ST

ABKOMMEN BETREFFEND EINEN

STÄNDIGEN AUSSCHUSS DER

EFTA-STAATEN

1834

ABKOMMEN BETREFFEND EINEN STÄNDIGEN AUSSCHUSS DER EFTA-STAATEN Die Republik Österreich, die Republik Finnland, die Republik Island, das Fürstentum Liechtenstein, das Königreich Norwegen, das Königreich Schweden und die Schweizerische Eidgenossenschaft

ANGESICHTS des EWR-Abkommens; EINGEDENK des Zieles der Errichtung eines dynamischen und homogenen Europäischen Wirtschaftsraumes; IM BESTREBEN, die Vorbereitung der vom EWR-Rat und vom Gemeinsamen EWRAusschuss zu fassenden Entscheidungen und Beschlüsse zu erleichtern; IN DER ÜBERLEGUNG, dass für den Zweck des EWR unter den EFTA-Staaten verschiedene Aufgaben in den Bereichen der Entscheidungsfindung, des Verwaltens und des Führens zu erfüllen und Beratungen durchzuführen sind; EINGEDENK des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation; IN DER ÜBERLEGUNG, dass nichts in diesem Abkommen die Befugnisse der Überwachungsbehörde gemass dem Abkommen der EFTA-Staaten zur Einsetzung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs berühren soll; HABEN BESCHLOSSEN, folgendes Abkommen zu schliessen:

Artikel 1 1.

Ein Ständiger Ausschuss der EFTA-Staaten, im folgenden als der Ständige

Ausschuss bezeichnet, soll in Einklang mit diesem Abkommen und dem EWRAbkommen Aufgaben in den Bereichen der Entscheidungsfindung, des Verwaltens und des Führens erfüllen und für Beratungen der EFTA-Staaten zur Verfügung stehen.

1835

2.

Im Sinne dieses Abkommens bedeutet

(a)

"EWR-Abkommen" das EWR-Hauptabkommen, dessen Anhänge sowie die Rechtsakte, auf die darin verwiesen wird;

(b)

"EFTA-Staat" eine Vertragspartei, die Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation sowie Vertragspartei des EWR-Abkommens und dieses Abkommens ist.

Protokolle

und

Artikel 2 Die EFTA-Staaten führen, falls angebracht, im Hinblick auf die im EWR-Rat und im Gemeinsamen EWR-Ausschuss zu fassenden Entscheidungen und Beschlüsse Beratungen im Ständigen Ausschuss durch.

Artikel 3 1, Der Ständige Ausschuss soll, unbeschadet der Zuständigkeit der EFTA-Überwachungsbehörde gemäss dem Abkommen zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs, die folgenden Aufgaben erfüllen: (a)

Entscheidungen treffen, die für die Handhabung von Regelungen des EWRAbkommens oder von aufgrund des EWR-Abkommens erlassenen Regelungen erforderlich sind, insbesondere gemäss den näheren Bestimmungen des Artikels 1 des Protokolls 1 des vorliegenden Abkommens, und zwar in Fällen, die sich in Anwendung des Protokolls 1 des EWR-Abkommens aus den Rechtsakten ergeben, auf die in den Anhängen jenes Abkommens verwiesen wird;

(b)

Entscheidungen in solchen Fällen treffen, die ihm in Verfahren zugewiesen werden, die gemäss Artikel 3 des Protokolls 1 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs eingerichtet werden;

(c)

Informationen empfangen, die ein EFTA-Staat oder eine zuständige Behörde gemäss den EWR-Regeln an den Ständigen Ausschuss oder zusätzlich zum

1836

Ständigen Ausschuss an einen oder mehrere andere EFTA-Slaaten zu übermitteln hat, und im letztgenannten Fall diese Informationen an die EGKommission weiterleiten; (e)

die in Protokoll 2 dieses Abkommens vorgesehenen Aufgaben erfüllen, und zwar in den in Artikel 43 des EWR-Abkommens angeführten Fällen;

(f)

im Bereich des Veterinärwesens die erforderlichen Verfahren für die Benachrichtigung über Seuchen und für die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsbehörden der EFTA-Slaaten sowie für die Zusammenarbeit zwischen diesen Behörden und der EFTA-Überwachungsbehörde beziehungsweise dem Ständigen Ausschuss festlegen;

(g)

in den in Kapitel XII, Nahrungsmittel, und in Kapitel XVII, Umweltschutz, von Anhang II, Technische Vorschriften, Normen, Prüfung und Zertifizierung, des EWR-Abkommens vorgesehenen Fällen Fristen für die Aufrechterhaltung von Schutzmassnahmen durch EFTA-Staaten erstrecken und Ausnahmen von Bestimmungen in Rechtsakten verlängern;

(h)

in den in Kapitel XII, Nahrungsmitel, und Kapitel XIII, Medizinische Produkte, von Anhang II, Technische Vorschriften, Normen, Prüfung und Zertifizierung, des EWR-Abkommens vorgesehenen Fällen Entscheidungen treffen, wenn ein EFTA-Staat an den Ständigen Ausschuss wegen einer Entscheidung der EFTA-Überwachungsbehörde betreffend Schutzmassnahmen herantritt;

(i)

in den in Anhang V, Freizügigkeit der Arbeitnehmer, des EWR-Abkommens vorgesehenen Fällen Entscheidungen treffen, wenn ein EFTA-Staat die Aufhebung oder Änderung wachungsbehörde beantragt;

(j)

einer

Entscheidung

der

EFTA-Über-

Angelegenheiten des Kapitalverkehrs untersuchen und darüber Berichte erstellen, soweit in den Rechtsakten, auf die in Anhang XII des EWRAbkommens verwiesen wird, dem Währungsausschuss

der EG solche

Aufgaben übertragen sind; (k)

in

den

in

Anhang

XIII

des

EWR-Abkommens vorgesehenen

Streitigkeiten zwischen den EFTA-Staaten beilegen.

1837

Fällen

2.

Sofern nicht anders mit der EG-Kommission vereinbart, verfasst der Ständige Ausschuss gleichzeitig mit der EG-Kommission die vorgesehenen Berichte, Beurteilungen und ähnliches hinsichtlich der EFTA-Staaten, wenn dies unmittelbar mit den Aufgaben des Ständigen Ausschusses gemäss Protokoll 1 dieses Abkommens in Zusammenhang steht und sich in Anwendung von Absatz 5 des Protokolls 1 des EWR-Abkommens aus den Rechtsakten ergibt, auf die in den Anhängen jenes Abkommens verwiesen wird. Der Ständige Ausschuss führt mit der EG-Kommission im Zuge der Vorbereitung ihrer jeweiligen Berichte Beratungen und einen Meinungsaustausch durch; Kopien der Berichte gehen an den Gemeinsamen EWR-Ausschuss.

3. Zusätzlich erfüllt der Ständige Ausschuss auch andere Aufgaben, die ihm im EWR-Abkommen übertragen werden.

Artikel 4 1. Jeder EFTA-Staat entsendet einen Vertreter in den Ständigen Ausschuss und besitzt eine Stimme.

2.

Der Ständige Ausschuss tritt auf der Ebene der Minister oder Hoher Beamter zusammen. Tagungen auf anderen Ebenen werden in Unterausschüssen oder anderen, gemäss Artikel 5 Absatz 1 eingerichteten Gremien abgehalten.

Artikel 5 1.

Der Ständige Ausschuss kann zur Unterstützung bei der Erfüllung seiner Aufgaben die Einrichtung von Unterausschüssen und von anderen Gremien beschliessen.

2.

Der Ständige Ausschuss kann darüber hinaus auf Antrag der EFTA-Überwachungsbehörde neue Ausschüsse einrichten oder bestehende Ausschüsse damit beauftragen, die EFTA-Überwachungsbehörde bei der Durchführung ihrer Aufgaben gemäss dem EWR-Abkommen und dem Abkommen zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs zu unterstützen.

1838

Artikel 6 1.

Indem der Ständige Ausschuss seiner Verantwortung gemäss Artikel 3 nach-

kommt, kann er für alle EFTA-Staaten verbindliche Entscheidungen treffen und Empfehlungen an die EFTA-Staaten richten.

2.

Entscheidungen und Empfehlungen des Ständigen Ausschusses sind ein-

stimmig anzunehmen, soweit nicht im Anhang dieses Abkommens etwas anderes bestimmt ist. Entscheidungen und Empfehlungen gelten dann als einstimmig angenommen, wenn kein EFTA-Staat eine negative Simme abgibt. Entscheidungen und Empfehlungen, die mit Mehrheit anzunehmen sind, bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der EFTA-Staaten.

3.

Entscheidungen des Ständigen Ausschusses werden entsprechend den Be-

stimmungen des EWR-Abkommen veröffentlicht.

Artikel 7 Der Ständige Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.

Artikel S Die Sekretariatsdienste für den Ständigen Ausschuss werden vom EFTA-Sekretariat wahrgenommen.

Artikel 9 Der Ständige Ausschuss kann den Rat eines Ausschusses der Parlamentsmitglieder der EFTA-Staaten, die Mitglieder des Gemeinsamen Parlamentarischen EWRAusschusses sind, sowie des EFTA-Konsultativkomittees einholen.

Jeder dieser Ausschüsse kann darüber hinaus dem Ständigen Ausschuss seine Auffassungen zu jeder für das Funktionieren und die Entwicklung des EWR erheblichen Frage darlegen.

Artikel 10 Die Protokolle und der Anhang sind Bestandteile dieses Abkommens.

1839

Artikel 11 Eine Änderung dieses Abkommens ist den EFTA-Staaten zur Annahme zu unterbreiten, wenn ihnen der Ständige Ausschuss in Form einer Entscheidung zugestimmt hat; sie treten nach ihrer Annahme durch alle EFTA-Staaten in Kraft.

Die Annahmeerklärungen werden bei der Regierung von Schweden

hinterlegt,

welche die anderen EFTA-Staaten hiervon in Kenntnis setzt.

Artikel 12 1.

Ein EFTA-Staat, der vom EWR-Abkommen zurücktritt, scheidet durch diesen

Umstand mit jenem Tag, an dem der Rücktritt wirksam wird, aus dem Kreis der Vertragsparteien dieses Abkommens aus.

2.

Ein EFTA-Staat, der der Europäischen Gemeinschaft beitritt, scheidet durch

diesen Umstand mit jenem Tag, an dem der Beitritt wirksam wird, aus dem Kreis der Vertragsparteien dieses Abkommens aus.

3.

Die Regierungen der verbleibenden EFTA-Staaten entscheiden im gegenseitigen Einvernehmen über die erforderlichen Änderungen, die an diesem Abkommen vorzunehmen sind.

Artikel 13 Ein EFTA-Staat, der dem EWR-Abkommen beitritt, soll dem vorliegenden Abkommen nach Massgabe der Bestimmungen und Bedingungen beitreten, die von den EFTA-Staaten im gegenseitigen Einvernehmen festgelegt werden. Die Beitrittsurkunde wird bei der Regierung von Schweden hinterlegt, die die anderen EFTA-Staaten hiervon in Kenntnis setzt.

Artikel 14 1.

Dieses Abkommen, das in einer Urschrift abgefasst wurde und in englischer Sprache verbindlich ist, bedarf der Ratifizierung durch die Vertragsparteien gemäss ihren verfassungsrechtlichen Vorschriften.

1840

Vor seinem Inkrafttreten wird dieses Abkommen auch in finnischer, französischer, deutscher, isländischer,

italienischer, norwegischer und schwedischer

Sprache

abgefasst und verbindlich erklärt.

2.

Dieses Abkommen wird bei der Regierung von Schweden hinterlegt; diese

übermittelt jedem EFTA-Staat eine beglaubigte Abschrift.

Die Ratifizierungsurkunden werden bei der Regierung von Schweden hinterlegt, welche die anderen EFTA-Staaten hiervon in Kenntnis setzt.

3.

Dieses Abkommen tritt am 1. Januar 1993 in Kraft, sofern das EWR-Ab-

kommen am gleichen Tag in Kraft tritt und die Ratifizierungsurkunden des vorliegenden Abkommens von allen EFTA-Staaten hinterlegt wurden.

Tritt das EWR-Abkommen nicht an diesem Tag in Kraft, tritt dieses Abkommen an jenem Tag in Kraft, an dem das EWR-Abkommen in Kraft tritt, oder an jenem Tag, an dem alle Ratifizierungsurkunden zu dem vorliegenden Abkommen von allen EFTA-Staaten hinterlegt wurden, je nachdem, welcher Tag der spätere ist.

1841

ZU

URKUND

DESSEN

haben

die

unterzeichneten

Bevollmächtigten

ihre

Unterschriften unter dieses Abkommen gesetzt.

Geschehen zu Porto am zweiten Mai 1992 in einer Urschrift in englischer Sprache, welche bei der Regierung von Schweden hinterlegt wird. Diese übermittelt jedem Unterzeichnerstaat und jedem Staat, der dem Abkommen beitritt, eine beglaubigte Abschrift.

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

FÜR DIE REPUBLIK FINNLAND

FÜR DIE REPUBLIK ISLAND

FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

FÜR DAS KÖNIGREICH NORWEGEN

FÜR DAS KÖNIGREICH SCHWEDEN

FÜR DIE SCHWEIZERISCHE EIDGENOSSENSCHAFT

1842

PROTOKOLL 1

BETREFFEND DIE AUFGABEN UND BEFUGNISSE DES STÄNDIGEN AUSSCHUSSES, DIE SICH DURCH DIE ANWENDUNG DES PROTOKOLLS 1 DES EWR-ABKOMMENS AUS DEN RECHTSAKTEN ERGEBEN, AUF DIE IN DEN ANHÄNGEN DIESES ABKOMMENS VERWIESEN WIRD IN ANBETRACHT des EWR-Abkommens und insbesondere seines Protokolls 1 ; IN KENNTNIS, dass die Absätze 4 (d) des Protokolls 1 des EWR-Abkommens auf die EFTA-Überwachungsbehörde und den Ständigen Ausschuss Bezug nehmen; IN WEITERER KENNTNIS, dass im Absatz 4 (d) des Protokolls 1 des EWR-Abkommens

auf

zwischen

den

EFTA-Staaten

eingerichtete Verfahren

Bezug

genommen wird; IN ANBETRACHT der Notwendigkeit, zur richtigen Anwendung der Rechtsakte, auf die im EWR-Abkommen verwiesen wird, die den Aufgaben der EG-Kommission entsprechenden Aufgaben im Bereich der EFTA-Staaten festzulegen, die durch die Anwendung des Protokolls 1 des EWR-Abkommens entweder von der EFTA-Überwachungsbehörde oder vom Ständigen Ausschuss zu erfüllen sind, sowie Verfahren, die zu diesem Zweck von den EFTA-Staaten anzuwenden sind, einzurichten; Artikel 1 1.

Wo die Rechtsakte, auf die in den Anhängen des EWR-Abkommens verwiesen

wird, Verfahrensbestimmungen enthalten, in welchen die EG-Kommission: (a)

erhaltene Informationen zusammenzufassen, zusammenzustellen oder sonstwie zu verarbeiten hat und/oder derartige Informationen an die Mitgliedstaaten weiterzuleiten hat;

(b)

die Verwaltung von Listen wahrnimmt, wie von Listen bekannter Stellen, von Diplomen, usw.;

(c)

1843

Listen von Stellen auf den neuesten Stand bringen kann;

(d)

im Bereich des Veterinärwesens und des Pflanzenschutzes, - jeweils mindestens ein Referenzlaboratorium in jedem Mitgliedstaat zu bezeichnen hat,

(e)

in den Bereichen der technischen Vorschriften, Normen, der Prüfung und der Zertifizierung, - mit Aufgaben betraut ist, welche die Normung betreffen, wie etwa mit dem Erteilen von Mandaten an Europäische Normeninstitutionen oder der Einleitung von Verfahren betreffend harmonisierte Normen, die nicht den wesentlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen; - sich mit der Durchführung von Verfahren zur Konformitätsbewertung beschäftigt;

(f)

im Energiebereich, - vierteljährlich mit den Mitgliedstaaten Konsultationen durchzuführen hat;

(g)

in den Bereichen der Freizügigkeit der Arbeitnehmer, der gegenseitigen Anerkennung von Diplomen und der Berufsausbildung; - Aktivitäten unter den Mitgliedstaaten anregen oder koordinieren, mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten oder mit ihnen jede andere gemeinsame Massnahme ergreifen kann oder muss;

(h)

im Bereich der Berufsausbildung, - eine Struktur der Ausbildungsstufen erarbeiten soll; - zu bestimmen hat, wie Informationen zusammengestellt werden sollen, und in welchen Zeitabständen diese mitgeteilt werden sollen, sowie einheitliche Kriterien festzulegen hat, nach denen der Zustand der Arbeitsmärkte in den Mitgliedstaaten beurteilt wird; - auf Ersuchen hin für die Koordinierungsstellen der Mitgliedstaaten die erforderliche Unterstützung und Beratung zu leisten hat;

1844

(i)

im Umweltbereich, - ein Verzeichnis der Informationen über vorgefallene Unfälle einführen und zur Verfügung der Mitgliedstaaten halten soll; - ein System für den Informationsaustausch einzurichten hat; - sich darum kümmert und beaufsichtigt, wie die Mitgliedstaaten die Übereinstimmung mit gewissen besonderen Zielen und Anforderungen wahren;

(j)

im Bereich des Gesellschaftsrechts, - einem Mitgliedstaat mitzuteilen hat, dass er seine Rechtsverschriften ändern muss, um die Vorschriften über das Mindestkapital von Aktiengesellschaften zu erfüllen;

diese und vergleichbare Aufgaben sollen im Verhältnis unter den EFTA-Staaten vom Ständigen Ausschuss in Übereinstimmung mit den Verfahren durchgeführt werden, die in den Rechtsakten festgelegt sind, auf die jeweils verwiesen wird.

2.

Wird die EG-Kommission mit weiteren vergleichbaren Aufgaben betraut, sind die entsprechenden Aufgaben ebenfalls vom Ständigen Ausschuss wahrzunehmen.

1845

PROTOKOLL 2 BETREFFEND DAS INTERNE VERFAHREN ZWISCHEN DEN EFTA-STAATEN ZUR ANWENDUNG VON MASSNAHMEN GEMÄSS ARTIKEL 43 DES EWR-ABKOMMENS

Artikel 1 1.

Ein EFTA-Staat, der beabsichtigt, Massnahmen gemäss Artikel 43 des EWRAbkommens zu ergreifen, hat hiervon den Ständigen Ausschuss zeitgerecht zu benachrichtigen.

2.

Wenn es jedoch Erfordernisse der Geheimhaltung oder der

Dringlichkeit

gebieten, sind die anderen EFTA-Staaten und der Ständige Ausschuss spätestens am Tag des Inkrafttretens der Massnahmen zu benachrichtigen.

Artikel 2 Der Ständige Ausschuss untersucht die Lage und legt seine Meinung zur Einführung der Massnahmen dar. Er beobachtet weiterhin die Lage und kann jederzeit mit Mehrheitsentscheidung

Empfehlungen erstatten,

die

sich auf

die

mögliche

Änderung, Aussetzung oder Abschaffung dieser Massnahmen oder auf andere Massnahmen beziehen, die den betreffenden EFTA-Staat bei der Bewältigung seiner Schwierigkeiten unterstützen sollen.

1846

ANHANG GEMÄSS ARTIKEL 6 ABSATZ 2 Der Ständige Ausschuss trifft Entscheidungen und erstattet Empfehlungen mit Stimmenmehrheit in den folgenden Fällen, die sich aus den Rechtsakten ergeben, auf die in den Anhängen zum EWR-Abkommen verwiesen wird:

a)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (b) dieses Abkommens bei Entscheidungen in Fällen, die ihm in Verfahren zugewiesen werden, die gemäss Artikel 3 von Protokoll 1 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs in den

in der Anlage

bestimmten Fällen eingerichtet werden; b)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (e) dieses Abkommens betreffend das in Protokoll 2 dargelegte Verfahren;

c)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (f) bei der Festlegung der notwendigen Verfahren zur Benachrichtigung über Krankheiten sowie über die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsbehörden der EFTA-Staaten und über die Zusammenarbeit zwischen den letzteren und der EFTA Überwachungsbehörde und/oder dem Ständigen Ausschuss gemäss Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens;

d)

bei der Genehmigung von Abweichungen betreffend gewisse Erfordernisse in bezug auf besondere Produkte, wie es in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens näher bestimmt ist;

e)

gemäss Artikel 1 Absatz 1 (d) des Protokolls 1 dieses Abkommens bei der Bezeichnung von Referenz-Laboratorien in den EFTA-Staaten;

f)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (g) dieses Abkommens bei der Erstreckung des Zeitraums, während welchem ein EFTA-Staat eine Schutzmassnahme oder eine Abweichung von einer Vorschrift oder einem Rechtsakt aufrechterhalten darf;

g)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (h) dieses Abkommens, wenn über Fälle betreffend Schutzmassnahmen zu entscheiden ist, die ihm von einem EFTA-Staat vorgelegt worden sind;

1847

h)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (i) dieses Abkommens, wenn über Fälle zu entscheiden ist, in denen ein EFTA-Staat von ihm die Aufhebung oder Änderung einer Entscheidung der EFTA-Überwachungsbehörde verlangt hat;

i)

gemäss Artikel 3 Absatz 1 (k) dieses Abkommens im Falle der Streitbeilegung, wie es im Anhang XIII des EWR-Abkommens näher bestimmt ist.

1848

ANLAGE GEMÄSS DEM ANHANG zu DIESEM ABKOMMEN

Der Ständige Ausschuss trifft die in Unterabsatz (a) des Anhangs zu diesem Abkommen vorgesehenen Entscheidungen in Angelegenheiten, in denen er in einem gemäss Artikel 3 des Protokolls 1 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs einzurichtenden Verfahren befasst wird, in den folgenden Fällen mit Stimmenmehrheit: a)

im Bereich des Veterinärwesens und des Pflanzenschutzes: (i) wenn er entscheidet, ob eine von einem EFTA-Staat ergriffene Vorsichtsmassnahme oder Schutzmassnahme gerechtfertigt war; (ii) wenn er, bevor eine Ausnahme oder Abweichung von einer Bestimmung eines Rechtsaktes zugestanden beziehungsweise von einem EFTA-Staat vorgenommen wird, entweder zustimmt oder das Verhalten dieses Staates genehmigt; (iii)

b)

wenn er Bewilligungen oder ähnliches erteilt oder Empfehlungen in bezug auf Pläne, Programme, Notimpfungen, Hochrisikogebiete usw. abgibt;

im Bereich des Veterinärwesens, wenn er in Streitfällen zweckdienliche Massnahmen ergreift;

c)

in den Bereichen der technischen Vorschriften, Normen, der Prüfung und der Zertifizierung, wenn er entscheidet, ob die Vermutung gilt, dass nationale technische Spezifikationen mit grundlegenden Sicherheitserfordernissen übereinstimmen;

d)

im Bereich der Lebensmittel, wenn er entscheidet, ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind;

e)

im Bereich gefährlicher Substanzen: (i) wenn er in bezug auf zusätzliche Auskünfte oder über Änderungen von Untersuchungsprogrammen zum Schutz von entscheidet;

1849

Mensch und Umwelt

(ii)

wenn er entscheidet, ob und bejahendenfalls unter welchen Bedingungen Tätigkeiten eines EFTA-Staates weitergeführt oder wiederholt werden können;

(iii)

wenn er zweckdienliche Massnahmen betreffend die Anwendung der Guten Laborpraxis ergreift.

1850

VEREINBARTE NIEDERSCHRIFT ZU DEN VERHANDLUNGEN ÜBER EIN ABKOMMEN BETREFFEND EINEN STÄNDIGEN AUSSCHUSS DER EFTA-STAATEN

Die Vertragsparteien kamen überein:

jfti Artikel 4 Der Ständige Ausschuss kann jederzeit zusammentreffen, wenn dies notwendig erscheint.

1851

Geschehen zu Porto am zweiten Mai 1992 in einer Urschrift in englischer Sprache, welche bei der Regierung von Schweden hinterlegt wird. Diese übermittelt jedem Unterzeichnerstaat und jedem Staat, der dem Abkommen beitritt, eine beglaubigte Abschrift,

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

FÜR DIE REPUBLIK FINNLAND

FÜR DIE REPUBLIK ISLAND

FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

FÜR DAS KÖNIGREICH NORWEGEN

FÜR DAS KÖNIGREICH SCHWEDEN

FÜR DIE SCHWEIZERISCHE EIDGENOSSENSCHAFT

1852

EINVERNEHMEN DER VERTRAGSPARTEIEN ANLÄSSLICH DES ABKOMMENS BETREFFEND EINEN STÄNDIGEN AUSSCHUSS DER EFTA-STAATEN zum Anhang Die Vertragsparteien kommen überein, dass mit dem Inkrafttreten dieses Abkommen die folgenden Artikel der Rechtsakte, auf die in den Anhängen zum EWR-Abkommen verwiesen wird, entsprechend den Unterabsätzen des Anhangs anzuwenden sind: Zu Unterabsalz fd) bei der Genehmigung von Abweichungen betreffend gewisser Erfordernisse in bezug auf besondere Produkte, wie es in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens näher bestimmt ist, in Uebereinstimmung mit: Artikel 6 (2) der Richtlinie des Rates 64/433/ËWG, siehe Z. 18 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; zu Unterabsatz (e) gemäss Artikel 1 Absatz 1 (d) des Protokolls 1 dieses Abkommens bei der Bezeichnung der erforderlichen Referenz-Laboratorien in jedem EFTA-Staat, in Uebereinstimmung mit: Artikel 8 (1) der Richtlinie des Rates 64/433/EWG, siehe Z. 18 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 5 (3) der Richtlinie des Rates 89/437/EWG, siehe Z. 23 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; zu Unterabsatz (f) gemäss Artikel 3 Absatz 1 (g) dieses Abkommens bei der Erstreckung des Zeitraums, während welchem ein EFTA-Staat eine Schutzmassnahme oder eine Abweichung von einer Vorschrift oder einem Rechtsakt aufrechterhalten darf; in Uebereinstimmung mit: Artikel 1 (3) der Richtlinie des Rates 62/2645/EWG, siehe Z. 1 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 4 (2) der Richtlinie des Rates 64/54/EWG, siehe Z. 2 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 3 (2) der Richtlinie des Rates 70/357/EWG, siehe Z. 5 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; .

1853

-

Artikel 5 (3) der Richtlinie des Rates 73/241/EWG, siehe Z. 6 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens;

Artikel 5 (2) der Richtlinie des Rates 74/329/EWG, siehe 2. 8 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 2 (3) der Richtlinie des Rates 75/716/EWG, geändert durch Richtlinie des Rates 87/218/EWG, siehe Z. 1 in Kapitel XVII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 2 (2) und 3 (2) der Richtlinie des Rates 85/21 O/EWG, siehe Z. 3 in Kapitel XVII des Anhangs II des EWR-Abkommens; zu Unterabsatz (ç) gemäss Artikel 3 Absatz 1 (h) dieses Abkommens, wenn über Fälle betreffend Schutzmassnahmen zu entscheiden ist, die ihm von einem EFTA-Staat vorgelegt worden sind, in Uebereinstimmung mit: Artikel 8 (2) der Richtlinie des Rates 90/642/EWG, siehe Z. 54 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 9 (2) der Verordnung des Rates (EWG) 2377/90, siehe Z, 14 in Kapitel XIII des Anhangs II des EWR-Abkommens; zu Unterabsatz (h) gemäss Artikel 3 Absatz 1 (i) dieses Abkommens, wenn über Fälle zu entscheiden ist, in denen ein EFTA-Staat von ihm die Aufhebung oder Aenderung einer Entscheidung der EFTA-Ueberwachungsbehörde verlangt hat; in Uebereinstimmung mit: Artikel 20 (3), 2. Unterabsatz, der Verordnung des Rates (EWG) 1612/68, siehe Z. 2 in Anhang V des EWR-Abkommens.

Zur Anlage zum_Anhang: Die Vertragsparteien kommen überein, dass mit dem Inkrafttreten dieses Abkommens die folgenden Artikel der Rechtsakte, auf die in den Anhängen zum EWR-Abkommen verwiesen wird, entsprechend den Unterabsätzen der Anlage zum Anhang anzuwenden sind: Zu Unterabsatz fai im Bereich des Veterinärwesens und des Pflanzenschutzes: (i)

wenn er entscheidet, ob eine von einem EFTA-Staat ergriffene Vorsichtsmassnahme oder Schutzmassnahme gerechtfertigt war, in Uebereinstimmung mit: Artikel 13 (3), 3. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 85/511/EWG, siehe Z. 12 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens;

1854

(ii)

wenn er, bevor eine Ausnahme oder Abweichung von einer Bestimmung eines Rechtsaktes zugestanden beziehungsweise von einem EFTA-Staat vorgenommen wird, entweder zustimmt oder das Verhalten dieses Staates genehmigt, in Uebereinstimmung mit: Artikel 3 (13) bis (15), 9 (2) 3. Satz, und (3), 9a (1) und (2), 1.

Unterabsatz, und (3), und 10 der Richtlinie des Rates 64/432/EWG, siehe Z. 1 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 7 (2), 3. Satz, und (3). und 8 der Richtlinie des Rates 91/68/EWG, siehe Z. 2 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 4 (6), 2. Unterabsatz, 3. Satz, und 3. Unterabsatz der Richtlinie des Rates 90/426/EWG, siehe Z. 3 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 13 (2), 3. Satz, und (3) und 14 (2) und (3) der Richtlinie des Rates 90/539/EWG, siehe Z. 4 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 12 (2), 3. Satz, und (3), 13 (2) und (3), 2. Satz, und 14 (1) (a), 2.

Unterabsatz der Richtlinie des Rates 91/67/EWG, siehe Z. 5 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 3 (a) der Richtlinie des Rates 89/556/EWG, siehe Z. 6. in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Arikel 4 (2) der Richtlinie des Rates 88/407/EWG, siehe Z. 7 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 3 (2) der Richtlinie des Rates 90/429/EWG, siehe Z. 8 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 8a (1) bis (3) der Richtlinie des Rates 72/461/EWG, siehe Z. 9 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 7a (1) bis (3) der Richtlinie des Rates 80/215/EWG, siehe Z. 11 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 14 (7), 4. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 80/217/EWG, siehe Z. 14 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 4 (B), 6 (1) (f), 13 (1) und (2) und Anhang l, Kapitel VI (69), der Richtlinie des Rates 64/433/EWG, siehe Z. 18 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 2 (2), letzter Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 91/498/EWG, siehe Z. 19 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Anhang l, Kapitel III (12) der Richtlinie des Rates 71/118/EWG, siehe Z.

20 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens;

1855

Artikel 9, 1. Unterabsatz, und Anhang A, Kapitel l! (20), der Richtlinie des Rates 77/99/EWG, siehe 2. 21 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 7 (1), 3. Unterabsatz, und Anhang, Kapitel III (8), der Richtlinie des Rates 89/437/EWG, siehe Z. 23 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens: Anhang, Kapitel IV (IV) (2), 1. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 91/493/EWG, siehe Z 24 in Kapitel ! des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 10 (1), 2. Unterabsatz, und Anhang A, Kapitel V (6) , der Richtlinie des Rates 85/397/EWG, siehe Z. 31 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 7, 6. Unterabsatz, und Anhang II, Kapitel II (6) (c), der Richtlinie des Rates 90/667/EWG, siehe Z. 32 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 4 (2) der Richtlinie des Rates 79/373/EWG, siehe Z. 4 in Kapitel II des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 10 (1) und (3), und 17 (1) der Richtlinie des Rates 66/400/EWG, siehe Z. 1 in Kapitel III des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 2 (ib), 1. Satz, 9 (1) und (3), 14 (3), letzter Unterabsatz, 14a, 17 (1), 23a, Anhang IV (A) (l) (a), letzter Unterabsatz, Anhang IV (A) (l) (b), letzter Unterabsatz und Anhang V (A), letzter Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 66/401/EWG, siehe Z. 2 in Kapitel III des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 2 (1b), 1. Satz, 9 (1), 11. 13, 14 (3), letzter Unterabsatz, 14a, 17 (1), 23a, Anhang IV (A), letzter Unterabsatz und Anhang V (A), letzter Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 66/402/EWG, siehe Z. 3 in Kapitel IM des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 2 (1b), 1. Satz, 9 (1), 13 (3), letzter Unterabsatz, 16 (1), 22, Anhang IV (A) (a), letzter Unterabsatz, Anhang IV (A) (b), letzter Unterabsatz und Anhang V (A), letzter Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 69/208/EWG, siehe Z. 4 in Kapitel III des Anhangs l des EWRAbkommens: Artikel 15 (2) und 19 der Richtlinie des Rates 70/457/EWG, siehe Z. 5 in Kapitel III des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 2 (1b), 1. Satz, 16 (2), 18, 25 (1) und (3), 30 (2), 33 (1) und 42 der Richtlinie des Rates 70/458/EWG, siehe Z. 6 in Kapitel III des Anhangs l des EWR-Abkommens;

1856

(ili)

wenn er Bewilligungen oder ähnliches erteilt oder Empfehlungen in bezug auf Pläne, Programme, Notimpfungen, Hochrisikogebiete usw. abgibt; in Uebereinstimmung mit: Artikel 9 (2), 1. und 2. Satz, und (3) der Richtlinie des Rates 64/432/EWG, siehe Z. 1 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 7 (2), 1. und 2. Satz, und (3), Anhang A, Kapitel l (l) (C) (3), und Anhang A, Kapitel l (II) der Richtlinie des Rates 91/68/EWG, siehe Z. 2 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 4 (6), 2. Unterabsatz, 1. und 2. Satz, und 3. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 90/426/EWG, siehe Z. 3 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 3 (2) und (3), 12 (2), und 13 (2), 1. und 2. Satz, und (3) der Richtlinie des Rates 90/539/EWG, siehe Z. 4 in Kapitel l des Anahngs l des EWR-Abkommens; Artikel 5 (2), 1. und 2. Satz, 6 (2), 10 (2), und 12 (2), 1. und 2. Satz, und (3) der Richtlinie des Rates 91/67/EWG, siehe Z. 5 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 13 (3), 2. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 85/511/EWG, siehe Z. 12 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 5 (4) der Richtlinie des Rates 90/423/EWG, siehe Z. 13 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel I4a (3) der Richtlinie des Rates 80/217/EWG, siehe Z. 14 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 4 (2) bis (5) und 5 (1), 3. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates -86/469/EWG, siehe Z. 29 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 8 (3) und (4), der Entscheidung der Kommission 85/446/EWG, siehe Z. 52 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens;

b)

im Bereich des Veterinärwesens, wenn er in Streitfällen zweckdienliche Massnahmen ergreift, in Uebereinstimmung mit: Artikel 11 (1), 6. und 7. Unterabsatz, der Richtlinie des Rates 86/469/EWG, siehe Z. 29 in Kapitel l des Anhangs l des EWRAbkommens; Artikel 2 (2) der Richtlinie des Rates 87/328/EWG, siehe Z. 81 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens; Artikel 2 (2) der Richtlinie des Rates 90/118/EWG, siehe Z. 90 in Kapitel l des Anhangs l des EWR-Abkommens;

1857

c)

im Bereich der technischen Vorschriften, der Standards, der Testverfahren und der Beglaubigung, wenn er entscheidet, ob die Vermutung gilt, dass nationale technische Spezifikationen mit grundlegenden Sicherheitserfordernissen übereinstimmen, in Uebereinstimmung mit: Artikel 8 (2) der Richtlinie des Rates 86/594/EWG, siehe Z. 3 in Kapitel IV des Anhangs II des EWR-Abkommens;

d)

im Bereich der Lebensmittel, wenn er entscheidet, ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind, in Uebereinstimmung mit: Artikel 6 (4) (d) und 9 (4) der Richtlinie des Rates 79/112/EWG, siehe Z, 18 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens; Artikel 1 (4) (b) der Richtlinie des Rates 90/496/EWG, siehe Z. 53 in Kapitel XII des Anhangs II des EWR-Abkommens;

e)

im Bereich gefährlicher Substanzen: (i)

wenn er in bezug auf zusätzliche Auskünfte oder über Aenderungen von Untersuchungsprogrammen zum Schutz von Mensch und Umwelt entscheidet, in Uebereinstimmung mit: Artikel 10 (2) der Richtlinie des Rates 67/548/EWG, siehe Z. 1 In Kapitel XV des Anhangs II des EWR-Abkommens;

(ii)

wenn er entscheidet, ob und bejahendenfalls unter welchen Bedingungen Tätigkeilen eines EFTA-Staates weitergeführt oder wiederholt werden können, in Uebereinstimmung mit: Artikel 7 (2) der Richtlinie des Rates 79/117/EWG, siehe Z. 6 in Kapitel XV des Anhangs II des EWR-Abkommens;

(iii)

wenn er zweckdienliche Massnahmen betreffend die Anwendung der Guten Laborpraxis ergreift, in Uebereinstimmung mit: Artikel 6 (2) der Richtlinie des Rates 88/320/EWG, siehe Z. 9 in Kapitel XV des Anhangs II des EWR-Abkommens;

1858

Geschehen zu Porto am zweiten Mai 1992 in einer Urschrift in englischer Sprache, welche bei der Regierung von Schweden hinterlegt wird. Diese übermittelt jedem Unterzeichnerstaat und jedem Staat, der dem Abkommen beitritt, eine beglaubigte Abschrift.

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

FÜR DIE REPUBLIK FINNLAND

FÜR DIE REPUBLIK ISLAND

FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

FÜR DAS KÖNIGREICH NORWEGEN

FÜR DAS KÖNIGREICH SCHWEDEN

FÜR DIE SCHWEIZERISCHE EIDGENOSSENSCHAFT

1859

# S T #

ABKOMMEN

ÜBER EINEN PARLAMENTARISCHEN AUSSCHUSS DER EFTA-STAATEN

1860

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

ABKOMMEN BETREFFEND EINEN STÄNDIGEN AUSSCHUSS DER EFTASTAATEN

In

Bundesblatt

Dans

Feuille fédérale

In

Foglio federale

Jahr

1992

Année Anno Band

4

Volume Volume Heft

33a

Cahier Numero Geschäftsnummer

---

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

21.08.1992

Date Data Seite

1834-1860

Page Pagina Ref. No

10 052 331

Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv digitalisiert.

Le document a été digitalisé par les. Archives Fédérales Suisses.

Il documento è stato digitalizzato dell'Archivio federale svizzero.