigitte Witterswilhof 7 4055 Basel 13. Frutiger 14. Grassi 4 6944 Cureglia Moira Bolino 11 2300 La ChauxMaika 15. Renaud rue David-P.Bourquin de-Fonds Hopfenweg 16. Zimmermann Adrian 48 3007 Bern Reismühlestrasse 11 8409 Winterthur 17. Hauser David 18. Wyss Ursula Greyerzs trasse 33 3013 Bern Name Caflisch Pritsche Häberlin Kölliker Margreiter Müller Nicole

Vorname Jürg Werner Ursula Michael Ralf Sarah Gerald

3.

Der Titel der eidgenössischen Volksinitiative ,,für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot (Lehrstellen-Initiative)" entspricht den gesetzlichen Erfordernissen von Artikel 69 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte.

4.

Mitteilung an das Initiativkomitee: Initiativkomitee Lehrstellen-Initiative, Sekretariat: Frau Sarah Müller, Postgasse 21, 3001 Bern, und Veröffentlichung im Bundesblatt vom 28. April 1998.

14. April 1998

SCHWEIZERISCHE BUNDESKANZLEI Der Bundeskanzler: François Couchepin

2337

Eidgenössische Volksinitiative

Eidgenössische Volksinitiative ,,für ein ausreichendes Berufsbildungsangebot (Lehrstelleninitiative)"

Die Volksinitiative lautet:

I

Die Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt:

Art. 34tera (neu) l Das Recht auf eine ausreichende berufliche Ausbildung ist gewährleistet.

2ßund und Kantone sorgen für ein genügendes Angebot im Bereiche der beruflichen Ausbildung. Diese Ausbildung muss Qualitätsansprüchen genügen und kann in Betrieben und Berufsschulen, an Schulen unter staatlicher Leitung oder in entsprechenden Institutionen unter staatlicher Aufsicht erfolgen.

^Der Bund errichtet einen Berufsbildungsfonds.

^Die Finanzierung des Fonds erfolgt über eine Berufsbildungsabgabe durch alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Die Kosten der angebotenen Ausbildungsplätze sind zu berücksichtigen, sofern diese Ausbildungsplätze den qualitativen Anforderungen genügen.

^Der Bund regelt die Verteilung der Fondsmittel auf die Kantone. Für die Verwendung dieser Mittel sind die Kantone zuständig. Sie ziehen die Sozialpartner bei. Diese wirken namentlich bei der Ueberprüfung der Qualität der Ausbildungsplätze mit.

2338

Eidgenössische Volksinitiative

II

Die Uebergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt ergänzt:

Art. 24 (neu) Falls das Ausführungsgesetz zu Artikel 34ter a der Bundesverfassung nicht innerhalb von drei Jahren nach Annahme des Verfassungsartikels in Kraft tritt, trifft der Bundesrat auf den gleichen Zeitpunkt hin die erforderlichen Massnahmen auf dem Verordnungsweg.

9609

2339

Verfügung im Widerspruchsverfahren 1355/1996 Widersprechende/r Adolfo Dominguez e Hijos S.L, Poligono Industriai San Ciprian de Vinas, ES-32080 Orense, Internationale Marke Nr. 557 581 (adolfo dominguez, fig.), Vertreter/in Hug Interlizenz AG, Nordstrasse 31, 8035 Zürich gegen Widerspruchsgegner/in Dibell S.A., Edison l, ES-29006 Malaga, Internationale Marke Nr. 652 760 (Ana Dominguez, fig.)

Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum hat am 17. April 1998 folgendes verfügt: 1. Die Widerspruchsgegnerin wird vom Verfahren ausgeschlossen.

2. · Der Widerspruch wird teilweise gutgeheissen.

3. Die provisorische vòllumfangliche Schutzverweigerung gegen die internationale Marke Nr. 652 760 (Ana Dominguez, fig.) wird nach Eintritt der formellen Rechtskraft dieses Entscheides in eine definitive teilweise Schutzverweigerung für die Waren «Savons, parfumerie, huiles essentielles, cosmétiques, lotions pour les chevaux, dentifrices» umgewandelt.

4. Die Widerspruchsgebühr wird nicht zurückerstattet.

5. Die Parteikosten werden wettgeschlagen.

6. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich eröffnet (der Widerspruchsgegnerin durch Publikation im Bundesblatt).

Rechtsmittel: Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen nach ihrer Eröffnung bei der Rekurskommission für geistiges Eigentum, Einsteinstrasse 2, 3003 Bern, Beschwerde geführt werden.

28. April 1998

2340

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum Markenabteilung

Verfügung im Widerspruchsverfahren 1439/1996 Widersprechende/r Lyreco S.A., 55bis Boulevard Watteau, FR-59300 Valenciennes, Internationale Marke Nr. 555111 (IMPEGA), Vertreter/in Isler & Pedrazzini AG, Postfach 6940, 8023 Zürich gegen Widerspruchsgegner/in Messe München GmbH, Messegelände, DL-80325 München, Internationale Marke Nr. 654 318 (IMEGA) Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum hat am 15. April 1998 folgendes verfügt: l. Die Widerspruchsgegnerin wird vom Verfahren ausgeschlossen.

Der Widerspruch wird gutgeheissen.

Die provisorische teilweise Schutzverweigerung gegen die internationale Marke Nr. 654 318 (IMEGA) wird nach Eintritt der formellen Rechtskraft dieses Entscheides in eine definitive Schutzverweigerung umgewandelt.

4. Die Widerspruchsgebühr wird nicht zurückerstattet.

5. Die Widerspruchsgegnerin hat der Widersprechenden eine Parteientschädigung von 1800 Franken (inklusive Ersatz der Widerspruchsgebühr) zu bezahlen.

6. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich eröffnet (der Widerspruchsgegnerin durch Publikation im Bundesblatt).

Rechtsmittel: Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen nach ihrer Eröffnung bei der Rekurskommission für geistiges Eigentum, Einsteinstrasse 2, 3003 Bern, Beschwerde geführt werden.

28. April 1998

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum Markenabteilung

·

2341

Gesuche um Erteilung von Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit (Art. 10 ArG) -

Galifa AG, 9001 St. Gallen Linsenfabrikation bis 18 M oder F 18. Mai 1998 bis 19. Mai 2001 (Erneuerung)

-

Spühl AG, 9303 Wittenbach Produktion (Inselfertigung) 14 M, 2 F 6. April 1998 bis 10. April 1999 Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

ABB Daimler-Benz, Transportation (Schweiz) AG, 8050 Zürich Profitcenter Fahrzeuge (BFH) 40 M 13. Juli 1998 bis 2. Januar 1999 (Erneuerung)

(M = Männer, F = Frauen, J = Jugendliche) Rechtsmittel Wer durch die Erteilung einer Arbeitszeitbewilligung in seinen Rechten oder Pflichten berührt ist und wer berechtigt ist, dagegen Beschwerde zu führen, kann innert zehn Tagen seit Publikation des Gesuches beim Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 322 29 45/29 50) Einsicht in die Gesuchsunterlagen nehmen.

Erteilte Arbeitszeitbewilligungen

Verschiebung der Grenzen der Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 10 Abs. 2 ArG) -

Nestlé Suisse S.A., 8310 Kemptthal Lager und Transport 2 M 30. März 1998 bis 31. Oktober 1998

2342

-

Profilpress AG, 5630 Muri AG Produktion bis 2 M 16. Februar 1998 bis 20. Februar 1999 Bezema AG, 9462 Montlingen Fabrikation und Spedition 8 M 2. März 1998 bis 6. März 1999 Maschinenfabrik Rieter AG, Werk Sirnach, 8370 Sirnach Alle Betriebsabteilungen bis 63 M, bis 6 F 9. März 1998 bis 10. März 2001 (Erneuerung)

Zweischichtige Tagesarbeit Begründung: Erledigung dringender Aufträge, wirtschaftliche Betriebsweise (Art. 23 Abs. 1 ArG) -

Gallus Ferd. Ruesch AG, 9016 St. Gallen Produktion, Fräserei und Dreherei 30 M, 2 F 30. März 1998 bis 30. Mai 1998 Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG Spirig AG, pharmazeutische Präparate, 4622 Egerkingen Fabrikation 6 M 9. März 1998 bis 13. März 1999

·-

Herion Technomatic AG, 6287 Aesch Mechanische Fertigung 6 M 27. April 1998 bis 28. April 2001 (Erneuerung)

-

Profilpress AG, 5630 Muri AG Produktion bis 12 M 16. Februar 1998 bis 20. Februar 1999

-

Profilpress AG, 5630 Muri AG Stanz- & Biegezentrum 1 M 16. Februar 1998 bis 20. Februar 1999 ABB Hochspannungstechnik AG, 8050 Zürich Montage, Gasisolierte Schaltanlagen (GIS) 18 M 26. Januar 1998 bis 27. Januar 2001 (Erneuerung)

-

Inter-Spitzen AG, 9245 Oberbüren Stickerei in Gähwil 16 M oder F 27. April 1998 bis 30. April 1999 (Erneuerung)

-

Sulzer Chemtech AG, 8404 Winterthur verschiedene Betriebsteile bis 120 M, bis 30 F 1 1 . Mai 1998 bis auf weiteres (Erneuerung) 2343

-

SIKA AG, vormals Raspar Winkler & Co., 8048 Zürich Dicht- und Klebstoffproduktion bis 60 M, bis 10 F 11. Mai 1998 bis 12. Mai 2001 (Erneuerung)

-

Häkle AG, 8864 Reichenburg Rollsaal bis 30 M, bis 24 F, bis 4 J 1 1 . Mai 1998 bis 12. Mai 2001 (Erneuerung)

Nachtarbeit oder dreischichtige Arbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 17 Abs. 2 und Art. 24 Abs. 2 ArG) -

Profilpress AG, 5630 Muri AG Stanz- & Biegezentrum 1 M 16. Februar 1998 bis 20. Februar 1999

-

Sulzer Chemtech AG, 8404 Winterthur verschiedene Betriebsteile bis 60 M 10. Mai 1998 bis auf weiteres (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

SIKA AG, vormals Kaspar Winkler & Co., 8048 Zürich Dicht- und Klebstoffproduktion bis 20 M 10. Mai 1998 bis 12. Mai 2001 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

Zollikofer AG, 9001 St. Gallen Zeitungsspedition bis 16 M, bis 5 F 4. Mai 1998 bis auf weiteres (Änderung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

TA-Media AG, 8021 Zürich Rotation im Druckzentrum Bubenberg bis 96 M 1. März 1998 bis auf weiteres (Änderung)

-

TA-Media AG, 8021 Zürich Rotation im Druckzentrum Bubenberg bis 2 F 1. März 1998 bis 25. März 2000 (Änderung)

-

Häkle AG, 8864 Reichenburg Rollsaal bis 45 M 10. Mai 1998 bis 12. Mai 2001 (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

2344

Sonntagsarbeit Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 19 Abs. 2 ArG) -

Profilpress AG, 5630 Muri AG Stanz- & Biegezentrum 1 M 16. Februar 1998 bis 20. Februar 1999 ABB Semiconductors AG, 5600 Lenzburg Halbleiter-Produktion bis 20 M 10. Mai 1998 bis 5. Juni 1999 (Erneuerung/Änderung)

-

Sulzer Chemtech AG, 8404 Winterthur verschiedene Betriebsteile bis 60 M 10. Mai 1998 bis auf weiteres (Erneuerung) Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 28 ArG

-

TA-Media AG, 8021 Zürich Rotation im Druckzentrum Bubenberg bis 30 M 1. März 1998 bis auf weiteres (Änderung)

-

TA-Media AG, 8021 Zürich Rotation im Druckzentrum Bubenberg bis 2 F 1. März 1998 bis 25. März 2000 (Änderung)

Ununterbrochener Betrieb Begründung: technisch oder wirtschaftlich unentbehrliche Betriebsweise (Art. 25 Abs. 1 'ArG) UMS Schweizerische Metallwerke AG, 4143 Dornach Presswerk bis 15 M 2. März 1998 bis 6. März 1999 -

Lonstroff AG, 5001 Aarau PHE Pharmaelastomere und Formerei in Buchs AG bis 16 M 9. März 1998 bis 13. März 1999 (Änderung/Erneuerung)

(M = Männer, F = Frauen, J = Jugendliche) Rechtsmittel Gegen diese Verfügung kann nach Massgabe von Artikel 55 ArG und Artikel 44 ff VwVG innert 30 Tagen seit der Publikation bei der Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaf tsdepartementes, 3202 Frauenkappelen, , Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwedeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

2345

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit, Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht, Gurtengasse 3, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 322 29 45/29 50) Einsicht in die Bewilligungen und deren Begründung nehmen.

28. April 1998

Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit Abteilung Arbeitnehmerschutz und Arbeitsrecht

2346

Vollzug des Bundesgesetzes über die Berufsbildung Der Schweizerische Verband der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger hat, gestützt auf Artikel 51 des Bundesgesetzes vom 19. April 1978 über die Berufsbildung (SR 410.10) und Artikel 45 Absatz 2 der zugehörigen Verordnung vom 7. November 1979 (SR 412.101), den Entwurf der Änderung der Artikel l, 4, 7, 8, 11, 13, 17, 18, 20, 25, 26, 27 und 28 des Réglementes über die Durchführung der höheren Fachprüfung Verlagsfachfrau/Verlagsfachmann eingereicht.

Interessenten können diesen Entwurf bei der folgenden Amtsstelle beziehen: Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Berufsbildung, Effingerstrasse 27, 3003 Bern.

Einsprachen sind innert 30 Tagen dieser Amtsstelle zu unterbreiten.

28. April 1998

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Berufsbildung

2347

Zusicherung von Bundesbeiträgen an Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten

Verfügungen des Bundesamtes für Landwirtschaft, Abteilung Strukturverbesserungen Gemeinde Lützelflüh BE, Hofzufahrten Willenegg, Projekt-Nr. BE7560 Gemeinde Trüb BE, Stallsanierung Vorder Zinggen, Projekt-Nr. BE7640 Gemeinde Zweisimmen BE, Gebäuderationalisierung Gwatt, Projekt-Nr. BE7811 Gemeinde Saanen BE, Gebäuderationalisierung Fürholz, Projekt-Nr. BE8086 Gemeinde Oberburg BE, Gebäuderationalisierung Tannenhüsli, Projekt-Nr. BE8I56 Gemeinde Wollerau SZ, Sanierung Scherenbrücke, Projekt-Nr. SZ2480 Gemeinde Neunforn TG, Gemeinschaftl. Wirtschaftsgebäude BG Mönchhof, Projekt-Nr. TG1512 Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Verfügungen kann nach Massgabe von Artikel 68 der Bodenverbesserungsverordnung vom 14. Juni 1971 (SR 913.1), Artikel 44ff. des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (SR 172.021), Artikel 12 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (SR 451) und Artikel 14 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 über FUSS- und Wanderwege (SR 704) innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung im Bundesblatt bei der Rekurskommission EVD, 3202 Frauenkappelen, Verwaltungsbeschwerde erhoben werden. Die Eingabe ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten.

2348

Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann innerhalb der Beschwerdefrist beim Bundesamt für Landwirtschaft, Abteilung Strukturverbesserungen, Mattenhofstrasse 5, 3003 Bern, nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 031 322 26 55) Einsicht in die Verfügungen und die Projektunterlagen nehmen.

28 April 1998

Bundesamt für Landwirtschaft Abteilung Strukturverbesserungen

2349

Von der Wettbewerbskommission beschlossen am 15. Dezember 1997

Bekanntmachung ,,Homologation und Sponsoring bei Sportartikeln" Die Schweizerische Wettbewerbskommission in der Erwägung, dass · Artikel 6 KG der Wettbewerbskommission die Möglichkeit gibt, mit allgemeinen Bekanntmachungen bestimmte Abreden oder besondere Kooperationsformen in einzelnen Wirtschaftszweigen als in der Regel gerechtfertigte Abreden zu bezeichnen, · die Wettbewerbskommission in einer Bekanntmachung einzig klärende Aussagen über Regelfalle machen kann, d.h. über Fälle, die in Untersuchungen nach Artikel 27 KG regelmässig zum selben Resultat führen würden, · demzufolge ein konkreter anderer Entscheid gestützt auf die Umstände des konkreten . Einzelfalles immer vorbehalten bleiben muss, · die Wettbewerbskommission mehrfach mit Problemen der Finanzierung des Leistungssports über Sponsoring-Verträge (auch: Offizialisierungsverträge) der Sportverbände mit Sportartikellieferanten (Herstellern, Importeuren, Händlern) für verschiedene Sportartikelmärkte befasst wurde, · wettbewerbsrechtliche Probleme auf den Sportartikelmärkten sich insbesondere dort zeigen, wo Sponsoring für die Homologation vorausgesetzt wird, · in der Sportartikelbranche und namentlich bei den Sportverbänden ein offensichtliches Bedürfnis nach klärenden Aussagen der Wettbewerbskommission zu diesen Problemen besteht; erlässt gestützt auf Artikel 6 des Bundesgesetzes über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen (KG) die folgende

Allgemeine Bekanntmachung A. Geltungsbereich 1. Diese Bekanntmachung erfasst Abreden über Homologation und Sponsoring im Sportartikelbereich, soweit diese Abreden den Wettbewerb auf dem Sportartikelmarkt regeln oder beeinflussen.

2350

B. Begriffe 2. Unter Homologation versteht diese Bekanntmachung die Zulassung eines Sportartikels für den Einsatz in Turnieren oder Wettkämpfen gestützt auf eine Prüfung, ob ein Sportartikel bestimmte definierte Qualitätseigenschaften aufweist. Die Homologation trägt damit zur Regularität der Wettkämpfe bei und kann Sicherheitsaspekten Rechnung tragen. Sie gibt dem Konsumenten eine Qualitätsgarantie.

3. Beim Sponsoring fördert der Sponsor die betreffende Sportart und den betreffenden Sportverband mit Geld, Sach- oder Dienstleistungen; er erhält dafür Werbeleistungen, namentlich verpflichtet sich der Sportverband, den Namen und die Marke des Sponsors in seinen öffentlichkeitswirksamen Tätigkeiten zu nennen. Sponsoring hängt nicht von der Qualität der Produkte des Sponsors ab.

C. Grundregeln Homologations- und Sponsoringabreden, die die Verwendung von Sportartikeln bei offiziellen Turnieren oder Wettkämpfen regeln, sind bei Beachtung der unter D und E nachfolgend genannten Voraussetzungen in der Regel kartellrechtlich zulässig, 4. wenn die Homologation weder rechtlich noch verfahrensmässig von Sponsoring oder andern, nicht mit der Qualität der Sportartikel zusammenhängenden Bedingungen abhängig gemacht wird; 5. wenn an die Homologation oder an das Sponsoring keine anderen Abreden über das Wettbewerbsverhalten der Sportartikellieferanten geknüpft werden, namentlich keine Preis- oder Absatz- oder Beschafiüngsvorschriften. Insbesondere dürfen die Absatzkanäle nicht vorgeschrieben und der Parallelimport nicht untersagt werden.

D. Voraussetzungen für gerechtfertigte Homologationsabreden Homalogationsabreden sind in der Regel zulässig, 6. wenn die Homologation jedem Sportartikelanbieter zu gleichen Bedingungen offensteht; 7. wenn die Homologationsprüfung für jeden Sportartikel, für dessen Kategorie eine Homologation vorgesehen ist, zu jeder Zeit offen steht. Die Zusammenfassung mehrerer Verfahren ist ausnahmsweise zulässig, aber nur, wenn dieses Vorgehen Kosten spart oder organisatorisch zwingend ist; 8. wenn die Homologationsprüfungen zeitlich so durchgeführt werden, dass noch nicht homologierte Produkte rechtzeitig vor der Sportsaison als homologiert auf dem Markt angeboten werden können; 9. die die Homologation mit der Verleihung eines Homologationslabels/Ho-mologationsclaims verbinden; 10. wenn die Homologationskriterien sich in objektiver Weise an technischen oder qualitativen Erfordernissen des Verwendungszwecks des betreffenden Sportartikels ausrichten;

2351

11. die eine internationale oder ausländische Homologation bei Beachtung der Regeln dieser Bekanntmachung anerkennen; 12. wenn die Entscheide über die Homologationskriterien, die Durchführung des Verfahrens und die Entscheide über die Homologation neutralen Personen obliegen, idealerweise Dritten. Sportartikellieferanten dürfen unter Vorbehalt allfälliger Anhörungsrechte daran nicht beteiligt sein; 13. die bei Vergabe der Homologationsprüfungen an Dritte diese Dritten nach Kriterien auswählen, deren Erfüllung sachlich nachprüfbar ist; 14. die den Sportartikellieferanten die tatsächlichen Kosten des Homologationsverfahrens auferlegen. Die Kostenberechnung ist offenzulegen.

Homologationsabreden sind in der Regel unzulässig, 15. die nur Sportartikel mit internationalem Renommee oder nur Sportartikel von Lieferanten, die über ein nationales Vertriebsnetz verfügen, für offizielle Turniere oder 'Wettkämpfe zulassen.

E. Voraussetzungen für gerechtfertigte Sponsoringabreden Sponsoringabreden, die die Verwendung von Sportartikeln bei offiziellen Wettkämpfen vom Sponsoring abhängig machen, sind in der Regel zulässig,

Turnieren oder

16. wenn jeder Sportartikellieferant zu gleichen Bedingungen Sponsor werden kann; 17. wenn bei Beschränkung auf ausgewählte Sportartikellieferanten oder einen Exklusivpartner als Sponsor die Auswahl nach Kriterien erfolgt, deren Erfüllung sachlich nachprüfbar ist, und wenn Vertragsdauer und Vergabeverfahren so angesetzt werden, dass regelmässig eine Wettbewerbssituation entsteht; 18. wenn die exklusive Verwendung der Produkte eines Sponsors sich beschränkt auf ein Turnier oder eine andere offizielle Veranstaltung, die einmalig oder nur in grössern Abständen organisiert wird und sich nicht über einen grössern Zeitraum erstreckt; 19. wenn ein aUfalliges dem Sponsor zur Verfügung gestelltes Label (z.B. des Verbandslogos) den Konsumenten nicht zur Annahme verleitet, es gewährleiste eine bestimmte Qualität.

Die Verwechslungsgefahr mit einem Homologationszeichen muss ausgeschlossen sein. Die Verwendung in der Werbung hat diese Grundsätze ebenfalls zu beachten; 20. die die Höhe des Sponsoringbeitrages nach der Anzahl verkaufter Sportartikel oder dem Umsatz mit den Sportartikeln bemessen, sofern die Kontrolle der entsprechenden Zahlen nicht zur Information der Sportartikellieferanten über die Zahlen ihrer Konkurrenten führt.

Beispielsweise kann die treuhänderische Kontrolle und Erhebung der Beiträge vorgesehen werden.

2352

Sponsoringabreden, die die Verwendung von Sporlarlikeln bei offiziellen Turnieren oder Wellkämpfen vom Sponsoring abhängig machen, sind in der Regel unzulässig, 21. wenn die exklusive Verwendung von Sportartikeln eines oder ausgewählter Sponsoren sich auf den ganzen regelmässigen Turnier- oder Wettkampfbetrieb eines Jahres oder einer Saison oder grosser Teile davon erstreckt.

F. Publikation dieser Bekanntmachung 22. Diese allgemeine Bekanntmachung wird im Bundesblatt veröffentlicht (Art. 6 Abs. 3 KG).

Sie entfaltet mit der Publikation die vom Kartellgesetz vorgesehenen Wirkungen.

«)

28. April 1998

Wettbewerbskommission Sekretariat

2353

Bekanntmachung (Art. 28 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über die Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen; SR 251)

Das Sekretariat der Wettbewerbskommission hat im Einvernehmen mit einem Mitglied des Präsidiums, Herrn Prof. R. Zach, beschlossen, eine Untersuchung gemäss Artikel 27 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1996 über die Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen (KG) betreffend den Vertrieb von Medikamenten zu eröffnen.

Die Untersuchung hat zum Ziel, den Vertrieb von Medikamenten, wie er in der aktuellen, von der Sanphar (ehemals Réglementation) bestimmten Marktordnung reglementiert ist, auf die Vereinbarkeit mit denn Kartellgesetz zu überprüfen.

Innert 30 Tagen - Fristenlaufbeginn ist der Zeitpunkt dieser Publikation - steht es Dritten offen, sich durch Meldung an das Sekretariat der Wettbewerbskommission am Verfahren zu beteiligen. Gemäss Artikel 43 Absatz 1 Buchstaben a-c KG können sich folgende Dritte anmelden: "a. Personen, die aufgrund der Wettbewerbsbeschränkung in der Aufnahme oder in der Ausübung des Wettbewerbs behindert sind; b. Berufs- und Wirtschaftsverbände, die nach den Statuten zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder befugt sind, sofern sich auch Mitglieder des Verbands oder eines Unterverbands an der Untersuchung beteiligen können; c. Organisationen von nationaler oder regionaler Bedeutung, die sich statutengemäss dem Konsumentenschutz widmen".

Entsprechende Anmeldungen sind an folgende Adresse zu richten: Sekretariat der Wettbewerbskommission, Effmgerstrasse 27, 3003 Bern. Telefon: 031 / 322 20 40, Telefax: 031 / 322 20 53.

28. April 1998

2354

Sekretariat der Wettbewerbskommission

Notifikation Der Kammerpräsident der Eidgenössischen AHV/IV-Rekurskommission für die im Ausland wohnenden Personen hat mit Urteil vom 13. Januar 1998 i. Sa.

zur Zeit unbekannten Aufenthalts, gegen die Schweizerische Ausgleichskasse, Genf, betreffend freiwillige Versicherung für Auslandschweizer erkannt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird im Bundesblatt auszugsweise bekanntgemacht; der Schwei- zerischen Ausgleichskasse und dem Bundesamt für Sozialversicherung wurde es auf dem ordentlichen Weg eröffnet.

Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach der Veröffentlichung der vorliegenden Notifikation beim Eidgenössischen Versicherungsgericht, Adligenswilerstrasse 24, 6006 Luzern, Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden. Diese Frist kann nicht erstreckt werden.

28. April 1998

Eidgenössische AHV/IV-Rekurskommission für die im Ausland wohnenden Personen Der Präsident der III. Kammer: A. Meuli

2355

Erteilung einer Konzession für den Neubau Gepäcksystem Flughafenkopf auf dem Flughafen Zürich-Kloten

Mit Entscheid vom 21. April 1998 hat das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation der Direktion der Volkswirtschaft des Kantons Zürich eine Baukonzession erteilt für das Gepäcksystem Flughafenkopf, bestehend aus unterirdischen und oberirdischen Neubauten sowie aus Umbauten im Bürohaus AI und in der Sortieranlage A, alles auf dem Grundstück Kat.-Nr. 3139 auf dem Flughafenareal (Flughafenkopf) in 8302 Kloten.

Wer nach Artikel 48 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) zur Beschwerde berechtigt ist, kann gegen diese Verfügung oder gegen Teile davon innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht Beschwerde erheben. Die -Beschwerdefrist beginnt bei persönlicher Eröffnung an die Parteien an dem auf die Eröffnung folgenden Tag, bei Publikation in einem amtlichen Blatt an dem auf die Publikation folgenden Tag zu laufen. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen. Sie hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführer zu enthalten. Die angefochtene Verfügung und die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit sie die Beschwerdeführer in Händen haben. Femer ist die Vollmacht einer allfälligen Vertreterin oder eines allfölligen Vertreters beizulegen.

Die Baukonzession mit den Erwägungen sowie die Gesuchsunterlagen können während der Beschwerdefrist beim Bausekretariat der Stadt Kloten, Kirchgasse 7, 8302 Kloten eingesehen werden.

28. April 1998

2356

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Verfügung über die Verkehrsordnung für Strassenfahrzeuge auf der Strassenüberführung «Stauftel» in der Gemeinde Zeihen (Überführung über die Bahnlinie Effingen Hornussen bei Bahn-km 43.664) vom 2. April 1998

Die Generaldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen, gestützt auf Artikel 2 Absatz 5 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 19581 sowie die Artikel 104 Absatz 4 und 111 Absätze 2 und 3 der Verordnung vom 5. September 19792 über die Strassensignalisation, verfügt: 1.

2.

3.

Das Befahren der im Eigentum der SBB stehenden Strassenüberführung «Stauftel» in der Gemeinde Zeihen über die Bahnlinie Effingen-Homussen bei Bahn-km 43.664 ist für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen von mehr als 18 t Gesamtgewicht verboten.

Die Verkehrsordnung wird mit den erforderlichen Verkehrszeichen und Markierungen signalisiert und die Verkehrsüberwachung den zuständigen Polizeiorganen übertragen.

Diese Verfügung tritt mit dem Aufstellen der Signale in Kraft. Sie unterliegt der Beschwerde an den Bundesrat nach Artikel 72 Buchstabe c des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren 3 .

2. April 1998

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Generaldirektion der Schweizerischen Bundesbahnen Der Präsident: Weibel

SR 741.01 SR 741.21 SR 172.021

2357

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Bekanntmachungen der Departemente und Ämter

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Bundesblatt

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Jahr

1998

Année Anno Band

2

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16

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

28.04.1998

Date Data Seite

2335-2357

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