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Bekanntmachungen von Departementen und andern Verwaltungsstellen des Bundes.

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Ankauf von Pferden für die Militärverwaltung im Januar/Februar 1924.

Im Auftrage des eidg. Militärdepartements werden im Jahre 1924 an nachbezeichneten Tagen und Plätzen Pferde für die eidg. Pferderegieanstalt und für das Depot der Artillerie-Bundespferde angekauft :

in Colombier (aus Allées) ,, Tavannes (Gare) ,, Pruntrut (Champ de foire) ., Lausanne (Place du Tunnel) .,, Romont (Champ de foire)

., Langnau i. E. (beim Bahnhof} ,, Bern (Schützenmatte) ,, Huttwil (alter Viehmarktplatz) ., Burgdorf (Schützenmatte)

22. Januar, 11 Uhr, 23. n - 11 10 24.

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., Kerzers (Marktplatz)

  1. Februar, 10

,, Luzern (Kasernenstallungen) ., Schwyz (beim neuen Schulhaus)

5.

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6.

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,, Einsiedeln (Klosterhof) ,, Altstätten, St. G. (beim Löwen) ,, Buchs, St. G. (Traube) ., Thun (alte Regie)

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128 Änkaufäbedingungen.

I. Pferde für die Pferderegieanstalt.

  1. Die Pferde müssen die Formen und Eigenschaften eines guten Reitpferdes haben, mit korrektem Gang und Stand, von Bundeshengsten oder sonst vom Bunde anerkannten Hengsten abstammen und sowohl von Vater- als auch von Mutterseite der Veredlungszucht (Halbblut) angehören.
  2. Die Pferde sollen 4 Jahre alt sein (Geburtsschein vom Jahre 1920). Das Stockmaas soll im Minimum 154 cm betragen, mit Eisen.
  3. Die Abstammung muss durch Abgabe der Geburtsscheine ausgewiesen werden.
  4. Sollte bei der Kontrollierung dieser Geburtsscheine durch die Abteilung Landwirtschaft des Schweiz. Volkswirtschaftsdopartements eine Unregelmässigkeit sich zeigen, so ist der Verkäufer verpflichtet, das Pferd sofort gegen Rückerstattung des Kaufpreises an seinem Standort an die Hand zu nehmen. Ebenso wenn ein Pferd sich innert 14 Tagen als Beisser oder Schläger zeigt oder demselben sonst von dem in Artikel 71 des Verwaltungsreglements erwähnten Krankheiten oder Schäden anhaften sollten.

Wenn sich ein Pferd im Laufe des Jahres als trachtig erweisen sollte, so hat der Verkäufer dasselbe zu jeder Zeit gegen Erlegung des Kaufpreises zurückzunehmen.

II. Pferde für das Depot der Artillerie-Bundespferde.

Die Pferde müssen die Formen und Eigenschaften eines guten, auch zum Reiten geeigneten Artilleriepferdes haben und ein Stockmass von mindestens 155 cm aufweisen. Für den Ankauf für dieses Depot kommen nur Pferde in Frage, die im Alter von 5, 6 und 7 Jahren stehen und von Bundeshengsten oder vom Bunde anerkannten Hengsten abstammen.

Es werden nur Pferde mit Abstammungsnachweis angekauft Im weitern gelten auch für diese Pferde die sub 3 und 4 für den Ankauf von Regioremonten aufgestellten Bedingungen.

T h u n , den 26. Dezember 1923.

Direktion der eidg. Pferderegieanstalt

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.A-enderungen im

Bestände der Auswanderungsagenturen und ihrer Unteragenten während des IV, Quartals 1923.

F o l g e n d e P a t e n t e sind e r l o s c h e n : Am 12. November 1923 das des Herrn Francis Fürt, Geschäftsführer der Auswanderungsagentur E. BlcnJe in Genf.

Am 20. November 1923 das des Herrn Viktor- Elans, Geschäftsführer der Auswanderungsagentur Rommel & die. in Basel.

Am 20. November 1923 das des Herrn Gottfried Guts, Geschäftsführer der Auswanderungsagentur Dansas è Cie. in Basel.

Am 31. Dezember 192.3 das des Herrn Arnold G. Staub in Zürich.

Patente zum Betrieb einer Auswanderungsagentur sind erteilt worden: Am 23. Oktober 1923 Herrn Max F. Siitermeister in Zürich.

Am 1. November 1923 den Herren Paul Kehrli und Albert Oeler, Geschäftsführer der Auswanderungsagentur Kehrli & Oder in Bern.

Am 12. November 1923 Herrn Francis Ferì, Geschäftsführer der AuswanderungBagentur C. Blerik, Fert & Cie. in Genf.

Am 20. November 1923 den Herren Gottfried Göts und Viktor Klaus, Geschäftsführer der Auswanderungsagentur Dansas & Cie.

in Basel.

Als U n t e r a g e n t e n sind a n g e s t e l l t w o r d e n : Von der Agentur G. L. Henneberg in Genf: Paul Meyer in Genf.

Von der Agentur Schweiz-Italien in Zürich: Max Suter in Aarau, Guido Fraschina in Luzern.

Von der Agentur Columbia in Basel; Andreas Huber in Altdorf.

Von der Agentur Dansas. £ Oie. in Basel: Eduard Weissenbach in Basel.

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132 Ton der Agentur Société de Transports et Entrepôts in Genf: Friedrich Scheidegger in Lausanne.

Von der Agentur H. P. Attenberger in Zürich: Anna Böttcher in Zürich.

Von der Agentur Hans Im Obersteg & Cie. in Basel: Friedrich Rauber in Schaffhausen.

Von der Agentur G. M. Detleyn m Xiuzern: Josefine Regine Thorner in 8t, Gallen.

Von der Agentur Meiss & Cie. in Zürich: Walter Wolfer in Romanshorn.

Louis Erni in Solothurn.

Von der Agentur Kaiser & Cie, in Basel: Huldreich Rüde-Fankhauser in Basel.

Als U n t e r a g e n t e n s i n d a u s g e t r e t e n : Aus der Agentur Bommel & Cie. m Basel Friedrich Rauber in Basel.

Paul Kehrli in Bern, Albert Oeler in Bern.

Lucien Rouge in Lausanne.

Samuel Im Obersteg in St-Legier.

Hermann Rüedi in Uuterhallau.

Ernst Wälchli in Luzern.

Karl Kälin in Luzero, Martin Kälin in Willi?au.

Theodor Widmer in St. Gallen.

Christian Schlegel in Buchs.

Walter Paul Gluta in Ölten.

PÌU8 Wallimann in Alpnaeh.

Viktor Klaus (Sohn) in Basel.

Aas der Agentur Société de Transports et Entrepôts in Genf: Alois Wiget in Brunnen, Martin Karman n in Frutigen.

Hermann Müller-Roth in Brugg.

Francis Déthiollaz in Lausaune.

Aus der Agentur Hans lUeiss in Zürich : Ferdinand Rudolf in Zürich.

133 Aun der Agentur Meìns & Cie. in Zürich; M. Lussi in Stane.

Am der Agentur Hans Im Obersteg & Cie. m Basel: Alfred Birrer in Sohaffhausen.

Aus der Agentur C. M. Detleyn in Luzern: Adolf Bürke in 8t. Gallen. .

Aus der Agentur Zmlclimbart in Basel: Wilhelm Müller in Basel.

Am der Agentur Schweiz-Italien in Zürich : Emilìo Werinuth in Locamo.

Aus der Agentur A. Kuoni in Zürich : Aldo Riva in Lugano,

V o n e i n e r A g e n t u r zu e i n e r a n d e r n s i n d ü b e r getreten: Theodor Perriu in Neuenburg, August Chapuis in Lausanne, Joseph Marie Lehner in Granges (Wallis), Ferdinand Caluori in Altdorf, Othmar Walker in Wasaen, Johann Merz in Aarau, Joseph Gebhard Karst in Chur, Ferdinand Kälin in Einsiedeln, Edmondo Kaech in Lugano, Emilie Leuenberger in Biel, Arnold Wegmann in Burgdorf, Ernst Aellen in Dienatigen, Georges Maître in Pruntrut, von der erloschenen Agentur Bammel dk de.

zu der Agentur Danzar & Cie. in Basel; Eugen Schuler in Winterthur, von der erloschenen Agentur Bommel & Cie. zu der Agentur Hans Im Obersteg & Oze.'in Basel; Friedrich Inderbitzin in Luzern von der Agentur Arnold Gr. Staub zu der Agentur Max F. Sutermeister in Zürich.

Ihr Domizil haben verlegt: Joseph Marie Lehner (Agentur Danzas <fe Cie.) von Gampel nach Granges (Wallis).

Friedrich Inderbitzin (Agentur Max Sutermeister) von Luzern nach 8t. Moritz.

B e r n , den 31. Dezember 1923.

Eidgenössisches Auswanderungsamt.

BuadMblatt. 76. Jahrg. Bd. I.

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134 Bei unterzeichneter Verwaltung ist ein Sammelbändchen l i 70 Seiten in 8") erschienen über die

Bundesrechtspflege (Organisationsgesetz, Bundeszivilprozess, Bundesstrafprozess), Inhalt :

Vorwort.

  1. BG. vom 22. März 1893 über die Organisation der Bundesrechtspflege, unter Berücksichtigung der durch die Bundesgesetze vom 28. Juni 1895, 24. Juni 1904, 6. Oktober 1911, 24 Juni 1919 und 25. Juni 1921 getroffenen Abänderungen Ingresse und Schlussbestimmungen zu diesen Gesetzen.
  2. BG. vom 22 November 1850 über das Verfahren bei dem Bundesgerichte in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, 3. BG. vom 27 August 1851 über die Bundesstrafrechtspflege.
  3. Verordnung des Bundesrates vom 26. Oktober 1902 betreffend die Organisation der eidgenössischen Schätzungskommissionen.
  4. Reglement des Bundesgerichtes vom 5. Dezember 1902 für die eidgenössischen Schatzungskommissionen.
  5. Reglement des Bundesratcs vom 11. März 1910 betreffend die Entschädigungen der Schätzungskommissionen für das Expropriationsverfahren.
  6. Reglement für das schweizerische Bundesgericht vom 26. März 1912.
  7. Zusammenstellung der Bundesgesetze, welche Bestimmungen über die Bundesrechtspflege enthalten.

Nachdem am 1. November 1921 das Bundesgesetz betreffend die Abänderung des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege vom 22, März 1893 in Kraft getreten ist, in der amtlichen Sammlung jedoch nur der Wortlaut der abgeänderten Bestimmungen aufgenommen wurde, liegt zweifellos ein Bedürfnis, nach einer Gesamtausgabe des Gesetzes vor, die den heute geltenden Text wiedergibt. Nebst dem Organisationsgesetz haben wir in dem Sammelbändchen auch die übrigen, aus obiger Inhaltsangabe ersichtlichen, das Verfahren vor dem Bundesgericht beschlagenden Vorschriften aufgenommen.

Preis steif broschiert Fr. 2. 50 (zuzuglich Porto und Nachnahmespesen).

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09.01.1924

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