1403

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10943 Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung über das Ergebnis der Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 betreffend den Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt gegen schädliche oder lästige Einwirkungen sowie über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes (Vom 16. Juni 1971)

Herr Präsident !

Hochgeehrte Herren!

Am 18. Dezember 1970 haben Sie einen Beschluss über die Ergänzung der Bundesverfassung durch einen Artikel 24septles betreffend den Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt gegen schädliche oder lästige Einwirkungen und am 11. März 1971 einen Beschluss über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes gefasst.

Beide Beschlüsse rmissten der Abstimmung des Volkes und der Stände unterbreitet werden.

Über die beiden Vorlagen ist am 6. Juni 1971 abgestimmt worden. Die Ergebnisse sind in der umstehenden Zusammenstellung enthalten.

Aus ihnen geht hervor, dass 1. Der Bundesbeschluss vom 18. Dezember 1970 über die Ergänzung der Bundesverfassung durch einen Artikel 24sei)tles betreffend den Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt gegen schädliche und lästige Einwirkungen mit 1222931 gegen 96359 Stimmen und von allen Ständen angenommen worden ist; 2. Der Bundesbeschluss vom 11. März 1971 über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes mit 930878 gegen 348702 Stimmen und von allen Ständen angenommen worden ist.

Demnach sind beide Vorlagen angenommen worden. Eine Einsprache gegen die Abstimmung erhielten wir aus dem Kanton Appenzell Ausser-Rhoden.

Wir beehren uns, Ihnen zu beantragen, die Ergebnisse der Abstimmung durch Annahme der folgenden Bescnlussentwürfe zu erwahren.

1404 Genehmigen Sie, Herr Präsident, hochgeehrte Herren, die Versicherung unserer vollkommenen Hochachtung.

Bern, den 16. Juni 1971 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident : Gnägi

Der Bundeskanzler : Huber

Bern ... .

Uri Nidwalden Glarus Zug Freiburg Solothurn Basel-Stadt Basel-Land

St Gallen

68

Tessin Waadt Wallis Genf Total

641 255 595 406 164910 19548 50343 14326 14715 22104 36542 103 734 127 361 150 098 112811 40702 28756 7678 209 834 89299 231 415 96564 133 086 286 701 118 541 96085 173 621 3 565 435

281 528 175 124 97992 10196 18857 4869 7515 13750 18716 45630 45719 41 570 29522 31 307 13619 3671 94161 33768 130264 47398 26884 76548 30941 27839 42220

43,9 29,5 59,4 52,2 37,5 34 51,1 62,2 51,2 44 35,9 27,7 26,2 76,9 47,4 47,8 44,9 37,8 56,3 49,1 20,2 26,7 26,1 29 24,3

7322 754 5316 220 215 82 107 485 183 682 457 553 173 1297 305 46 1 528 977 4630 1 441 201 304 377 338 259

40 169 54 89 5 2 16 14 43 339 389 5 17 10 40 2 506 48 41 19 46 46 66 19 41

274 166 174 201 92622 9887 18637 4785 7392 13251 18490 44609 44873 41 012 29332 30000 13274 3623 92127 32743 125 593 45938 26637 76198 30498 27482 41 920

261 346 164240 79369 8437 15720 3905 6522 12016 17049 38710 41784 39946 28 195 28405 11909 3 110 84585 29843 111 552 40905 25441 73 841 28 189 26224 41 688

12820 9961 13253 1450 2917 880 870 1235 1441 5899 3089 1066 1 137 1 595 1 365 513 7542 2900 14041 5033 1 196 2357 2309 1258 232

1 349 608

37,9

28252

2066

1 319290

1 222 931

96359

Abs. Mehr 659 649

1 1 1 1 1

--

1/2 1/2 1 1

--

1 1 '/2 1/2 1 '/i 1/2 1 1 1 1 1 1 1 1 1

196/2


son

IBd. 1 2 3 J a .

h B ru n d e f f s i b a t l t

Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 iiber den Bundesbeschluss bctreffend den Schutz des Menschen und seiner natiirlicben Umwelt gegen schadliche oder lastige Einwirkungen Ausser Betracht Standesfallende Betefflgung stimmen In Betracht StimmStimmzettel Kantone fallende Ja Nein berechtigte Eingelangte leer Nein ungultig Stimmzettel Ja In% Stimmzettel

9QH

Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 betreffend den Bundesbeschluss iiber die Weiterfiihrung der Finanzordnung des Bundes Ausser Betracht fallende Stimmzettel

Beteiljgung Stimmberechtigte

Kantone

Zurich Bern Luzern Un Schwyz Obwalden

...

Glarus Zug Freiburg Basel-Stadt Basel-Land

Appenzell I. Rh St Gallen Graubunden Aargau Thurgau Tessin Waadt Wallis .

Genf

.

Total . .

...

641 255 595 405 164910 19548 50343 14326 14715 22104 36542 103 734 127 361 150098 112811 40702 28756 7678 209 834 89299 231 415 96564 133 086 286 701 118 541 96085 173 621 3 565 435

Ezngelangte Summzettel

In"/,

leer

ungultlg

In Betracht fallende Stimmen

Ja

Nein

Standesstimmen Ja

280 181 175 124 97788 10116 18 848 4868 7502 13748 18716 45615 45719 41485 29361 31 302 13551 3658 93483 33 574 130079 47296 26884 76512 30925 27 808 42220

43,7 29,5 59,3 51,7 37,4 34 51 62,2 51,2 44 35,9 27,6 26 76,9 47,1 47,6 44,6 37,6 56,2 49 20,2 26,7 26,1 28,9 24,3

18229 3 864 7601 296 405 146 263 726 552 1 196 976 2202 815 2712 576 95 3 350 1 833 10037 2991 714 1 840 651 837 1 399

44 271 66 130 6 2 19 22 121 337 386 10 23 18 30 2 481 49 60 16 58 168 82 35 41

261 908 170 989 90121 9690 18437 4720 7220 13000 18043 44082 44357 39273 28523 28572 12945 3561 89652 31 692 119982 44289 26 112 74504 30192 26936 40780

199 602 129 487 63 132 7521 13 381 3 126 4518 9 756 12884 31 441 31 822 28080 22 161 21 019 8884 2697 62238 23479 75 554 29449 20049 60390 23 271 20093 26844

62306 41502 26989 2 169 5056 1 597 2702 3244 5 159 12641 12535 11 193 6362 7553 4061 864 27414 8213 44428 14840 6063 14 114 6921 6843 13 936

1 346 363

37,8

64306

2477

1 279 580

930 878

348 702

Abs. Mehr 639 791

Nem

1 1 1 1 1

--

1/2 l

/2 1 1 1 1

l

/2 1/2 1

--

l

/2

121/i1i1i i i i i 196/2

--

--

1407

(Entwurf)

Bundesbeschluss betreffend Ervvahrung des Ergebnisses der Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 iiber die Erganzung der Bundesverfassung durch einen Artikel 24septies betreffend den Schutz des Menschen und seiner natiirlichen Uimvelt gegen schadliche oder lastige Einwirkungen Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Protokolle der Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 betreffend den Bundesbeschluss vom 18. Dezember 1970 iiber die Erganzung der Bundesverfassung durch einen Artikel 24septies betreffend den Schutz des Menschen und seiner natiirlichen Umwelt gegen schadliche oder lastige Einwirkunggen, sowie einen Bericht des Bundesrates vom 16. Juni 19711', woraus sich ergibt, dass der Bundesbeschluss bei 1319290 abgegebenen giiltigen Stimmen vom Volkemit 1 222931 gegen 96 359 Stimmen und von alien Standen angenommen worden ist, beschliesst:

Art. 1 Der Artikel 24septies betreffend den Schutz des Menschen und seiner nattirlichen Umwelt gegen schadliche oder lastige Einwirkungen, deren Einfiigung in die Bundesverfassung von den gesetzgebenden Raten am 18. Dezember 1970 beschlossen wurde, ist von der Mehrheit der stimmenden Schweizerbiirger sowie von alien Standen angenommen worden und tritt sofort in Kraft.

Art. 2 Der neue Artikel 24septies lautet wie folgt: Art. 24septies Der Bund erlasst Vorschriften iiber den Schutz des Menschen und seiner natiirlichen Umwelt gegen schadliche oder lastige Einwirkungen. Er bekampft insbesondere die Luftverunreinigung und den Larm.

3 Der Vollzug der Vorschriften wird, soweit das Gesetz ihn nicht dem Bunde vorbehalt, den Kantonen iibertragen.

1

x

> BB1 1971 I 1403

1408

(Entwurf)

Bundesbeschluss über die Erwahrung des Ergebnisses der Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 betreffend den Bundesbeschluss über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Protokolle der Volksabstimmung vom 6. Juni 1971 betreffend den Bundesbeschluss über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes, sowie einen Bericht des Bundesrates vom 16. Juni 197l1), woraus sich ergibt, dass der Bundesbeschluss bei 1279 580 abgegebenen gültigen Stimmen mit 930 878 gegen 348 702 Stimmen und von allen Ständen angenommen worden ist, beschliesst :

Art. l Die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes, die von den gesetzgebenden Räten am 11. März 1971 beschlossen wurde, ist von der Mehrheit der stimmenden Schweizerbürger sowie von allen Ständen angenommen worden und tritt nach den Bestimmungen der im Artikel 2 hiernach aufgeführten Ziffer IV in Kraft.

Art. 2 Der Bundesbeschluss über die Weiterführung der Finanzordnung des Bundes lautet wie folgt : Artikel 41ter der Bundesverfassung wird durch folgende Bestimmung ersetzt: Art. 47ter 1 Der Bund kann ausser den ihm nach Artikel 41 «3 zustehenden Steuern erheben: a. eine Warenumsatzsteuer; b. besondere Verbrauchssteuern auf dem Umsatz und der Einfuhr von Waren der in Absatz 4 genannten Art; c. eine direkte Bundessteuer.

Die Befugnis zur Erhebung der in den Buchstaben a und c genannten Steuern ist bis Ende 1982 befristet.

V BEI 1971 I 1403

1409 2

Umsätze, die der Bund mit einer Steuer nach Absatz l Buchstabe a oder b belastet oder steuerfrei erklärt, dürfen von den Kantonen und Gemeinden keiner gleichgearteten Steuer unterstellt werden.

3 Die Warenumsatzsteuer nach Absatz l Buchstabe a kann erhoben werden auf dem Umsatz von Waren, auf der Wareneinfuhr und auf gewerbsmässigen Arbeiten an Fährnis, Bauwerken und Grundstücken, unter Ausschluss der Bebauung des Bodens für die Urproduktion. Das Gesetz bezeichnet die Waren, welche von der Steuer ausgenommen sind. Die Steuer beträgt bei Detaillieferungen 4 Prozent, bei Engroslieferungen 6 Prozent des Entgelts; diese Sätze können ermässigt oder höchstens um einen Zehntel erhöht werden.

4 Besondere Verbrauchssteuern nach Absatz l Buchstabe b können erhoben werden: a. auf Erdöl und Erdgas und den bei ihrer Verarbeitung gewonnenen Produkten sowie auf Treibstoffen für motorische Zwecke aus anderen Ausgangsstoffen. Auf den Ertrag der Steuern auf Treibstoffen für motorische Zwecke findet Artikel 36ter sinngemäss Anwendung; b. auf Bier. Die Gesamtbelastung des Bieres durch die Biersteuer, die Zollzuschläge auf BraurohstofTen und Bier sowie durch die Warenumsatzsteuer bleibt, im Verhältnis zum Bierpreis, auf dem Stand vom 31. Dezember 1970.

5 Für die direkte Bundessteuer nach Absatz l Buchstabe c gilt : a. die Steuer kann erhoben werden vom Einkommen der natürlichen Personen sowie vom Reinertrag, vom Kapital und von den Reserven der juristischen Personen. Die juristischen Personen sind, ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform, nach Massgabe ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit steuerlich möglichst gleichmässig zu belasten; b. die Steuer wird für Rechnung des Bundes von den Kantonen erhoben.

Vom Rohertrag der Steuer fallen drei Zehntel den Kantonen zu; davon ist wenigstens ein Sechstel für den Finanzausgleich unter den Kantonen zu verwenden ; c. bei der Festsetzung der Tarife ist auf die Belastung durch die direkten Steuern der Kantone und Gemeinden angemessen Rücksicht zu nehmen.

Die Steuer beträgt höchstens - 9,5 Prozent vom Einkommen der natürlichen Personen; die Steuerpflicht beginnt frühestens bei einem reinen Einkommen von 9000 Franken, bei verheirateten Personen bei einem solchen von 11 000 Franken, - 8 Prozent vom Reinertrag der juristischen Personen, - 0,75 Promille vom Kapital und von den Reserven der juristischen Personen.

Diese Sätze können ermässigt oder höchstens um einen Zehntel erhöht werden. Die Folgen der kalten Progression für die Steuer vom Einkommen der natürlichen Personen sind periodisch auszugleichen.

' Die Ausführung dieses Artikels ist Sache der Bundesgesetzgebung.

1410 II

Artikel 8 der Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung wird wie folgt geändert: Art. 8 1 Unter Vorbehalt der Änderung durch Bundesgesetz im Rahmen von Artikel 41ter bleiben mit den Änderungen nach den Absätzen 2-5 hienach die am 31. Dezember 1970 geltenden Bestimmungen über die folgenden Steuern in Kraft: a. die Warenumsatzsteuer; b. die Wehrsteuer; c. die Biersteuer.

2

Der Bundesratsbeschluss über die Warenumsatzsteuer wird mit Wirkung ab 1. Januar 1972 wie folgt geändert: a. die Warenumsatzsteuer beträgt bei Detaillieferungen 4 Prozent und bei Engroslieferungen 6 Prozent des Entgelts ; b. gewerbsmässige Arbeiten an Bauwerken und Grundstücken, unter Ausschluss der Bebauung des Bodens für die Urproduktion, unterliegen der Steuer zum Satz für Detaillieferungen je nach der Art der Arbeit mit dem vollen Gesamtentgelt oder mit drei Vierteln desselben.

3 Der Bundesratsbeschluss über die Erhebung einer Wehrsteuer wird, vorbehaltlich Absatz 4, für nach dem 31. Dezember 1970 beginnende Steuerjahre wie folgt geändert : ß. unverändert b. für die Steuer vom Einkommen der natürlichen Personen gilt: 1. der Abzug für verheiratete Personen beträgt 2500 Franken, wobei für die Ehefrau kein zusätzlicher Abzug erfolgen kann; der Abzug für jedes Kind unter 18 Jahren, für das der Steuerpflichtige sorgt, und für jede von ihm unterhaltenene unterstützungsbedürftige Person beträgt 1200 Franken; befindet sich das Kind in der Berufslehre oder im Studium, so kann der Abzug auch nach Vollendung des 18. Altersjahres gemacht werden. Der Abzug für Versicherungsprämien und für Zinsen von Sparkapitalien beträgt zusammen 2000 Franken; der Abzug vom Erwerbseinkommen der Ehefrau beträgt 2000 Franken; 2. die Steuer für ein Jahr beträgt : bis 8999 Franken Einkommen 0 Franken; für 9000 Franken Einkommen 20 Franken und für je weitere 100 Franken Einkommen l Fr. mehr; für 20 000 Franken Einkommen 130 Franken und für je weitere 100 Franken Einkommen 3 Fr. mehr; für 35 000 Franken Einkommen 580 Franken und für je weitere 100 Franken Einkommen 6 Fr. mehr;

1411 für 50 000 Franken Einkommen und für je weitere 100 Franken Einkommen für 65 000 Franken Einkommen und für je weitere 100 Franken Einkommen für 85 000 Franken Einkommen und für je weitere 100 Franken Einkommen für 220 800 Franken Einkommen und für je weitere 100 Franken Einkommen

1480 Franken 8 Fr. mehr; 2680 Franken 10 Fr. mehr; 4680 Franken 12 Fr. mehr; 20 976 Franken 9.50 Fr. mehr;

c. unverändert d. unverändert e. vom Anteil der Kantone am Rohertrag der Wehrsteuer ist ein Sechstel für 'den Finanzausgleich unter den Kantonen zu verwenden; /. die nach den Buchstaben b, c und d geschuldeten Wehrsteuern werden um 5 Prozent ermàssigt; durch allgemeinverbindlichen Bundesbeschluss für welchen das Referendum nicht verlangt werden kann, kann die Ermässigung bis auf 10 Prozent erhöht oder aufgehoben werden. Jahressteuern nach Buchstabe b, die weniger als 20 Franken betragen, werden nicht erhoben.

4

Auf die von den natürlichen Personen für die Jahre 1971 und 1972 geschuldeten Wehrsteuern findet Absatz 3 Buchstabe b Ziffer l in der bis zum 31. Dezember 1970 geltenden Fassung Anwendung; bei diesen Steuern erhöht sich die in Absatz 3 Buchstabe / vorgesehene Ermässigung auf den ersten 100 Franken der Jahressteuer auf 25 Prozent und auf den nächsten 400 Franken auf 15 Prozent.

5

Der Bundesrat hat die Beschlüsse über die Warenumsatzsteuer und die Wehrsteuer den Änderungen in den Absätzen 2, 3 und 4 anzupassen. Er bestimmt, unter welchen Voraussetzungen für das Jahr 1971 zuviel entrichtete Wehrsteuerbeträge zurückerstattet werden. Bei der Warenumsatzsteuer hat er auch a. für die Übergangszeit die Auswirkungen hinsichtlich der Überwälzung zu ordnen; b. zu bestimmen, welche Arbeiten an Bauwerken und Grundstücken im Sinne von Absatz 2 Buchstabe b mit dem vollen Gesamtentgelt und welche mit drei Vierteln desselben der Steuer unterliegen; dabei sind grundsätzlich alle Arbeiten, für die am 31. Dezember 1970 mindestens ein Viertel des Gesamtentgelts der Steuer nicht unterstellt war, den mit drei Vierteln des Gesamtentgelts besteuerten Arbeiten zuzuordnen; c. die Bestimmungen über die Befreiung von der Steuer auf der Wareneinfuhr den Bestimmungen über die Befreiung von der Steuer auf dem Umsatz im Inland anzugleichen, um eine übermässige Benachteiligung der inländischen Produzenten zu vermeiden.

6

aufgehoben.

1412

m Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt ergänzt :

Art. 10 Bis zur Neuordnung des Finanzausgleichs unter den Kantonen wird ab 1. Januar 1972 die bisherige Provision der Kantone von 6 Prozent durch einen Anteil der Kantone am Reinertrag der Verrechnungssteuer von 12 Prozent ersetzt; die Bundesgesetzgebung bestimmt die Art der Verteilung auf die Kantone.

IV 1

Die in den Ziffern I und II genannten Bestimmungen treten rückwirkend auf den 1. Januar 1971 in Kraft. Auf Wehrsteuerforderungen für das Jahr 1971, die vor Erwahrung dieses Beschlusses fällig geworden sind, finden indessen die bis zum 31. Dezember 1970 geltenden Bestimmungen Anwendung; vorbehalten bleiben Rückforderungsansprüche gemäss Ziffer II Artikel 8 Absatz 5.

2 Die in Ziffer III genannte Bestimmung tritt am 1. Januar 1972 in Kraft.

1848

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1971

Année Anno Band

1

Volume Volume Heft

26

Cahier Numero Geschäftsnummer

10943

Numéro d'affaire Numero dell'oggetto Datum

02.07.1971

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1403-1412

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