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Ans denVerhandlungen des Schweiz, Bundesrates, (Vom 21. April 1896.)

Die in Art. 5 der Konzession einer Eisenbahn von önsingen nach Baisthal, vom 28. Juni 1893, angesetzte und durch Bundesratsbeschluß vom 10. Juli 1894 erstreckte Frist zur Einreichung der vorschriftsmäßigen finanziellen und technischen Vorlagen, nebst Gesellschaftsstatuten, wird um zwei Jahre, d. h. bis 28. Juni 1898, verlängert.

(Vom 24. April 1896.)

Der Luzerner Kantonal bank wird unter der gesetzlich geleisteten Kantonsgarantie die Erhöhung der Notenemission von vier auf sechs Millionen Franken bewilligt.

An die diesjährige internationale Fahrplankonferenz in Genf werden abgeordnet die Herren H. G i r t a n n e r , Adjunkt, und F.

T o g g e n b u r g e r , Beamter beim eidg. Eisenbahndepartement.

(Vom 24. April 1896.)

Mit Bezug auf die Verzollung von Leisten zu Rahmen werden folgende Tarifentscheidungen genehmigt: 1. Leisten zu Rahmen, zu Thür- und Wandverkleidungen etc., roh gekehlt : a. in ganzen Stäben, nicht zugeschnitten, Tarifnummer 152, zu Fr. 3 per q. ; b. zugeschnitten, Tarifnummer 155, zu Fr. 6 per q.

1078 2. Bei Tarifnummer 168 zu Fr. 10 per q. : Leisten (Stäbe) zu Rahmen: roh, grundiert: glatt etc., sowie bei Tarifnummer 170 zu Fr. 25. per q.: Rahmen für Spiegel und Bilder: roh, grundiert: glatt etc., hat das Komma zwischen den Wörtern roh und grundieit in Wegfall zu kommen.

Die kantonalen Behörden von Zürich, Waadt, Neuenburg utid Genf machen Mitteilungen über die im Jahr 1895 zur Bekämpfung der Reblaus gemachten Auslagen, wobei sie um Ausrichtung des ihnen gemäß Art. 12 des Landwirtschaftsgesetzes vom 22. Dezember 1893 zukommenden Buadesbeitrages ersuchen. Diese Auslagen betrugen : Im Kanton Zürich . . . . F r . 111,978. 5 4 ,, ,, Watfdt . . . . ,, 125,549. 30 ,, ,, Neuenburg. . . n 57,582. 60 ,, ,, Genf . . . . ,, 118,214. 25 Total

Fr. 413,324. 69

Nach Abzug derjenigen Ausgaben, für die kein Bundesbeitrag ausgerichtet werden kann, ergeben sich folgende Summen: Zürich Fr. 49,648. 82 Waadt ,, 73,978. Neuenburg ,, 38,076. 80 Genf ,, 85,629. 55 Total

Fr. 247,333. 17

An die vorstehend genannten Summen wird das Maximum des Bundesbeitrages, also 50 °/o derselben, bewilligt. Es werden demnach den Kantonen Zürich, Waadt, Neuenburg und Genf un die Auslagen, die von denselben pro 1895 zur Bekämpfung der Reblaus gemacht worden sind, folgende Bundesbeiträge verabfolgt : 1. Zürich Fr. 24,824. 41 2. Waadt ,, 36,989. -- 3. Neuenburg ,, 19,038. 40 4. Genf ,, 42,814. 77 Total

Fr. 123,666. 58

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(Vom 28. April 1896.)

Herr Hannibal V i l l e g a s , Ministerresident von Peru, der zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister dieser Republik in Bern befördert worden ist, hat heute dem Herrn Bundespräsidenten und dem Herrn Vizepräsidenten sein Beglaubigungsschreiben überreicht.

\Vahlen.

(Vom 24. April 1896.)

Post- und Eisenbahndepartement.

Eisenbahnabteilung.

Kontrollingenieure für die Dampfschiffe: Herr Adrien Schsetz, von La Coudre (Neuenburg), Direktor der ,,Ecole de mécanique11 in Couvet.

,, Hermann Wylemann, von Wyla (Zürich), Werftevorstand (chef du chantier") der Dampfschiffgesellschaft auf dem Genfersee, in Lausanne.

Postverwaltung.

Traininspektor bei der Oberpostdirektion : Herr Charles Wirth, von Riehen, Ingenieur in Winterthur.

Revisor bei der Oberpostdirektion : Arthur Plumez, von Grandfontaine, fl in Bern.

Posthalter in Sevelen : Nikolaus Hagmann, von und in B Sêvelen.

Telegraphenverwaltung.

Telegraphist in Lausanne : Herr Emil Margot, von Ste. Croix.

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(Tom 28. April 1896.)

Post- und Eisenbahndepartement.

Postverwaltung.

Posthalter in Neuenegg :

Herr Adolf Brönnimann, von Obermuhlern.

Telegraphenverwaltung.

Telegraphist in Trimmis:

ST

Frl. Anna Maria Fuchs, von und in Trimmis (Graubünden).

Bekanntmachungen von

Departementen und ändern Verwaltungsstellen des Bundes.

Empfangsanzeige.

Der unterzeichneten Stelle ist heute in verschlossenem Couvert mit dem Poststempel ,,Konstanz, 22. IV. 96, 3--4 N." von einem anonymen Versender der Betrag von Fr. 200 in zwei 100 FrankenBanknoten mit einem Zettel, auf welchem die Sendung als ,,Zollnachzahlung" bezeichnet war, übermittelt worden. Der Empfang dieses Betrages wird hiermit zu Händen des unbekannten Absenders bescheinigt.

B e r n , den 23. April 1896.

Schweiz. Oberzolldirektion.

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Aus den Verhandlungen des schweiz. Bundesrates.

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1896

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18

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29.04.1896

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1077-1080

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